DE686542C - Fahrzeugwendepoldynamomaschine zur Stromerzeugung gleicher Polaritaet bei wechselnder Drehrichtung, deren Magnetwicklung von einer Erregermaschine gespeist wird - Google Patents
Fahrzeugwendepoldynamomaschine zur Stromerzeugung gleicher Polaritaet bei wechselnder Drehrichtung, deren Magnetwicklung von einer Erregermaschine gespeist wirdInfo
- Publication number
- DE686542C DE686542C DE1938D0077294 DED0077294D DE686542C DE 686542 C DE686542 C DE 686542C DE 1938D0077294 DE1938D0077294 DE 1938D0077294 DE D0077294 D DED0077294 D DE D0077294D DE 686542 C DE686542 C DE 686542C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rotation
- exciter
- machine
- same polarity
- winding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims description 21
- 230000005611 electricity Effects 0.000 title description 2
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 17
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 claims description 4
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 229910000760 Hardened steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- QPLDLSVMHZLSFG-UHFFFAOYSA-N Copper oxide Chemical compound [Cu]=O QPLDLSVMHZLSFG-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000005751 Copper oxide Substances 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 229910000431 copper oxide Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 239000007779 soft material Substances 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/18—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having displaceable main or auxiliary brushes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
Dynamomaschinen zur Stromerzeugung gleicher Polarität bei wechselnder Drehrichtung,
deren Magnetwicklung von einer Erregermaschine gespeist wird, sind bekannt; sie werden für elektrische Zugbeleuchtung,
Lüftung und Heizung verwendet und dann von einer Radachse eines Schienenfahrzeuges angetrieben.
Bei diesen Maschinen ist die Erregerwicklung der Erregermaschine an die Bürsten der Hauptdynamomaschine angeschlossen,
während die Magnetwicklung der Hauptdynamomaschine mit den Bürsten der Erregermaschine
verbunden ist. Die Bürsten beider Anker befinden sich in der neutralen Zone und verbleiben in dieser Lage. Damit
die Polarität an den Bürsten der Hauptdynamomaschine beim Wechsel der Drehrichtung
unverändert bleibt, werden die Pole ihres Magnetfeldes durch Umkehrung des durch ihre Magnetwicklung fließenden Stromes
umgekehrt. Dieser Feldwechsel tritt ein, wenn die Remanenzspannung der Erregermaschine
verhältnismäßig groß ist im Vergleich zur Remanenzspannung der Hauptdynamomaschine.
Um diese Bedingung zu erreichen, wird als Material für die Magnetkerne der Erregermaschine nicht weiches
Eisen, sondern ein Material großer Remanenz, z. B. gehärtetes Stahlblech, verwendet. Das
hat nun seine Nachteile. Erstens ist der Kraftlinienfluß bei gegebener magnetomotorischer
Kraft unter Verwendung von gehärtetem Stahlblech kleiner als bei weichem Eisen, und zweitens ist der Regulierbereich
der Hauptdynamomaschine durch die große Remanenz ihrer Erregermaschine begrenzt.
Dies ist nachteilig, da Zugbeleuchtungsmasehinen bekanntlich bei sich in sehr weiten
Grenzen ändernder Drehzahl eine sich zwischen Vollbelastung und einer Mindestbelastung
ändernde Leistung abzugeben haben. Es ist auch schon der Vorschlag ge-
macht worden, die Erregerwicklung in den Diagonalzweig einer Wheatstoneschen Brücke,
zu verlegen und in den vier äußeren Zweigen derselben Kupferoxydgleichrichter anzuordnen,
die den Erregerstrom stets nur in einer bestimmten Richtung durch die Erregerwicklung
durchlassen, so daß die Erregermaschine den Erregerstrom für sich selbst als auch für
die Hauptdynamomaschine liefert. Auch ist to schon vorgeschlagen worden, die Erregung
der Erregerwicklung in der Weise vorzunehmen, daß letztere in beiden Drehrichtungen
stets von einem Strom gleicher Richtung durchflossen wird, um bei wechselnder Dreh-J5
richtung eine Selbsterregung herbeizuführen. Demgegenüber unter scheidet sich die
Dynamomaschine nach der Erfindung dadurch, daß auf ein und demselben Kommuta-'
tor der Erregermaschine neben dem in der zo neutralen Zone feststehenden, mit der Feldwicklung
des Generators verbundenen Bürstenpaar ein mit der Änderung der Drehrichtung
sich selbsttätig um eine Polteilung umstellendes Paar Bürsten angeordnet ist, die
mit der Erregerwicklung der Erregermaschine unmittelbar verbunden sind und stets gleiche
Polarität aufweisen, während die Polarität der feststehenden Bürsten mit dem Drehsinn
des Ankers wechselt. Durch die Erfindung wird dem Bekannten gegenüber eine wesentliche
Vereinfachung der Bauart und eine erhöhte Betriebssicherheit erzielt.
