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Haltestreifen aüs Pappe o. dgl. für einzelne V-förmige Drahthaken
für Riemenverbinder Es sind aus Pappe o. dgl. nach fünf Seiten abgewinkelte Haltestreifen-
für einzelne V-förmige Drahthaken für Riemenverbinder bekannt, die in drei Seiten
Aufnahmeschlitze für die Drahthaken haben. Bei den bekannten Ausführungen muß das
die gewünschte Anzahl von Drahthaken enthaltende Stück von dem längeren Haltestreifen
mittels einer Schere oder eines Messers abgeschnitten werden. Das ist umständlich.
Auch kommt es häufig vor, daß weder eine Schere noch ein geeignetes Messer zur Hand
ist. Ein weiterer Krachteil ist der, daß der Trennschnitt meistens durch die drei
zu einem Drahthaken gehörenden Aufnahmeschlitze geführt wird. Dadurch wird dieser
Haken seines Haltes ,in dem Haltestreifen beraubt, er fällt heraus und geht für
die Benutzung verloren, da er erfahrungsgemäß nicht'wieder einzeln in die Vorrichtung
zum Einschlagen der Drahthaken in die Riemenenden eingesetzt wird.
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Diese Übelstände sollen durch die Erfindung vermieden werden. Sie
hat eine Ausbildung eines Haltestreifens für Drahthaken zum Gegenstand, die es ermöglicht,
beliebige Stücke des Haltestreifens mit einer gewünschten Anzahl von Drahthaken
ohne Benutzung eines Schneidwerkzeuges abzutrennen, und zwar so, daß dabei kein
Drahthaken ganz lose wird und aus dem Haltestreifen herausfällt. Das wird erfindungsgemäß
dadurch erreicht,- daß die beiden nicht mit Aufnahmeschlitzen versehenen Seitenteile
Trennöffnungen, z. B. Schlitze, zur leichten Querteilung des. Haltestreifens aufweisen.
Dadurch ist es leicht möglich, mittels einesFingernagels einenSteg zwischen einem
Trennschlitz und einem Aufnahmeschlitz einzudrücken und den Anfang einer Trennlinie
herzustellen, so daß der Haltestreifen an dieser Stelle leicht ganz auseinandergebrochen
werden kann.
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Es sind Haltestreifen für Drahthaken für Riemenverbinder bekannt,
bei denen das Hakenmaul durch den Rücken des Haltestreifens verdeckt ist. Diese
Streifen weisen Trennöffnungen zum leichten Herausreißen
des Rückens
des Haltestreifens auf. Entsprechend diesem Zweck verlaufen die Trennöffnungen bzw.
die durch sie gebildeten Trennlinien in der Streifenlängsrichtung und sind nicht
zumZusammenwirken mit denAufnahmeschlitzen für die Drahthaken bestimmt und geeignet.
Demgemäß ist es bei diesen Haltestreifen auch nicht möglich, nur mit Hilfe dieser
Trennöffnungen und der Aufnahmeschlitze ein Stück des Streifens vor dem Herausreißen
des Streifenrückens abzutrennen. Gerade diese Aufgabe aber wird durch die Erfindung
gelöst, die sowohl für Haltestreifen, in die die Drahthaken unter Freilassung des
Hakenmaules eingefügt werden als auch für solche mit das Hakenmaul verdeckendem
Rücken Verwendung finden kann. Im besonderen sollen die Trennschlitze so angeordnet
bzw. geformt sein, daß einzelne der zwischen ihnen und den Aufnahmeschlitzen vorhandenen
Stege schmaler als die übrigen sind .zwecks Vorbestimmung des Verlaufs der Trennlinie.
So kann z. B. von je zwei einander gegenüberliegenden Trennschlitzen der eine von
den beiden seinen Enden benachbarten Aufnahmeschlitzen für einen Drahthaken durch
schmale Stege und von den entsprechenden Aufnahmeschlitzen für den benachbarten
Drahthaken durch breitere Stege getrennt sein, während der gegenüberliegende Trennschlitz
von dem mittleren Aufnahmeschlitz des erstenDrähthakens und dem dritten Aufnahmeschlitz
des benachbarten Drahthakens durch schmale Stege, dagegen von den beiden anderen
seinen Enden benachbarten Aufnahmeschlitzen durch breite Stege getrennt ist, derart,
daß die Trennlinie durch zwei zu einem Drahthaken gehörende Aufnahmeschlitze und
einen zu dem benachbarten Drahthaken gehörenden Aufnahmeschlitz verläuft. Eine solche
Anordnung läßt sich dadurch verwirklichen; daß die Trennschlitze innerhalb jeder
Seite abwechselnd die Form eines Parallelogramms und eines Trapezes haben und den
Schlitzen in einer Seite die andersartigen Schlitze in der anderen Seite gegenüberliegen.
-Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar
zeigen: Abb. i einen noch nicht nach fünf Seiten gebogenen Haltestreifen; Abb.2
einen fertiggebogenen Haltestreifen mit eingesetzten Drahtklammern in Seitenansicht,
Abb. 3 den Haltestreifen in Draufsicht, teilweise durchgebrochen, und Abb.4 und
5 je eine Ansicht der Bruchstellen in Richtung der Pfeile A und B in Abb. 3.
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Der aus Pappe o. dgl. bestehende Haltestreifen i wird längs der in
Ahb: i strichpunktiert eingezeichneten Linien 2, 3, .4 und 5 gebogen, so daß fünf
Seiten 6, 7, S, g und 10
entstehen und der Haltestreifen in gebogenem Gebrauchszustand
die Form nach den Abb. .4 und 5 aufweist. In den Seiten 6, 8 und io sind der Stärke
der aufzunehmenden Drahtklammern i i entsprechende Schlitze 12, 13 und 14 angebracht.
Die Mittelschlitze 13 sind alle gleich lang, dagegen die Randschlitze 12 und 14
abwechselnd länger und kürzer zur Aufnahme der langen und kurzen Klammerschenkel
(Abb. z bis 5).
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Die von den Aufnahmeschlitzen 12; 13 und 14 freien Seiten 7 und g
des Haltestreifens i weisen Trennschlitze 15 und 16 auf, die in jeder Seite abwechselnd
als Parallelogramme und Trapeze ausgebildet sind, wobei jeweils einander gegenüberliegende
Schlitze i.5 und 16 verschiedene Form haben.
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Für die weitere Erläuterung seien drei zu einer Drahtklammer i io
gehörende Aufnahmeschlitze mit 12o, 130 und i4o, .die Aufnahmeschlitze einer Nachbarklammer
i i i mit 12:1; 131 und 141 und die zwischen ihnen liegenden Trennschlitze mit i5o
und i6o bezeichnet.
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Der parallelogrammförmige Trennschlitz 150 ist von den Aufnahmeschlitzen
121 und 13o durch schmale Stege 18 und ig getrennt. Der trapezförmige Trennschlitz
i6o zeigt schmale Stege 2o Und 21 gegenüber den Aufnahmeschlitzen 131 und 141 und
breite Stege 22 und 23 zu den Aufnahmeschlitzen 130 und i4o hin.
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Will man den Haltestreifen zwischen den beiden Dralftklammern i io
und i i i teilen, dann drückt man mit einem Fingernagel den schmalen Steg 2o zwischen
dem Trennschlitz i 6o und,dem Aufnahmeschlitz 131 ein, so daß ein Riß 24 entsteht.
Biegt man den Haltestreifen an dieser Stelle, indem man die Klammer iio mit der
linken und die Klammer i i i mit der rechten Hand faßt, dann reißt zunächst der
Steg 21 durch und der Aufnahmeschlitz 141 in einen Riß 25 nach außen auf. Weiter
reißen die Stege ig und 18 auf der anderen Seite durch und der Aufnahmeschlitz i2o
in einen Riß 26 nach außen auf.
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Durch dieseTrennung ist von .den drei Aufn.ahmeschlitzen i2o,
130 und i4o, in denen die Drahtklammer fio sitzt, nur der Schlitz r2o aufgerissen
worden, so daß die Klammer iio fest in den Schlitzen 130 und iq.o sitzenbleibt
(Abb.4). Von den drei Aufnahmeschlitzen 121, 131 und 141 für die Drahtklammer i
i i sind zwar die beiden Schlitze 13,i und 141 aufgerissen, aber der Schlitz 12i
ist unversehrt, wodurch auch diese Klammer fest im Haltestreifen sitzenbleibt (Abb.
5).