DE685364C - Vorrichtung zur Nagelung von Schenkelhalsbruecken - Google Patents

Vorrichtung zur Nagelung von Schenkelhalsbruecken

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DE685364C
DE685364C DEP75839D DEP0075839D DE685364C DE 685364 C DE685364 C DE 685364C DE P75839 D DEP75839 D DE P75839D DE P0075839 D DEP0075839 D DE P0075839D DE 685364 C DE685364 C DE 685364C
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DE
Germany
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guide part
femoral neck
nailing
leg
drill
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Expired
Application number
DEP75839D
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English (en)
Inventor
Dr Med Otto Pohrt
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OTTO POHRT DR MED
Original Assignee
OTTO POHRT DR MED
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/16Instruments for performing osteoclasis; Drills or chisels for bones; Trepans
    • A61B17/17Guides or aligning means for drills, mills, pins or wires
    • A61B17/1721Guides or aligning means for drills, mills, pins or wires for applying pins along or parallel to the axis of the femoral neck

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zur Nagelung von Schenkelhalsbrüchen Bei der neuerdings geübten Nagelung von Schenkelhalsbrüchen ist es bekanntlich wichtig, daß der Bohrer so angesetzt wird, daß er die Längsachse des Schenkelhalses trifft und dieser folgt. Dazu ist bei dem liegenden Patienten von der Ansatzstelle des Bohrers aus ein Visieren in der Waagerechten und in der Senkrechten erforderlich.
  • Es ist bereits eine Führungsvorrichtung für den Bohrer bekannt, bestehend aus einem Führungsteil, der an seinem Ende, mit dem er auf den Oberschenkelschaft aufgesetzt wird, eine der üblichen Form des Oberschenkelschaftes angepaßte Platte trägt, wo bei der Winkel zwischen dem Führungsteil und der Platte so groß ist, daß er etwa dem normalen Winkel zwischen Oberschenkelschaft und Schenkelhals entspricht. Diese Führungsvorrichtung muß da versagen, wo die Ansatzstelle des Oberschenkelschaftes eine andere Form hat wie die mit dem Führungsteil verbundene Platte. Sie muß auch da versagen, wo der Winkel zwischen Oberschenkelschaft und Schenkelhals ein anderer ist, wie er bei der Anordnung des Winkels zwischen Führungsteil und Platte angenommen wurde.
  • Außerdem muß bei dieser Führungsvorrichtung darauf geachtet werden, daß sie beim Bohren ihre ursprüngliche Lage am Oberschenkelschaft weder in der Horizontalen noch in der Vertikalen bzw. in der Neigung zum Oberschenkelschaft verWàndert. Das ist schwierig. Ein Verrutschen oder Verdrehen der Führungsvorrichtung muß notwendig zu einer Abweichung des Bohrers von der gewünschten Richtung und unter Umständen zum Bohren einer Kurve mit dem nur etwa I,2 mm starken Bohrdraht führen.
  • Bekannt ist ferner eine besondere Meßeinrichtung (Winkelmesser) zur Bestimmung der Richtung des Schenkelhalses und zur Ermittlung des Winkels, unter dem Bohrer in der Senkrechten und in der Waag rechten einzuführen ist.
  • Bei dem Gegenstand der Erfindungo Vorkehrungen getroffen, um ein Abwe des Bohrdrahtes von der gewünschten Boh richtung praktisch auszuschließen. Gemäß der Erfindung ist ein winkelförmig abgebogener Führungsstab vorgesehen, dessen einer Schenkel als Stützglied beim Anlegen der Vorrichtung dient und an dessen anderem Schenkel die Halterung für den Führungsteil des Bohrdrahtes längs verschiebbar und drehbar angeordnet iit. Mit Vorteil ist der als Stützglied dienende Schenkel am Ende mit einer Öse für die Befestigung am Beckenknochen versehen. Ferner kann auf der Halterung für den Führungsteil des Bohrdrahtes ein in Richtung dieser Führung verlaufender Zeiger verstellbar angebracht sein.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Seitenansicht (Abb. 1) und in einer Draufsicht (Abb. 2) veranschaulicht.
  • Ein winkelförmig abgebogener Führungsstab trägt einen Schenkel b als Stützglied beim Anlegen der Vorrichtung, während auf dem anderen Schenkel a die Halterung e für den Führungsteil h des Bohrdrahtes längs verschiebbar und drehbar angeordnet ist.
  • Zum Feststellen der Halterung e dienen die Schrauben d und f. Der als Stützglied dienende Schenkel b ist am Ende mit der Ose c versehen. Auf der Halterung e für den Führungsteil h ist der Zeiger g längs verschiebbar und feststellbar in der Weise angebracht, daß der Zeiger in die Richtung des Führungsteiles h zeigt.
  • Die neue Vorrichtung wird in der Weise angewendet, daß der Schenkel b an dem Darmbeinkamm des Beckenknochens, und zwar an der gesunden Seite, befestigt wird, indem dort durch die Öse c ein Nagel in den Darmbeinkamm getrieben wird. Die Nagelstelle liegt in der Frontalebene des verletzten Schenkelhalses und wird dadurch bestimmt, daß man an dem liegenden Verletzten eine Horizontale von dem Schenkelschaft der verletzten Seite zu dem Darmbeinkamm der verletzten Seite zieht und den Schnittpunkt an dem Darmbeinkamm auf die andere Seite überträgt. Dann wird der Führungsteil in das an der verletzten Seite geschaffene Bohrloch eingeführt und der Zeiger g auf die vorpgher röntgenologisch ermittelte Mitte des Fichenkelhalskopfes eingestellt, so daß not-; wendig auch der Führungsteil auf die Mitte des Schenkelhalskopfes gerichtet ist. Dann wird mit Hilfe der Schrauben d und f die Halterung e festgestellt. Nun ist eine weitere Kontrolle des Führungsteiles in der Senkrechten und in der Waagerechten während des Bohrvorganges nicht mehr erforderlich. Vielmehr ist nur noch nötig, daß die Vorrichtung während des Bohrvorganges so gehaiten wird, daß der Schenkel b und die Halterung e in einer Vertikalebene liegen.
  • Bei der Anwendung der neuen Vorrichtung ist ein Verrutschen praktisch ausgeschlossen. Ebenso ist es praktisch ausgeschlossen, daß eine Fehlbohrung etwabeieiner anormalen Form des Oberschenkelschaftes oder bei einem anormalen Winkel zwischen dem Oberschenkelschaft und dem Schenkelhals eintritt. Vielmehr wird in jeder Weise die größtmögliche Sicherheit erreicht. Die Zahl der Röntgenaufnahmen zur Kontrolle, durch die Zeitverluste entstehen, wird auf ein Mindestmaß verringert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Nagelung von Schenkelhalsbrüchen mit einem Führungsteil für den Bohrdraht, gekennzeichnet durch einen winkelförmig abgebogenen Führungsstab, dessen einer Schenkel (b) als. Stützglied beim Anlegen der Vorrichtung dient und an dessen anderem Schenkel (a) die Halterung für den Führungsteil des Bohrdrahtes längs verschiebbar und drehbar angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der als Stützglied dienende Schenkel (b) am Ende mit einer Öse für die Befestigung am Beckenknochen versehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Halterung für den Führungsteil des Bohrdrahtes ein in der Richtung des Führungsteiles verlaufender Zeiger längs verschiebbar und feststellbar angebracht ist.
DEP75839D 1937-09-03 1937-09-03 Vorrichtung zur Nagelung von Schenkelhalsbruecken Expired DE685364C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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