DE688852C - Verfahren zur UEbermittlung von Schriftzeichen nach der Methode der Bildtelegraphie - Google Patents

Verfahren zur UEbermittlung von Schriftzeichen nach der Methode der Bildtelegraphie

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DE688852C DE1933L0084219 DEL0084219D DE688852C DE 688852 C DE688852 C DE 688852C DE 1933L0084219 DE1933L0084219 DE 1933L0084219 DE L0084219 D DEL0084219 D DE L0084219D DE 688852 C DE688852 C DE 688852C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof

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Description

  • Verfahren zur Übermittlung von Schriftzeichen nach der 1Vlethode der Bildtelegraphie Es ist bekannt, zur übermittlung von Schriftzeichen, die mittels einer einer Schreibmaschine ähnlichen Tastatur gegeben werden, die Methoden der Bildtelegraphie anzuwenden. Zu diesem Zweck werden die einzelnen Schriftzeichen zeilenweise, wie in der Bildtelegraphie gebräuchlich, zerlegt und die für die soentstehenden einzelnen Bildpunkte charakteristischen Stromstöße auf Kurvenscheiben, Scheiben aus Widerstandsmaterial, kollektorähnlichen Anordnungen o. dgl. aufgespeichert. Die Schreibmaschinentastatur löst dann die Speichereinrichtungen beim Drücken des betreffenden Buchstabens aus, worauf die charakteristischen Stromstöße ausgesandt und übertragen werden.
  • Bei derartigen Verfahren ist zwecks Vereinfachung der sende- und empfangsseitig notwendigen Synchronisierungseinrichtung der Vorschlag gemacht worden, jedes senderseitig ausgesandte Zeichenelement gleichzeitig empfängerseitig zwei oder mehreren Schreib,einrichtungen zur Registrierung zuzuführen. Die Schreibeinrichtungen schreiben auf demselben Band in zwei bzw. mehreren Zeilen untereinander. Hierdurch wird erreicht, daß beim Fehlen des Synchronismus trotzdem immer eine der Schriftzeilen lesbar bleibt. Die untereinander geschriebenen Zeilen laufen auf dem Streifen zwar schief, aber da, wenn die eine Zeile z. B. oben aus dem Streifen herausläuft, unten eine neue Zeile dafür beginnt, so bleibt immer eine Zeile lesbar.
  • Dieses Verfahren ermöglicht zwar die Vereinfachung der Synch-romsierung, @es nimmt jedoch auf die Besonderheiten bei drahtlosen Übermittlungen nicht Bezug. Bei der drahtlosen Nachrichtenübermittlung spielen neben den Störungen des Synchronismus vor ,allen Dingen atmosphärische Störungen und ähnlich sich auswirkende Störungen aller Art eine besondere Rolle.
  • Um derartige Störungen auszuscheiden, bat man bei Telegraphenübermittlungen die einzelnen Zeichen sendeseitig mehrmals wiederholt, um die Verstümmelungen durch die Übertragung zu eliminieren und auf der Empfangsseite durch besondere übersetzereinrichtungen die einzelnen empfangenen Zeichenkombinationen in Sichtschrift umgesetzt. Die übersetzereinrichtungen bringen dabei Störungsmöglichkeiten mit sich: - Das erfindungsgemäße Verfahren hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu vermeiden und ein übertragungssystem zu schaffen, das es ermöglicht, unter weitestgehender Ausschaltung atmosphärischer oder ähnlicher Störungen eine Übertragung von Schriftzeichen zu ermöglichen, bei der auf der Empfangsseite die Nachrichten sofort abgelesen werden können, so daß damit die Nachrichtenübermittlung mit dem geringsten Zeitaufwand vor sich gehen kann. Dabei ist Rücksicht darauf genommen, daß auch zur Einhaltung des Synchronismus zwischen Sender und Empfänger keine besonderen zusätzlichen Einrichtungen :erforderlich sind.
  • Gemäß der Erfindung wird vom Sender jede Abtastzeile des Schriftzeichens mindestens zweimal gegeben, bevor die nächste Abtastzeile folgt, und im Empfänger in dieser Reihenfolge untereinander -und zeitlich nacheinander aufgezeichnet -, so daß der Text zwei-Ms mehrmalig :erscheint.
