DE921171C - Elektrisch beheiztes Koch-, Back- und Brat-Buffet mit nebeneinander angeordnetem Plattenkocher und Brat- und Backofen - Google Patents

Elektrisch beheiztes Koch-, Back- und Brat-Buffet mit nebeneinander angeordnetem Plattenkocher und Brat- und Backofen

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DE921171C
DE921171C DET4669A DET0004669A DE921171C DE 921171 C DE921171 C DE 921171C DE T4669 A DET4669 A DE T4669A DE T0004669 A DET0004669 A DE T0004669A DE 921171 C DE921171 C DE 921171C
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DE
Germany
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roasting
baking
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cooker
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DET4669A
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English (en)
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Harry Brueckner
Albert Heitmann
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WILLIAM R P SCHULZ GmbH
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WILLIAM R P SCHULZ GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C7/00Stoves or ranges heated by electric energy

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Elektrisch beheiztes Koch-, Back- und Brat-Buffet mit nebeneinander angeordnetem Plattenkocher und Brat- und Backofen Die bisherige Bauweise der Elektroherde für Brat-und Backzwecke weist Mängel in der Bequemlichkeit für die Bedienungsperson des Herdes in der Raumaufteilung und im Arbeitsprozeß auf.
  • Man kennt im wesentlichen nur Herde, bei denen die Heizplatten oben angeordnet sind und darunter das sogenannte Brat- und Backrohr. Diese Anordnung erfordert, daß die Bedienungsperson beim Bedienen des Brat- und Backrohres sich tief bücken oder knien muß. Durch diese bekannte Anordnung des Bratrohres geht außerdem der Raum unterhalb der Kochplatte für eine zweckmäßigere Verwendung verloren. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das Brat- und Backgut zum Besichtigen während des Brat- und Backprozesses herausgezogen werden muß, was besonders beim Backen störend wirkt. Eine Beobachtung des Brat- und Backprozesses ohne Öffnen der Tür ist bisher nicht möglich.
  • Auch beim Braten zeigt sich, daß das Begießen des Fleisches und die Saucenzubereitung nur möglich sind, wenn man die Bratpfanne ungefähr zur Hälfte herauszieht. Ein anderer Nachteil besteht darin, daß die Brat- und Backröhren überwiegend für Ober- und Unterhitze einzeln schaltbar eingerichtet sind, wodurch bei falscher bzw: nicht rechtzeitiger Schaltung das Brat- und Backgut mißlingen kann. Das gilt in gleichem Maße für die bekannten Tischherde. Diese bestehen aus einem Bratrohr, auf dem oben Heizplatten montiert sind. Der Nachteil dieser Anordnung, daß die Töpfe auf den Heizplatten für die Bedienungsperson viel zu 'hoch stehen und ein bequemes Arbeiten und Beobachten des Kochvorganges erschweren, ist bekannt.
  • Bei Herden bisheriger Bauart ist die Bedienungsperson gezwungen, zwecks Feststellung des Garprozesses des Brat- und Backgutes die Bratröhre von Zeit zu Zeit zu öffnen. Durch das öffnen der Bratröhre tritt jedesmal eine Abkühlung in der Bratröhre ein. Diese erhöht den Stromverbrauch und nimmt außerdem unnötig viel Zeit in Anspruch.
  • Die im vorstehenden gekennzeichneten Nachteile der bisherigen Konstruktion von elektrischen Brat-und Backröhren sind durch die erfindungsgemäße elektrische Back-, Brat- und Kochanordnung vermieden.
  • Die Erfindung geht aus von einem Koch-, Back-und Brat-Buffet mit nebeneinander angeordnetem Plattenkocher und Brat- und Backofen. Es sind Buffetanordnungen der vorerwähnten Art bekannt, für die kennzeichnend ist, daß der Brat- und Backofen von der Ebene der Kochplatte aus gesehen nach unten versenkt ist, so daß also die Aufstellungsfläche für das Kochgeschirr des Back- und Bratofens um den Betrag tiefer angeordnet ist, als dieser der Höhe des Innenraumes des Back- und Bratofens entspricht. Praktisch bedeutet das, daß die Bedienungsperson am Back- und Bratofen in der bisher üblichen nachteiligen Weise in gebückter Stellung arbeiten muß.
