DE687127C - Pendelsicherung fuer Uhren mit Schluesselaufzug - Google Patents

Pendelsicherung fuer Uhren mit Schluesselaufzug

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Publication number
DE687127C
DE687127C DE1937J0056918 DEJ0056918D DE687127C DE 687127 C DE687127 C DE 687127C DE 1937J0056918 DE1937J0056918 DE 1937J0056918 DE J0056918 D DEJ0056918 D DE J0056918D DE 687127 C DE687127 C DE 687127C
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DE
Germany
Prior art keywords
pendulum
gripper
key
clocks
socket
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Expired
Application number
DE1937J0056918
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Junghans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Junghans AG
Original Assignee
Gebr Junghans AG
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Publication date
Application filed by Gebr Junghans AG filed Critical Gebr Junghans AG
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Publication of DE687127C publication Critical patent/DE687127C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B41/00Locking or holding devices for pendulums, chimes, or the like, for use during transport
    • G04B41/005Locking or holding devices for pendulums, chimes, or the like, for use during transport holding and locking of the pendulum only

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Pendelsicherung für Uhren mit Schlüsselaufzug Die Erfindung bezieht sich auf Pendelsicherungen für Uhren mit Schlüsselaufzug und betrifft jene besondere Art von Sicherungen, die einen Greifer zum Erfassen des Pendels aufweisen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Pendelsicherung der genannten Gattung zu schaffen, deren Greifer über ein an leicht zugänglicher Stelle des Uhrgehäuses, vorzugsweise an dessen Vorderseite angeordnetes, ohne Ortsveränderung der Uhr bewegliches Einstellglied einstellbar und möglichst auch verriegelbar ist. Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß zur Bewegung des Greifers Zwischenglieder angeordnet sind, die an .einem Aufzugsloch oder einer sonstigen Öffnung des Zifferblattes enden in Form einer in die .Öffnung passenden Buchse o. dgl., welche mit einem schlüsselartigen Instrument zu erfassen ist. Die Buchse kann mit Schlitzen versehen sein, so daß sie mit am Griff des üblichen Aufzugschlüssels angebrachten Nasen erfaßt werden kann. Es können auch besondere Vorkehrungen getroffen sein, um die Pendelsicherung in geschlossener Stellung zu verriegeln.
  • Bekannte Pendelsicherungen werden von Hand unmittelbar durch Verschwenken des Greifers betätigt. Dies erfordert das Öffnen des Uhrgehäuses und bei Tischuhren in der Regel auch eine Ortsveränderung der Uhr, -da deren Werk meist nur von der Rückseite zugänglich ist. Andere Pendelsicherungen, wie sie fürTischuhren bekannt sind, werden selbsttätig beim Abheben der Uhr von ihrer Standfläche eingerückt. Eine ähnliche Lösung gibt es für Wanduhren, bei denen die bewegliche Aufhängeöse mit dem Pendelgreifer gekuppelt ist. Von den bekannten Lösungen unterscheidet sich die ' Sicherungsvorrichtüng gemäß der Erfindung vorteilhaft darin, daß ihre Einstellung keine Ortsveränderung der Uhr erfordert. Sie eignet sich insbesondere für solche Uhren, deren Gehäuse nur an der Rückseite zugänglich sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. z die Pendelsicherung in schaubildlicher Darstellung in geschlossenem Zustande, Fig. z die geöffnete Pendelsicherung von der Rückseite des: Uhrwerks gesehen; Fig. 3 den Aufzehschlüssel, der mit einer besonderen Einrichtung zur Drehung der Vorrichtung ausgestattet ist.
  • An der Hinterplatine a des Werkes ist in üblicher Weise das Pendel c aufgehängt. In der Schwingebene des Pendels, außerhalb dessen einen Umkehrpunktes, ist .an einem Pföstchen d eine Blende e befestigt. Sie ist mit einem Ausschnitt f in Form eines aus zwei Kreisbogen gebildeten Zweiecks verrsehen. In diesen Ausschnitt paßt,dieimDurchmesser etwas größere Pendellinse c. Zwischen den Werkplatinen (von denen nur die Hinterplatine a gezeichnet ist) ist eine Welle g -gelagert. Sie trägt den Greiferhebel h, der in eine Gabel i ausläuft. Der Greiferhebel trägt an seinem oberen Ende ein Klötzchen k, dasauf der Welle g mittels einer Schraube l in beliebiger Winkelstellung eingestellt werden kann.
