DE551517C - Haltevorrichtung fuer Kohleboegen - Google Patents
Haltevorrichtung fuer KohleboegenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J17/00—Mechanisms for manipulating page-width impression-transfer material, e.g. carbon paper
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Description
- Haltevorrichtung für Kohlebögen Gegenstand der Erfindung ist eine Haltevorrichtung für Kohlebögen, bestehend aus einer Unterlage mit abgefaltetem, auf der Vorderseite des obersten Kohlebogens liegendem Rand und einem durch diese Teile hindurchgehenden Befestigungsmittel. Es ist bekannt, als Befestigungsmittel eine Nähnaht zu benutzen, welche durch die Unterlage, Kohlebögen und den abgefalteten Rand hindurchgeht. Der Nachteil dieser Befestigungsart besteht darin, daß die aufgebrauchten Kohlebögen nicht auswechselbar sind, sondern zusammen mit der gewöhnlich aus gutem Material bestehenden Unterlage fortgeworfen werden müssen.
- Nach der Erfindung werden aber diese Kohlebögen auswechselbar an der Unterlage befestigt, und zwar durch einen an sich bekannten biegsamen Streifen, der durch die Unterlage, den abgefalteten Rand derselben und die davon eingefaßten Kohlebögen, abwechselnd auf beiden Seiten hindurchtretend, hindurchgeführt wird. Hierbei dient die Falte zwischen der Unterlage und dem abgefalteten Rand als Anschlag, um das Ausrichten der übereinanderliegenden Kohlebögen zu erleichtern. Dieses hat wesentliche Vorteile gegenüber einem besonderen losen Randstreifen, den man, wie schon vorgeschlagen worden ist, auf den obersten Kohlebogen legt, bevor das Einführen des biegsamen Streifens beginnt, denn bei loser Aufeinanderlage der Kohlebögen ohne irgendwelche Anschlagkante tritt sehr leicht ein Verschieben derselben beim Zusammenheften ein.
- Gemäß der Erfindung sind die Durchzugstreifen ferner in der Mitte mit einer Verstärkung versehen, die nicht durch die Löcher im Kohlepapier und der Unterlage hindurchgezogen werden kann, wodurch ein seitliches Verschieben des Durchzugstreifens mit Bezug auf die ganze Zusammenstellung verhütet wird.
- In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung und ihrer Teile dargestellt: Abb. i ist eine Draufsicht auf eine solche Vorrichtung, Abb. 2 ist ein Schnitt nach 2-a der Abb. i, wobei jedoch die Papiere zur Aufnahme des Durchschlages nicht gezeigt sind, Abb. 3 zeigt einen Teil der Haltevorrichtung ohne den Durchzugstreifen, Abb. a ist ein Schnitt nach q.-q. der Abb. i zur schematischen # Darstellung der Durchfädelung, Abb. 5 zeigt schaubildlich einen Teil der Vorrichtung in Rückansicht, und Abb. 6 ist eine schaubildliche Darstellung des Durchzugstreifens.
- Die Vorrichtung i umfaßt eine Unterlage 2, die nahe ihrem oberen Ende auf sich selbst abgefaltet ist, um einen vorn gelegenen Streifen 3 zu bilden. Zwischen der eigentlichen Unterlage und dem Streifen 3 befinden sich die Kohlebögen q.. Der obere Rand dieser Bögen kann gegen die Falte zwischen Vorderstreifen und Unterlage anstoßen, so daß das Kohlepapier genau ausgerichtet wird. Die Unterlage besteht gewöhnlich aus etwas steiferem Papier als das gewöhnliche Schreibpapier und kann geölt sein, hat jedoch für gewöhnlich dieselbe Breite wie die Kohlebögen, um auch das Ausrichten der Längskanten zu erleichtern.
