DE685575C - Duengemittelstreuer - Google Patents
DuengemittelstreuerInfo
- Publication number
- DE685575C DE685575C DEH146288D DEH0146288D DE685575C DE 685575 C DE685575 C DE 685575C DE H146288 D DEH146288 D DE H146288D DE H0146288 D DEH0146288 D DE H0146288D DE 685575 C DE685575 C DE 685575C
- Authority
- DE
- Germany
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- trough
- fertilizer spreader
- trough bottom
- scraper
- mass
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003337 fertilizer Substances 0.000 title claims description 8
- MVXMNHYVCLMLDD-UHFFFAOYSA-N 4-methoxynaphthalene-1-carbaldehyde Chemical compound C1=CC=C2C(OC)=CC=C(C=O)C2=C1 MVXMNHYVCLMLDD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
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- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/06—Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing
- A01C15/08—Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing with pushers or stirrers in the slots
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
Die wichtigsten von einem Düngemittelstreuer zu erfüllenden Bedingungen sind die,
jede gewünschte größere, aber auch jede Ideinste Menge einzustellen und sehr gleichmäßig
verteilen zu können, und zwar ohne Anwendung· entsprechend enger Austrittsöffnungen,
die praktisch schwer herzustellen und dann im Betriebe nicht aufrechtzuerhalten sind und außerdem sehr zu Verstopfun-
jo gen und Brückenbildung im Düngemittel
neigen. Diese Mängel besitzen die bisher bekanntgewordenen Ausführungen in erheblichem
Maße.
Die vorliegende Erfindung betrifft 'einen
Düngemittelstreuer, dessen Bauart obige Bedingungen erfüllt.
Die Erfindung geht aus von dem bekannten, nach dem seitlichen Austrittsschlitz hin
schräg nach unten geneigten und über die Trogbreite hinaus verbreiterten Trogboden.
Auf diesem sind quer zu ihm, in gleichen Abständen voneinander, Stäbe etwa von der
Länge der ganzen Trogbodenbreite gelagert und mit dem im Trog befindlichen Ende mittels
eines Stiftes o. dgl. an dem Trogboden angelenkt, so daß sie, in ihrer ganzen Länge
auf dem Trogboden schleifend, Pendelbewegungen um den Drehpunkt ausführen können.
Die Düngemittelmasse tritt nun zwischen dem Stäben aus dem Austrittsschlitz nach Maßgabe
ihres Schüttwinkels heraus, wobei der Schlitz mindestens die Breite der Stab dicke
haben muß. Werden dann die Stäbe nach einer Seite verschwenkt, so verschiebt sie
die zwischen ihnen befindliche Masse in der gleichen Richtung, wobei diese aber gleichzeitig
auf Grund der Schräge des Bodens um einen gewissen. Betrag nach außen und nach unten gleitet und eine entsprechende Menge
Masse aus dem Schlitz nachstürzt. Beim Zurückschwingen der Stäbe wiederholt sich
der gleiche Vorgang in der anderen Richtung, wobei die Masse wiederum um einen Betrag
nach unten geschoben oder geschüttet wird. Diese Abwärtsbewegung der Masse ist um
so größer, je größer der Pendelhub ist, folglich kann jede gewünschte zu streuende
Menge durch den Pendelhub genau bestimmt werden, was durch praktische Versuche bereits
bestätigt ist. ■
Von der Unterkante des verbreiterten Trogbodens fällt die Masse erfindungsgemäß
auf einen zweiten, in derselben Richtung schräg gelagerten Boden, auf dem ein kammartiger
Abstreicher hin und her bewegt wird, durch den die Masse, ebenfalls unter dem Einfluß der Schräge des Bodens,, sehr gleichmäßig
nach der tiefliegenden Abfallkante hin abgeschoben wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung in einer Ansicht und einem Querschnitt
dargestellt.
