DE689010C - Vorrichtung zum Herabschlagen der Quecksilbersaeule in Thermometern - Google Patents

Vorrichtung zum Herabschlagen der Quecksilbersaeule in Thermometern

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DE689010C
DE689010C DE1937T0048065 DET0048065D DE689010C DE 689010 C DE689010 C DE 689010C DE 1937T0048065 DE1937T0048065 DE 1937T0048065 DE T0048065 D DET0048065 D DE T0048065D DE 689010 C DE689010 C DE 689010C
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DE
Germany
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thermometer
thermometers
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mercury column
knocking down
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Expired
Application number
DE1937T0048065
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English (en)
Inventor
Gustav Arvid Thoren
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GUSTAV ARVID THOREN
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GUSTAV ARVID THOREN
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
    • G01K5/02Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a liquid
    • G01K5/04Details
    • G01K5/06Arrangements for driving back the liquid column

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herabschiagen der Quecksilbersäule ineThennometern Es sind bereits Vorrichtungen zum Herabschlagen der Quecksilbersäule in Thermometern auf ihren normalen Stand bekannt, welche aus einem vorzugsweise als Verschlußstopfen ausgebildeten, aus elastischem Stoff bestehenden Hauptteil bestehen, welcher eine Aussparung zur Aufnahme eines Thermometers enthält sowie eine Einrichtung, mittels deren ihm eine schnelle Drehbewegung erteilt werden kann.
  • Die schnelle Drehbewegung ist erforderlich, weil die dadurch erzeugte Fliehkraft das wirksame Mittel zum Herabschlagen der Quecksilbersäule ist. Diese Fliehkraft stellt aber andererseits auch gerade eine große Gefahr für das Thermometer dar, denn sie ist bestrebt, das Thermometer aus dem Hauptteil herauszudrücken, in welchem Falle jedesmal dieses Meßinstrument restlos verloren ist.
  • Diese Gefahr wird noch dadurch erhöht, daß die Wandungen der Ausparung zur Aufnahme des Thermometers im Hauptteil häufig mit Sterilisierfiüssigkeit naß ist.
  • Die Erfindung bezweckt, eine verbesserte Ausgestaltung der Aussparung im Hauptteil zur Aufnahme des Thermometers zu schaffen, mit dem Ziele, diese Gefahrenquelle weiterhin als bisher auszuschalten.
  • Die Erfindung besteht darin daß bei der eingangs angegebenen Vorrichtung sich die zur Aufnahme des Thermometers dienende abgesetzte Bohrung mit ihrem engeren Teil am oberen Innenrand des Hauptteiles in einem anschließenden Kragenteil fortsetzt und daß am oberen Außenrand des Hauptteiles eine Ringnut vorgesehen ist.
  • Die Verwendung einer abgesetzten Bohrung zur sicheren Halterung von Teilen verschiedenen Durchmessers ist an und für sich bekannt. Durch die Vereinigung dieser bekannten abgesetzten Bohrung mit dem durch seine dünne Ausführung besonders elastischen Kragenteil, welcher auch das Eindringen von Flüssigkeit in die Haltebohrung in besonderem Maße verhindert und eine etwa dort befindliche Flüssigkeitsmenge in die Ringnut abfließen läßt, wird eine besonders feste Halterung auch gerade in nassem Zustande und auch bei Thermometern mit verschiedenem Durchmesser erreicht.
  • Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Fig. I eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles der neuen Vorrichtung, aus welcher hervorgeht, in welcher Weise diese mit einem Sterilisiergefäß zusammenwirkt, Fig. 2 in Perspektive ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung, wobei deren Handhabung ersichtlich gemacht ist, Fig. 3 in größerem Maßstabe einen schematischen senkrechten Mittelschnitt und Fig. 4 eine Aufsicht, teilweise geschnitten.
  • In allen Figuren ist der stopfenförmige Hauptkörper mit 10 bezeichnet. Er besteht vorzugsweise aus Gummi oder einem sonstigen elastischen Material. Der Stopfenteil 10 besitzt in der Achsrichtung eine Aussparung II, welche sich über den größten Teil der Länge des Stopfenteiles erstreckt und in einer Bohrung 12 von kleinerem Durchmesser mündet, wie in Fig. 3 dargestellt.
