DE689570C - Aus Isolierstoff bestehendes Wandgehaeuse fuer Installationsapparate mit torbogenfoermigen Leitungseinfuehrungsstellen - Google Patents

Aus Isolierstoff bestehendes Wandgehaeuse fuer Installationsapparate mit torbogenfoermigen Leitungseinfuehrungsstellen

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DE689570C
DE689570C DE1937S0126389 DES0126389D DE689570C DE 689570 C DE689570 C DE 689570C DE 1937S0126389 DE1937S0126389 DE 1937S0126389 DE S0126389 D DES0126389 D DE S0126389D DE 689570 C DE689570 C DE 689570C
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DE
Germany
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housing
wall
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insulating material
wall housing
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Expired
Application number
DE1937S0126389
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Inventor
Eugen Hollstein
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/081Bases, casings or covers
    • H02G3/083Inlets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

  • Aus Isolierstoff bestehendes Wandgehäuse für Installationsapparate mit torbogenförmigen Leitungseinführungsstellen Die Erfindung betrifft ein aus Isolierstoff bestehendes Wandgehäuse, das zur Aufnahme von Installationsapparaten unter Putz dient. Es ist bekannt, dem Wandgehäuse an der Leitungseintritts,stelle eine solche Form zu .geben, daß das eingeführte Leitungsrohr eine Abstützung in jeder Richtung erhält. Dies wird dadurch erreicht, daß an den an den Einführungsstellen befindlichen Ansätzen des Gehäuses .kreisförmige Bohrungen mit ausbrechbaren Böden vorgesehen werden. Diese Wandgehäuse können jedoch nur durch P'reßwerkzeug,e hergestellt werden, .die außer den üblichen P!reßstempeln noch senkrecht dazu wirrende Preßstempel, sog. Seitenschieber, besitzen. Die Herstellungskosten dieser Wandgehäuse sind daher verhältnismäßig hoch.
  • Man hat ferner vorgeschlagen, beim Pressen des Wandgehäuses an der Außenseite torbogenförmige, bis .zur Rückseite des Gehäuses reichende Aussparungen und an der Innenseite entsprechend gestaltete Ansätze zu bilden, die nach Ausbrechen der dünnen Wandteile mit den torbogenförmigen Aussparungen kreisförmige Öffnungen zur Einführung der Leitungsrohre bilden. Ein .derartiges Wandgehäuse läßt sich zwar mit einfachen Preßwerkzeugen ohne Seitenschieber herstellen, hat jedoch folgende Nachteile: Durch die als Abstützung der Leitungs, rohre dienenden Ansätze des Wandgehäuses wird dessen Innenraum in unzulässiger Weise eingeengt. Ferner kann es bei dem bekannten Wandgehäuse leicht vorkommen, daß. die Leitungsrohre beim Einführen mit ihren Enden vollständig durch die Öffnungen gestoßen werden und ebenfalls in unzulässiger Weise in den Innenraum des Wandgehäuses hineinragen.
  • Erfindungsgemäß ist an den Leitungseine führungssteilen ein mit Vorsprüngen des Gehäuses gehaltener winkelförmiger Schieber verwendet, der mit seinem senkrecht zur Rückseite des Gehäuses stehenden Schenkel als Stütze für die .eingeführte Leitung dient und mit seinem gegen den Boden sich legenden Schenkel den zwischen dem anderer,
    Schenkel und der Gehäusewand befindlichen
    Raum abschließt.
    In der Zeichnung ist ein Ausführungs cis,
    spiel gemäß der Erfindung dargestellt
    Fig: i zeigt eine Aufsicht, die Fig. 2 eine Rückansicht, teilweise im Schnitt, die Fig. 3 eine Seitenansicht des Wandgehäuses gemäß der Erfindung. Die Fig: 4 und 5 stellen eine Einzelheit für sich dar.
