DE68911C - Bruchband - Google Patents

Bruchband

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Publication number
DE68911C
DE68911C DENDAT68911D DE68911DA DE68911C DE 68911 C DE68911 C DE 68911C DE NDAT68911 D DENDAT68911 D DE NDAT68911D DE 68911D A DE68911D A DE 68911DA DE 68911 C DE68911 C DE 68911C
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DE
Germany
Prior art keywords
pillow
belt
strings
truss
attached
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68911D
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English (en)
Original Assignee
Dr. J. A. MARVIN, prakt. Arzt, in Lansing, Grfsch. Ingham, Michigan, V. St. A
Publication of DE68911C publication Critical patent/DE68911C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/24Trusses

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMW
Bruchband.
Bei den bisherigen Bruchbändern war der Leibgurt in der Weise angeordnet, dafs der Unterleib gar nicht unterstützt war und dafs die Tragbänder und andere Verbindungen mit den Beinen in Berührung kamen, so dafs bei der Bewegung der letzteren beim Gehen und ganz besonders beim Bücken und Niedersetzen die Stellung des Kissens geändert wurde.
Die das Kissen tragenden Strippen konnten nur langsam und mühsam in die richtige Länge eingestellt werden und waren nur unvollkommen im Stande, das Kissen auf der richtigen Stelle festzuhalten. Auch dem Kissen selbst ist bis jetzt noch nicht die richtige Gestaltung gegeben worden. Gewöhnlich werden dieselben mit convexer Druckfläche hergestellt; diese Gestaltung bedingt einen unstätigen Druck, da das Kissen fortwährend eine seitliche Bewegung zu machen bestrebt ist, welche sehr schädlich ist und den gleichmäfsigen, für die Heilung des Bruches unbedingt notwendigen Druck stört.
Vorliegendes Bruchband besteht aus einem besonderen Leibgürtel, an welchem Strippen befestigt sind, welche das Kissen tragen. Das Kissen selbst hat eine ebene Druckfläche und ist an der einen Seite dicker als an der anderen. Die Strippen sind nicht mit den Beinen in Berührung, so dafs das Kissen die ihm angewiesene Lage in allen Körperstellungen beibehält. Ein Bruchband der neuen Art ist in beiliegender Zeichnung dargestellt. In derselben ist Fig. ι ein Schaubild des Bruchbandes; die Abbildungen 2 und 3 zeigen die Verbindungen der Strippen; Fig. 4 ist eine Einzelansicht des Kissens.
A ist das Hüftenband, welches aus elastischen Geweben oder anderen Stoffen besteht; an dem einen Ende desselben ist eine Schlitzöse α1 angebracht, in deren Auge ein an dem anderen Ende des Bandes befestigter Knopf a2 eingehakt werden kann. Das Band umfafst die ganze Lende; die Verbindung geschiehtauf dem Rücken.
B ist ein Kissen aus Kork; seine innere oder drückende Fläche ist flach; das eine Ende b1 ist dicker als das andere.
C ist ein Querband aus elastischem Stoff, welches in eine Schnalle C1 einfafst, die mittelst eines Nietes C2 mit dem Hüftenband drehbar verbunden ist.
Das andere Ende des Bandes C ist dauernd mit dem dicken und inneren Ende des Kissens über den Enden der Strippen DD1 befestigt, welche an demselben Punkt des Kissens befestigt sind. Die Ränder des untersten Theiles des Bandes C sind umgebogen und zusammengenäht, so dafs die Strippe abgerundet ist und ein Schneiden oder Drücken der damit in Berührung kommenden Körpertheile nicht eintreten kann. Die von dem Kissen in Gestalt eines V auslaufenden Strippen D D1 sind mittelst Schnallen a3 mit dem Leibgürtel A verbunden.
Bei der Verwendung solcher Schnallen können die Strippen D D1 sich gegen den Leibriemen verdrehen, so dafs das Kissen leicht in die richtige Stellung eingestellt werden kann;
die Schnalle C" des Querbandes C gestattet ein schnelles Festziehen des Kissens in dieser Stellung. Da auch das Ende der Strippe C drehbar mit dem Kissen verbunden ist, so kann diese Strippe leicht die Bewegungen des anliegenden Körpertheiles mitnehmen, ohne dabei die Stellung der Kissen zu beeinflussen; auch kann das Kissen erst genau in die gewünschte Stellung eingestellt werden, bevor es fest angezogen wird.
Die bewegliche Verbindung der Strippen mit dem Kissen ist äufserst wichtig, da das dickere Ende des Kissens auf die Bruchstelle zu liegen kommt; um die Bruchstelle vollständig zu schliefsen und die Ränder derselben so zusammenzubringen, dafs der Bruch schnell heilt, ist es aufserordentlich wünschenswerth, dafs der auf diese Stelle ausgeübte Druck beständig gleichmäfsig bleibt.
Die Befestigungsweise des Kissens würde jedoch noch nicht diese Wirkung haben, wenn das Kissen eine abgerundete Oberfläche hätte oder eben und von gleicher Stärke wäre; die abgerundete Oberfläche würde ein Drehen des Kissens verursachen, ein Kissen von gleicher Dicke kann an der gewünschten Stelle nicht einen besonderen und gröfseren Druck hervorbringen.
F ist noch eine weitere Strippe aus elastischem- Stoff, mit einem Ende fest an dem Hüftgürtel befestigt und dem anderen Ende mit einer Schnalle versehen, welche in den Bolzen^/"1 des Gürtels eingreifen kann.
Die Strippe F hat den Zweck, die Enden der anderen Strippen zu bedecken und die Schnallen derselben zu sichern.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Bruchband, bei welchem das Druckkissen (B) durch drei Strippen (CDD1) von einem Leibgürtel (A) getragen wird.
  2. 2. An einem Bruchband der in Anspruch i. gekennzeichneten Art:
    a) die Verbindung der Strippen mit dem Kissen und dem Gürtel durch Schnallen mit Bolzen, so dafs die Strippen um den Verbindungspunkt schwingen können;
    b) ein Kissen mit ebener Druckfläche, welches an der inneren Seite dicker ist als an der äufseren;
    c) eine Strippe (F), welche mit einem Ende an dem Gürtel befestigt über die Schnällenverbindungen der Strippen (D D1) gelegt und bei f1 mit dem Gürtel verschnallt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT68911D Bruchband Expired - Lifetime DE68911C (de)

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