DE688662C - Einrichtung zur Bildstricheinstellung bei Kinogeraeten - Google Patents
Einrichtung zur Bildstricheinstellung bei KinogeraetenInfo
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- DE688662C DE688662C DE1938Z0024636 DEZ0024636D DE688662C DE 688662 C DE688662 C DE 688662C DE 1938Z0024636 DE1938Z0024636 DE 1938Z0024636 DE Z0024636 D DEZ0024636 D DE Z0024636D DE 688662 C DE688662 C DE 688662C
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/32—Details specially adapted for motion-picture projection
- G03B21/43—Driving mechanisms
- G03B21/44—Mechanisms transmitting motion to film-strip feed; Mechanical linking of shutter and intermittent feed
- G03B21/46—Mechanisms transmitting motion to film-strip feed; Mechanical linking of shutter and intermittent feed affording adjustment for framing
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection Apparatus (AREA)
Description
- Einrichtung zur Bildstricheinstellung bei Kinogeräten Bei Kinovorführungsmaschineu ist man oft gezwungen, den Film, nachdem man ihn in die Filmbahn eingelegt hat, gegenüber dem Bildfenster zu verschieben, um den jeweiligen Bildausschnitt genau vor das Bildfenster zu bringen. Auch während des Betriebes ,der Maschine muß man gelegentlich eine Nachstellung des Films vornehmen, da sich der Bildausschnitt infolge von Schaltlochfehlern, Filmschrumpfungen, Ausbessexungen am Film usw. gegenüber dem Bildfenster verschieben kann.
- Um eine zusätzliche Verschiebung des Films gegenüber dem Bildfenster zu @ermöglichen, sind verschiedene Einrichtungen. bekanntgeworden, bei denen die Betätigung, d. h. der Antrieb der Bildverstelleinrichtung, von Hand aus geschieht. Nachteilig ist dabei, daß man bei umfangreicher Bildverstellung den Handgriff mehrere Male umdrehen muß und weiterhin infolge einer in die Bildverstelleinrichtungeingebauten Selbsthemmung der Antrieb verhältnismäßig schwer geht. Um diesen Handantrieb zu ersparen, hat man auch bereits Einrichtungen vorgeschlagen, bei denen der Antrieb vom laufenden Kinotriebwerk abgenommen wird. Allerdings sind diese Einrichtungen nicht geeignet für Kinogeräte mit Malteserkreuzschaltwerk und noch viel weniger für derartige Geräte mit zentraler Bildverstellung. Unter zentralen Bildverstelleinrichtungen sind solche verstanden, bei denen zwecks Bildverstellung :die Einzahnwelle um die Malteserkreuzachse geschwenkt werden muß. Auch können diese Einrichtungen bei stillstehendem Kinotriebwerk überhaupt nicht bedient werden.
- Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Einrichtung zur Bildstrichverstellung bei Kinogeräten mit ruckweiser Bildbandbewegong und zentraler Bildverstellung zu schaffen, die durch das Kinotriebwerk selbst angetrieben und bei der lediglich dieser Antrieb von Hand eingeleitet wird, wobei die Einrichtung auch bei stillstehendem Kinotriebwerk allein von Hand ,aus zu betätigen sein soll.
- Erfindungsgemäß -sind zwei miteinander fest verbundene, mit dem Kinotriebwerk in Antriebsverbindung stehende, auf einer Welle axial verschiebbare Reibräder mittels eines Handgriffes wahlweise mit einem Antriebsglied für die Bildstrichverstellmitteleiner zentralen Bildstricheinstellvorrichtung im einen oder anderen Drehsinne desselben kuppelbar.
- Die neue Einrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt einen Schnitt durch das Getriebe. Abb. 2 zeigt einen Schnitt a-b, und Abb.3 zeigt eine Ansicht der Kupplungseinrichtung.
- An einer Gehäusewand i des Projektors 2 ist ein LagerhÖrper 3 befestigt, in dessen Bohrung eine Hohlwelle a untergebracht ist, die an ihrem einen Ende ein kegelförmig ausgestaltetes Reibrad 5 und an ihrem anderen Ende, mittels einer Schraube 6 befestigt,: einen Handgriff 7 trägt. Auf der Hohlwelle a sind außerdem je eine Schnecke 8 und 9 vorgesehen, die jedoch auch durch geeignete Schraubenräder ersetzt werden können. In der Hohlwelle a ist eine weitere Welle i o vorgesehen, die an ihrem aus dem Projektorgehäuse herausstehenden Ende einen Handgriff ii trägt. Das andere Ende der Welle io ist mit einem Exzenter 12 versehen, auf dem ein Kugellager 13 sitzt. Dieses Kugellager 13 befindet sich dabei ebenso wie das Reibrad 5 zwischen zwei mittels einer Hohlwelle 14 fest miteinander verbundenen, z. B. kegelförmig ausgestalteten Reibrädern 15 und 16, ,ohne dabei diese Reibräder zu berühren. Die Hohlweile i;" mit den beiden Reibrädern 15 und i d ist auf einer Hohlwelle 17 nach beiden Seiten axial verschiebbar, jedoch ist dieses Aggregat durch einen Keil 18 gegen Verdrehung auf der Welle 17 gesichert. Die Hohlwelle 17 läuft auf einem feststehenden Bolzen 19 und trägt das Antriebsrad 2o, welches mit einem geeigneten Antriebsrad des Projektorg-etriebes in Verbindung steht.