  • Durch die Erfindung ist dieser Mißstand beseitigt, und zwar dadurch, daß die obere Buffetabdeckung als Unterstützungsfläche für die genannten Geräte dient mit der Maßgabe, daß die durch die Kochplatte gelegt zu denkende Ebene einerseits in der Höhe der Aufstellungsfläche für das Kochgeschirr des Brat- und Backofens und andererseits in der Höhe der übrigen, in einer Küche befindlichen Arbeitsflächen, z. B. an Anrichten oder Einbaumöbeln, verläuft. Die Bedienungsperson kann im wesentlichen alle Handgriffe ausführen, ohne von der normalen aufrechten Stellung wesentlich abweichen zu müssen. Dies erleichtert das Arbeiten in hervorragender Weise und trägt dazu bei, die vielfach anzutreffende Abneigung gegen das Arbeiten in der Küche, insbesondere aber gegen das Arbeiten am Brat- und Backofen, zu überwinden.
  • Durch die Erfindung sind aber auch besonders günstige Voraussetzungen für die Anordnung und Ausgestaltung der Einzelgeräte, insbesondere des Back- und Bratofens und des Plattenkochers, geschaffen worden.
  • So liegt es im Rahmen der Erfindung, daß die Innenwandung des unmittelbar durch im Innern angeordnete Heizelemente erhitzten Back- und Bratofens reflektierende Eigenschaften besitzt, beispielsweise durch Wahl von Aluminium oder durch Anbringung einer entsprechenden Auskleidung an der Innenwandung des Gerätes, mit dem Ergebnis, däß durch direkte Wärmestrahlung ohne besondere Schaltung von Ober- und Unterhitze die für das Backen, Braten und Kochen sowie Dünsten erforderliche gleichmäßige Temperatur erzielbar wird. Dieses günstige Ergebnis unterstützt einerseits das Bestreben, die Bedienungsperson vor stärkeren Abweichungen von der aufrechten Stellung beim Durchführen des Backens zu bewahren, zum anderen ist das Ergebnis ein solches, daß es auch mit Erfolg für einen Back- und Bratofen anwendbar ist, der unabhängig von der eingangs erwähnten Buffetanordnung aufgestellt wird. Wenn es nämlich nach der Erfindung möglich ist, ohne besondere Schaltung für Ober- und Unterhitze die für das Braten, Backen, Kochen sowie Dünsten, Sterilisieren usw. erforderliche gleichmäßige Temperatur zu erzielen, so erleichtert eine solche Betriebsweise naturgemäß das Hantieren auch in dem Falle, daß der Back- und Bratofen unabhängig für sich in irgendeiner Lage des Raumes Aufstellung findet.
  • Es sind an sich elektrische doppelwandige Back-' und Bratöfen bekannt, bei denen man für die Innenwandung ein Material gewählt hat, das keine reflektierenden, sondern gleichsam speichernde Wärmeeigenschaften besitzt. Derartige Geräte, die lediglich durch Wärmekonvektion betrieben werden, sind mit dem Back- und Bratofen gemäß der Erfindung nicht vergleichbar, weil sie eine lange Aufheizzeit benötigen und wegen des Wegfalls der reflektierenden Wärmestrahlen nicht die für die Ober- und Unterhitze erforderliche gleichmäßige Temperatur gewährleisten. Wollte man dies mit diesen bekannten Geräten erreichen, so wäre das nur durch Einbau von besonderen Schalteinrichtungen möglich. Ausgedehnte Versuchsreihen haben ergeben, daß der Brat- und Backofen gemäß der Erfindung in bezug auf Energieverbrauch, Aufheizzeit sowie Wärmenachschub vorteilhaft arbeitet.
  • Es sei noch hervorgehoben, daß jegliche örtliche Überhitzung des Brat- und Backgutes durch übermäßige Leitwärme vermieden wird, was unter anderem zur Folge hat, däß z. B. Fett nicht verkoken oder verbrennen kann. Das Gehäuse wird keiner Überhitzung unterworfen, und bei Verwendung von Aluminium oder einer Aluminiumlegierung als Werkstoff ergibt sich nach der Erfindung noch der weitere Vorteil, daß irgendwelche Geschmacks-und Geruchsbeeinträchtigungen nicht auftreten können, da Aluminium oder dessen Legierungen keine Gerüche aufnehmen. Die sehr gute Wärmeleitzahl von Aluminium ist für die hier interessierenden Vorgänge ebenfalls von Nutzen, wird doch die Beheizzeit des Gerätes erheblich verringert, und es wird durch die Rückstrahlung des Aluminiums die im Gerät befindliche Luft schneller erhitzt, so daß eine wesentliche Stromersparnis erzielt wird. Irgendwelche Einbauten besitzt das Gerät nicht, so daß es bequem saubergehalten werden kann.
