DE686408C - Verfahren zur Herstellung von Eisenmassekernen fuer Selbstinduktionsspulen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Eisenmassekernen fuer Selbstinduktionsspulen

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DE686408C
DE686408C DE1937ST056064 DEST056064D DE686408C DE 686408 C DE686408 C DE 686408C DE 1937ST056064 DE1937ST056064 DE 1937ST056064 DE ST056064 D DEST056064 D DE ST056064D DE 686408 C DE686408 C DE 686408C
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Germany
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induction coils
self
iron
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synthetic resin
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DE1937ST056064
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Dr Otto Grube
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Steatit Magnesia AG
Original Assignee
Steatit Magnesia AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F1/00Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties
    • H01F1/01Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials
    • H01F1/03Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity
    • H01F1/12Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials
    • H01F1/14Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys
    • H01F1/20Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys in the form of particles, e.g. powder
    • H01F1/22Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys in the form of particles, e.g. powder pressed, sintered, or bound together
    • H01F1/24Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys in the form of particles, e.g. powder pressed, sintered, or bound together the particles being insulated
    • H01F1/26Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys in the form of particles, e.g. powder pressed, sintered, or bound together the particles being insulated by macromolecular organic substances

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Eisenmassekernen für Selbstinduktionsspulen Die Erfindung bezieht sich. auf ein Verfahren zur Herstellung von Eisenmassekernen für Selbstinduktionsspulen, insbesondere Hochfrequenzselbstinduktionsspulen, wie sie besonders in der Fernmeldetechnik vielfach verwendet -werden. Solche Eisenmassekerne werden aus einer Mischung von kleinsten Eisenteilchen, welche gegebenenfalls reit einem Isolierhäutchen umgeben sind, und isolierenden Bindemitteln, vorzugsweise Kunstharzen, hergestellt. Da bei der Herstellung der Massekerne meist sehr hohe Drücke verwendet -werden, besteht die Gefahr, daß das zunächst plastische Bindemittel beiseite geschoben wird und eine Berührung zwischen den Eisenteilchen eintritt. Man hat, um diesen Übelstand zu beseitigen, schon vorgeschlagen, in die Mischung von Eisenteilchen und isolierenden Bindemitteln feste Körper hineinzugeben, welche sich zwischen die Eisenteilchen schieben und deren unmittelbare Berührung verhindern. Diese festen Stoffe müssen jedoch außerordentlich fein gepulvert sein, wenn sie den Eisengehalt des Massekernes nicht zu sehr herabsetzen sollen. Es wird daher für diese festen Stoffe eine Korngröße angestrebt, die etwa. .eine Zehnerpotenz kleiner ist als die kleinste Korngröße des verwendeten Eisens. Ist schon die Herstellung so feiner Pulver schwierig und kostspielig, so muß man außerdem durch sorgfältiges, zeitraubendes Mischen dafür sorgen, daß die Verteilung des Pulvers in der Preßmischung gleichmäßig ist.
  • Es ist auch bereits bekannt, einer Mischung feinster Eisenteilchen und pulverförmigen Kunstharzes so viel in Wasser gelöste Bindemittel, z. B. eine Wasserglaslösung, zuzusetzen, daß ein dünnflüssiger Brei entsteht, der nach vollständiger Trocknung unter Ausscheidung des wasserlöslichen Stoffes und entsprechender Zerkleinerung die Preßmischung für die Eisemnassekerne bildet, Im Ergebnis unterscheidet sich dieses Verfahren jedoch grundsätzlich nicht von der vorbeschriebenen Maßnahme, der Zugabe besonders fein gemahlener fester Stoffe, da in beiden Fällen die festen Stoffe als solche schon vor dem Preßvörgang in der Preßmischung vorhanden sind.
  • Durch die Erfindung wird ein Weg gE-wiesen, auf dem der Vorgang der gleichmäßi-` gen Verteilung der festen Stoffe in der Preß=-mischung vereinfacht werden kann. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß das Kunstharz, das beim Härten Wasser abgibt, mit flüssigen Estern fester Säuren vermischt wird, so daß bei der Kondensation des Kunstharzes die festen Säuren ausgeschieden werden, die in dem Bindemittel ein Gerät bilden und die Eisenteilchen in Abstand halten. Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird somit durch. eine chemische Umsetzung, die keine besonderen Arbeitsgänge erfordert, die gleichmäßige und nahezu kolloidale Verteilung der festen Stoffe im Bindemittel erreicht.
  • Die Erfindung läßt sich auch dadurch verwirklichen, daß als Zugabestoff Cellulos:elack und für das Harz ein Lösungsmittel verwendet wird, in welchem sich der Celluloselack nicht löst.
  • Die Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung kann beispielsweise in der Weise verwirklicht werden, daß man das unter dem Handelsnamen Bakelit bekannte Kunstharz und Kieselsäureester verwendet, wobei die Reaktion derart verläuft, daß das bei der Kondensation des Kunstharzes entstehende Wasser die Bildung von Kieselsäure veranlaßt, welche in dem Kunstharz ein. Gerüst von feinster Struktur ergibt. Hierbei ist durch entsprechende Wahl der Lösungsmittel für das Kunstharz dafür zu sorgen, daß die gebildete Kieselsäure in dem verwendeten Lösungsmittel unlöslich bleibt.
  • Es ist auch möglich, daß man das Eisenpulver mit Celluloselack anrührt und als Bindemittel eine Harzlösung hinzugibt, in deren Lösungsmittel sich der Cellulosebest#ndteü nicht löst; der Cellulosebestandteil dabei aus und bleibt im. Harz sehr @eewerteüt zurück. Das Ausfällen des Cellulösebestandteils wird durch die bei der Här-@: tung des Harzes sowieso erforderliche Wärme beschleunigt.
  • Die Erfindung kann auf mannigfache andere Weise verwirklicht werden und ist nicht auf die angeführten beiden Ausführungsbeispiele beschränkt. Wesentlich ist nur, daß man bei dem Verfahren die das Gerüst ergebenden festen Stoffe sich in dem Bindemittel selbst unter chemischer Umsetzung bilden läßt.

