DE68612C - Seiler-Spinnmaschine - Google Patents

Seiler-Spinnmaschine

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Publication number
DE68612C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
wing
spindle
bracket
groove
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68612D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. KOCH in Dresden, Papiermühlengasse 8
Publication of DE68612C publication Critical patent/DE68612C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/02Machine details; Auxiliary devices

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 73: Seilerei.
FRANZ KOCH in DRESDEN. Seiler-Spinnmaschine.
Bei den bisher im Gebrauch befindlichen Seiler-Spinnmaschinen, bei denen eine waagrecht arbeitende Spule und ein eben solcher Flügel in Anwendung kommt und welche als Ersatz für das Spinnen auf einer langen Seilerbahn dienen sollen, war besonders in Betracht zu ziehen, dafs die Spule sich beim Aufwinden des Fadens nicht zu schnell dreht.
Die deshalb angebrachte Bremsvorrichtung mit Seil- und Gewichtszug hat aber den Nachtheil, dafs sie beim Anarbeiten dem Seiler nicht genug Widerstand gegen ein Verschieben der Spule, welches in der Richtung gegen den Spinnenden eintritt, bietet. Hierdurch wird weiter der vom Flügel gedrehte Faden nicht in der richtigen Weise auf die Spule gewickelt, da letztere aus den beiden Stiften des Bremslagers heraustritt und demzufolge schleudert, und die Vortheile des Maschinenbetriebes werden somit zum Theil illusorisch gemacht.
Zweck vorliegender Erfindung ist nun, diesen Uebelstarid dadurch zu beseitigen, dafs an Stelle des die Spule bremsenden Seil- und Gewichtszuges ein aufklappbarer Bügel von rechteckigem Querschnitt zur Anwendung gelangt, welcher Bügel bei der durch das Anarbeiten des Seilers meistens eintretenden Verschiebung der Spule sich mit der einen seiner lothrechten Flächen gegen die eine Fläche in der Spulenrille, welche nicht halbrund, wie bisher, sondern rechteckig gestaltet ist, anlegt und somit die Spule festhält, d. h. das Heraustreten der letzteren aus den Stiften des Bremslagers verhindert. Es dient somit der aufklappbare Bügel einem zweifachen Zwecke:
1. sichert er die Spule gegen Verschieben nach dem Arbeiter hin,
2. erzeugt er infolge des gegenseitigen Anlegens der beiden Flächen Reibung, welche sich zu derjenigen Reibung, welche durch das bei den Spulenspindeln von Seilermaschinen übliche Bremslager hervorgerufen wird, hinzusetzt und dadurch die Drehgeschwindigkeit der Spule wesentlich verzögert.
In Verbindung mit dieser Brems- und Haltevorrichtung für die Spule kommt für den Flügel eine Verschlufsvorrichtung zur Anwendung, welche den auf die Spindel aufgesteckten Flügel fest und sicher mit der Spindel verbindet, dagegen dessen Entfernung bei Herausnahme der vollen Spule leicht und bequem ermöglicht.
Eine mit den vorstehend gekennzeichneten Einrichtungen ausgestattete Seiler-Spinnmaschine ist in Fig. 1 in Längsansicht mit theilweisem Schnitt und in Fig. 2 in Kopfansicht und theilweisem Querschnitt dargestellt.
Im Untertheil des Gestelles ist die Antriebwelle α mit der Fest- und Losscheibe b b1 und mit der Riemscheibe c zum Antrieb der durch die Maschine hindurchgeführten Spindel d angeordnet, e ist ein im Obergestell gelagerter Wagen, welcher an seiner, dem Arbeiter zugelegenen Seite das einstellbare Bremslager f trägt und durch Stufenscheiben g und Kurbelscheibe h unter Vermittelung der Schwingstange h1 abwechselnd hin und her verschoben wird. Auf das vordere Ende der Spindel d ist die mit gesponnenem Faden sich füllende

Claims (1)

  1. Spule i und der um letztere sich drehende Flügel k aufgesteckt.
    Um nun eine unveränderte Stellung der Spule i gegen deren Wagen e zu sichern und dadurch die Spule behufs gleichmäfsigen Aufwickeins von Faden gegen den sich drehenden Faden mit gröfster Gleichmä'fsigkeit hin- und herzubewegen, ist in die am Fufsende der Spule durch zwei Ansätze gebildete rechteckige Nuth oder Rille ein Bügel / von rechteckigem oder quadratischem Querschnitt eingelegt; dieser Bügel ist in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise bei m an dem Wagen e befestigt.
    Das vordere Ende des Bügels wird bei eingesetzter Spule durch einen Haken m1 festgehalten, wie dies aus Fig. 4 ersichlich ist, so dafs beim Bestreben der Spule, sich beim Anarbeiten nach vorwärts zu verschieben, der Bügel sicher festgehalten wird und dadurch ein Verschieben der Spule thatsächlich ausgeschlossen bleibt.
    Nach geringer, durch die Breite der Spulenrille gestatteter Seitwärtsverschiebung der Spule legt sich die lothrechte Fläche des Bügels gegen die hintere Rillenfläche an und erzeugt hierdurch Reibung, welche die Spule während ihrer Drehbewegung mit regelt bezw. die Spule bremst.
    Um beim Herausnehmen einer gefüllten Spule den Flügel möglichst bequem von seiner Spindel zu trennen, ist der in Fig. 3 im Schnitt dargestellte Verschlufs angebracht, welcher aus einem unter Federdruck stehenden Stift 0 mit Knopf zum Erfassen besteht und mit seiner Spitze in einen Körner in der Spindel d eintritt, dagegen beim Anheben des Knopfes aus diesem Körner heraustritt und ein Abstreifen des Flügels von der Spindel ermöglicht.
    Dieser Verschlufs ist vom Arbeiter leicht zu handhaben.
    Die Spinnmaschine ist nach der Zeichnung als mit mechanischer Kraft betrieben dargestellt; natürlich ist nicht ausgeschlossen, sie auch mit Fufs- oder Handbetrieb auszustatten.,
    Fig. 5 zeigt einen parallel zur Achse durch die Maschine gelegten Schnitt. In der Höhlung des Bremslagers f ist eine lose auf die Spindel d aufgeschobene Bremsscheibe f* eingelegt, welche durch die beiden Mitnehmerstifte f1 und f'2 mit der Spule i in loser Verbindung steht und bei ihrer durch Anpressen der Bremsbacken am Lager f erfolgenden Mitnahme die Spule i mitnimmt. Während dieser Drehung sucht sich beim Anarbeiten des voider .Maschine stehenden Seilers die Spule i zu verschieben, welche Verschiebung aber durch den oben beschriebenen Bügel / verhindert wird, welcher sich bei Vorrückung der Spule i gegen die hintere Spulenrillenwandung anlegt, wie aus Fig. 6 ersichtlich.
    Fig. 7 zeigt das' Bremslager f, sowie die in demselben sich drehende Bremsscheibe f*.
    Pat ε ν τ-Anspruch:
    Eine Seiler-Spinnmaschine, bei welcher der Flügel (k) mit der Antriebspindel durch Piston lösbar verbunden ist und die gegen diesen Flügel sich verschiebende Spule (i) während ihrer Drehung durch einen Verschlufsbügel (I) von rechteckigem Querschnitt festgehalten bezw.· gebremst wird, der sich in eine an der Spule vorgesehene rechteckige Nuth oder Vertiefung einlegt und so das Ausspringen der Spule aus den Stiften der Bremsscheibe (f*J verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68612D Seiler-Spinnmaschine Expired - Lifetime DE68612C (de)

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