DE686882C - Lenkvorrichtung fuer Anhaenger von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Lenkvorrichtung fuer Anhaenger von Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE686882C
DE686882C DE1937R0100476 DER0100476D DE686882C DE 686882 C DE686882 C DE 686882C DE 1937R0100476 DE1937R0100476 DE 1937R0100476 DE R0100476 D DER0100476 D DE R0100476D DE 686882 C DE686882 C DE 686882C
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DE
Germany
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springs
steering
steering device
drawbar
trailer
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Expired
Application number
DE1937R0100476
Other languages
English (en)
Inventor
Milos Klavik
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Ringhoffer Tatra Werke AG
Original Assignee
Ringhoffer Tatra Werke AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/04Steering specially adapted for trailers for individually-pivoted wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Lenkvorrichtung· für Anhänger von Kraftfahrzeugen, bei welcher zwischen der Lenkung des Anhängers und der Kupplung Federn eingeschaltet sind, die der Deichsel 'eine von der Lenkung unabhängige begrenzte Schwenkung gestatten. Derartige Lenkvorrichtungen sind bekannt. Sie bieten den Vorteil, daß das Anfahren elastisch erjo folgt.
Die vorliegende Erfindung verfolgt den Zweck, nicht nur den Anfahrstoß abzufedern, sondern die unerwünschten Pendelbewegungen des Anhängers zu dämpfen.
Erfindungsgemäß sind zu diesem Zweck die Federn mit hydraulischen Dämpfern in Reihe geschaltet. Dadurch, wird eine neue Wirkung erzielt: Wenn die Deichsel bei einer plötzlichen Schwenkung des ziehenden Fahrzeuges ausgeschwenkt wird, so kann sich auf der einen Seite die Feder zusammendrücken, während auf der anderen Seite der hydraulische Dämpfer wirksam wird und die Feder . unbeeinflußt läßt. Mithin tritt auf der einen Seite eine elastische Federkraft in Erscheinung, während auf der anderen Seite die bei der Verstellung geleistete Arbeit, vernichtet wird. Diese Energievernichtung
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dämpft die Pendelerscheinungen. Auch bei plötzlichem Bremsen wird ein starres. Auflaufen des. Anhängers auf das ziehende Fahrzeug vermieden, weil dann die hydraulischen Stoßdämpfer in Tätigkeit treten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Federn und die mit diesen in Reihe geschalteten - hydraulischen Dämpfer derart angeordnet, daß die Federn »° eine Verlängerung der Seiten des Dreiecklenkers gestatten, die hydraulischen Dämpfer dagegen eine Verkürzung der Dreiecklenker entgegen der Wirkung der Zugkraft ermöglichen.
Aus der vorstehenden Erläuterung der Erfindung wird ersichtlich, daß die Inreihe- * schaltung· der Federn mit den hydraulischen Stoßdämpfern die erläuterte Wirkung· nur dann hat, wenn diese Federn zwischen der Lenkung des Anhängers und der Kupplung· eingeschaltet sind. Die Erfindung hat daher nichts zu tun mit solchen bekannten Anordnungen, bei welchen eine Feder und ein hydraulischer Dämpfer in Hintereinanderschalrung zwischen dem Fahrgestell und dem einen Lenkschenkel eines lenkbaren Anhängerrades eingeschaltet, sind.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. In dieser zeigt
Bild ι schematisch die Lenkräder und Lenkung des Anhängers mit der Deichsel im Grundriß,
Bild 2 eine ähnliche Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform.
In Bild ι sind die lenkbaren Vorderräder 8,9 des Anhängers gezeigt, deren Lenkzapfen 10, 11 durch Parallelogrammlenker 12 unabhängig voneinander gegenüber dem Fahrgestell geführt werden. Das Fahrgestell kann aus einem bei 13 angedeuteten mittleren Rohrträger bestehen, an dem die Lenker 12 angelenkt sind.
Die Lenkung erfolgt durch eine geteilte Spurstange, deren Hälften 14 einerseits an den Lenkarmen 15 der Räder angreifen und.