  • Gibt man, wie flies nach der Erfindung vorgesehen ist, der Wandung des Gerätes: eine gekrümmte Form nach Art einer Parabelfläche, so kommen die reflektierenden Eigenschaften der Innenwandung des Brat- und Backofens besonders gut zum Tragen.
  • Es hat sich auch gezeigt, daß man das genannte Ziel der gleichmäßigen Temperatur dadurch leichter erreichen kann, wenn man erfindungsgemäß die Heizelemente in Form von langgestreckten Körpern in der Nähe der Seitenwandungen des Back- und Bratofens so anordnet; daß z. B. bei Back- oder Bratvorgängen, ganz gleich ob auf einem flachen oder hohen Rost gearbeitet wird, stets die erforderliche gleichmäßige Wärmestrahlung in bezug auf die Bräunung des Brat- oder Backgutes von oben und unten erzielt wird. Darin liegt eine grundsätzliche Verbesserung gegenüber den üblichen Geräten, bei denen man Heizkörper gesondert ober- und unterhalb des Back- und Bratraumes vorsieht. Für die Heizelemente kommt man mit einem recht geringen elektrischen Anschlußwert aus. Im übrigen gewährleistet die erfindungsgemäße Anordnung die gleichmäßige Temperatur für alle in Betracht kommenden Vorgänge, wie z. B. Braten, Backen, Dünsten, Konservieren usw.
  • Mit Hilfe einer Schaltuhr läßt sich nach der Erfindung ein vollautomatischer Koch-, Brat- und Backvorgang ermöglichen. Es ist dies eine Erleichterung z. B. für eine Bedienungsperson, die sich tagsüber nicht um die Zubereitung einer Mahlzeit bekümmern kann, dennoch abends die Mahlzeit fertig zubereitet vorzufinden wünscht. Bei dem derzeitigen Stand der Technik sind Schaltuhren bekannt, die nach einer bestimmten Zeit den Erwärmungsprozeß einleiten und ihn nach einer bestimmten Zeit beenden.
  • Nach der Erfindung lassen sich ferner mehrere einsetzbare Roste, Bleche oder Pfannen etagenartig so anordnen, daß z. B. gleichzeitig mit zwei Blechen gebacken oder das Backen auf dem oberen und das Braten auf der unten eingesetzten Bratpfanne ohne gegenseitige Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung erfolgen kann.
  • Das Brat- und Backgut wird in dem neuen Bratofen durch geeignete Einsätze, wie Roste, Brat- und Backbleche od. dgl., allseitig von der erhitzten Luft gleichmäßig umspült und so zum Garen gebracht, wodurch gleichzeitig eine direkte Berührung des Brat- und Backgutes mit beheizten Metallflächen vermieden wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist an dem Brat- und Backofen ein die Breitseite verschließender aufklappbarer Deckel od. dgl. vorgesehen, und es sind die Ausmaße des Innenraumes so gewählt, daß nach Auflage eines Rostes der Raum zur Aufnahme von normalen Kochtöpfen, Geschirr aus feuerfestem Glas, Steingut, Ton, Eisen oder Aluminium geeignet ist, um das Gerät auch zum Dünsten oder Garen von Fleisch, Fisch, Gemüse, Pilzen, Kartoffeln, Obst usw. im eigenen Saft, also ohne Wasserbeigabe, benutzbar zu machen. Somit wird ein wesentlicher Teil der bisherigen Kochprozesse von den Kochplatten in das Bratgerät gemäß der Erfindung verlagert. Praktisch werden die Kochplatten dadurch nur noch zum Kochen, z. B. von Wasser, Suppe, Hülsenfrüchten, Trockengemüse od. dgl., benötigt. Durch diese wesentlich bessere Ausnutzung des Brat- und Backofens wird in Verbindung mit z. B. zwei Kochplatten die Leistung eines Vierplattenvollherdes erreicht.
