DE68808C - Vliefszuführungs-Einrichtung für die Imbs'sche Kämm-Maschine - Google Patents
Vliefszuführungs-Einrichtung für die Imbs'sche Kämm-MaschineInfo
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- DE68808C DE68808C DENDAT68808D DE68808DA DE68808C DE 68808 C DE68808 C DE 68808C DE NDAT68808 D DENDAT68808 D DE NDAT68808D DE 68808D A DE68808D A DE 68808DA DE 68808 C DE68808 C DE 68808C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G19/00—Combing machines
- D01G19/06—Details
- D01G19/08—Feeding apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 76: Spinnerei.
Vorliegende Erfindung hat eine Vliefszuführungs-Einrichtung
an der Imbs'sehen Kämm - Maschine zum Gegenstande, welche
aus der der Beschreibung beiliegenden Zeichnung ersichtlich ist. Fig. 1 zeigt die Gesammtanordnung
der Kämm-Maschine im Schnitt, Fig. ib ein aus dem Gestell herausgezeichnetes
Detail der Maschine, welches in letzterer vor der gedachten Schnittlinie der Fig. 1 sich befindet.
Fig. 2 zeigt die Speisezange im Schnitt.
Die wohlfeilste Einrichtung und Handhabung der Zuführung von zu kämmendem Material
in eine Kämm-Maschine von grofser Arbeitsbreite, wie die Imbs'sche Kämm-Maschine,
besteht darin, dafs man das Vliefs auf einer einzigen grofsen Walze von der gesammten
Breite der Maschine in letztere liefert. Dieses Vliefs wird in vorliegendem- Falle auf einer
grofsen Duplirmaschine von entsprechender Arbeitsbreite, beispielsweise auf einem sogenannten
Derby-Dupler, vorbereitet.
Ueberdies wird sich das Vliefs selbst in den für ein genaues Arbeiten der Kämm-Maschine
besten Verhältnissen befinden, wenn man es in einer solchen Duplirmaschine aus einer sehr
grofsen Anzahl von feinen Bändern, nicht aber von nur wenigen dicken Bändern zusammensetzt.
Speist man zu diesem Behufe die vorgenannte Duplirmaschine aus den Drehtöpfen der Würgelmaschinen (Rota-frotteurs), in welchem
sich mehrere vereinigte Bänder befinden, so erzielt man eine Theilung der Bänder aus
jedem Topfe und ihre methodische Nebeneinanderlegung dadurch leicht, dafs man an
der Einzugsstelle zur Duplirmaschine eine mit Löchern versehene Platte oder vertheilende
Finger anbringt; beispielsweise erhält man mit 30 Töpfen, jeder mit vier Bändern, auf diese
Weise ein aus 120 feinen und festen Bändern zusammengesetztes ausgezeichnetes Vliefs.
Unbeschadet der Art und Weise, wie die Vliefse in dieser grofsen Duplirmaschine zugerichtet
werden, tritt aber von dem Augenblicke an, wo man die Kämm-Maschine von einer
einzigen grofsen Walze aus mit einem Vliefse versorgen oder speisen will, eine nicht zu
unterschätzende Schwierigkeit auf. Dieselbe besteht darin, dafs man, wenn auf der einen
Walze das Vliefs abläuft, das Ende dieses vorherigen Vliefses mit dem Anfange des neuen
Vliefses vereinigen mufs, wobei diese Vereinigung auf der gesammten Arbeitsbreite ohne Faltenbildung
und mit der nöthigen Genauigkeit und Festigkeit zu erfolgen hat, so dafs die Vereinigungsstelle
frei und ungehindert in die Zangen eintreten kann und in keiner Weise
den Betrieb der Maschine beeinträchtigt. Zu diesem Zwecke sind die nachbeschriebenen
und in den Fig. 1 und ib dargestellten Vorrichtungen
an der Kämm - Maschine vorgesehen.
Statt die Abzugswalzen wie gewöhnlich hinter und ein wenig über der Eintrittsebene des
Vliefses anzuordnen, werden dieselben etwa bei S S auf geeigneten Ständern P im obersten
Theile der Maschine gelagert, womit übrigens eine wesentliche Verminderung der gesammten
Tiefe oder Länge der Maschine verknüpft ist.
Die Walzen 5 5 drehen sich nicht, wie gewöhnlich,
nach der Speisezange zu, sondern nach der anderen Seite.
Das von diesen Walzen abgewickelte Vliefs läuft nun fast in lothrechter Richtung an einer
Platte Q entlang und tritt von der Hinterseite her unter eine geriffelte, genügend schwere
Walze R, die sich auf der Querplatte T mit glatter Oberfläche dreht; in letzterer ist, unterhalb
der Walze R befindlich, eine trogartige Aushöhlung vorgesehen. Durch diese Walze R
wird das Vliefs regelmäfsig gegen die Speisezange gezogen und weiter befördert, wobei
sich das Vliefs mit einer durch Einstellung der Zange bestimmten und für die Speisung gerade
geeigneten Geschwindigkeit abwickelt. Eine kleine, lothrecht stehende Welle A, welche
ihren Antrieb von der Hauptwelle aus erhält, versetzt durch eine Scheibe oder Schnecke das
Rad ι in Drehung, von welchem aus unter Vermittelung der Zwischenräder 2 und 3 das
an dem einen Ende der geriffelten Walze R sitzende Rad 4 in Drehung versetzt wird.