andererseits an einem. Arm 16 eines dreiarmigen:.Hebels gelenkig befestigt simL der um einen senkrechten Zapfen 2 schwenkbar am vorderen Ende des Rahmenträgers 113 gelagert ist.
An den Enden zweier waagerechter Arme 17 des dreiarmigen Hebels greift die Deichsel an, in die federnde und gedämpfte Übertragungsglieder ,eingeschaltet sind.
Die Deichsel besteht aus einem querliegenden waagerechten Tragstück 3, dessen Enden als Lagerhülsen ausgebildet sind,- die auf den Armen 17 drehbar ruhen. In der Mitte hat das Tragstück 3 ein Gelenk 18 mit gewöhnlich senkrechter Achse, an welchem die-Deichselstange ι angeschlossen ist. Die Stanger kann daher sowohl um die Arme 17 als Achse auf und ab schwingen als sich - auch waagerecht um den Gelenkpunkt 18 ■nach rechts oder links bewegen.
Auf dem vorderen Ende der Deichseil ist die Zugöse 20 verschiebbar geführt, die an dem Zughaken des Triebwagens befestigt wird. Die Öse 20 ist nun mit den Enden des Tragstückes 3 durch federnde und gedämpfte Zugorgane 4,5,6 verbunden. Zu diesem Zweck ist an jedem Ende des Tragstückes 3 gelenkig 'eine Kolbenstange 4 angeschlossen, deren Kolben in einem Zylinder 5 mit einer Zwischenwand 19 geführt ist. Eine an der Öse 20 gelenkig befestigte Kolbenstange 21 ist in dem anderen Ende des Zylinders .5 geführt, der eine die Kolbenstange umgebende Druckfeder 6 enthält. Diese sucht den Kolben der Stange 21 in Anlage an der Zwischenwand 19 zu halten.
Wenn die Öse 20 in der Richtung des einen oder anderen Pfeiles verschwenkt wird, so kann die Deichsel 1 eine Schwenkbewegung um den Gelenkpunkt 18 ausführen. Doch wirkt dieser Bewegung die eine oder die andere. der beiden Federn 6 entgegen. Vorzugsweise werden die Zylinder mit Öl gefüllt, damit die Federbewegung gedämpft wird. Während sich das eine Zugglied 4, 5, 6 verlängert, vermag sich das andere durch Verschieben der Kolbenstange 4 im Zylinder 5 zu verkürzen..
Die Ausführungsform nach Bild 2 unterscheidet sich von der in Bild 1 gezeigten nur durch die Ausführung der Federglieder. Hier ist nämlich die Schraubenfeder 6 so angeordnet, daß sie sich zusammendrückt, wenn das Federglied sich verkürzt. Zu diesem Zweck ist die Druckfeder 6 zwischen der Wand 19 und dem Kolben der Stange 4 angeordnet, während der Kolben der Stange 21 im Zylinder 5 durch Öl gedämpft geführt ist.
Die Erfindung kann· vielfach abgeändert werden. So wäre es möglich, die abgedämpfte Federung an einer anderen Stelle in die kinematische Kette 1,13, 17,16, 14 einzuschalten, z.B. zwischen, die Arme 16 und 17.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Lenkvorrichtung für. Anhänger von Kraftfahrzeugen mit zwischen der Len-. kung des Anhängers und der Kupplung eingeschalteten Federn, ßie der* Deichsel eine von der Lenkung unabhängige be- . grenzte Schwenkung gestatten, dadurch gekennzeichnet, daß. die Federn mit -.. hydraulischen Dämpfern (-4,.5. bzw. 21,5.) in Reihe geschaltet sind.
2. Lenkvorrichtung nach Anspruch ι, bei welcher die Deichsel als Dreiecklenker mit in dessen Saiten eingeschalteten Federn ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn und die mit diesen in Reihe geschalteten hydraulischen Dämpfer derart angeordnet sind, daß die Federn eine Verlängerung der Seiten des Dreiecklenkers gestatten, die hydraulischen Dämpfer dagegen eineVerkürzung der Dreiecklenker entgegen der Wirkung der. Zugkraft ermöglichen.~
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1937R0100476 1937-07-20 1937-10-12 Lenkvorrichtung fuer Anhaenger von Kraftfahrzeugen Expired DE686882C (de)

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Publications (1)

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DE686882C true DE686882C (de) 1940-01-18

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