DE822700C - Rundstrickmaschine mit Garnklemm- und Abschneidevorrichtung - Google Patents
Rundstrickmaschine mit Garnklemm- und AbschneidevorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Rundstrickmaschinen mit Vorrichtungen, durch die der Faden
nach dem Zurückziehen vom Stricken festgeklemmt und auch abgeschnitten wird.
Insbesondere betrifft die Erfindung Garnklemm- und Abschneidevorrichtungeii, die aus einem festen
Teil und einer hierzu beweglichen Klemmbacke, die als Klemmvorrichtung zusammen arbeiten, bestehen
sowie aus einer Schneidvorrichtung in Verbindung mit der Klemmvorrichtung, die aus gegeneinander
beweglichen Messerschneiden besteht. Auf diese Weise wird das vom Stricken zurückgezogene
Garn durch die Abschneidevorrichtung von der Strickware abgetrennt und das lose Ende des aligeschnittenen
Fadens, der aus dem Garnführer vorsteht, wird zwischen die Arbeitskante der beweglichen
Klemmbacke und die gegenüberliegende Fläche rjes obengenannten festen Teils gelegt, wo
es festgeklemmt wird, bis es wieder zum Einführen in die Nadeln der Maschine zum Stricken benötigt
wird.
Garnklemm- und Abschneidevorrichtungen dieser Art werden in Verbindung mit Garnzuführvorrichtungen
verwendet, die aus einer Vielzahl von Garnführern bestehen, die mit entsprechend verschiedenen
Garnen arbeiten können, und zwecks Zuführens und Zurückziehens gewünschter Garne zu
und von den Nadeln zu bestimmten Zeitpunkten je nach Bedarf wahlweise betätigt werden.
Darüber hinaus ist die Erfindung ausschließlich für solche Rundstrickmaschinen, besonders für die
Herstellung von nahtloser Strumpfware, geeignet,
die mit einer Randstrickvorrichtung ausgerüstet ist, wobei diese aus einer Scheibe mit Randwerkzeugen
oder Übertragungsplatinen in Verbindung mit einem Scheibennockenschloß zum Zusammenarbeiten
mit den Nadeln für die selbsttätige Herstellung von umgehängten Rändern (Doppelrändern)
besteht.
Gemäß der Erfindung soll bei Rundstrickmaschinen, die mit Garnklemm- und Abschneidevorrichtungen
ausgerüstet sind und eine Randstrickvorrichtung der erwähnten Art besitzen, eine
besonders einfache und wirkungsvolle Vorrichtung zur Betätigung der Abschneidevorrichtung geschaffen
werden.
Weiterhin bezweckt die Erfindung verbesserte Verbindungsteile für ein gemeinsames Zusammenarbeiten
der Klemm- und Abschneidevorrichtung. Erfindungsgemäß ist einer der Nocken im Nockenschloß für das Randstricken oder ein mit
so ihm bewegtes Teil zur Betätigung der Schneidvorrichtung mit dieser verbunden, derart, daß normalerweise
diese Vorrichtung geschlossen gehalten wird, und die Teile, die den Nocken zur Herstellung
von Rändern bewegen, zusätzlich zu bestimmten Zeiten so betätigt werden, daß sie den Nocken oder
das zugehörige Teil in solcher Weise bewegen, daß die Schneidvorrichtung betätigt wird. Das wird
dadurch ermöglicht, daß der genannte Randstricknocken und sein Antrieb, für gewöhnlich ein Hebel,
der durch eine Steuervorrichtung betätigt wird, eine bestimmte Leerbewegung besitzen.
In vorteilhafter Weise kann der besondere Nocken, der die Betätigung der Randwerkzeuge
oder Ubertragungsplatinen beim Beginn des Rand-Strickens bewirkt, mit der Abschneidevorrichtung
für den gewünschten Zweck in Arbeitsverbindung stehen.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung besteht die Abschneidevorrichtung aus
festen und hierzu beweglichen Schneiden, die in Scherenform wirken. Hierbei ist die bewegliche
Schneide an einer Welle mit einer Kröpfung oder einem Exzenter befestigt, die in einem Schlitz oder
zwischen Führungen in oder an dem betreffenden Randstricknocken oder dem, wie erwähnt, mit ihm
beweglichen Teil geführt wird.
