DE68592C - Vorrichtung zur Herstellung durchlochter Notenplatten - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung durchlochter Notenplatten

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DE68592C
DE68592C DENDAT68592D DE68592DA DE68592C DE 68592 C DE68592 C DE 68592C DE NDAT68592 D DENDAT68592 D DE NDAT68592D DE 68592D A DE68592D A DE 68592DA DE 68592 C DE68592 C DE 68592C
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Germany
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plate
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perforated
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DENDAT68592D
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CH. A. KER, 87 Unionstr., Glasgow, Schottland
Publication of DE68592C publication Critical patent/DE68592C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/82Making other particular articles perforated music sheets; pattern sheets, e.g. for control purposes, stencils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stanzen von Notenplatten und hat den Zweck, das Einstanzen der Noten in Metallplatten ohne Anwendung von Handarbeit durch Maschinen vollziehen zu lassen.
In den Zeichnungen veranschaulicht:
Fig. ι eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht , Fig. 3 eine Oberansicht der Vorrichtung, Fig. 4 und 5 eine Seiten- und Vorderansicht der Stanzvorrichtung, Fig. 6 einen einzelnen Theil, Fig. 7 die Seitenansicht einer Adjustirschraube, Fig. 8, 9 und 10 Ansichten einer Klemmschraube.
In der Mitte des aus einer hohlen gufseisernen Platte bestehenden Tisches befindet sich eine kreisrunde Scheibe B, Fig.. 3, welche sich auf einem Zapfen dreht, unter Umständen unter Anwendung von Reibungsrollen. Die an der Scheibe befestigten Metallstreifen Du1 dienen dazu, die zu durchlöchernde Platte während des Stanzens in ihrer Stellung zu halten.
Der Tisch A ruht auf Ständern C C1, die am Gestell E befestigt und durch Streben F mit einander verbunden sind. An der hinteren Seite des Tisches A ist eine Querschiene G angebracht, auf welcher sich auf Rollen G1 eine seitwärts laufende Schiene H bewegt, mit welcher eine zweite Schiene H1 verbunden ist. Die Schiene Hx liegt auf Rollen H2 und läuft auf der Querschiene H3, welch letztere auf zwei vor- und rückwärts laufenden Stangen II1 ruht, <sKe sich auf Rollen/2 bewegen, und zwar auf den Schienen /8 74, die auf den beiden Seiten -des Tisches befestigt sind. Die beiden sich seitlich verschiebenden Schienen HH1 tragen die sich vor- ,und rückwärts bewegende Gleitstange L, die an der Schiene H1 befestigt ist und durch Einschnitte in den vier Führungsblöcken M hindurchgeht, welch letztere an der Schiene H befestigt sind. Die Gleitstange L trägt nahe an ihrem äufseren Ende einen kurzen Hebel L1, welcher bei L2 gelenkig mit der Gleitstange L verbunden ist und in senkrechter Richtung bewegt werden kann. Der Hebel ist an seinem Ende aufgeschlitzt behufs Aufnahme und Festhaltens verschiedener Sorten von Stanzen Z-5, Bunzen oder Sticheln zur Einstanzung oder Eingravirung der verschiedenen Noten in die zu bearbeitenden Platten.
Der Hebel L1 ist aufserdem mit seitlichen Vorsprüngen bezw. Handhaben Z,4 Z,4 versehen behufs beliebiger Hebung und Senkung (Fig. 6). In Verbindung mit der Gleitstange L, das Ende derselben überragend, ist ein senkrecht wirkendes Fallwerk angeordnet (Fig. 4 und 5), bestehend aus Führungen M1 Ml, welche am Ständer M2 befestigt und am oberen Ende durch Steg M3 mit einander verbunden sind, in denen der Fallklotz JV gleitet, der aufgezogen und oben ausgelöst werden kann und beim Herabfallen auf den Bunzen L5 schlägt, welcher sodann das entsprechende Notenzeichen in die auf dem Tisch A liegende Platte einstanzt. Der Fallklotz ist oben mit einem Hals N1 und einem Kopf N'2 versehen, welch letzterer von den beiden Armen iV8 Ni der

Claims (1)

