DE740331C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines zusammenhaengenden verzugsfaehigen Faserbandes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines zusammenhaengenden verzugsfaehigen Faserbandes

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DE740331C
DE740331C DEB176147D DEB0176147D DE740331C DE 740331 C DE740331 C DE 740331C DE B176147 D DEB176147 D DE B176147D DE B0176147 D DEB0176147 D DE B0176147D DE 740331 C DE740331 C DE 740331C
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Germany
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strand
cut
fibers
cutting
fiber
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DEB176147D
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BREMER WOLL KAEMMEREI
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BREMER WOLL KAEMMEREI
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G1/00Severing continuous filaments or long fibres, e.g. stapling
    • D01G1/06Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning
    • D01G1/10Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning by cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung. eines zusammenhängenden verzugsfähigen Faserbandes Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahrrn zur Herstellung eines zusammenhängenden verzugsfähigen Fäserbandes durch Zerschneiden eines aus endlosen-Kunstfasern bestehenden Stranges und Überlappen der abgeschnittenen Fasern. Feener betrifft. die Erfindung eine< Vorrichtung zur Äusübung des Verfahrens.
  • Man ist seit langer Zeit bemüht, den aus endlosen Fasern bestehenden Strang, wie ihn die Spinnmaschinen bei der.Kunstfäserherstellung liefern, unmittelbar, d. h. unter LTmge, hung der Öffner usw:, in ein at;s endlichen fasern bestehendes Faserband überzuführen, (las in der Stärke und Verteilung der Fasern genügend gleichmäßig ist, um, aus ihm ein brauchbares Gespinst erzeugen zu können.
  • Zu diesem Zweck wurde der Faserstrang zerlegt; indem er durchgeschnitten und versucht-wurde, die Abschnitte zu einem fortlaufenden Faserband zu vereinigen" das verstreckt werden kann. Macht aber schön die Wiedervereinigung der Abschnitte große Schwierigkeiten,. so stellt sich die zur Erzielung des verzugsfähigen Faserbandes nötwendige völlige Auflösung der Abschnitte als äußerst schwierig heraus. Wenn auch der über die, ganze Breite des Stranges gehende Einzelschnitt quer oder schräg. zur Strangrichtung geführt oder auch der Strang durch zueinander versetzt angeordnete Teilschnitte zerlegt wird, immer bleiben nach häufigem Verstrekken mehr oder weniger starke Gruppen von Fäsern erhalten, durch die der Wert des Faserbandes herabgemindert wird.
  • Die Erfinduberuht nun auf der Erkenntnis, daß es zur Erzielung eines gleichmäßigen Faserbandes notwendig ist, die Bildung von in sich geschlossenen Strangabschnitten überhaupt zu vermeiden. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Ende des Stranges nach jedem Schnitt in eine Abzugeinrichtung eingeführt und darin der Strang durchgeschnitten wird, wobei während des Durchschneidens die abgeschnittenen Fasern nach Maßgabe des Fortschreitens- des Schnittes abgezogen werden. Zum Zwecke des Überlappens wird sodann ', gemäß der Erfindung während des Vorschubes des Stranges gegen die Abzugeitrrichtung das Abziehen der bereits abgeschnittenen Fasern unterbrochen. Gemäß einer weiteren Ausführungsform werden das Strangende beim Vorschub -des Stranges gegen die Abzugeinrichtung und die noch nicht ganz abgezogenen Fasern des vorhergehenden Strangabschnittes überlappt.
  • Die Vorrichtung zur Ausführung des Ver-` falirens,weist gemäß der Erfindung eine hinter, der Schneideinrichtung angeordnete Faserabzugeinrichtung auf, deren Abstand von der Schneideinrichtung kleiner ist als die gewünschte Fagerlänge.
  • Weitere wesentliche Einzelheiten ergeben , sich aus der folgenden Beschreibung..
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen Fig.-i und a zwei verschiedene Wege zum Abziehen der Fasern während des Schneidens des Stranges, Fig. 3 und 4 zwei verschiedene - Ausführungsformen zum Überlappen der Fasern.