Die l>e\vegliche Klemmbacke kann in üblicher oder sonstwie geeigneter Weise unabhängig von
der Abschneidevorrichtung gesteuert werden. Vorzugsweise wird jedoch diese Klemmbacke (wie in
der deutschen Patentschrift 815679) so bewegt, daß sie normalerweise von demselben Randstricknocken
oder dem mit ihm beweglichen Teil, durch den die Abschneidevorrichtung betätigt wird, unter
Druck gesetzt und dadurch fest mit dem feststehenden Klemmteil zusammengehalten, und daß dieser
Druck auf die Klemmbacke aufgehoben wird, wenn der Randstricknocken oder der dazugehörige Teil
zum öffnen der Abschneidevorrichtung bewegt wird. Bei dieser Anordnung werden daher die bewegliche
Klemmbacke und das bewegliche Scherenmesser gemeinsam von dem gleichen Randstricknocken
oder dem mit ihm zusammenhängenden Teil derart gesteuert, daß die Abschneidevorrichtung
zur Aufnahme eines vom Stricken zurückgezogenen Garnes geöffnet wird gleichzeitig mit dem Aufhören
des Drucks auf die bewegliche Klemmbacke, und daß umgekehrt die Abschneidevorrichtung
zwecks Abschneidens des zurückgezogenen Fadens infolge der Bewegung des Randstricknockens oder
' des zugehörigen Teiles geschlossen wird, die dazu dient, die bewegliche Klemmbacke fest auf die
gegenüberliegende Fläche des feststehenden Klemmteils zu drücken.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel bei einer Rundstrickmaschine
für nahtlose Strumpfware oder einer Maschine ähnlicher Art mit Randstrickvorrichtung und einer
Vielzahl von austauschbaren Garnführern auf einer gemeinsamen Zuführstelle veranschaulicht.
Fig. ι zeigt ein allgemeines Schaubild der Garnklemm-
und Abschneidevorrichtung sowie von der Randstrickvorrichtung so viel, als zur Erläuterung
des Erfindungsgegenstandes bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel nötig ist;
Fig. 2 ist ein weiteres allgemeines Schaubild der vorzugsweisen Ausführung gemäß der Erfindung,
bei dem die Abschneidevorrichtung (geschlossen dargestellt) und die Klemmvorrichtung beide durch
einen einzigen Randstricknocken gesteuert werden;
Fig. 3 ist ein gleiches Schaubild wie Fig. 2, nur mit geöffneter Abschneidevorrichtung, wobei die
Hebel zum Steuern der Randstricknocken fortgelassen sind, um die Darstellung klarer zu halten;
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Garnklemm- und Abschneidevorrichtung mit Bezug auf den
Zungenring und die auswählbaren Garnführer der Maschine;
Fig. 5 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht in Richtung des Pfeiles A in Fig. 4, d. h.
von der Vorderseite der Maschine her;
Fig. 6 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht in Pfeilrichtung/)' in Fig. 4;
Fig. 7 ist das Schaubild einer Teildarstellung der Abschneidevorrichtung in geöffnetem Zustand
sowie der Verbindungsteile zwischen der Vorrichtung und dem Randstricknoekcn zur Steuerung derselben.;
Fig. 8 ist ein gleiches Schaubild wie Fig. 7. nur daß die Abschneidevorrichtung geschlossen ist;
Fig. 9 ist eine schaubildliche Darstellung der Einzelteile der Abschneidevorrichtung sowie der
Verbindungsteile zwischen derselben und dem Randstricknocken in auseinandergezogenem Zustand;
Fig. 10 gibt die Draufsicht auf das Nockenschloß, durch welches die Randstrickwerkzeuge
oder Ubertragungsplatinen der Maschine betätigt und gesteuert werden.
