DE686142C - Flaschensterilisator - Google Patents

Flaschensterilisator

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DE686142C
DE686142C DE1933S0111839 DES0111839D DE686142C DE 686142 C DE686142 C DE 686142C DE 1933S0111839 DE1933S0111839 DE 1933S0111839 DE S0111839 D DES0111839 D DE S0111839D DE 686142 C DE686142 C DE 686142C
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DE
Germany
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bottle
bottles
sterilizer
basket
baskets
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Application number
DE1933S0111839
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Seitz-Werke GmbH
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Seitz-Werke GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/28Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by splash, spray, or jet application, with or without soaking
    • B08B9/30Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by splash, spray, or jet application, with or without soaking and having conveyors
    • B08B9/32Rotating conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Flaschensterilisator Die Erfindung bezieht sich auf einen Flaschensterilisator mit einem um eine senkrechte Achse umlaufenden Tisch, der die zu sterilisierenden Flaschen trägt. Bei bekannten derartigen Flaschensterilisatoren behalten die Flaschen während ihres Rundlaufes ihre aufrecht stehende Lage, und das Sterilisiermittel in Form eines Gases, z. B. Schwefeldioxydgas, wird von oben mit Hilfe eines Rohres in die Flaschen eingeleitet und darauf durch ein gasförmiges Mittel wieder ausgetrieben. Die verschiedenen Steuereinrichtungen, wie Hähne und Ventile für das Sterilisier- und Ausblasemittel, sind aber umständlich und können zu Störungen Anlaß geben, zumal Schwefeldioxyd Metall leicht angreift. Es sind auch Flaschensterilisatoren bekannt, die aus einer umlaufenden Trommel bestehen, auf die die Flaschen aufgestreckt werden. Beim Umlaufen der Trommel werden die Flaschen mit Sterilisiermittel gefüllt und dann wieder entleert. Die Zuführung der Flaschen zum Sterilisator und die Abnahme der Flaschen aus einem Sterilisator läßt sich .aber nur von Hand, dagegen nicht selbsttätig durchführen.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet die erwähnten Nachteile und besteht darin, daß an einem umlaufenden Tisch Flaschenhalter an einem Hubwerk schwenkbar angeordnet sind, durch das die aufrecht stehenden Flaschen während ihres U mlaufe-s zunächst in ein unterhalb. des Hubwerkes angeordnetes Sterilisierbad getaucht und in diesem entlang geführt werden, dann aus dem Sterilisierbad mit Hilfe von Führungsschienen und Anschlägen herausgehoben, durch Kippen entleert und mit der Mündung nach unten in einer ummantelten Ausspritzvorrichtung mit Sterilisierflüssigkeit ausgespritzt und nach Zurücklegung eines weiteren, der Austropfung der Flaschen dienenden Weges aus dem Sterilisator ,abgegeben werden. Durch die Vereinigung dieser verschiedenen Merkmale wird erreicht, daß das Sterilisieren der Flaschen mit flüssiger Sterilisierlösung, das Entfernen des Sterilisiermittels aus den Flaschen sowie das Ausspritzen und Austropfen der Flaschen in einem Gerät selbsttätig und zwangsläufig nacheinander durchgeführt wird. Nach der Sterilisation der Flaschen werden diese durch die Ummantelung vor einer Wiederinfektion geschützt, so daß unmittelbar daran die Füllmaschine angeschlossen und die Flaschen in vollständig .sterilem Zustand gefüllt und auch verschlossen werden können. Um die Ausspritzzone der sterilisierten Flaschen zu verlängern, bewegt sich die Spritzvorrichtung mit den umlaufenden Flaschen mit, und die Achse der Flaschen wird durch Anbringung von Führungskurven fortlaufend so verschwenkt, daß die Flaschenachse mit der Spritzstrahlrichtung übereinstimmt.
  • Es ist bei Milchkannenreinigungsmaschinen bereits vorgeschlagen worden, die Milchkannen zum Zwecke ihrer Entleerung zu verschwenken und dann wieder aufzurichten. Eine Füllung der Milchkannen mit Flüssigkeit und eine-; Sterilisierung findet hier jedoch nicht statt.: Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen näher beschrieben, und zwar zeigen Abb. i einen Aufriß der Vorrichtung, Abb.2 einen Grundriß, Abb.3 die Ausspritzvorrichtung und Abb. 4. zwei Flaschenkörbe.