Claims (1)

  1. PATEINT ANTSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Eisenmassekernen für Selbstinduktionsspulen, insbesondere Hochfrequenzselbstinduktionsspulen aus einer Mischung von fein verteilten Eisenteilchen und isolierenden Bindemitteln, vorzugsweise Kunstharzen, die reit solchen Flüssigkeiten vermischt werden, die infolge chemischer Vorgänge feste Stoffe in nahezu kolloidaler Verteilung ausscheiden, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunstharz, das beim Härten Wasser abgibt, mit flüssigen Estern fester Säuren vermischt wird, so daß bei der Kondensation des Kunstharzes die festen Säuren ausgeschieden werden, die in dem Bindemittel ein Gerüst bilden und die Eisenteilchen in Abstand halten. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugabe.stoff Celluloselack und für das Harz ein Lösungsmittel verwendet wird, in welchem sich der Celluloselack nicht löst.
DE1937ST056064 1937-04-10 1937-04-10 Verfahren zur Herstellung von Eisenmassekernen fuer Selbstinduktionsspulen Expired DE686408C (de)

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DE (1) DE686408C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976118C (de) * 1944-08-29 1963-03-07 Int Standard Electric Corp Verfahren zur Herstellung magnetischer Pulverkerne
DE976306C (de) * 1951-03-08 1963-06-20 Hoeganaes Ab Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern auf pulvermetallurgischem Wege

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976118C (de) * 1944-08-29 1963-03-07 Int Standard Electric Corp Verfahren zur Herstellung magnetischer Pulverkerne
DE976306C (de) * 1951-03-08 1963-06-20 Hoeganaes Ab Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern auf pulvermetallurgischem Wege

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