  • Die Arbeitserleichterung für die Bedienungsperson liegt auch darin, daß der Brat- und Backofenraum von der Mitte her zugänglich und die Tiefe verhältnismäßig gering gehalten ist. Bei den bekannten üblichen Bratröhren liegen die Verhältnisse umgekehrt.
  • Das Gerät ist erfindungsgemäß mit einem Deckel ausgestattet, der eine nach unten weisende Schürze aufweist und das Gehäuse an der Vorder- und an der Oberseite abzuschließen gestattet. In dem Deckel sind außerdem Schwadenöffnungen nebendef,Schauöffnungen, Schaugläsern od. dgl. vorgesehen, wodurch die Garprobe ermöglicht wird.
  • Durch die Schaugläser unddie Schwadenöffnungen wird vermieden, daß das Brat- und Backgut während des Brat- und Backprosses herausgezogen werden muß. Es bleibt bis zur Fertigstellung im Ofen und kann nach Aufheben des Oberteils gegebenenfalls sogar im Ofen angerichtet werden. Auch ist denkbar, daß die Einwirkung der im Innern des Gerätes vorhandenen gespeicherten Wärme auf das Behandlungsgut nach Abschalten der Heizelemente noch bei geschlossenem Deckel verlängerbar ist, um beispielsweise den Dunstvorgang zu verlängern.
  • Für die Erfindung ist weiterhin wesentlich, daß im Innern eine elektrische, feuchtigkeitsdicht ausgebildete Beleuchtungseinrichtung vorgesehen ist, die z. B. auch bei Benutzung zweier Roste eine gute Übersicht im Innern ermöglicht.
  • Nach der Erfindung ist die unterhalb der Deckelschürze angeordnete, vorzugsweise schräg verlaufende Gehäusefläche nach Art einer Armaturenfläche ausgebildet, wobei diese die verschiedenen Schalter, die Schaltuhr usw. trägt.
  • In Ausführung des Gedankens, die Handhabung des Gerätes möglichst zu erleichtern und trotzdem möglichst an Raum zu sparen, sind die Kochplatten des nahezu quadratisch ausgebildeten Plattenkochers erfindungsgemäß in einer Diagonalen angeordnet. Es ist leicht einzusehen, daß auf diese Weise auf der Kocherfläche verhältnismäßig ausgedehnte Abstellbereiche geschaffen werden.
  • Im Rahmen der Erfindung kann die Unterstützungsfläche für das Back-, Brat- und Kochgerät und den Plattenkocher nach den Seiten verbreitert werden, um eine zusätzliche Abstellfläche oder Unterstützungsfläche für ein weiteres elektrisches Gerät, wie z. B. einen Eisschrank, zu schaffen und darüber hinaus eine Vergrößerung des buffetartigen Unterteils zu ermöglichen.
  • Es hat sich gezeigt, daß es vorteilhaft ist, das Back-, Brat- und Kochgerät und den Plattenkocher durch eine geeignete elektrische Verbindungs- und Schalteinrichtung zu einer Einheit zusammenzuschalten, mit der Maßgabe, daß bei der Einstellung des Regelschalters auf Braten, Backen oder Kochen innerhalb des Bratofens nur ein Teil des Plattenkochers angeschlossen ist.
  • Im übrigen hat man erfindungsgemäß dafür Sorge getragen, daß die Stromführung und die Schalteinrichtung so geschaffen sind, daß bei Volleinschaltung des Plattenkochers der Bratofen abgeschaltet ist.