  • Zur Durchführung dieses Verfahrens ist es sendeseitig lediglich notwendig, die Speichereinrichtungen für die Schriftzeichen, die z. B. durch die Tastatur einer Schreibmaschine ausgelöst werden, doppelt bzw. mehrfach vorzusehen. Die Ausbildung der Speichereinrichtungen im einzelnen spielt für den Erfindungsgedanken keine Rolle. Im einfachsten Falle werden die bekannten Kurvenscheiben bzw. die kollektorähnliehen Anordnungen so ausgebildet, daß die Zeichenelemente jeder Zeile nacheinander auf den Umfang der Scheibe aufgebracht sind. In Abb: i ist der Buchstabe F_ abgebildet, der durch sechs Bildzeilen i bis 6 wiedergegeben werden soll. Die Ab:b. i stellt dabei :eine Abwicklung der Kollektorseheibe dar. In Abb.2 ist das Sende-bzw. Empfangsbild dargestellt, -wobei unter Sendebild das: zeitliche Aufeinanderfolgen der Zeichen zu verstehen ist, während .empfangsseitig -dieses Bild tatsächlich auf dem Registrierstreifen erscheint. Die Zeilen i bis 6 der Abb. i werden beim Senden jeweils in sich -wiederholt :entsprechend den Zeilen i' bis 6' der Abb: 2. Hierdurch entstehen drei Textreihen 7 bis 9 untereinander, da jede Bildzeile i bis 6 dreimal gegeben wird.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird gleichzeitig in :einfacher Weise eine besondere Synclironisiereinrichtung vermieden, denn bei Abweichungen des Synchronismus verlaufen, wie bereits einleitend für die bekannten Einrichtungen auseinandergesetzt, die Bildzeichen in schräger Richtung so, daß immer auf dem Streifeneine lesbare Zeile @erhalten bleibt. Gleichzeitig werden aber ,auch atmosphärische und ähnliche Störungen weitestgehend ausgeschaltet, da diese lediglich Störungen einzelner Bildzeilen hervorrufen, so daß durch die mehrfache Wiederholung jedes Zeichenseine Gewähr dafür gegeben ist, däß lesbare Zeichen @empfangen werden, was nicht der Fall ist, wenn mehrere Schreibeinrichtungen parallel .arbeiten wie bei dem bekannten Verfahren. Dort werden die untereinander .aufgeschriebenen Zeichen immer an derselben Stelle in jeder Zeile verstümmelt. Gegenüber den mit Übersetzer arbeitenden Einrichtungen besteht der Vorteil der größeren Einfachheit, da die auf der Empfangsseite aufgenommenen Zeichen direkt abgelesen werden können.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist besonders für drahtlose Übertragungen geeignet, kann jedoch auch bei Leitungsübertragung Anwendung finden. Die Übertr,agungsgeschw indigkeit des erfindungsgemälsen Verfahrens wird zwar durch die mehrmalige Aussendung jedes einzelnen Zeichens auf der Sendeseite herabgesetzt, jedoch -wird dieser INTachteil um ein Mehrfaches dadurch ausgeglichen, daß die einzelnen Schriftzeichen sofort lesbar sind und atmosphärische und ähnliche Störungen diese Lesbarkeit in keiner Weise beeinträchtigen.
  • Für die Sende- und Empfangseinrichtungen selbst können die bekannten Hilfsmittel, wie Tastensperren u. dgl., Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH' Verfahren zur Übermittlung von Schriftzeichen nach der Methode der Bildtelegraphie, d. h. zeilenweisen Zerlegung der Schriftzeichen, bei dem eine fortlaufende Aufzeichnung der Zeichen in Streifenform erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß vom Sender jedeAbtastzeile des Schriftzeichens mindestens zweimal gegeben wird, bevor die nächste Abtastzeile folgt, und daß-im Empfänger die Zeilen in dieser Reihenfolge untereinander und zeitlich nacheinander aufgezeichnet werden, so daß der Text zweimal bzw. mehrmals erscheint.
DE1933L0084219 1933-08-05 1933-08-05 Verfahren zur UEbermittlung von Schriftzeichen nach der Methode der Bildtelegraphie Expired DE688852C (de)

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