  • Auf dem Fuß i der Vorrichtung liegt der umlaufende Tisch 2, dessen Antrieb nicht näher dargestellt worden ist. Der Tisch trägt Säulen 3 und diese zwei Ringe 4.. Diese Ringe dienen zum Tragen der Hubzylinder--. Die Hubzylinder sind, wie Abb. 2 zeigt, im Kreise in gleichmäßigen Abständen um die Achs der Vorrichtung gelagert. In den Hubzylindern laufen die Kolben 6 mit der Kolbenstange 7. Eine zu dieser parallel laufende Stange 8 dient zur Sicherung der Lage der Kolbenstange und zur Umschaltung des Hubkolbens. Die Betätigung des Hubkolbens geschieht zweckmäßig durch Drudkluft. Der Abwärtsgang wird durch eine nicht gezeichnete Vorrichtung durch einen nicht gezeichneten festen Anschlag zur gegebenen Zeit eingeschaltet. In der tiefsten Lage des Kolbens 6 berührt der Ansatz 9 der Stange 8 einen Schalter j o, der die Preßluft so umsteuert, daß der Kolben 6 wieder nach- oben geht. Hierdurch wird bezweckt, daß die an der Kolbenstange hängenden Flaschenkörbe r i bei Erreichung der tiefsten Lage selbsttätig. nach oben zurücklaufen. :Die Körbe i i- hängen schwenkbar in einem Bügel 12 (Abo. 4.). Sie bestehen aus einem mit vollem Boden 13 und voller, an der Spitze offenen Hauhe1 ¢ versehenen halb offenen Mantel 15. Der Anschlaghebel 16 und die Anschia,grolle 17 dienen zur Schaltung der Eigenbewegung des Korbes.
  • An dem Maschinenfuß ist ein Behälter 18 aufgestellt und eine Nachspritzvorrichtung iy angebaut, die ihren Antrieb durch die in gleichmäßigen Abständen angeordneten Zylinder 5 erhält. Diese nehmen bei ihrem Umlauf das Triebstockrad 2o mit (Abo. 3), und dieses überträgt die Drehbewegung -auf das untere Triebstockrad 21. Dieses wieder greift in die triebstockartigen Arme 22 der Ausspritzvorrichtung i 9 ein und gibt dieser so die gleiche Umfangsgeschwindigkeit, wie sie die Kolben 5 haben.
  • Die Flasche 23 wird durch das Triebrad 24 in den Korb i 1 gesetzt und geht mit diesem in der Vorrichtung (Stellung 1) weiter. Der betreffende Hubkolben wird bei. seinem Umlauf mit der Vorrichtung beim Vorbeigehen an einer Schaltung abwärts geschaltet und senkt den Korb i i mit der Flasche 23 SO weit in die Flüssigkeit des Behälters 18, daß sich die Flasche ganz oder zum Teil finit der Flüssigkeit füllt (Stellung II). Hierbei senkt sich der Korb so nahe an einer ätn Behälter stehenden %and 25 vorbei, daß diese einen Abschluß es vorn offenen Korbes bildet und ein Her-,,tusfallen der Flasche verhindert. Bei Erreichung der tiefsten Lage trifft der Anschlag 9- der Führungsstange 8 auf den Schalter i o, wodurch sich der Kolben selbsttätig in den Hochlauf umschaltet. Es ist erwünscht, daß die Flasche nicht -ganz gefüllt wird, um ein schnelles Leerlaufen derselben und damit einen schnelleren Umlauf der Flasche in der Vorrichtung zu erhalten. Um nun bei etwa vorübergehend stillgesetzter Vorrichtung zu verhindern, daß die gesenkte Flasche über die als richtig gefundene Zeit in dem Tauchbehälter bleibt und volläuft, ist die obengenannte selbsttätige Umschaltung erforderlich.