  • Sowohl der Back- und Bratofen .als' auch *der Plattenkocher besitzen erfindungsgemäß, Anschlußeinrichtungen, die beim Zusammenbau die mechanische und elektrische Verbindung ergeben. Sinngemäß läßt sich dieser Gedanke auch in der Weise verwirklichen, daß man einen einheitlichen Träger und Schaltraum sowohl für den Back- und Bratofen als auch für den Plattenkocher schafft.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung mehrerer in deri Zeichnungen wiedergegebener Ausführungsbeispiele. Es zeigt Fig. i das Back-, Brat- und Kochgerät in schaubildlicher Darstellung mit geschlossenem Deckel, Fig. 2 das gleiche Gerät mit geöffnetem Deckel, Fig. 3 einen zu der erfindungsgemäßenAnordnung gehörenden Zweiplattenkocher in schaubildlicher Darstellung mit abgeschwenkter Abdeckung, Fig. 4 den gleichen Zweiplattenkocher mit halbgeöffneter Abdeckung und geschlossener Abdeckung, Fig. 5 eine Ansicht der Gesamtanordnung von vorn, Fig. 6 eine Seitenansicht der Gesamtanordnung. Das Back-, Brat- und Kochgerät gemäß den Fig. i und 2 stellt sich als ein Behälter dar, der mit einem gelenkig angeordneten Deckel 2 versehen ist. Innerhalb des Gehäuses sind bei 3 und .4 die Heizelemente zu erblicken. Die Abschirmschürzen 5 und 6 sichern die Heizelemente vor Spritzwasser und Spritzfett. Sie ragen aber nicht ganz bis an den Boden des Gehäuses, so daß der unmittelbare Kontakt mit der im Innern des Gehäuses befindlichen Luft gewahrt bleibt. In dem Gehäuse sind rostartige Einsätze 7, 8 vor einem Pfannenblech g untergebracht; und zwar etagenartig übereinander. Ferner erkennt man im Gehäuse eine elektrische Beleuchtungseinrichtung io. Im Deckel sind Schaugläser i i und 12 sowie Schwadenöffnungen 13 vorgesehen. An der Schürze des Deckels ist außerdem der Handgriff 14 angebracht. An dem schräg verlaufenden vorderen Blech 15 des Gehäuses befinden sich armaturenartig die einzelnen Schalter, die Schaltuhr usw.
  • Das Gehäuse selbst besteht aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, so daß die ebenfalls eingangs erwähnten vorteilhaften Wirkungen eintreten.
  • Man erkennt, daß die Bauhöhe einer derartigen Back-, Brat- und Kochröhre verhältnismäßig gering ist. Man wird sie zweckmäßig so wählen, daß auch größere Töpfe nach Entfernen der Etageren in dem Gerät Platz finden, da mit dem Gerät nach der Erfindung nicht nur in üblicher Weise gebacken werden, sondern das Gerät auch für andere Koch-und Dunstvorgänge zur Verfügung stehen soll.
  • Insoweit wird man im allgemeinen für die erfindungsgemäße Anordnung mit einem Zweiplattenkocher auskommen. Hierfür ist als Beispiel der in den Fig. 3 und 4 veranschaulichte Kocher gewählt. Charakteristisch für diesen Kocher ist einmal seine niedrige Bauhöhe, zum anderen Mal das Vorhandensein einer Abdeckplatte 16, die in sich gelenkig ist und durch entsprechendes Führen des Handgriffes 17 in die in den Fig. 3 und 4 gezeichnete Lage eingestellt werden kann, also in die geschlossene Lage 18, die halbgeöffnete Lage ig und die konsolenartige Lage 2o. Die Fig. 5 und 6 zeigen das auf einer in Griffhöhe befindlichen Unterstützungsfläche 21 aufgestellte Gerät. Das darunter befindliche dreiteilige Buffet 22 dient zur Unterbringung des zum Kocher und Braten erforderlichen Geschirrs bzw. des Gerätezubehörs. Wie die Fig. 5 und 6 weiterhin erkennen lassen, ist der genannte Raum durch ein Buffet ausgefüllt, in dem Abstell- und Anrichteplatten, Besteckkästen, ein Gewürzschrank, Quirlhalter, Fächer zur Unterbringung von Töpfen, Schüsseln sowie Geräten, z. B. Fleischwolf, Kartoffelreibemaschine usw., untergebracht sein können.
  • Außerdem empfiehlt es sich, wie dies in den Fig. 5 und 6 ebenfalls angedeutet ist, die UnterstÜtzungsfläche für das Back-, Brat- und Kochgerät und den Plattenkocher nach den Seiten zu verbreitern, um eine zusätzliche Abstellfläche oder Unterstützungsfläche für ein weiteres elektrisches Gerät, z. B. einen Eisschrank, zu schaffen und darüber hinaus eine Vergrößerung des buffetartigen Unterbaues zu ermöglichen.