In der ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch darstellenden
Zeichnung bezeichnet ι den Anker der Dynamomaschine mit dem Kommutator 2 und
der Magnetwicklung 3, den feststehenden Bürsten 4, 5 und den Hauptklemmen 6, 7.
Auf der von einer Radachse angetriebenen Ankerwelle 10 befindet sich auch der Anker 8
der Erregermaschine mit dem Kommutator 9. Auf diesem schleifen einerseits die feststehenden,
mit der Magnetwicklung 3 der Hauptdynamomaschine verbundenen Bürsten 11, 12,
andererseits vorteilhaft daneben angeordnet die beim Wechsel der Drehrichtung selbsttätig
um eine Polteilung vers.tellbaren Bürsten 13, 14, die mit der Erregerwicklung
15 unmittelbar verbunden sind und in beiden Drehrichtungen gleiche Polarität aufweisen.
Die Erregermaschine kann auch von der Hauptdynamomaschine getrennt angeordnet und dann selbst von einer Wagehachse angetrieben
sein, da eine unmittelbare Kupplung mit der Dynamomaschine erforderlich ist.
Die Leistungsabgabe der von einer Radachse des Eisenbahnwagens mit veränderlicher
Geschwindigkeit angetriebenen, für Luftverbesserung, Heizung, Kühlung und
Batterieladung bestimmten Hauptdynamomaschine ist eine verhältnismäßig große. Daher
muß, um eine gute Kommutierung innerhalb des Arbeitsbereiches der Maschine zu
erzielen, die Dynamomaschine mit Wendepolen versehen sein, deren Wicklung in der
Abbildung nicht gezeichnet ist. Die Amperewindungen
der Wendepole müssen bekanntlich den Amperewindungen des Ankers 1 entgegenwirken.
Dies wird nur dann erreicht, wenn die Polarität an den Hauptklemmen 6, 7
in beiden Drehrichtungen unverändert bleibt bzw. wenn das Magnetfeld der Dynamomaschine
beim Wechsel der Fahrtrichtung umgekehrt wird. Diese Bedingung wird erfüllt,
wenn, wie bereits erwähnt, die Erregermaschine in beiden Drehrichtungen gleichsinnig
erregt ist. Es findet dann beim Wechsel der .Fahrtrichtung eine Stromrichtungsänderung
in der Magnetwicklung 3 bzw. eine Richtungsänderung des Magnetfeldes der Hauptdynamomaschine statt.
In der Abbildung ist die Aufrechterhaltung des Richtungssinnes" des Erreger stromes in
der Erregerwicklung 15 beim Wechsel der Drehrichtung durch eine selbsttätig wirkende
Bürstenverstellung um eine Polteilung dargestellt. Es liegen beide Bürstenpaare nach erfolgtem
Wechsel der Drehrichtung stets in der neutralen Zone der Erregermaschine. Dadurch,
daß die Erregerwicklung 15 unmittelbar
an die verstellbaren Bürsten 13, 14 angeschlossen ist, wird außer den bereits erwähnten
Vorteilen einer sicheren und rascheren Erregung und eines günstigeren, größeren
Regulierbereiches auch der Vorteil erreicht, daß die Erregerwicklung 1.5 für eine niedrigere
Spannung hergestellt werden kann. Weil die Klemmenspannung der Dynamomaschine ■ in Anbetracht ihrer großen Leistung entsprechend
hoch gewählt werden muß, um einen Strom kleinerer Größe zu erhalten, kann die Erregermaschine bzw. die von ihr
gespeisten Wicklungen 3, 15 daher für eine wesentlich kleinere Spannung ausgeführt werden.
Dies ist besonders günstig für die größere Haltbarkeit der Reglerkontakte, besonders
wenn ein Vibrationsregler die Regelung der Spannung und des Stromes der
Hauptdynamomaschine besorgt, deren Regulierwiderstand sich im Nebenschlußzweig no
13-14-15-13 befindet. Nach Überschreiten
der Mindestdrehzahl der Hauptdynamomaschine nimmt die Spannung im Nebenschlußzweig
ab.