In Fig. ι ist das Wesen der vorliegenden Erfindung
grundsätzlich dargestellt. Die Garnklemm- und . Abschneidevorrichtung besteht aus einem
festen Teil 1 und einer angelenkten Klemmbacke 2, welche zusammen die Klemmvorrichtung Γ ergeben.
Eine zugehörige Abschneidevorrichtung C besteht aus einem festen Messer 3 und einem hierzu be-
weglichen Messer 4. Bei diesem besonderen Ausführungsbeispiel wird die Klemmvorrichtung T
völlig unabhängig von der Abschneidevorrichtung C durch einen Gelenkhebel 5 gesteuert, dessen
eines Ende ül>er einen Hebel 6 mit einem Schwanzteil 2" der gelenkartigen Klemmbacke 2
verbunden ist. Verbindungsteile zum Hebel 5 werden durch eine Steuervorrichtung, beispielsweise
eine nicht dargestellte Steuertrommel, die mit Xocken versehen ist, gesteuert. Für gewöhnlich
steht die Klemmbacke 2 mit dem festen Teil 1 zusammen in ArlK'itsstellung. Wenn jedoch ein Garn
vom Stricken zurückgezogen wird, dann wird die Backe 2 erst gehoben, um die Klemmvorrichtung
zu öffnen und derart das Garn aufnehmen zu können, und dann gesenkt, um das Garn festzuklemmen
und zu halten. Entsprechend dem wesentlichen Krfindungsgedanken wird ein Randstricknocken
7, als Aufsetznocken bekannt, der zum Antrieb der Randstrickwerkzeuge oder Übertragungsplatinen
zwecks Aufnahme von Maschen zwischen abwechselnden Nadeln, beim Beginn des
Randstrickens dient, in der Weise verwendet, daß der Xocken 7 für gewöhnlich die Abschneidevorrichtung
C geschlossen hält, wobei der, wie üblich, gesteuerte Hebel 8 zum Antrieb des Randstricknockens
7 für eine Betätigung des letzteren derart verwendet wird, daß das bewegliche Abschneidemesser
4 angehoben wird und die Abschneidevorrichtung C zu bestimmten Zeitpunkten öffnet gemeinsam
mit dem Arbeiten der Klemmvorrichtung T.
Der Xocken 7, welcher beweglich innerhalb eines Scheibennockendeckelrings 9 angeordnet ist und
für gewöhnlich in Ruhe frei von einer Scheibe gehalten wird, welche die Randstrickwerkzeuge oder
Übertragungsplatinen trägt, ist mit einem kleinen Trägerstück 10 verbunden, welches seinerseits an
einem Rohrstück 11 befestigt ist, das eine Gleitbewegung
herauf und herunter auf einem senkrechten Rohrstift 12 ausführen kann und eine
Druckfeder 13 in sich aufnimmt. An ihrem oberen Ende stößt diese Feder gegen das obere geschlossene
Ende des Rohrstücks 11. Ein Ansatz 14 an dem
Rohrstück 11 ist für die Aufnahme des Schaftes einer festen Schraube oder eines Stiftes 15 als
Führung für den Randstricknocken 7 durchbohrt. Der obenerwähnte Hebel 8 wirkt von oben auf das
geschlossene Ende des Rohrstücks 11.
X'un hat der Xocken 7 so viel Leerbewegung,
daß er um einen l>estimmten Betrag herabgedrückt werden kann, ohne daß er auf die Randstrickwerkzeuge
oder Übertragungsplatinen einwirkt. Diese Tatsache wird für den Zweck der vorliegenden Erfindung
herangezogen. Der XTocken 7 besitzt nach oben einen Fortsatz 7" mit einem waagerechten
Schlitz 16 darin. In diesen greift das gekröpfte Ende 17" einer waagerecht angeordneten Welle 17
ein, die sich in einem Lager eines Armes 18 drehen kann, der außerdem als Träger für den angelenkten
Steuerhebel 5 der Klemmvorrichtung dient. Das Messer 3 ist an der der Klemmvorrichtung T abgewandten
Seite des Armes 18 befestigt. Die Welle 17 ragt durch dieses feste Messer 3 hindurch
und trägt an ihrem Ende das bewegliche Messer 4. Eine Druckfeder 19 zwischen einer Scheibe oder
einem Flansch 20 auf der Welle 17 und der gegenüberliegenden Fläche des Armes 18 hat die Aufgabe,
die Messer gut aneinanderzudrücken.