Hierbei ist α der geneigte und über die Trogbreite hinaus verbreiterte Trogboden,
b sind die auf dem Trogboden in gleichem Abstande voneinander angelenkten Stäbe,
c ist der zweite schräg gelagerte Boden und, e der auf diesem hin und her bewegte -kamijjj^
artige Abstreicher. Anzahl und Abstand 'deri
Abstreicher entsprechen zweckmäßigerweigc"
der Anzahl und dem Abstand der Stäbe fr voneinander. Diese, über den Trogboden
hinausreichend, fassen in die Kammern gewissermaßen zwischen die Zinken des Abstreichers
hinein und werden daher von dem durch einen an sich bekannten Kurbelantrieb
/, g mit verstellbarem Hub angetriebenen Abstreicher mitbewegt. Die auf dem
verbreiterten Trogboden pendelnden Stäbe bilden somit gewissermaßen die Zuteilungseinrichtung, während die Schaber die Verteilung
ausführen, wobei die Einrichtungen in der Weise organisch verbunden sind, daß
zo der beispielsweise zur Erzielung einer größeren Streumenge erforderliche größere Pendelhub
auch einen größeren Schaberhub zur Voraussetzung hat, so daß eine etwaige falsche Einstellung der einzelnen Hübe üiber-
häupt nicht möglich ist. :
Dadurch, daß die Stäbe bis fast an die rückwärtige Trogwand reichen und so 'die
ganze auf dem Trogboden liegende Masse in Bewegung halten, kann der Trogboden fast
beliebig breit sein, Und so können auch die Troglängswände im Gegensatz zu dem fast
immer trichterförmigen Trogquerschnitt der bekannten Ausführungen senkrecht gestellt
sein, so daß Brückenbildung in der Masse ganz ausgeschlossen ist. Der Austrittsschlitz
kann sehr breit sein, so daß Verstopfungen auch bei grobkörniger Masse nicht eintreten
!£ Gegenüber bekannten Ausführungen hat
%r neue Düngemittelstreuer auch noch die "Wirkung, daß er sich zwecks Reinigung
sehr leicht auseinandernehmen läßt, was in Anbetracht der Schärfe gewisser Düngemittel,
wie z. B. des Kalkstickstoffes, sehr wichtig ist. Nach Abnahme der Schubstange
vom Kurbelzapfen können ohne weiteres "die Schaber und hierauf auch die Pendelstäbe
herausgenommen und somit die Einzelteile wie auch der Trog gründlich gereinigt werden,
was auf die Lebensdauer des Streuers von großem Einfluß ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Düngemittelstreuer mit nach dem seitlichen Austrittsschlitz hin schräg abfallendem und über den Austrittsschlitz hinaus verbreitertem Trogboden (α) sowie auf diesem schwenkbar angelenkten Verteilerstäben (&), dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Außenkante des Trogbodens ein weiterer ebenfalls geneigt angeordneter Verteilerboden vorgesehen ist, auf dem ein kammartiger Abstreifer in seiner Längsrichtung hin und her bewegt wird, wobei die auf dem Trogboden angeordneten Verteilerstäbe in diesen Abstreifer eingreifen und dadurch pendelartig hin und her bewegt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH146288D DE685575C (de) | 1936-01-21 | 1936-01-21 | Duengemittelstreuer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH146288D DE685575C (de) | 1936-01-21 | 1936-01-21 | Duengemittelstreuer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE685575C true DE685575C (de) | 1939-12-20 |
Family
ID=7179903
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH146288D Expired DE685575C (de) | 1936-01-21 | 1936-01-21 | Duengemittelstreuer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE685575C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1198106B (de) * | 1963-04-11 | 1965-08-05 | Josef Kuehlmann | Duengerstreuer |
-
1936
- 1936-01-21 DE DEH146288D patent/DE685575C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1198106B (de) * | 1963-04-11 | 1965-08-05 | Josef Kuehlmann | Duengerstreuer |
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