  1. Zange iV5 gefangen wird. Die Zange gleitet in den Führungen auf und ab und hängt an einer Schnur 2Ve, die über die Rollen N7 Ns geht und an ihrem anderen Ende ein Gegengewicht N10 trägt. Ein Steg oder Bund O mit einem abgerundeten Ausschnitt in der Mitte ist an den Führungsschienen befestigt und dient dazu, die Zangenarme zu öffnen und das Gewicht auszulösen. Der Steg kann mittelst der Klemmschrauben O5 auf beliebige Höhe gestellt werden.
    Behufs genauer und sicherer Einschlagung in die Platte derjenigen Linien und Punkte, welche die * verschiedenartigen Noten, wie Achtel, Sechszehntel u. s.w. bezeichnen, wird eine Regelungsschraube mit daran befindlichem Index angeordnet. Erstere besteht aus einer Schraubenspindel Q, Fig. 7, gelagert in Q1 auf dem Tische A, in Verbindung mit einem Schlitten Q2, welcher gegen die Gleitstange L drückt und die Stanze regelt. Am anderen Ende der Schraubenspindel befindet sich ein Theilrad, das auf seiner Peripherie mit einer Anzahl Löcher in gleichen Abständen von einander versehen ist, in welche der Indexstift S, Fig. 10, der einstellbar im Gelenkarm S1 sitzt, eingreift. Das obere Ende des Armes S1 ist bei S2, Fig. 8, aufgeschlitzt und geht durch den Schlitz der Rückseite des Indexstiftes S, dessen Stellung mittelst der Klemmschraube Ss und der Stellschraube S4 geregelt werden kann. Wird nun das Theilrad der Schraubenspindel um eine bestimmte Anzahl Löcher gedreht, der Indexstift in eines der Löcher r eingesetzt und festgeklemmt und somit die Schraubenspindel gehalten, so wird dadurch ermöglicht, dafs Linien in beliebiger Entfernung von einander eingravirt werden können, da die Entfernung eines Loches vom anderen einer gewissen Umdrehung der Schraubenspindel und Verschiebung der Gleitschiene L entspricht.
    Um zu ermöglichen, dafs Zeichen in Winkelstellung zu den Linien eingeschlagen werden können, wird die Drehscheibe B, welche nahe ihrer Peripherie mit einer Anzahl kleiner Löcher b1 versehen ist, mit sammt der zu gravirenden Platte so weit herumgedreht, bis die gewünschte Winkelstellung erzielt ist, wonach der gelenkige Stellarm T mit seinem Stellstift in eines der Löcher eingeführt und dadurch die Drehscheibe fixirt wird.
    Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
    Die zu lochende Notenplatte wird auf die Drehscheibe B gelegt, , auf der sie mit an der Scheibe befestigten Metallstreifen D Dl festgehalten wird. Hierauf wird die Schiebestange L so weit herausgezogen, bis die Stanze oder der Bunzen U oberhalb der Stelle steht, wo die Note oder ein anderes Zeichen in der Platte eingestanzt werden soll.
    Der Arbeiter zieht sodann das Gewicht N I0 nieder und hebt dadurch die Zange NB so hoch, bis die Klauen Na N* derselben von dem konischen Einschnitt O2 im Bunde O aufgefangen und zusammengedrückt werden, wodurch die Zange an ihrem unteren Ende geöffnet und der Fallklotz ausgelöst wird, der abfällt und auf den verschiebbaren Zapfen O4 schlägt (Fig. 5), der seinerseits auf dem BunzenL5 wirkt und durch diesen die Platte durchlocht.
    Sobald das Gewicht JV10 losgelassen wird, fällt die Zange N5 herab. Die Klauen N3 Ni öffnen sich und umschliefsen den Kopf N2 des Fallklotzes N, fertig zur weiteren Bethätigung des letzteren. Der Kopf N2 ist konisch abgeschrägt behufs Oeffnens der Zange.
    Durch die Anordnung der Parallelführungsschienen HH1, IP und der Rollen H\ Fig. 2, wird es ermöglicht, die Schiebestange L mit dem Bunzen L5 mit Leichtigkeit auf jeden beliebigen Punkt der zu durchlochenden Platte zu bringen.
    Sollen Linien auf der Platte gezogen werden , so wird ein Stichel in den Hebel Lλ eingesetzt und dieser über die Platte gezogen. Durch Drehung der Scheibe B können Linien in irgend einer beliebigen Winkelrichtung eingeritzt werden j ohne dafs es nöthig ist, die Bewegungsrichtung des Stichels und der Schubstange L zu verändern.
    Um das Graviren der Zinkplatten, die an und für sich hart sind, möglichst zu erleichtern , werden dieselben erhitzt während des Arbeitsvorganges, wodurch sie leichter zu bearbeiten sind.
    Diese Erhitzung kann mittelst Dampfes, heifsen Wassers, heifser Luft oder Gasbrenner, welche unterhalb der Platte angebracht sind, erzielt werden. Auf der Zeichnung sind Gasbrenner a auf der Röhre b, Fig. 1, angegeben.
    Ein Holzdeckel P, der zugleich zur Ablage von Papieren, Noten etc. dient und auf Säulen Q4 ruht (Fig. 2), wird über den hinteren Theil der Vorrichtung gedeckt. In Fig. 3 ist er abgenommen.
    Patenτ-Ansρrüche:
    ι . Eine Vorrichtung ' zur Herstellung durchlochter Notenplatten, bestehend aus einem hohlen Tisch (A) mit heizbarer Drehscheibe (B), auf welcher mittelst Metallstreifen (D D1) die zu durchlochende Platte befestigt wird, der Schiebestange (L) und dem an derselben drehbar befestigten Arm (L 1J mit der Stanze (L5), welche durch Vermittelung der Führungsschienen (HΗΛ) über jeden Punkt der zu lochenden Platte gebracht werden kann, und einem
    zum Einschlagen der Stanze dienenden Fallwerk, dessen Klotz (NJ durch eine Zange (N SJ. bethätigt wird, die an einer Schnur über Rollen (N7 N9J läuft und mit einem Gegengewicht (N10J versehen ist.
    2. Eine Ausführungsform der unter i. genannten Vorrichtung zur Herstellung durchlochter Notenplatten, gekennzeichnet durch die Anwendung einer Stellschraube (QJ und eines Zeigers (S) an einem Gelenkarm (S1J behufs Regelung der Entfernung der Löcher von einander.
    Eine Ausführungsform der unter i. genannten Vorrichtung zur Herstellung durchlochter Notenplatten, gekennzeichnet durch die Einrichtung zur Erwärmung der zu gravirenden Metallplatte mittelst Gasbrenners (aj, heifser Luft, heifsen Wassers, Dampfes unterhalb des Tisches (AJ behufs Weichermachung der Metallplatte.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68592D Vorrichtung zur Herstellung durchlochter Notenplatten Expired - Lifetime DE68592C (de)

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