Wenn das unter Federdruck stehende Rohrstück 11 infolge Betätigung des Hebels 8 heruntergedrückt
wird, wird die gekröpfte Welle so gedreht, daß die Abschneidevorrichtung sich öffnet.
Umgekehrt, wenn der Randstricknocken 7 freigelassen wird und unter der Federwirkung um
den für ihn vorgesehenen Betrag nach oben geht, wird die gekröpfte Spindel 17 in umgekehrter Richtung
gedreht und schließt die Abschneidevorrichtung C. Eine Anzahl Garne, die vom Stricken zurückgezogen
wurden und durch die Vorrichtung C abgetrennt sind, sind bei Y dargestellt.
Die gemäß der Erfindung bevorzugte Ausführungsform, bei der sowohl die Abschneidevorrichtung
C als auch die Klemmvorrichtung T durch den gleichen Randstricknocken 7 gesteuert werden,
soll nunmehr an Hand von Fig. 2 bis 10 erläutert werden. Die Ausführungsform ist bei einer solchen
Maschine vorgesehen, die mit einer Mehrzahl von auswechselbaren und wahlweise arbeitenden Garnführern
21 (Fig. 4) zur Zuführung entsprechender go
verschiedener Garne Y zu den nicht dargestellten Nadeln ausgerüstet ist. Diese Garnführer ragen
durch eine öffnung 22° in dem üblichen Zungenring 22 hindurch. In Verbindung mit den Garnführern
21 ist eine übliche Klemmvorrichtung vorgesehen, die aus einer festen, waagerechten, an
einer XTabe 24 befestigten Platte 23 und einer gelenkigen
Klemmbacke 25 besteht, die über der Platte 23 angeordnet und auf einer Schraube 26 an
der Nabe 24 drehbar ist. Alle diese Teile befinden sich oberhalb einer Scheibe 27 (Fig. 5), die einen
Kranz von Randstrickwerkzeugen oder Übertragungsplatinen 28 enthält.
Die Randstrickwerkzeuge oder Übertragungsplatinen 28 besitzen aufrechtstehende Füße 280 und
können mit denselben durch ein Nockenschloß zusammen mit einem Scheibennockendeckelring 29
gesteuert werden. Aus Fig. 10 ist zu ersehen, daß die Innenkante des Ringes 29 für den vorliegenden
Zweck in geeigneter Weise ausgekurvt ist, wobei innerhalb dieses Ringes drei senkrecht bewegliche
Randstricknocken 7, 30 und 31 vorgesehen und in bekannter Weise angeordnet sind. Der unabhängig
bewegbare Nocken 7 kann durch Herunterdrücken in seine Arbeitsstellung auf die Füße 280 der Reihe
nach einwirken und alle Randstrickwerkzeuge oder Übertragungsplatinen 28 entsprechend der konkaven
Ausnehmung 29" in dem Scheibennockenring 29 radial nach außen stoßen und derart die
Werkzeuge oder Platinen an der Stelle D zur Aufnähme von Maschen zwischen abwechselnden Nadeln
beim Beginn des Strickens eines Randes in Arbeitsstellung bringen. Die beiden Nocken 30 und 31
andererseits sind gemeinsam bewegbar und können, wenn sie beide in die Bahn der Füße 28 heruntergedrückt
werden, die Randwerkzeuge oder Pia-
tinen 28 derart betätigen, daß die Übertragung der zurückgehaltenen Maschen wi-eder auf die Nadeln
beim Beenden des Randstrickens erfolgt.
