DE685408C - Kraftrad zum Kunstfahren o. dgl. - Google Patents

Kraftrad zum Kunstfahren o. dgl.

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Publication number
DE685408C
DE685408C DESCH116453D DESC116453D DE685408C DE 685408 C DE685408 C DE 685408C DE SCH116453 D DESCH116453 D DE SCH116453D DE SC116453 D DESC116453 D DE SC116453D DE 685408 C DE685408 C DE 685408C
Authority
DE
Germany
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frame
motorcycle
equilibrium
motorbike
vehicle
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Expired
Application number
DESCH116453D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Scheuten
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GUSTAV SCHEUTEN
Original Assignee
GUSTAV SCHEUTEN
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H7/00Devices for learning to ride cycles, not otherwise provided for, e.g. assisting balance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

  • Kraftrad zum Kunstfahren o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für ein Kraftrad, das zu artistischen Zwecken benutzt werden soll. Dabei wird das Fahrzeug stets in der Gleichgewichtslage gehalten, d.h. am seitlichen Umstürzen verhindert, damit der Artist nur wenig auf die Lenkung seines Kraftrades zu achten hat, so daß er sich fast ganz für seine Schaustellung einsetzen kann.
  • Gemäß der Erfindung werden der Motor mit Schaltgetriebe und der Brennstofftank an einem Rahmen mit Reibleiste angebracht, der durch umlaufende Reibrollen eines am Fahrgestell angehängten Pendelrahmens quer zur Fahrtrichtung in entgegengesetzter Richtung zur Kippbewegung des Kraftrades verschoben werden kann.
  • Die Gleichgewichtshaltung des Fahrzeuges beruht also nicht auf der Wirkung der Fliehkraft durch an sich bekannte Gyroskope und der Verstellung ihrer Drehachsen, sondern auf der Massenverlagerung durch -seitliche Verschiebung von Fahrzeugteilen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i das Kraftrad in Seitenansicht, Abb. a den Gleichgewichtsrahmen mit Pendelrahmen, von hinten gesehen, Abb.3 .den Gleichgewichtsrahmen in Seitenansicht, Abb. q. den Pendelrahmen in Draufsicht.
  • In das Fahrzeuggestell i ist der Gleichgewichtsrahmen z in Führungen 3 quer zur Fahrtrichtung verschiebbar gelagert. Um dien im Fahrzeuggestell i feststehenden Bolzen schwingt unter der Wirkung des Gewichtes 5 der Pendelrahmen 6.
  • Der Gleichgewichtsrahmen a trägt den Tank 7 und Motor mit Schaltgetriebe B. Im Pendelrahmen 6 laufen die Reibrollen g in dem durch Pfeile angedeuteten Drehsinn. Die beiden äußeren Rollen sind federnd gelagert (in Zeichnung nicht dargestellt). Der Antrieb der Reibrollen 9 erfolgt z. B. durch biegsame Wellen oder Gelenkwellen (in Zeichnung nicht dargestellt), die an den Achsen i o angreifen.
  • Über den Reibrollen 9 liegt, am Gleichgewichtsrahmen 2 befestigt, die Reibleiste i i. Der Antrieb des Kraftrades wird durch den Motor 8 mittels biegsamer Welle (in Zeichnung nicht dargestellt) oder durch einen besonderen Motor bewirkt.
  • Die Wirkungsweise beim Kunstfahren ist folgende: Die Lenkung wird für gerade bzw. kreisförmige Fahrtrichtung festgestellt und der Motor 8 eingeschaltet. Die Reibrollen 9 laufen in der durch Pfeile bezeichneten Drehrichtung: Neigt sich nun z. B. das Fahrzeug nach rechts (Abh.2), so folgt der Gleichgewichtsrähmen 2 der Neigung und gleitet außerdem noch nach rechts. Unter der Wirkung des Gewichtes 5 verbleibt der Pendelrahmen 6 stets in der waagerechten Lage, so daß also der Gleichgewichtsrahmen 2 die äußere rechtsliegende Reibrolle 9 berührt, die zunächst infolge ihrer federnden Lagerung etwas nachgibt und den Stoß auffängt. Sobald die Reibleiste i i nun auch die zweite rechtsliegende Rolle 9 berührt, bewegen beide Rollen den Gleichgewichtsrahmen 2 nach links zurück, so daß das Gleichgewicht wiederhergestellt wird. Neigt sich hingegen das Fahrzeug nach links, so ergibt sich auf der linken Seite die gleiche Wirkung. Soll mit dem Fahrzeug in normaler Weise auf geraden Strecken gefahren werden, so wird der Gleichgewichtsrahmen in der Nullstellung ;fettgelegt und somit außer Betrieb gesetzt. -=-@ In@ geschlossenen Räumen wird, mit Rückauf die Auspuffgase, der Verbrennungsmätör durch einen Elektromotor und der Tank durch Akkumulatoren ersetzt.
  • Auch auf Vergnügungsplätzen kann das Kraftrad Verwendung finden, da es bei der Benutzung besondere Fahrkenntnisse nicht voraussetzt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Vorrichtung zur selbsttätigen Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes eines Kraftrades zum Kunstfahren u. d,-,I., dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (i) einen Gleichgewichtsrahmen (2) mit einer Reibleiste (i i) trägt, der durch umlaufende Reibrollen (9) eines am Fahrgestell (i) aufgehängten Pendelrahmens (6) quer zur Fahrtrichtung in entgegengesetzter Richtung zur Kippbewegung des Kraftrades verschoben werden kann.
  2. 2. Kraftrad zum Kunstfahren o. dgl. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Gleichgewichtsrahmen (2) der Motor mit Schaltgetriebe (8) und der Tank angebracht sind.
DESCH116453D 1938-08-23 1938-08-23 Kraftrad zum Kunstfahren o. dgl. Expired DE685408C (de)

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DE685408C true DE685408C (de) 1939-12-16

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