  • Auf der Aufzugswelle, von der lediglich der Schlüsselvierkant m gezeichnet ist, ist der Drehriegel n gelagert. Er trägt eine Buchse o, die in das Schlüsselloch im Zifferblatt paßt und mit diesem bündig abschließt. Am Rande ist die Buchse o mit zwei Schlitzen p versehen. Der, übliche Aufziehschlüssel v der Uhr (vgl. Fig. 3) trägt an seinem Griff Nasen w, mit denen die Buchse an den Schlitzen p gefaßt-werden kann. Das äußere Ende des Drehriegels trägt eine Anlaufkurve q, die in bezug auf den Drehpunkt des Riegels zunächst ,ansteigt und dann in eine Rast r (vgl. Fig. a) abfällt. Mit dem Drehriegel n wirkt ein Stift s auf einer exzentrisch auf der Greiferhebelwelle g befestigten Scheibe t zusammen. An der Scheibe t greift noch eine Feder u an, die bestrebt ist, die Greiferwelle in die Freistellung zu drehen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Angenommen, die Vorrichtung sei -in eine Wanduhr eingebaut, und diese soll von der Wand abgenommen werden. Damit nun das Pendel und die empfindliche Pendelfeder beim Transport nicht beschädigt wenden, wird vor Abnahme der Uhr das Pendel gesichert. Die Einzelteile der Sicherungsvorrichtung befinden sich noch in der in Fig. z gezeichneten Stellung. Nun wird der Schlüssel v (umgekehrt wie beim Aufziehen) mit den Nasen w in die Schlitze der Buchseo eingesetzt und der Schlüssel im Uhrzeigersinn gedreht. Nach einiger Drehung läuft die Kurve q an .dem Stifts an und nimmt, da sie ansteigt, den Stift und damit auch den Greiferhebel h mit; dieser wird in Richtung zur Blende e hingeschwenkt, fängt dabei mit seiner Gabel i die Pendellinse c und führt sie an die Blende heran. Die Pendellinse legt sich teilweise in die Öffnung f .der Blende ein, und die Gabelzinken führen sich an den Kantender Blende. Sind die Pendellinse c und der Greifer h in ihrer Endlage angekommen, wird ,der Riegeln, noch weitergedreht. Dabei federt der Stift s etwas .durch, bis die höchste Stelle der Anlaufkurve .erreicht ist, und fällt dann in die Rast r ein. Dadurch. ist die Pendelsicherung verriegelt.
  • Beim Entsichern wird umgekehrt verfahren. Nach einiger Drehung des Riegels wird der Stift s frei, und der Greifer h kehrt unter der Wirkung der Feder u in die Freistellung zurück. Auch das Pendel löst sich aus seiner Sicherstellung u. Da es in :dieser außerhalb des Umkehrpunktes seiner Schwingung festgelegt war, faßt es genügend Schwung, daß der Anker abfallen und die Uhr gehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE r. Pendelsicherung mit Greifer zum Erfassen des Pendels für Uhren mit Schlüsselaufzug, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung des Greifers Zwischenglieder angeordnet sind, die an einem Aufzugsloch -oder einer sonstigen Öffnung des Zifferblattes enden, in Form einer in die Öffnung passenden Buchse (o) o.dgl:, welche mit einem schlüsselartigen Instrument zu erfassen ist. z. Pendelsicherung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (o) mit Schlitzen. (p) versehen ist, in die Nasen (w) eingeführt werden können, die am Griff des üblichen Aufzugsschlüssels angebracht sind. 3. Pendelsicherung nach den Ansprüchen z und z, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise doppelarmigausgebildete, mit einem Greiferarm (h) und einem Steuerarm (s, t) ausgestattete Greifer mit einem mit der Buchse (o) fest verbundenen Drehriegel (7z) zusammenwirkt, der zunächst den Steuerarm "(s, t) mit einer anfänglich ansteigenden und dann in eine Rast (r) abfallenden Anlaufkurve (q) erfaßt und den Doppelhebel schwenkt, bis ider Greifer in der Sicherstellung steht, und dann selbst weitergedreht wird, bis der Steuerarm unter Eigenfederung in die Rast einfällt.
DE1937J0056918 1937-01-20 1937-01-20 Pendelsicherung fuer Uhren mit Schluesselaufzug Expired DE687127C (de)

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DE (1) DE687127C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909198C (de) * 1949-06-18 1954-04-15 Metall Guss Und Presswerk Hein Pendeluhr, insbesondere Wanduhr mit einer zur Pendelfeststellung und zum Pendelanstossen dienenden Sperrvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE909198C (de) * 1949-06-18 1954-04-15 Metall Guss Und Presswerk Hein Pendeluhr, insbesondere Wanduhr mit einer zur Pendelfeststellung und zum Pendelanstossen dienenden Sperrvorrichtung

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