An dem anderen Ende dieser geriffelten Walze R sitzt beispielsweise ein Kettenrad K,
Fig. ib, welches durch die um die Spannrolle K1, Fig. i, herumgeführte Kette C die
an den Walzen S S sitzenden Räder in Drehung versetzt. Rad K sitzt lose auf der Achse der
Walze R, ist aber mit einer Kupplung D versehen; ein mit Griff versehener Hebel L ermöglicht
eine Verschiebung der Kupplung, sowie eine feste Verbindung bezw. Lösung mit bezw. von der Walze R dergestalt, dafs sich
Walze R immer weiter dreht, während nach Bedarf die Walzen 5 zum Stillstand gelangen
oder in Drehung versetzt werden. In dem Augenblicke, in welchem das Vliefs auf der
Vorrathswalze zu Ende geht, läfst nun die Arbeiterin unter Benutzung der vorstehend beschriebenen
Vorrichtungen das Ende des abgelaufenen Vliefses los und bei M herabhängen,
rückt dann die Kupplung D aus, was zur Folge hat, dafs die Walzen S1 und die neue, inzwischen
auf letztere aufgesetzte Vorrathswalze N stillstehen oder unabhängig vom Antrieb gemacht
werden; die Arbeiterin zieht dann mit der Hand den Anfang oder das vordere Ende des neuen Vliefses bis hinter die Walze R
und ordnet den vorderen Faserbart desselben, sowie den hinteren Faserbart des abgelaufenen
Vliefses N, während letzteres allmälig nach oben kommt.
In dem Augenblicke, in welchem das Ende M auf die geeignete Länge eingezogen ist, verkuppelt
man durch Ausschwingen des Hebels L die Theile D und K mit einander und setzt
hierdurch die Walzen S S in Drehung, sowie das Vliefs von der Vorrathswalze iV in Bewegung.
Der vordere Faserbart des von oben herkommenden Vliefses schliefst sich von selbst
und auf der gesammten Maschinenbreite von oben her genau an den hinteren Faserbart des
Vliefses M an, so dafs beim Austritt aus der Walze R beide Faserbärte" selbsttätig und fest
mit einander verbunden sind. Es kann natürlich die Kupplungsvorrichtung, statt auf die
Achse der Walze R, auf die Achsen der Walzen 5 aufgesetzt werden.
Fig. 2 zeigt den oberen Backen der Speisezange. Bei jeder Kämm-Maschine ist es immer
schwierig, während des Kämmens des vorderen Faserbartes die Fasern von ungenügender Länge,
welche in dem Kä'mmgut mit enthalten sind, sicher festzuhalten, weil solche Fasern nur mit
wenigen Millimetern in der Zange sitzen. Zu diesem Zwecke erhält die Unterzange Y und
der vordere Backen Z eine eigenthümliche Gestaltung. Unterzange Y ist an ihrem vordersten
Ende nächst der Kämmwalze mit einem nach abwärts stehenden und vorspringenden Schnabely oder einer solchen Spitze versehen,
um an dieser Stelle den stärksten Druck wirken zu lassen; unmittelbar hinter diesem Schnabely
sind mehrere stark ausgeprägte Riffelungen vorgesehen. An letztere reiht sich dann eine Aushöhlung
an, während zur Sicherung eines festen Standes der Unterzange an deren Rande eine
Riffelung vorgesehen ist. Der vordere Backen Z ist bei 3 an der Ecke abgeschnitten, damit er
bei vollständigem Verschliefsen seinen Druck auf den vorderen Theil der Unterzange Y
äufsert. Durch eine derartige Anordnung kann man sich behufs Erzielung einer vollkommenen
Zangenwirkung mit mäfsigen Drücken begnügen, und wird eine zu starke Beanspruchung der
Maschine bei höheren Anforderungen vermieden.
Claims (2)
1. EineVliefszuführungs-Einrichtung für Imbssche
Kämm-Maschinen, bei welcher die Abzugswalzen (S S) über der Maschine ange-'ordnet
sind und das Vliefs nach rückwärts ausgeben, um dasselbe nach unten und an die Einzugsseite der Speisewalze (R) zu
bringen.
2. Eine Vliefszuführungs-Einrichtung der im Anspruch 1. gekennzeichneten Art, bei welcher
eine Kupplung in dem Antriebsmechanismus der Abzugswalzen (S S) eingeschaltet
ist, zwecks Ausrückens dieser Walzen unabhängig von den übrigen Arbeitsorganen der Kämm-Maschine.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68808C true DE68808C (de) |
Family
ID=342322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68808D Expired - Lifetime DE68808C (de) | Vliefszuführungs-Einrichtung für die Imbs'sche Kämm-Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68808C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2833749A1 (de) * | 1977-08-24 | 1979-03-01 | Rieter Ag Maschf | Wickelantrieb fuer kaemmaschinen oder kehrstrecken |
| EP0446354A4 (en) * | 1988-05-18 | 1992-03-25 | Kabushiki Kaisha Hara Shokki Seisakusho | Method and apparatus for automatically seaming lap sheets |
-
0
- DE DENDAT68808D patent/DE68808C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2833749A1 (de) * | 1977-08-24 | 1979-03-01 | Rieter Ag Maschf | Wickelantrieb fuer kaemmaschinen oder kehrstrecken |
| EP0446354A4 (en) * | 1988-05-18 | 1992-03-25 | Kabushiki Kaisha Hara Shokki Seisakusho | Method and apparatus for automatically seaming lap sheets |
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