Der Nocken 7, der normalerweise in untätiger Stellung frei von der'Scheibe 27 hochgehalten wird,
ist an einem kleinen Trägerteil 32 befestigt, welches seinerseits an einem Rohrteil 33 angebracht
ist wie das entsprechende Teil in Fig. 1, um auf einem senkrechten Rohrstift 34 auf und ab gleiten
zu können (Fig. 5). Das Rohrstück 34 nimmt wieder eine Druckfeder 35 in sich auf, die mit
ihrem oberen Ende gegen das obere geschlossene Ende des Rohrteils 33 anstößt. Das Trägerteil 32
für den Nocken ist zur Aufnahme des Schaftes 3611
einer festen Schraube oder eines Stiftes 36 für seine Führung senkrecht durchbohrt. Zum Herunterdrücken
des Rohrteils 33 und zum Führen des Nockens 7 in Arbeitsstellung zu bestimmten Zeitpunkten
entgegen der Wirkung der Druckfeder 35 ist ein in seiner Mitte gelenkig befestigter Hebel 37
vorgesehen (Fig. 2), dessen Arbeitsende 370 auf das obere geschlossene Ende des Rohrteils 33 von
oben drückt. Der Hebel 37 wird durch eine Steuertrommel der Maschine (nicht dargestellt) mittels
eines Nockenhebels und Zwischengliedes betätigt. Die Nocken 30 und 31 sind an einem gemeinsamen
Trägerstück 38 befestigt, welches in gleicher Weise wie der Trägerteil 32 angebracht ist und betätigt
werden kann, d. h. das Trägerstück 38 ist an einem Rohrteil 39 befestigt, welches unter Federdruck
auf einem Rohrstift (nicht dargestellt) auf und nieder gleitet. Das Trägerstück 38 des Nockens
ist zur Aufnahme des Schaftes einer festen Schraube oder eines Stiftes 40 (Fig. 4) durchbohrt
und wird durch diesen geführt. Ein in seiner Mitte angelenkter Hebel 41 wird durch die Steuertrommel
über einen weiteren Nockenhebel und ein Zwischenglied betätigt und dient zur Betätigung
des Rohrstücks 39.
Das Trägerstück 32 des Nockens hat insofern Leergang, als es eine bestimmte Strecke heruntergedrückt
werden kann, ohne auf die Randwerkzeuge oder Ubertragungsplatinen 28 einzuwirken.
Das Schwanzende der gelenkigen Klemmbacke 25,
d. h. das der Klemmkante 25" der Backe entgegengesetzte
Ende, ist mit einem Fortsatz oder einem ähnlichen Ansatz 42 versehen, der aus der Ebene
der Backe heraus in die Bahn des Trägerstücks 32 des Nockens hinein gebogen ist. Dementsprechend
kommt dann, wenn das Trägerstück 32 des Nockens unter Wirkung der Druckfeder 35 nach oben gehen
kann, dieses Trägerstück in Berührung mit der Unterkante des Schwanzansatzes 42 (Fig. 2) und
drückt von unten her diesen Ansatz nach oben. Hierdurch wird die Arbeitskante 25" der Klemmbacke
25 nach unten gebracht und sicher gegen die feste Platte 23 der Klemmvorrichtung angedrückt.
Soll der Druck aufgehoben werden, dann wird der angelenkte Hel>el 37 gedreht, ohne daß jedoch der
Xocken 7 l>ereits in Arbeitsstellung kommt, und zwar um einen solchen Betrag, der gerade ausreichend
ist, um das Trägerstück 32 des Nockens von dem Ansatz oder Schwanz 42 der Backe 25
! fortzubewegen, so daß die Klemmbacke freigegeben wird. Besondere Nocken, d. h. nicht dargestellte
Nocken, zusätzlich zu denen, die für die Betätigung der Randstrickvorrichtung erforderlich sind, sind
auf der Steuertrommel angeordnet, um in geeigneter Weise auf den Gelenkhebel 37 zum Aufheben
des Drucks auf die Klemmbacke 25 zu bestimmten Zeiten einzuwirken. Es soll jedenfalls
klar herausgestellt werden, daß dann, wenn der Druck auf die bewegliche Klemmbacke 25 aufgehoben
wird, diese Hacke nicht betätigt und von der festen, waagerechten Platte 23 abgehoben wird.
