DE685740C - Elektrisch beheizter Koch-, Back- und Waermeofen - Google Patents

Elektrisch beheizter Koch-, Back- und Waermeofen

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DE685740C
DE685740C DEP74438D DEP0074438D DE685740C DE 685740 C DE685740 C DE 685740C DE P74438 D DEP74438 D DE P74438D DE P0074438 D DEP0074438 D DE P0074438D DE 685740 C DE685740 C DE 685740C
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DE
Germany
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heating
baking
heated cooking
electrically heated
heating oven
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Application number
DEP74438D
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English (en)
Inventor
Paul Pietsch
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C7/00Stoves or ranges heated by electric energy
    • F24C7/06Arrangement or mounting of electric heating elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electric Stoves And Ranges (AREA)

Description

  • Elektrisch beheizter Koch-, Back- und Wärmeofen Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrisch beheizten Koch-, Back- und Wärxneofen mit allseitig wärmedicht nach außen abgeschlossenem Heizraum, der durch plattenförmige Heizkörper beheizt wird, die gemeinsam in einem ein- und ausschiebharen, an seiner Außenwand die Regel-, Schalt- rund Anschlußorgane tragenden Kasten angeordnet sind.
  • Kochen auf offenen Herden :oder Platten hat den Nachteil, daß ein Teil der Wärme ungenutzt in das Freie entweicht. Das gilt bei den üblichen elektrischen Kochplatten insbesondere dann, wenn die Unterseiten der Platten und Töpfe nicht vollständig eben sind; sie verlangen daher ein Sonderkochgeschirr. Bei den sog. Glühkochplatten ist das zwar nicht der Fall; dafür verursachen bei ihnen aber die hohen Temperaturengößere Wärmeverluste.
  • Es ist bereits einelektrisch beheizter Koch-und Wärmeofen bekannt, welcher aus einer allseitig gut nach außen isolierten Innenkammer besteht, an deren Boden und Decke mehrere Heizplatten angeordnet sind; die Wandungen der Innenkammer bestehen @dabei aus Blech. Hierbei sind jedoch die Platten in die Isolierung fest eingemauert, so daß man nachträglich nicht mehr an sie heran kann, beispielsweise tim sie zu überholen oder gegen andere Platten auszutauschen. Auch ist nicht vorgesehen, die Platten je für sich in ihrer Wärmeabgabe auf verschiedene Heizstufen einzustellen.
  • Weiter ist auch schon ein elektrisch beheiztes Sparbratrohr vorgeschlagen worden; bei welchem für jede Kochstelle eine besondere Heizplatte vorgesehen ist und diese gemeinsam auf einem Schlitten oder Wagen aus dem Bratrohr herausgefahren werden können. Hierbei müssen jedoch die Heizplatten zusammen mit ihren Stromzuführungsorganen offen im Ofen angeordnet werden und können daher durch überlaufendes Kochgut oder die Kochdünste beeinträchtigt werden. Auch ist eine Ausnutzung von Abfallwärme bei den beiden Heizplatten nicht vorgesehen.
  • Diese Nachteile werden nun bei einem elektrisch beheizten Koch-, Back- und Wärmeofen mit allseitig wärmedicht nach außen abgeschlossenem Heizraum, der durch plattenförmige Heizkörper beheizt wird, die gei meinsam in einem ein- und au.sschiebbaren, an seiner Außenwand die Regel-; Schalt-und Anschlußorgane tragenden Kasten angeordnet sind, dadurch beseitigt, daß gemäß der Erfindung im unteren Teil des Ofenraums unterhalb des Bodenblechs eine nach dem Ofenraum hin abgeschlossene Kammer vorgesehen ist, in der ein ein- und ausschiebbarer kastenförmiger Behälter untergebracht ist, welcher in engster Berührung mit dem Boden des Ofenraums die Heizkörper enthält und an dem weiterhin die Anschluß-, Schalt- und Regeleinrichtungen für die elektrischen Heizkörper angeordnet sind. Man erhält dadurch einerseits eine gute Zugänglichkeit und Auswechslungsmöglichkeit der Heizeinrichtung; ohne dabei den eigentlichen Ofen öffnen zu müssen, und andererseits eine -wirtschaftliche Wärmeausnutzung; denn die von den Heizplatten unten zugeführt., Wärme verteilt sich auf die ganze Bodenplatte und weiter .auf die übrigen Wandungen, so daß man auf jener gleichzeitig mit mehreren Töpfen arbeiten kann und außerdem einer besonderen Oberheizung nicht bedarf.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. z einen Längsschnitt nach der Linie I-I von Fig.2 und Fig:2 einen Grundschnitt nach der Linie II-II von Fig. i.
  • Der Ofen nach der Erfindung besteht aus einem Innengehäuse mit Bodenplatte a, Seitenwänden b und Deckplatte (t. Alle Platten bestehen aus wärmeleitendem Werkstoff (Blech) und sind wärmeleitend miteinander verbunden (z. B. verschweißt). Die Bodenplatte a ist zu einer der Seitenwände hin sanft geneigt und bildet hier eine Rinne e, welche durch eine öffnüng t nach außen führt; die letztere kann durch ein Ventil verschließbar sein.