  • Es bedeutet in Fig. i x einen aus einer endlosen Reihe von Kunstfasern bestehenden Faserstiang, von dem durch ein Messer a ein Stapel y abgetrennt werden soll. In der in der Zeichnung veranschaulichten Stellung des Messers sind bereits mehrere Lagen des Trierstranges durchschnitten. Im Bereich des Abschnitts liegt ein Walzenpaar b, das. durch Drehung die durch das Messer a abgetrennten Fasern oder Faserlagen abzieht und zwischen ein Lieferzylinderpaar c oder eine andere Alliefereinrichtung fördert. Durch diese Abliefereinrichtung werden die vorn Walzenpaar b zugeführten Fasern oder Faserlagen abgeführt und danach durch bekannte Maßnahinen zu einem zusammenhängenden Band zusammengefaßt. Das Walzenpaar b zieht hierbei die einzelnen Fasern oder Faserlagen in der Reihenfolge ab, wie und sobald sie durch das Messer vom Faserstrang abgetrennt worden sind, so -daß Trennkräfte auf die Fasern zur Einwirkung kommen. -Die Abzugwalzen b können glatt, rauh, geriffelt oder auch mit Nadeln besetzt sein. Sie können auch aus Scheiben zusammengesetzt sein. Im Bedarfsfalle kann man die Abzug walzen auch in mehrere neben-Oder hintereinander angeordnete Walzen bzw. Scheiben aufteilen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.2 besteht die Abeugeinrichtung aus einem einfachen bzw. doppelten Nadelstabfeld d, das so angeordnet ist, daß es in das Ende des Sta pels y mehr oder weniger weit hineingreift. Die Länge des Eingriffes kann durch Verstel= len des Nadelstabfeldes eingestellt werden. Die Nadelstäbe bzw. die Nadelwalzen lockern so den Zusammenhang der Fasern am Strang ende vor dem Schneiden und während desselben und nehmen .alle abgeschnittenen Fasern sogleich mit, ziehen sie ab und führen sie den Ablieferzylinder c zu.
  • Sobald der Schnitt durchgeführt ist, bleibt die Abzugeinrichtung, bei der Aüeführungsform nach Fig. i das Walzenpaar b, bei der Ausführungsform nach Fig. 2 das Nadelstabfeld d; stehen; desgleichen die Abliefereinrichtung. Nun folgt das Vorschieben des Stranges derart, daß sich das Strangepde zwecks Überlappung auf den noch nicht abgeführten Teil des Abschnittes auflegt. Die zu diesem Zwecke getroffene Ausgestaltung - der Überlappungseinrichtung-ist in den Fig. 3 und q. in zwei verschiedenen- Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • In Fig. 3 bedeutet z einen neu vorgeschobenen Strangabschnitt, der durch eine, Unterlage k gestützt ist, die verschiebbar und schwingend angeordnet ist. Mit Hilfe von in der Zeichnung nicht veranschaulichten Antriebsgliedern. wird die Unterlage k zusammen mit dem Strangabschnitt z in Richtung der Linie f-g vorgeschoben. In Fig. 3 ist die Vorschubendstellung veranschaulicht. - Nun wird die Unterlage k um ein Schwenkläger e in -eine Lage gemäß der gestrichelten Linie i-h geschwenkt: Sobald das Nadelstabfeld d das Ende des Abschnittes z gefaßt hat, wird die Unterlage k in die Ausgangsstellung zurückbewegt. Der Abschnitt z legt sich auf den noch nicht ganz abgezogenen Teil des Abschnittes y. Die Bewegung der Unterlage k jcann z. B. dadurch erreicht werden, daß ein an ihr befestigter Bolzen .von f nach g und über k und i zurück nach f bewegt wird, während die Unterlage .gleichzeitig um den Drehpunkt e schwingt.
  • - In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Einrichtung veranschaulicht, durch den die neu vorgeschobene Schnittlänge z auf den restlichen Teil des eben geschnittenen Abschnittes y aufgelegt wird: Bei dieser Ausführungsform wird der noch nicht ganz abgezogene Teil des Abschnittes 31 durch ein z. B. von der Seite eingeführtes Blech l abgedeckt, auf dem der neu zu schneidende Abschnitt z vorgeschoben und dann über den noch nicht ganz abgezogenen Teil des Abschnittes y gelegt wird. So iihld der Abschnitt z von dem Nadel§tabfeld d erfaß't ist, wird das Blech l seitlich herausgezogen, so daß nunmehr die Abschnitte z und y miteinander vereinigt sind. Das Erfassen des Strangendes durch die Abzugeinrichtung kann erforderlichenfalls dadurch erleichtert werden, daß die obere Abzugwalze-bzw. das obere Nadelstabfeld etwas angehoben wird. Nach dem Vereinigen des neuen Abschnit-- tes z und des nicht gang abgezogenen Teiles des vorhergehenden Abschnittes y wird -die Abzugeinrichtung in Gang gesetzt und das Messera zum Schneiden gesenkt. Es folgtnun wiederum der an Hand der Fig. i und. 2 beschriebene Vorgang..