Diese Backe bleibt im wesentlichen in der Stellung stehen, die sie innehatte, und wirkt durch ihr
Eigengewicht, um derart wenigstens ein gewisses Maß von Beeinflussung der losen, schon in der
Klemmvorrichtung befindlichen Garne auszuüben. Kurz gesagt, das Aufheben des Drucks gestattet
eine Trennung der Hacke 25 von der festen Platte 23 nur in dem geringen Maß. als nötig ist,
um das Einführen eines Garnes nach dem Zurückziehen vom Stricken in die Klemmvorrichtung hinein
zu gestatten.
Der Randstricknocken 7 setzt sich nach oben bei 7" fort (s. erstes Beispiel) und weist hier einen
kurzen waagerechten Schlitz 16 auf. In diesen Schlitz greift das gekröpfte Ende 43" einer waagerecht
liegenden Welle 43 ein, die drehbar in einer rohrförmigen Lagerung (Fig. 9) in einem Arm 45
angebracht ist, der an der mittleren Nabe 24 befestigt ist. Mittels Schraube 46 ist an der von der
beweglichen Klemmbacke abgewandten Seite des Armes 45 ein Scherenmesser 47 einer Abschneidevorrichtung
angebracht. Das Arbeitsende 47" des festen Messers 47 erstreckt sich nach außen von dem
Arm 45 weg unmittelbar oberhalb der festen waagerechten Platte 23. Gemäß Fig. 9 besitzt das
feste Messer47 ebenfalls ein hochstehendes Teil 47*,
in dem ein Loch 48 vorgesehen ist, in dem das entsprechende Ende des Lagerrohrs 44 aufgenommen
wird, das etwas aus dem Arm 45 hervorsteht. Auf diese Art dient das vorstehende Ende der genannten
Lagerung zum Zentrieren des festen Messers. Die Welle 43 ragt (lurch das Lagerrohr 44
hindurch. Auf ihrem linde sitzt ein Teil 49 festgeklemmt, an welchem ein bewegliches Messer 50
mittels Schraube 51 befestigt ist. LTm ein Verstellen des Messers auf dem Teil 49 zu verhindern,
ist das Messer 50 mit einem Loch ^2 versehen (Fig. 9), durch welches die Welle 43 hindurchgeht.
Wenn nun die Welle 43 verstellt wird, dann dreht sich das bewegliche Messer 50 mit. An ihrem gekröpften
Teil 43" ist auf der Welle eine Scheibe oder ein Flansch 53 angebracht. Zwischen diesem
Flansch und dem Arm 45 ist eine Druckfeder 5_|
vorgesehen, in der das Lagerrohr 44 liegt und die dazu dient, die Messer 47 und 50 gut zur Anlage
zu bringen. Die Anordnung der Teile ist dementsprechend so durchgeführt, daß beim Herunterdrücken
des Randstricknockens 7 nicht nur der Druck auf die gelenkige Klemmbacke 25 aufgehoben
wird, sondern daß auch die gekröpfte Welle 53 so verstellt wird, daß das Messer 50 angehoben und
die Abschneidevorrichtung geöffnet wird. Umgekehrt wird dann, wenn der Randstricknocken 7
freigelassen wird und nach oben gleitet, die Arl)eitskante 25" der Klemmbacke 25 nach unten gedrückt
und mit der festen Klemmplatte 23 fest zusammengehalten. Gleichzeitig wird die Welle 23 in
umgekehrter Richtung verdreht und schließt die Abschneidevorrichtung.
• Soll eine Vielzahl von Klemmvorrichtungen, d. h.