  • Ein Stück unterhalb des Bodenblechs a ist eine weitere Platte i angeordnet. Der Hohlraum zwischen den Blechen a und i dient zur Aufnahme der .elektrischen Heizung. Diese besteht aus zwei regelbaren elektrischen Heizplatten g und lt, welche an der Unterseite der Bodenplatte a satt anliegen. Die größere Platte g ist z. B. für 3oo/6oo/iäoo Watt, die kleinere Platte h z. B. für 40/75/,50 Watt Leistung eingerichtet. Die Heizplatten g und h sind in einem kastenförmigen Behälter u untergebracht, welcher in dem Raum zwischen den Blechen a und i ein- und ausschiebbar angeordnet ist. An der öffnung des Hohlraumes zwischen den Blechen a und i trägt der Behälter ,u eine Platte in, weiche nach innen wärmedicht isoliert und an ihrer Außenseite mit einer Steckdose it und Schaltern ö, p für die Heizplatten versehen ist und von deren: Innenseite Kabel ct zu den Heizplatten g und lt führen. Durch diese Anordnung ist die elektrische Heizeinrichtung zusammen mit ihren Stromzuführungs-, Anschluß-, Schalt- und Regeleinrichtungen völlig vom eigentlichen Ofen getrennt. Da das Blech a gegen das Blech i geneigt ist, können die Heizplatten beim Einschieben des Kastens it fest gegen die Unterseite des Bleches a gepreßt werden, während andererseits nach dem Herausziehen. des Kastens, die ganze elektrische Einrichtung ohne weiteres zugänglich ist.
  • Der durch die Bleche h, #cf, i gebildete Kasten ist allseitig durch eine Isolierschicht k abgedeckt, welche so stark ist, daß keine nennenswerten Wärmeverluste nach außen auftreten können. Ein äußerer Mantel Y dient als Schutz für die Isolierung k.
  • In einer der Gehäusewandungen, zu welcher die Tropfrinne e führt, ist eine nach außen führende Tür oder Klappe s argeordnet. Sie endet ein beträchtliches Stück unterhalb der Gehäusedecke d (s. Fig. i), so daß die oben befindliche -warme Luft nicht nach außen entweichen kann. Ferner kann etwa in halber Höhe des Gehäuses ein Abstellrost oder -blech t angeordnet sein. Weiter können- an geeigneter Stelle eine Erdung gegen- etwaigen Kurzschluß und ein Luftloch zum Austritt des inneren überdrucks vorgesehen sein. An das letztere kann sich eine besondere Abluftleitung anschließen, damit die Küche von Speisegerüchen frei bleibt; auch kann es durch ein Überdruckventil verschlossen sein. Zweckmäßig ist außerdem, an geeigneter Stelle ein von außen sichtbares Thermometer vorzusehen.
  • Die stärkere der Heizplatten, g, dient als eigentliche Kochplatte; die kleinere, lt, in der Regel nur zum Warmhalten des Innenraumes: Da die Wärme sich von den Platten über die ganze Bödenfläche a verteilt, kann man gleichzeitig mit mehreren Töpfen kochen, z. B. in der Weise, daß Fleisch unmittelbar über der Platte g, Kartoffeln oder Gemüse daneben stehen. Gleichzeitig kann man in entfernteren Ecken der Bodenplatte Töpfe aufstellen, die nur warmgehalten -werden sollen. Ebenso dient der Rost t zum Warm- i stellen von Speisen, zum Trocknen oder Anwärmen von Geschirr usw. Das Gerät vereinigt daher in sich einen elektrischen Kochherd, eine Bratröhre und einen Wärmeschrank. Etwa überkochende oder verschüttete Speisen laufen zur Rinne e und von da. in das Freie, ohne daß dadurch die Heizplatten g, h beeinträchtigt werden.
  • Es ist bei der Einrichtung nach der . Erfindung nicht erforderlich, daß die Töpfe völlig eben sind. Denn es kann keine Wärme nach außen entweichen, und der Wärmeübergang von der Bodenplatte ca zu den Töpfen erfolgt nicht nur durch Berührung, sondern auch durch Strahlung und Luftleitung.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRÜCIrr:: r. Elektrisch beheizter Koch-, Back-und Wärmeofen mit allseitig wärmedicht nach außen .abgeschlossenem Heizraum, der durch plattenförmige Heizkörper beheizt wird, die gemeinsam in einem ein-und ausschiebbären, an seiner Außenwand die Regel-, Schalt- und Anschlußorgane tragenden Kasten angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Teil des Ofenraumes unterhalb des Bodenbleches (a) eine nach dem Ofenraum hin abgeschlossene Kammer vorgesehen ist; in der ein ein- und ausschiebbarex kastenförmiger Behälter (u) untergebracht ist, welcher in engster Berührung mit dem Boden (a) :des Ofenraumes die Heizkörper (g, lt) enthält, und an dem weiterhin die Anschluß-, Schalt- und Regeleinrichtungen für die elektrischen Heizkörper angeordnet sind. a. Elektrisch beheizter Koch-, Back-und Wärmeofen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Heizplatten (g, h) verschiedener Leistung vorgesehen sind, welche während des, Betriebes je für sich in ihrer Wärmeabgabe auf verschiedene Stufen einstellbar sind. 3. Elektrisch beheizter Koch-, Back-und Wärmeofen nach Anspruch r oder a, dadurch :gekennzeichnet, daß die in einer der Seitenwände (b) des Gehäuses (a, b, d) angeordnete Öffnung für :die Ofentür (a) erheblich kleiner als die Seitenwand (b) ist. q.. Elektrisch .beheizter Koch-, Back-und Wärmeofen nach Anspruch r, a oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (a) zu einer der Seitenwände (b) hin sanft geneigt und an dieser mit einer nach außen führenden Ablaufrinne (e) versehen ist. .
DEP74438D 1937-01-08 1937-01-08 Elektrisch beheizter Koch-, Back- und Waermeofen Expired DE685740C (de)

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