AT159521B - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines zusammenhängenden verzugsfähigen Faserbandes. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines zusammenhängenden verzugsfähigen Faserbandes.

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AT159521B
AT159521B AT159521DA AT159521B AT 159521 B AT159521 B AT 159521B AT 159521D A AT159521D A AT 159521DA AT 159521 B AT159521 B AT 159521B
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Bremer Woll-Kaemmerei
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Bremer Woll-Kaemmerei
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Description


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 können auf ihrer Oberfläche gerillt oder sonstwie aufgerauht sein. Sie können auch mit Nadeln versehen sein. Die Walzen können aus einzelnen Scheiben zusammengesetzt sein, die senkrecht oder   schräg   zur Achse stehen. Im Bedarfsfalle können die Abzugswalzen auch in mehrere neben-oder hintereinander angeordnete Walzen bzw. Scheiben aufgeteilt sein. 



   Während des Betriebes wird durch Drehung der Förderwalzen b, b'der Faserstrang über den Tisch c und zwischen der Gegenlage d und dem Messser e hindurch auf den Tisch t bewegt, bis der Faserstrang die Schneidvorrichtung um einen Abschnitt F überragt. Die   Forderwalzen   werden dann stillgesetzt und das Messer e nach abwärts bewegt, um den Abschnitt a'abzuschneiden. Die Länge F ist so bemessen, dass das vordere Ende des Abschnittes s'zwischen die Abzugswalzen g und   9'ragt.   



  Die zunächst weiter entfernt liegenden Abzugswalzen werden nunmehr einander genähert und angetrieben. Unter der Wirkung des von den Abzugswalzen auf die Fasern des Abschnittes   a'ausgeübten   Druckes und Zuges werden die Fasern nach Massgabe des Schnittvorganges abgezogen. Sobald also eine Faser abgeschnitten ist, wird sie unmittelbar darauf von den Abzugswalzen g,   g'weitergefördert.   



  Der Darstellung in der Zeichnung ist unterstellt, dass zunächst die Faserngruppe 1 des Abschnittes   a',   dann in gewissem Abstande die Faserngruppen 11 und   111   nacheinander abgezogen werden. Die Fasern werden schliesslich von einem Förderwalzenpaar   li,     le erfasst   und in der   üblichen   Weise weiterverarbeitet. 



   Sind alle Fasern oder Faserngruppen des Abschnittes abgezogen, so werden die hinter der Schneidvorrichtung liegenden   Abzugs-und Förderwalzen   stillgesetzt. Alsdann werden das Messer e und die Abzugswalze g angehoben, um die Bahn zur Aufnahme des nächsten Abschnittes freizumachen. 



  Der Faserstrang wird daraufhin durch die Förderwalzen   b, b'um   einen weiteren Abstand F vorgeschoben. Hieran   schliessen   sieh die bereits beschriebenen Vorgänge an. 



   Die in Fig. 2 veranschaulichte   Maschine,   ist derjenigen in Fig. 1   ähnlich,   nur mit dem Unter-   schied,   dass bei dieser Anordnung das Abzugsorgan aus einem einfachen bzw. doppelten Nadelstabfeld i,   i'besteht.   Die Nadeln ziehen ebenso wie die in Fig. 1 dargestellte   Abzugsvorriehtung   die Fasern ab, sobald sie von dem Messer e abgeschnitten sind. Ausserdem kämmen die Nadelstäbe bzw. die Nadelwalzen das Strangende und lockern den Zusammenhang der Fasern. 



   Das Nadelstabfeld kann einstellbar sein, um den Abstand von der Schneidvorrichtung verändern zu können. Eine solche Einstellbarkeit kann selbstverständlich auch für das Abzugswalzenpaar   y,        vorgesehen sein. Es können selbstverständlich auch mehrere Nadelstabfelder Verwendung finden. 



  Um die Fasern verschiedener Strangabschnitte miteinander zu vereinigen, bevor alle Fasern dem Förder- 
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 bevor alle Fasern vom Tisch t entfernt sind. Ferner wird ein neuer Strangabschnitt a'des Faserstranges auf die auf dem   Tisch f zurüekgebliebenen   Fasern abgelegt, so dass sieh die bereits abgeschnittenen Fasern mit den Fasern des neuen Abschnittes vereinigen können und gemeinsam zur Bildung einer   gleichmässigen   Lunte weiterbeweg-t werden. 



   Die für diesen Vorgang vorgesehenen Einrichtungen sind in den Fig. 3 und 4 in Zusammenarbeit mit einer Anordnung nach Fig. 2 dargestellt. Wohlgemerkt können diese Einrichtungen aber 
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 Abzugswalzen g,    ausgerüstet   ist. 



   Gemäss der Anordnung nach Fig. 3 ist eine bewegliche Unterlage k für den Abschnitt a'des Faserstranges vorgesehen. Die Unterlage kann um eine Rolle l an der Gegenlage d schwingen und auf dieser Rolle hin-und herbewegt werden. 



   Die Arbeitsweise dieser Unterlage ist folgende : Es sei angenommen, dass die Abzugswalzen g,   g'   oder das Nadelstabfeld i, i'stillgesetzt ist, bevor alle Fasern vom Tisch t entfernt sind. Alsdann werden das Messer e, die Schneidvorrichtung und die Abzugsvorrichtung geöffnet und die   Förderwalzen & , & '   angetrieben, wodurch der Abschnitt a'des Faserstranges a um einen Abstand F weiterbewegt wird. 