• Soll eine Vielzahl von Klemmvorrichtungen, d. h.
eine Vorrichtung mit einer Hauptklemmvorrichtung und Hauptabschneidevorrichtung sowie zugehörigen
Hilfsklemm- undHilfsabschneidevorrichtungen Verwendung finden, dann kann sich die vorliegende
Erfindung entweder auf jede einzelne oder die Gesamtheit der Vorrichtungen beziehen.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Rundstrickmaschine mit Garnklemm- und Abschneidevorrichtung sowie Randstrickvorrichtung aus einer Scheibe mit Randstrickwerkzeugen und zugehörigem Scheißennockenschloß zum Betätigen dieser Werkzeuge zusammen mit den Nadeln für die Herstellung von Rändern, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Nocken im Randstrickschloß oder ein damit bewegliches Teil mit der Abschneidevorrichtung zusammenwirkend verbunden ist und für gewöhnlieh diese Vorrichtung geschlossen hält, und daß die Teile, die diesen Nocken für die Herstellung eines Randes betätigen, zusätzlich zu bestimmten Zeitpunkten so betätigt wertlen können, daß sie den Nocken oder das zugehörige Teil in solcher Weise bewegen, daß die Abschneidevorrichtung betätigt wird.
- 2. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken des Randstrickschlosses, welcher dieRandstrickwerkzeuge beim Beginn des Strickens eines Randes betätigt, in wirksamer Verbindung mit der Abschneidevorrichtung steht und diese für gewöhnlich geschlossen hält, und daß ein Hebel, der den Nocken für die Herstellung eines Randes wirk- j sam macht, zusätzlich zu l>estimmten Zeitpunkten betätigt werden kann, um den Nocken so zu bewegen, daß die Abschneidevorrichtung in Tätigkeit tritt.
- 3. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschneidevorrichtung aus einem festen und einem hierzu beweglichen Messer in Scherenart besteht, wobei das l>ewegliche Messer durch eine Welle gedreht werden kann, die mit einer Kurbel oder einem Exzenter versehen ist, die bzw. der in einem Schlitz oder zwischen Führungen in oder an dem Randstricknocken oder dem hiermit beweglichen Teil arbeitet.
- 4. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliehe Klemmbacke für gewöhnlich durch denselben Randstricknocken oder das mit ihm bewegliche Teil unter Druck und gegen den festen Teil der Klemmvorrichtung gehalten wird, von dem die Abschneidevorrichtung betätigt wird, und daß der Druck ausgeschaltet wird, um die bewegliche Klemmbacke freizugeben, wenn der Nocken oder das zugehörige Teil zum öffnen der Abschneidevorrichtung bewegt wird.
- 5. Rundstrickmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Randstricknocken auf einem unter Federdruck stehenden Gleitstück angeordnet ist, wobei für gewöhnlich der Federdruck so wirkt, daß der Nocken in unwirksamer und die Abschneidevorrichtung in geschlossener Stellung gehalten wird.
- 6. Rundstrickmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwanzende der beweglichen Klemmbacke mit einem Ansatz oder einer Ausbildung versehen ist, die in die Bahn des Gleitstücks hineinragt, so daß das Gleitstück, wenn es sich unter der Federwirkung bewegen kann, mit dem Schwanzansatz in Berührung kommt und auf ihn einen Druck ausübt, wodurch die Klemmbacke in Klemmstellung mit dem festen Klemmteil gehalten wird, und daß bei Aufhören des Drucks infolge der Bewegung des Gleitstücks entgegen der Federwirkung vom Schwanzansatz weg ein Aufhören der Tätigkeit der Klemmbacke hervorgerufen wird.
- 7. Rundstrickmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Messer der Abschneidevorrichtung durch eine Welle gedreht wird, die in einer Lagerung eines festen Bocks angeordnet ist, wobei das zu der Abschneidevorrichtung entgegengesetzte Ende dieser Welle gekröpft und in einem Schlitz in einem oberen Ansatz des Randstricknockens gelagert ist.
- 8. Rundstrickmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle an der gekröpften Stelle mit einem Kragen oder Flansch versehen und zwischen diesem und dem festen Bock eine Druckfeder vorgesehen ist, die dazu dient, das feste und das bewegliche Messer der Abschneidevorrichtung nachgiebig zusammenzuhalten.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen2557 12.
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| US2580513A (en) | 1952-01-01 |
| GB675029A (en) | 1952-07-02 |
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