- Durch den Lauf des Projektors werden über das Rad 2o auch die Reibräder 15 und 16 dauernd mit in Umdrehung versetzt. Wird nun beim Lauf des Projektors der Handgriff i i nach der einen oder anderen Seite um einen geringen Betrag gedreht, so wird über den Exzenter 12 das Kugellager 13 gegen das eine oder andere Reibrad 15 oder 16 gedrückt und verschiebt das Radaggregat z5, 1a, 16 nach der einen oder anderen Seite, wodurch entweder das Reibrad 15 oder 16 mit dem Reibrad 5 in Verbindung kommt. Die Welle q. wird also entweder links- oder rechtsherum gedreht. Dicse Bewegung überträgt sich von der Schnecke 9 auf ein Zahnsegment 2 i, dessen Achse 22 mit den eigentlichen Bildverstellorganen verbunden ist. Diese Bildverstellung läßt sich also durch einfache Betätigung des Handgriffes 1 i nach der einen oder anderen Seite bewegen. Uni ein Kennzeichen zu haben, ob und v,-ie weit sich die Bildverstellung bewegt hat, ist auf der Hohlw eile q. die Schnecke 6 vorgesehen, die in ein Rad 24 reingreift, das mit einem Anzeigemittelz5 verbunden ist, welches außerhalb des Projektorgehäuses sichtbar ist.
- Um das Maß der Drehbewegung der Welle a und damit die Größe der Bildverstellung selbsttätig zu begrenzen, befinden sich auf der Welle a frei drehend eine Anzahl Scheiben mit Anschlagnasen, die von einer mit der Wellc a fest verbundenen Nasenscheibe so lange mitgenommen werden, bis alle Nasen der Scheiben sich berühren und die Nase der letzten Scheibe an einen festen Anschlag anstößt und eine weitere Drehung der Welle q. verhindert wird. Derartige Nasenscheiben sind unter dem Namen Rochsche Scheiben bekamit: Wird in einer solchen Endstellung der Handgriff i i noch weiter betätigt, so schlüpft das jeweils in Tätigkeit befindliche Reibrad i 5 oder 16 einfach auf dem Reibrad 5 weiter, so :daß kein Schaden entstehen kann. Um -nun aber die Bildstricheinstellung auch während des Stehens des Projehtorwerkes bewegen zu können, kann die Hoh lwelle a auch von Hand ,aus durch den Knopf 7 bewegt werden, was .dann ebenfalls eine Bewegung der Bildverstellung zur Folge hat.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Bildstricheinstellung bei I#-,inogeräten mit ruckweiser Bildba.ndbeuTegung und zentraler Bildverstellung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei miteinander fest verbundene, mit dem Kinotriebwerk in Antriebsverbindung stehende, auf einer Welle-(i g) axial verschiebbar angeordnete Reibräder (15; 16) mittels ,eines Handgriffs (i i) wahlweise mit einem Antriebsglied (a, 5) für die Bildstrichverstellmittel (21, 22) einer zentralen Bildstricheinstellvorxichtung im einen oder anderen Drehsinne desselben kuppelbar sind.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß für die axiale Verschiebung der vom Kinotriebwerk angetriebenen Reibräder (i5, 16) der Handgriff (z i) mit einer Welle (i o) verbunden ist, die an ihrem einen Ende einen Exzenter (12) trägt, auf dem ein Kugellager (13) befestigt ist, das zwischen den Reibrädern ( 15, 16) liegt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem jeweiligen Reibrad (15 oder 16) angetriehene Antriebsglied (4, 5) für die Bildstrichverstellmittel (2i, 22) als Hohlwelle ausgebildet ist und in dieser die das exzentrischgesetzte eKugellager (i3) tragende, mit dem Handgriff (i i) versehene Welle (i o) gelagert ist.
- Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drehknopf (7) an dem die übertragung der Bewegung des jeweiligen Reibrades (i5 oder 16) auf die Bildstrichverstellmittel (2i, 22) bewirkenden Mittels - Hohlwelle (q.) - vorgesehen ist, mit dem dieses Mittel (j.) auch von Hand bewegt werden kann.
- 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (q.) zum selbsttätigen Sperren nach bestimmten Umläufen nach beiden Drehrichtungen mit unter dem Namen Rochsche Scheiben bekannten Scheiben (26) verbunden ist.
- 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (q.) mit einem Antriebsmittel (8) versehen ist für ein Anzeigemittel (25), welches den Lauf bzw. den Stand der Bildstricheinstellmittel anzeigt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938Z0024636 DE688662C (de) | 1938-06-23 | 1938-06-23 | Einrichtung zur Bildstricheinstellung bei Kinogeraeten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938Z0024636 DE688662C (de) | 1938-06-23 | 1938-06-23 | Einrichtung zur Bildstricheinstellung bei Kinogeraeten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE688662C true DE688662C (de) | 1940-02-27 |
Family
ID=7626197
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938Z0024636 Expired DE688662C (de) | 1938-06-23 | 1938-06-23 | Einrichtung zur Bildstricheinstellung bei Kinogeraeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE688662C (de) |
-
1938
- 1938-06-23 DE DE1938Z0024636 patent/DE688662C/de not_active Expired
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