  Die Unterlage k nimmt für   gewöhnlich   die in vollen Linien in der Zeichnung dargestellte Lage ein. 



  Beim Ingangsetzen der Förderwalzen b, b'wird die Unterlage in die mit gestrichelten Linien angedeutete Lage    & 'bewegt.   In dieser Stellung bildet die Unterlage k eine über den   Tisch t schräg hinausrag-ende   Verlängerung des Tisches e. Durch Abwärtsschwenken der Unterlage k in die im wesentlichen horizontale, ebenfalls in gestrichelten Linien dargestellte Lage k" und Zurückziehen der Unterlage in ihre ursprungliche Lage wird der Strangabschnitt   a'auf   dem auf dem   Tisch f zurückgebliebenen Faserrest abgelegt.   Nunmehr werden die   Sehneidvorrichtung   und die Abzugsvorrichtung in Gang gesetzt, so dass die Abzugsvorrichtung die restlichen geschnittenen Fasern mit den neurgeschnittenen Fasern gemeinsam abzieht und weiterbefördert.

   Um das Einführen des neuen Strangabsehnittes zu erleichtern, kann die obere Abzugswalze g oder das obere Nadelstabfeld   i   zunächst etwas angehoben werden. 



   Bei der in Fig. 4 veranschaulichten Ausführungsform ist die verschiebbare und verschwenkbare Unterlage k durch eine Platte   1n   ersetzt, die nur quer zur Faserförderriehtung und im wesentlichen horizontal verschiebbar ist. Die Platte wird vorgeschoben, wenn der Vorschub des Strangabschnittes   a'   stattfinden soll. Eine Zwischenstufe dieses Vorganges ist in Fig. 4 veranschaulicht. Hiebei hält die Platte den Abschnitt a'über dem Faserrest auf dem Tisch f, bis die   Förderung   des Strangabschnittes beendet ist. Alsdann wird die Platte   1n   zurückgezogen und der Abschnitt   a'auf   die Restfasern abgelegt. 



  Hieran schliessen sich die bereits beschriebenen Vorgänge an. 

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   Zur Bewegung der Platte m oder der Unterlage k können irgendwelche Vorrichtungen vorgesehen sein. So kann z. B. an der Unterlage k oder an der Platte   In   ein Zapfen vorgesehen sein, der an einer Nockenseheibe oder in einem Sehlitz geführt ist, um die Unterlage in die verschiedenen Stellungen zu bewegen. 



   Das Nadelstabfeld i, t'oder das mit Nadeln ausgerüstete Abzugswalzenpaar kann auch schwingend angeordnet sein, damit sich die Nadeln vor jedem neuen Schnitt vom Strangende her in den Strang bzw. in den zu schneidenden Abschnitt hineinarbeiten und dadurch eine bessere Lockerung des Faserstranges herbeiführen können. 



   Die Anordnung kann auch so getroffen werden, dass ein Nadelstabfeld bzw. ein Nadelwalzenpaar das Aufkämmen und Auflockern bewirkt, während ein anderes Nadelstabfeld bzw. Nadelwalzenpaar oder auch ein Abzugswalzenpaar nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 den Abzug der Fasern des   Strangabschnittes   besorgt. 



   Zur Erzielung des bestmöglichen Schneidverlaufes und damit der besten Bandbildung können dem Messer während des Schneidens zusätzliche Bewegungen bzw. Schwingungen erteilt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines zusammenhängenden verzugsfähigen Faserbandes durch Zerschneiden eines aus endlosen Kunstspinnfasern bestehenden Stranges und Überlappen der abgeschnittenen Fasern, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (a') des Stranges (a) nach jedem Schnitt in eine   Abzugsvorrichtung (g, g' ; i, eingeführt   und dann der Strang durchgeschnitten wird, wobei während des Durchschneiden die abgeschnittenen Fasern nach Massgabe des Fortsehreitens des Schnittes abgezogen werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während des Vorschubes des Stranges (a) gegen die Abzugsvorrichtung ,/ ; t, das Abziehen der bereits abgeschnittenen Fasern unterbrochen wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Strangende (a') beim Vorschub des Stranges (a) gegen die Abzugsvorrichtung (g, g' ; i, i') und die noch nicht ganz abgezogenen Fasern des vorhergehenden Strangabschnittes überlappt werden.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern vor oder/und während des Abziehvorganges, beispielsweise durch ein Nadelstabfeld (i, i'), voneinander gelockert werden.
    5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine hinter der Sehneideinrichtung (d, e) angeordnete Faserabzugsvorrichtung (g, g' ; i, , deren Abstand von der Schneideinrichtung (d, e) kleiner ist als die gewünschte Faserlänge.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugsvorrichtung aus einem Walzenpaar (g, g') oder einem Nadelstabfeld (i, i') oder einer Nadelwalze oder einem Doppelnadelstabfeld oder einem Nadelwalzenpaar besteht.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, gekennzeichnet durch eine das Strangende (a') EMI3.1
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus einem Nadelstabfeld (i, i) bestehende Faserloekerungseinrichtung der Abzugsvorrichtung ' vorgeschaltet oder mit dieser vereinigt ist.
    10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (e) der Schneideinrichtung während des Schneidens zusätzlich eine schwingende Bewegung ausführt.
AT159521D 1938-05-14 1938-05-14 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines zusammenhängenden verzugsfähigen Faserbandes. AT159521B (de)

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