Claims (1)
- Patentanspruch:Fahrzeugwendepoldynamomaschine zur Erzeugung gleicher Polarität bei wechselnder Drehrichtung mit einer gleichsinnig mit dieser angetriebenen Erregermaschine, dadurch gekennzeichnet, daßauf ein und demselben Kommutator (9) der Erregermaschine (8) neben dem in der neutralen Zone feststehenden, mit der Feldwicklung (3) des Generators (1) verbundenen Bürstenpaar (11, 12) ein mit der Änderung der Drehrichtung sich selbsttätig um eine Polteilung umstellendes Paar Bürsten (13, 14) "angeordnet ist, die mit der Erregerwicklung (15) der Erregermaschine unmittelbar verbunden sind und stets gleiche Polarität aufweisen, während diejenige der -feststehenden Bürsten mit dem Drehsinn des Ankers wechselt.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERLIN. GEDRUCKT IK DEB ItEICHSDIit-'CKEKEI
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT686542X | 1937-03-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE686542C true DE686542C (de) | 1940-01-11 |
Family
ID=3679029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938D0077294 Expired DE686542C (de) | 1937-03-08 | 1938-02-13 | Fahrzeugwendepoldynamomaschine zur Stromerzeugung gleicher Polaritaet bei wechselnder Drehrichtung, deren Magnetwicklung von einer Erregermaschine gespeist wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE686542C (de) |
-
1938
- 1938-02-13 DE DE1938D0077294 patent/DE686542C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE686542C (de) | Fahrzeugwendepoldynamomaschine zur Stromerzeugung gleicher Polaritaet bei wechselnder Drehrichtung, deren Magnetwicklung von einer Erregermaschine gespeist wird | |
| DE386044C (de) | Selbsttaetige Regelungs- und Bremseinrichtung durch Stromrueckgewinnung von Bahnmotoren | |
| DE656639C (de) | Einrichtung zur Konstanthaltung der Drehzahl von Gleichstrom-Gleichstrom-Umformern der Metadyn-Bauart | |
| DE894251C (de) | Anordnung zur Gegenkompoundierung von fremderregten Gleichstromgeneratoren | |
| DE701148C (de) | Gleichstromerzeugungsanlage, insbesondere Zugbeleuchtungsanlage | |
| AT81513B (de) | Gleichstrom-Dynamomaschine zur Erzeugung annähernd konstanter Spannung bei veränderlicher Drehzahl. | |
| DE700028C (de) | Regelverfahren fuer elektrische Gleichstromantriebsmaschinen, insbesondere fuer elektrische Triebfahrzeuge | |
| DE505612C (de) | Bremsschaltung fuer Gleichstrom-Reihenschlussmotoren | |
| DE636405C (de) | Steuerung fuer verbrennungselektrische Antriebe | |
| AT49471B (de) | Elektrisch betriebener Wagenzug mit zwei oder mehreren durch Elektromotoren von einer auf einem der Fahrzeuge des Zuges angebrachten Kraftmaschinenanlage aus angetriebenen Triebachsen. | |
| DE400074C (de) | Einrichtung zum Nutzbremsen von Gleichstromserienmotoren, insbesondere fuer Bahnbetrieb | |
| DE870429C (de) | Elektrische Lokomotive mit eigener Stromquelle | |
| DE947978C (de) | Einrichtung fuer elektrische Gleichstromlokomotiven zur Anpassung der Drehmomente der Fahrmotoren an die auftretenden Achsdruecke | |
| AT152749B (de) | Fahrzeug-Wendepol-Dynamomaschine zur Stromerzeugung gleicher Polarität bei wechselnder Drehrichtung, deren Magnetwicklung von einer Erregermaschine gespeist wird. | |
| AT111151B (de) | Verfahren und Anordnung zum Betriebe von elektrischen Motoren mit Wechselstromerregung. | |
| DE122411C (de) | ||
| DE123525C (de) | ||
| DE496994C (de) | Elektrodynamische Bremsung von Gleichstrom-Fahrzeugelektromotoren, die durch einen umlaufenden Spannungsteiler angelassen und geregelt werden | |
| DE947393C (de) | Gleichstrom-Umformersatz | |
| DE927878C (de) | Bahnanlage zur Fernsteuerung elektrisch betriebener Zuege | |
| DE331617C (de) | Vorrichtung zum Regeln und Einstellen der Geschwindigkeit von Wechselstrommotoren | |
| DE670256C (de) | Einrichtung zur weitgehenden Regelung der Schweissstromstaerke von Gleichstromquerfeldmaschinen | |
| DE661755C (de) | Einrichtung zur annaehernden Konstanthaltung der Leistungsabgabe einer Generatormetadyne | |
| DE320297C (de) | Dynamoelektrischer Umformer, dessen Hauptpole mit einzeln oder gemeinsam erregbaren, festen Ansaetzen gleicher Polaritaet versehen sind (Spaltpolumformer) | |
| DE638944C (de) | Schaltungsanordnung zur Rueckgewinnung von Energie fuer elektrische Lokomotiven |