  • Bei dem Hochlauf schlägt der Anschlag 16 des Korbes i i an die mitumlaufende Rolle 26 an, wodurch der Korb i i, sich um seine Achse 27 drehend, beginnt, sich nach oben umzuschalten (Stellung III). Beim weiteren Hub des Kolbens nach oben ;gelangt die am Korb befindliche Anschlagrolle 17 in den Bereich des Anschlages 57, wodurch der Korb weiter umgelegt wird, so daß die Flasche mit der Mündung nach unten in der trichterförmigen Haube 14. steht (Stellung IV). Damit der Korb aus dieser Stellung nicht nach unten zurückfallen kann. ist um diesen Teil der Vorrichtung eine Schiene 28 vorgesehen, gegen die sich der Korb mit der Rolle 29 stützt. Da die Haube 14. unten geöffnet ist, kann sich die Flasche in dieser Stellung durch diese Öffnung entleeren. Da das Ausheben und Umleger. des Korbes noch über dem Behälter 18 erfolgt, erfolgt die Entleerung der Flasche in den Behälter 1$ zurück. In der Stellung IV geht dann der Korb mit der Flasche über die Ausspritzvorrichtung i 9 hinweg. Die Ausspritzvorrichtung ist bei 3o auf einer Schieber-Scheibe gelagert, die nur jeweils den drei unter den Körben i z befindlichen Spritzdüsen 31 Sprützflüssigkeit zuführt. Da die Teilkreise der umlaufenden Körbe mit denen des Ausspritzers sich nicht decken, ist die Schiene 28 an dieser Stelle so gewellt, daß der gegen diese Schiene gestützte Korb in seinem Lager 27 pendelnd sich der Stellung der Düsen des Ausspritzers anpaßt und so die Spritzstrahlen 32 während des ganzen Überlaufens der Spritzstation in die Flaschen eintreten läßt. Das Nachspritzen erfolgt in zweckmäßiger Weise mittels sterilen Wassers. Nachdem die Flaschen nach dem Spritzen ausgetropft sind, senkt sich die um die Vorrichtung festliegende Schiene 28 nach,unten. Die Korbrolle 29 und- damit der Korb i i folgen dieser Schiene und sinken um die Achse 27 sich drehend nach unten. so daß beide in Stellung 1 zurückkehren. Die derart wieder aufgerichtete Flasche wird bei ihrem Umlauf durch das Triehrad 33 aus dem Korb auf den Transporteur zurückgegeben.
  • Mit der Maschine läuft das Schutzdach 3.1 (Abb. i) und der Schutzmante135 um, während der Boden 36 und der äußere Mantel 3; , der an der Stelle, an welcher der Korb die Schwenkbewegung zum Aufrichten der Flaschen ausführt, mit einer Ausbuchtung 38 (Abb.2) versehen ist, feststehen. Der Zweck vorgeschriebener Ausführungen würde auch erreicht, wenn bereits mit Behandlungslösungen gefüllte Flaschen in dio Maschine eingeführt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flaschensterilisator mit einem um eine senkrechte Achse umlaufenden Tisch, der die zu sterilisierenden Flaschen trägt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Tisch bis 4.) Flaschenhalter (i i) an einem Hubwerk (5, 6,7) schwenkbar angeordnet sind, durch daß die aufrecht stehenden Flaschen während ihres Umlaufes zunächst in ein unterhalb des Hubwerkes ange-or dnetes Sterilisierbad (18) getaucht und in diesem entlang geführt werden, dann aus dem Sterilisierbad mit Hilfe von Führungsschienen (28) und Anschlägen (26) herausgehoben, durch Kippen entleert und mit der Mündung nach unten in einer ummantelten Spritzvorrichtung -(i g) mit steriler Flüssigkeit ausgespritzt und nach Zurücklegung eines weiteren, der Austropfung der Flaschen dienenden Weges aus dem Sterilisator abgegeben werden.
  2. 2. Flaschensterilisator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen während ihres Umlaufes durch eine Ummantelung abgedeckt sind, die zum Teil (Boden 36, Außenwand 37) fest angeordnet ist und zum Teil (Deckel 34, Innenwand 35) mit dem umlaufenden Flaschentisch umläuft.
  3. 3. Flaschensterilisator nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die AusspAtzvorrichtung (i g) umlaufend angeordnet und durch den Sterilisator selbst, z. B. durch dessen Hubvoirichtung (5), angetrieben wird, wobei durch Führungsschienen (28) für die umgeschwenkten Flaschenlz:,örbe (i i) die Flaschenkörbe in Übereinstimmung mit der Bewegung der S,pritzdüsenachse verschwenkt werden.
DE1933S0111839 1933-11-25 1933-11-25 Flaschensterilisator Expired DE686142C (de)

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