  • Nach einer weiteren Ausführung des Gegenstandes der Erfindung sind das Back-, Brat- und Kochgerät und der Plattenkocher durch eine geeignete elektrische Verbindunggs- und Schalteinrichtung zu einer Einheit zusammenschaltbar, mit der Maßgabe, daß bei Einstellung des Schalters auf Braten, Backen oder Kochen innerhalb des Bratofens nur ein Teil des Plattenkochers angeschlossen ist.
  • Eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes liegt darin, daß die Stromführung und die Schalteinrichtung so beschaffen sind, daß bei Volleinschaltung des Plattenkochers der Bratofen abgeschaltet ist.
  • Schließlich ist es vorteilhaft, die Anordnung so zu treffen, daß sowohl der Bratofen als auch der Plattenkocher Anschlußeinrichtungen besitzen, die beim Zusammenbau die mechanische und elektrische Verbindung ergeben: Wie sich das schaltungstechnisch lösen läßt, zeigt die Schaltungsskizze (Fig. 7).
  • Der strichpunktiert eingerahmte linke Schaltungsteil versinnbildlicht die Schaltung des Bratofens i, während der rechts veranschaulichte, strichpunktiert eingerahmte Teil die elektrische Schaltung des Plattenkochers kennzeichnet. Die elektromechanische Verbindung beider Teile ist bei 23 zu erkennen, der Kurzschließer ist bei 24 angedeutet. Der Schalter des Bratofens, der in Fig. i an der Armaturenfläche in der rechten Hälfte neben der Uhr angeordnet ist, kehrt in der Skizze bei 25 wieder.
  • Die in. der Schaltungsskizze dargestellte Leitungsführung und die ebenfalls veranschaulichte Kontaktstellung usw. sprechen für sich selbst. Wesentlich ist, daß durch Verstellung des Schalters 25 von der Ausschaltstellung in die Einschaltstellung einmal der Bratofen und zum anderen Mal eine Kochplatte eingeschaltet wird, weil bei der üblichen Bemessung des Bratofens mit einem Anschlußwert von iooo Watt und jeder Kochplatte mit etwa iooo Watt auf diese Weise der von dem Elektrizitätswerk geforderte Nennwert von 2ooo Watt nicht überschritten wird. Will man lediglich den Plattenkocher als Zweiplattenkocher benutzen, so bedarf es hierzu nur der Einschaltung beider Plattenschalter, weil auf diese Weise entsprechend der gezeigten Leitungsführung und Kontaktanordnung der Bratofen selbsttätig abgeschaltet wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisch beheiztes Koch-, Back- und Brat-Buffet mit nebeneinander angeordnetem Plattenkocher und Brat- und Backofen, dadurch gekennzeichnet daß die obere Buffetabdeckung als Unterstützungsfläche für die genannten Geräte dient, mit der Maßgabe, daß die durch die Kochplatten gelegt zu denkende Ebene einerseits in der Höhe der Aufstellungsfläche für das Kochgeschirr des Brat- und Backofens und andererseits in der Höhe der übrigen, in einer Küche befindlichen Arbeitsflächen, z. B. an Anrichten oder Einbaumöbeln, verläuft.
  2. 2. Elektrischer Back- und Bratofen für das Buffet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung des unmittelbar durch im Innern angeordnete Heizelemente erhitzten Gerätes reflektierende Eigenschaften besitzt, beispielsweise durch Wahl von Aluminium oder durch Anbringung einer entsprechenden Auskleidung an der Innenwandung des Gerätes, mit dem Ergebnis, daß durch direkte Wärmestrahlung ohne besondere Schaltung für Ober- und Unterhitze die für das Braten, Backen und Kochen sowie Dünsten erforderliche gleichmäßige Temperatur erzielbar ist.