  • Die Ausführungsformen gemäß den Fig. 3 und 4 sind unter Verwendung eines Nadelstabfelcfes veranschaulicht, an dessen Stelle selbstverständlich auch ein Nadelwalzenpaar treten kann. Bei einem Verzicht auf ein Lockern der Fasern kann auch das Walzenpaar b gemäß Fig. i verwendet werden.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann das Nadelstabfeld (und mit ihm das Ablieferzylinderpaar) auch schwingend angeordnet sein, damit es `vor jedem neuen Schnitt vom Strengende her sich in den Strang bzw. in den zu schneidenden Abschnitt hineinarbei-. ten und dadurch eine bessere Lockerung des Faserstranges herbeiführen kann. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß ein Nadelstabfeld bzw. ein Nadelwalzenpaar das Auflockern des Strengendes z ausführt, während ein anderes Nadelstabfeld bzw. Nadelwalzenpaar oder auch ein Abzugwalzenpaar nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. i den Abzug der Fasern des Abschnittes y besorgt.
  • Die Ausgestaltung der Schneideinrichtung, insbesondere die Schneidenform, kann beliebig sein. Auch kann der Schnitt in beliebigem Winkel zum-Strang geführt werden.
  • Zur Erzielung- des bestmögjichen Schneidverlaufs und damit der, besten Bandbildung ist es zweckmäßig, das beispielsweise auf und ab gehende Messer während des Durchschneidens des Faserstranges -zusätzlich in der Schneidebene hin und her zu bewegen bzw. hin und her zu schwingen. -`

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines zusammenhängenden verzugsfähigen Faserbandes durch Zerschneiden eines aus endlosen Kunstfasern bestehenden Stranges und `Überlappen der abgeschnittenen Fasern, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Stranges nach jedem Schnitt in eine Abzugeinrichtung eingeführt und dann der : Strang durchgeschnitten wird, wobei während des Durch schneidens die abgeschnittenen Fasern nach Maßgabe'des Fortschreitens des Schnittes abgezogen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß während des Vorschubes des Stranges gegen die Alizugein-Fichtung das Abziehen der bereits abi#eschnittenen Faserrx unterbrochen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i - und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß das Strangende beim Vorschub des Stranges gegen die Abzugeinrichtung und die noch nicht ganz abgezogenen Fasern des vorhergehenden Strangabsehnittes überlappt werden.
  4. 4. Vdkfahren nach den Ansprüchen z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern -vor oder/und während des Abziehvouganges voneinander gelockert werden.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine hinter der Schneideinrichtung angeordnete Faserabzugeinrichtung, deren Abstand von der Schneideinrichtung kleiner ist als die gewünschte Faserlänge.
  6. 6. - Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugeinrichtun_g aus einem Walzenpaar oder einem -Nadelstabfeld oder einer Nadelwalze oder einem Doppelnadelstabfeld oder- einem Nadelwalzenpaar besteht.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 6, gekennzeichnet durch eine das, Strengende während des Vorschubes aufnehmende und auf die nicht ganz abgezogenen Fasern ablegende Unterlage (k). B. Vorrichtung nach Anspruch 7; das durch gekennzeichnet, da.ß die Aufläge zurüekziehbar und gegebenenfalls schwingbar: angeordnet ist. _ ' g. Vorrichtung' nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus einem Nadelfeld bestehende Faserlockerungseinrichtung der Abzugeinrichtung vorgeschaltet oder mit dieser vereinigt ist. io. Vorrichtung zur Ausführung des: Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer während des Durchschneidens des Faserstranges zusätzlich in der Schneidebene hin und her bewegt bzw. geschwungen wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik .sind im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift Nr. 328 .i43, 511865, 573 34o, 6236o8; schweizerische Patentschrift Nr. I84-591 französische - 63,9 214; amerikanische - - 1768 221; Zeitschrift für die gesamte Textilindustrie, N r. 29 vom-15. Juli 1936, S. 421 und 422.
DEB176147D 1936-11-07 1936-11-07 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines zusammenhaengenden verzugsfaehigen Faserbandes Expired DE740331C (de)

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Cited By (1)

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