DE688233C - Verfahren zur Herstellung des Halses an duennwandigen Stahl- oder Metallflaschen aus Rohren durch Querschmieden im Gesenk - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des Halses an duennwandigen Stahl- oder Metallflaschen aus Rohren durch Querschmieden im Gesenk

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DE688233C
DE688233C DE1937M0137455 DEM0137455D DE688233C DE 688233 C DE688233 C DE 688233C DE 1937M0137455 DE1937M0137455 DE 1937M0137455 DE M0137455 D DEM0137455 D DE M0137455D DE 688233 C DE688233 C DE 688233C
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Expired
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DE1937M0137455
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Josef Ingenfeld
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Vodafone GmbH
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Mannesmann AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K21/00Making hollow articles not covered by a single preceding sub-group
    • B21K21/12Shaping end portions of hollow articles
    • B21K21/14Shaping end portions of hollow articles closed or substantially-closed ends, e.g. cartridge bottoms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Bei den aus Rohren hergestellten Flaschen werden die Hälse durch Querschmieden im Halsgesenk erzeugt.
Hierdurch wird die Wandstärke im FIaschenhals nur um wenig stärker als die Wandstärke des zylindrischen Flaschenteils,, weil der Werkstoff ungehindert in die Halsöffnung des Gesenks hineinfließen kann. Bei dünnwandigen, leichten Flaschen wirkt sich das insofern unangenehm aus, als der Flaschenhals den Beanspruchungen nicht gewachsen ist. Man hat deshalb bisher, um diesem Übelstand zu begegnen, Rohre verwenden müssen, die wenigstens an dem zum Hals umzuformenden Ende eine verhältnismäßig dicke Wand besitzen. Solche Rohre sind nur mit großen Kosten herzustellen.
Die Erfindung ermöglicht die Herstellung eines Flaschenhalses mit entsprechend dicker Wand an dünnwandigen Stahl- oder Metallflaschen aus Rohren durch Querschmieden im Gesenk unter Vermeidung teurer Herstellungskosten dadurch, daß an dem betreffenden Rohrende zunächst mit einem Bodengesenk ein geschlossener Boden hergestellt und hierauf dasselbe Ende im Halsgesenk zum Flaschenhals ausgeschmiedet wird. Beim Anschmieden des Bodens staucht sich beim Schließen der Werkstoff des Rohrendes an, und man ist in der Lage, das Stauchmaß weitgehend zu beeinflussen.
Es ist bereits bekannt, bei der Herstellung dickwandiger Flaschen den Flaschenhals durch Axialschmieden und gleichzeitiges Stauchen mit Hufe eines einzigen Gesenks zu erzeugen. Dieses Verfahren kommt für die Bearbeitung dünnwandiger Rohre nicht in Betracht.
Die einzelnen Vorgänge des Verfahrens werden durch die Abb. 1 bis 3 der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι stellt im Schnitt ein in dem Bodengesenk befindliches Rohrstück dar.
Abb. 2 zeigt im Schnitt ein in dem HaIsgesenk befindliches Rohr beim Beginn der Halsausschmiedung.
Abb. 3 zeigt im Schnitt eine Flasche mit dem nach der Erfindung hergestellten Hals.
Gegenüber dem Bekannten ist das Verfahren einfach, und es werden keine anderen 5p Werkzeuge und Vorrichtungen benötigt, als sie zur Herstellung bisher üblicher Stahlflaschen erforderlich sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung des Halses
    an. dünnwandigen Stahl- oder Metallflaschen aus Rohren durch Querschmieden im Gesenk, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zum Hals umzuformenden Rohrende zunächst mit einem Bodengesenk ein geschlossener Boden hergestellt und hierauf dieses Ende in einem Halsgesenk zum Flaschenhals geschmiedet wird.
DE1937M0137455 1937-03-11 1937-03-11 Verfahren zur Herstellung des Halses an duennwandigen Stahl- oder Metallflaschen aus Rohren durch Querschmieden im Gesenk Expired DE688233C (de)

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