  3. 3. Back- und Bratofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung des Gerätes eine gekrümmte Formgebung nach Art einer Parabelfläche aufweist. q.. Back- und Bratofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe der Seitenwandungen .desselben die Heizelemente in Form von langgestreckten Körpern angeordnet und durch ein Abschirmblech, Blende od. dgl. gegen das Auftreffen von Spritzwasser od. dgl. geschützt sind, ohne daß dadurch der unmittelbare Kontakt der im Innern des Gerätes befindlichen Luft mit den Heizelementen unterbunden ist. 5. Back- und Bratofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltuhr vorgesehen ist, die einen vollautomatischen Koch-, Brat- und Backvorgang usw. ermöglicht. 6. Back- und Bratofen nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere einsetzbare Roste, Bleche oder Pfannen etagenartig angeordnet sind, so daß beispielsweise wahlweise gleichzeitig mit zwei Blechen gebacken oder das Backen auf dem oberen und das Braten auf der unten eingesetzten Bratpfanne ohne gegenseitige Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung erfolgen kann. 7. Back- und Bratofen nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Breitseite verschließender aufklappbarer Deckel od. dgl. vorgesehen ist und daß die Aus maße des Innenraumes so gewählt sind, da] nach Belassen eines Rostes der Raum für dii Aufnahme von Kochtöpfen, Geschirr usw. zun Zwecke des Kochens und Dünstens bequem be nutzbar ist. B. Back- und Bratofen nach Anspruch 7, da durch gekennzeichnet, daß im Deckel eine oder mehrere Schauöffnungen, Schaugläser od. dgl angeordnet sind, welche die Beobachtung de: Back-, Brat- oder Kochprozesses von oben unc von vorn her gestatten. g. Back- und Bratofen nach Anspruch j oder 8, dadurch gekennzeichnet, däß im Deckel Schwadenöffnungen neben den Schauöffnungen; Schaugläsern od. dgl. vorgesehen sind, so daß auch die Garprobe ermöglicht ist. io. Back- und Bratofen nach einem der Ansprüche 2 bis g, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern eine elektrische feuchtigkeitsdicht ausgebildete Beleuchtungseinrichtung vorgesehen ist. i i. Back- und Bratofen nach einem der Ansprüche 2 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die unterhalb der Deckelschürze angeordnete, vorzugsweise schräg verlaufende Gehäusefläche nach Art einer Armaturfläche ausgebildet ist und die verschiedenen Schalter, die Schaltuhr usw. trägt. 12. Elektrischer Plattenkocher für das Buffet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer in sich gelenkigen schwenkbaren Abdeckung ausgestattet ist, die einmal in der ausgebreiteten Lage die Kochplatten bedeckt und so als Abstellfläche verwendbar ist, zum anderen in der halben Breite als Konsolfläche neben den Kochplatten sich darstellt. 13. Plattenkocher nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kochplatten des nahezu quadratischen Kochers in einer Diagonalen angeordnet sind, um auf der Kocherfläche Abstellbereiche zu schaffen. 1q.. Buffet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterstützungsfläche für das Back-, Brat- und Kochgerät und den Plattenkocher nach den Seiten verbreitert ist, um eine zusätzliche Abstellfläche öder UnterstÜtzungsfläche für ein weiteres elektrisches Gerät, wie beispielsweise einen Eisschrank, zu schaffen und darüber hinaus eine Vergrößerung des buffetartigen Unterbaues zu ermöglichen. 15. Buffet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Back-, Brat- und Kochgerät und der Plattenkocher durch eine elektrische Verbindungs- und Schalteinrichtung zu einer Einheit zusammenschaltbar sind, mit der Maßgabe, daß bei Einstellung des Schalters auf Braten, Backen oder Kochen innerhalb des Bratofens nur ein Teil des Plattenkochers angeschlossen ist. 16. Buffet nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromführung und die Schalteinrichtung so beschaffen sind, daB bei Volleinschaltung des Plattenkochers der Bratofen abgeschaltet ist. 17. Buffet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Back- und Bratofen als auch der Plattenkocher Anschlußeinrichtungen besitzen, die beim Zusammenbau die mechanische und elektrische Verbindung ergeben. 18: Buffet nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenkocher einen lösbaren Kurzschließer od. dgl. aufweist, der bei unabhängiger Aufstellung des Plattenkochers wirksam wird. ig. Buffet nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Betriebszustand anzeigende elektrische Kontrolllampe vorgesehen ist. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 480 045, 2 478 253.
DET4669A 1951-08-07 1951-08-07 Elektrisch beheiztes Koch-, Back- und Brat-Buffet mit nebeneinander angeordnetem Plattenkocher und Brat- und Backofen Expired DE921171C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2478253A (en) * 1942-12-02 1949-08-09 Libbey Owens Ford Glass Co Combination oven unit
US2480045A (en) * 1945-05-18 1949-08-23 Florence Stove Co Cookstove

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