- Im Oberteil des Streifens 3 und der Unterlage 2 sowie im Oberteil der Kohlebögen sind in bestimmten und in den Einzelteilen gleichartigen Abständen Schlitze 5, 511 angeordnet. Es liegen also diese Schlitze nach der Zusammenstellung der Teile unmittelbar in Eindeckung, so daß ein Haltestreifen aus Blech o. dgl. durch diese Zusammenstellung hindurchgefädelt werden kann.
- Ein solcher durch die Schlitze 5, 5a ziehbarer Streifen 6 ist in Abb.6 gezeigt. Er mag aus leicht biegsamem Material, wie Celluloid, Blech o. dgl., bestehen. Die Enden 7 dieses Durchzugstreifens sind abgerundet, um die Einführung in die Schlitze 5 zu erleichtern. In der Mitte des Streifens befindet sich ein verbreiterter Tei18, der zur Erleichterung der Handhabung dient und ein vollständiges Durchziehen des Streifens von einem Ende nach dem anderen unmöglich macht. Bei dem Einziehen dieses biegsamen Streifens geht man von dem Abstand zwischen den beiden Mittelschlitzen 5 aus und führt die Enden des Streifens auch durch die Schlitze 511 der Kohlepapiere.
- Sollen die Papiere 6 auseinandergenommen werden, so erfaßt man den verbreiterten Teil 8 und zieht den Streifen aus der Zusammenstellung heraus.
- Das Schreibpapier g wird in bekannter Weise zwischen die einzelnen Kohlebögen eingelegt, und zwar so, daß die Oberkante der Schreibpapierbögen sich gegen die untere Kante des Durchzugstreifens 6 anlegt. Auf diese Weise kann der Durchzugstreifen auch zum Ausrichten der Zwischenblätter aus Schreibpapier dienen.
- Da irgendeine Anzahl von Schreibbögen mit der entsprechenden Anzahl von Kohlebögen in einer solchen Haltevorrichtung vereinigt werden kann, so wird dadurch sehr viel Zeit gespart. Man kann vor Beginn der eigentlichen Arbeit diese Bögen gruppenweise zusammenstellen und hat dann jederzeit arbeitsfertige Gruppen von Schreibbögen und Durchschlagsbögen zur Hand. Die Anzahl der Kohlebögen kann beliebig vergrößert und verkleinert werden.
- Das Einführen des Durchzugstreifens 6 erfordert nicht die geringsten Schwierigkeiten und auch seine Entfernung wird durch eine einfache Zugwirkung an der Mitte besorgt. Die Teile verbleiben in der gewählten Einstellung, nachdem der Durchzugstreifen einmal eingesetzt worden ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Haltevorrichtung für Kohlebögen, bestehend aus einer Unterlage mit abgefaltetem, auf der Vorderseite des obersten Kohlebogens liegendem Rand und einem durch diese Teile hindurchgehenden Befestigungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter biegsamer Streifen (6) durch die Unterlage, den abgefalteten Rand und die davon eingefaßten Kohlebögen, abwechselnd auf beiden Seiten hindurchtretend, hindurchgeführt ist.
- 2. Haltevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchzugstreifen (6) in der Mitte eine Verstärkung (8) aufweist, die nicht durch die Löcher (5, 5a) in Kohlepapier und Unterlage hindurchgezogen werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US551517XA | 1930-04-28 | 1930-04-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE551517C true DE551517C (de) | 1932-06-01 |
Family
ID=21995953
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930551517D Expired DE551517C (de) | 1930-04-28 | 1930-06-03 | Haltevorrichtung fuer Kohleboegen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE394554A (de) |
| DE (1) | DE551517C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE867788C (de) * | 1940-07-30 | 1953-02-19 | Erwin O Haberfeld | Gefalztes Formular, besonders fuer Buchhaltungszwecke |
-
0
- BE BE394554D patent/BE394554A/xx unknown
-
1930
- 1930-06-03 DE DE1930551517D patent/DE551517C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE867788C (de) * | 1940-07-30 | 1953-02-19 | Erwin O Haberfeld | Gefalztes Formular, besonders fuer Buchhaltungszwecke |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE394554A (de) |
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