  • Das Wandgehäuse; das mit r bezeichnet ist, besteht aus Isolierstoff; insbesondere Isolierpreßstoff, und hat einen kreisförmigen Innenraum zur Aufnahme des Installationsappa:-@ates. An den Außenflächen der Seitenwände sind Ansätze z angeordnet, die dem Wandgehäuse .einen quadratischen Grundriß. geben. Jeder Ansatz 2 hat zwei Leitungseintrittsrstellen 3: Die Eintrittsstellen 3 sind torbogenförmig ausgebildet und reichen bis an die Rückseite des Gehäuses. Sie sind im Innern mit Vorpressungen 4 versehen, die zum Ausbrechen von Wandteilen 5 des Gehäuses dienen. Werden die Wandteile 5 ausgebrochen, so entstehen torbogenförmige öffnungen, die bis zum Boden des Gehäuses reichen. Zweckmäßig sind die Vorpressungen 4 innerhalb cles Torbogens in einer Entfernung von der Innenwanddes Torbogens angeordnet, so daß beim Ausbrechen der Wandteile 5 Wandteile 6 stehenbleiben, die als Anschlag für die Leitungsrohre dienen. Er-' findungsgemäß wird an der Einführungsstelle ein winkelförmiger Schieber 7 verwendet. Der Schieber 7 ist in den Fig: 4 und 5 für sich dargestellt. Er ist mit dem einen Schenkel 8 in Nuten 9 des Ansatzes 2 des Gehäuses eingeschoben. Der ,andere Schenkel to legt sich gegen die Rückseite des Gehäuses, zweckmäßig in eine Aussparung der Rückseite, und schließt den Räum r z zwischen dem in den Nuten sitzenden Sehenkel 8 und der Seitenwand des Gehäuses ab. Der Schieber, der aus Blech oder Pappe o. dgl. besteht und eine kleine Dicke hat, wird vorteilhaft unter Vorspannung in die Nuten 9 des Gehäuses eingeschoben, -so daß er durch Reibung in ihnen gehalten ist. Der in den Nuten befindliche Schenkel 8 des Schiebers hat Aussparungen 12 bzw. Vorpressungen zum Ausbrechen von Aus->s parungen. Der Schieber 7 bildet mit den to ogenförmigenEintrittsstellen 3 kreisförmige 5@ungen, die dem Durchmesser der einglührten Leitung angepaßt sind. Durch den Schieber wird nicht nur die Leitung in Richtung auf den Boden des Gehäuses abgestützt; sondern zugleich ein staubdichter Abschluß des Gehäuses an der Leitungseintritts.stelle erzielt. Das Wandgehäuse ist infolge der Verwendung von torbogenförmigen Einführungsstellen durch einfache Preßwerkzeuge ohne Seitenschieber herstellbar. Es ist trotz der allseitigen Abstützung der Leitung an der Einführungsstelle und trotz des staubdichten Abschlusses in der Herstellung billiger als die bekannten Wandgehäuse mit kreisförmigen Bohrungen an den Leitungseintrittsstellen. Außer den die Befestigungsmittel für die Einsätze tragenden Vorsprüngen sind keine weiteren den Innenraum des Wandgehäuses einengenden Ansätze vorhanden. Dadurch, daß beim Ausbrechen der Wandteile 5 Anschlage 6 für die Enden der Leitungsrohre stehenbleiben, ist mit Sicherheit verhindert, daß die Leitungsrohre mit ihren Enden durch die Öffnungen hindurchgestoßen werden. Werden die Rohre mit ihren Enden gegen die Anschläge gelegt, so können sie nicht von dem die Abstützung bildenden Schieber herunterrutschen, da: der Schieber eine verhältnismäßig große Entfernung von den die Anschläge bildenden Wandteilen 6 hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus Isolierstoff bestehendes Wandgehäuse für Installationsapparate mit - torbogenförmigen, bis zur Rückseite des Gehäuses reichenden Einführungsstellen für die Leitungen, gekennzeichnet durch einen von Vorsprüngen des Gehäuses gehaltenen winkelförmigen Schieber, der mit dem senkrecht zu der Gehäuserückseite stehenden Schenkel als Stütze für die eingeführte Leitung dient und mit seinem sich gegen die Rückseite des Gehäuses legenden Schenkel den: zwischen dem anderen Schenkel und der Gehäusewand befindlichen Raum abschließt.
DE1937S0126389 1937-03-12 1937-03-12 Aus Isolierstoff bestehendes Wandgehaeuse fuer Installationsapparate mit torbogenfoermigen Leitungseinfuehrungsstellen Expired DE689570C (de)

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DE (1) DE689570C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932732C (de) * 1943-02-12 1955-09-08 Telefunken Gmbh Pupinspulenkaesten mit laengsgeteilten Einfuehrungsstutzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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