  • Auf der Oberseite des Stopfenteiles I0 ist ein aufrecht sich erstreckender Ringteil 13 angeordnet, durch welchen ebenfalls die Aussparung I2 hindurchgeht. Bei der praktischen Ausführung wird man die Wandstärke dieses Ringansatzes 13 relativ dünn wählen, damit er die erforderliche Biegsamkeit aufweist, wie nachstehend näher erläutert. Der Stopfenteil läuft oben in einen Flansch 14 aus, welcher in sich den Boden 15 einer Ringmulde einschließt.
  • Die Bohrung 11 liegt gleichmittig mit der Bohrung I2. Der Durchmesser der Bohrung II wird so gewählt, daß die größte gängige Thermometergröße glatt darin Aufnahme finden kann. Da der Ringteil 13 wegen seiner dünnen Wandstärke besonders nachgiebig ist, kann dann ein solches Thermometer auch durch die Bohrung 12 hindurchgesteckt werden. Handelt es sich aber um ein Thermometer von geringerem Durchmesser, so geht dieses frei durch die Offnung II hindurch, jedoch wird ein solches sicher von den Wandungen der im Durchmesser kleineren Aussparung 12 erfaßt und gehalten.
  • Auf diese Weise wird erreicht, daß Thermometer verschiedener Durchmesser und Querschnittsformen sicher von und im Stopfenteil gehalten werden, da mindestens der Ringteil I3 sich eng um die Außenwand des Thermometers schmiegt und so daß weiterhin beim Einfügen des Stopfenteiles in einen Behälterhals zum Zwecke des Abschlusses der darin befindlichen Sterilisierflüssigkeit, dieselbe dicht abgeschlossen ist und nirgends heraustreten kann, auch nicht zwischen Thermometer und Ring I3.
  • Der Stopfenteil 10 ist mit einem Paar sich in entgegengesetzter Richtung erstreckender Arme 16 versehen, welche zweckmäßig mit dem Stopfenteil aus einem Stück bestehen.
  • Diese Arme I6 haben zweckmäßig einen kreisförmigen Querschnitt. Um eine sichere Verbindung zwischen Armen und Stopfenteil zu gewährleisten, wird zweckmäßig eine Verankerung 17 vorgesehen. Dargestellt ist ein vorzugsweises Ausführungsbeispiel, bei welchem diese Verankerung in der Form eines Leichtmetallstreifens besteht, dessen verbreitertes Ende I8 in dem Stopfenteil eingebettet liegt. Der Streifen I6 erstreckt sich von seinem Kopfteil IS in der Längsrichtung beider Arme über eine geeignete Strecke derselben.
  • Statt dieser Art von Verankerung können auch andere Verankerungsformen zwischen Stopfenteil und Armen zur Anwendung kommen.
  • Bei der praktischen Verwendung der Vorrichtung wird diese, wie in Fig. 2 dargestellt, mit den Fingern an den Armen ergriffen. Der Daumen der einen Hand hält dabei den einen Arm ziemlich lose, während Daumen und Finger der anderen Hand dem anderen Arm eine Drehbewegung erteilen, so daß die Vorrichtung mit dem darin steckenden Thermometer eine schnelle Kreisbewegung ausführt und durch die dabei zur Wirkung kommende Fliehkraft das Quecksilber in dem Thermometer auf seine Normalhöheheruntergeschlagenwird.
  • Nach Benutzung des Thermometers an einem Patienten wird das Thermometer zum Zwecke seiner Sterilisation dadurch in einen Sterilisationsbehälter B eingeführt, indem der Stop fenteil 10 der Vorrichtung in den Behälterhals eingesetzt wird. Der Behälter kann eine be liebige sterilisierende Flüssigkeit enthalten, beispielsweise Alkohol, und da der Stopfenteil fest in dem Hals sitzt und da weiterhin dabei das Thermometer noch besonders festgeklemmt wird, kann die Gesamtvorrichtung in medizinischen Tragebehältern Aufnahme finden, wie diese von Ärzten und Krankenschwestern benutzt werden, ohne daß dadurch die Gefahr des Ausfließens der Sterilisierflüssigkeit entsteht.

Claims (1)

  1. PATNTANSPRUCH: Vorrichtung zum Herabschlagen der Quecksilbersäule in Thermometern auf ihren normalen Stand, bestehend aus einem vorzugsweise als Verschlußstopfen ausge bildeten, aus elastischem Stoff bestehenden Hauptteil, welcher eine Ausparung zur Aufnahme eines Thermometers enthält, sowie eine Einrichtung, mittels deren ihm eine schnelle Drehbewegung erteilt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß sich die zur Aufnahme des Thermometers dienende abgesetzte Bohrung mit ihrem engeren Teil am oberen Innenrand des - Hauptteiles in einem anschließenden Kragenteil fortsetzt und daß am oberen Außenrand des Hauptteils eine Ringnut vorgesehen ist.
DE1937T0048065 1937-01-23 1937-01-23 Vorrichtung zum Herabschlagen der Quecksilbersaeule in Thermometern Expired DE689010C (de)

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