DE685233C - Rahmen-Pedal fuer Fahr- und Motorraeder - Google Patents

Rahmen-Pedal fuer Fahr- und Motorraeder

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Publication number
DE685233C
DE685233C DEU14167D DEU0014167D DE685233C DE 685233 C DE685233 C DE 685233C DE U14167 D DEU14167 D DE U14167D DE U0014167 D DEU0014167 D DE U0014167D DE 685233 C DE685233 C DE 685233C
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DE
Germany
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pedal
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retaining
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Application number
DEU14167D
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English (en)
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UNION GES fur METALLINDUSTRIE
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UNION GES fur METALLINDUSTRIE
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M3/00—Construction of cranks operated by hand or foot
    • B62M3/08—Pedals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Rahmen-Pedal für Fahr- und Motorräder An Fahr- und Motorrädern werden zur Übertragung der Antriebskraft auf das Kettenrad Tretstücke (Pedale) angebracht. Grundsätzlich unterscheidet man Flügel- oder Rahmen-Pedale und Gummiblockpedale.
  • Bei den bisher bekannten Flügelpedalen werden die Gummistreifen, die das Haften der Tretstücke an den Schuhsohlen bewirken sollen, an jeder Seite der Pedalrahmen durch je ein der Form der Gummistreifen angepaßtes Blech gehalten, wobei das Blech durch zwei Nieten oder Schrauben mit dem Rahmen verbunden ist. Die Nietverbindung findet sich nur bei ganz billigen Ausführungen; sie ist zu verwerfen, da ein Auswechseln der abgenutzten Gummis unmöglich ist.
  • Die Schraubenverbindung läßt zwar das Auswechseln der Gummistreifen zu, hat aber den ,großen Nachteil, da.ß sich Schrauben und Muttern während des Gebrauchs durch. die ständigen Erschütterungen lockern und schließlich aus dem Pedal herausfallen, so daß Gummi und Halteblech verlorengehen. Der Radfahrer tritt mit der Schuhsohle auf den Eisenrahmen, die Haftung am Pedal ist mangelhaft, das Radfahren wird beschwerlich und auch gefährlich.
  • Es ist verschiedentlich versucht worden, die Haltebleche bzw. Rahmen mit Gewinde zu versehen und die Muttern als Gegenmuttern zu verwende. Ebenso sollte durch Einprägen von Warzen oder Kanten in das Halteblech das Verdrehen und damit das Lösen der Muttern verhindert werden. Die Gegenmutter erwies sich nur als mangelhafter Schultz gegen das Lösen, außerdem ist diese Bauart kostspielig in der Herstellung und beim Zusammenbau. Die Einprägungen verhindern wohl das Verdrehen der Muttern, nicht aber ein Aufdrehen und damit Lösen der Schraube.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß an Stelle der üblichen Schrauben oder Nieten leicht lösbare Mittel, wie Riegel, Keile oder Vorreiber, zum Befestigen der Haltebleche am P.edal'rahmen dienen. Diese Befestigungsmittel sind bei entsprechender Ausgestaltung der PedaIrahmen und Haltebleche leicht so anzubringen, daß sie stets eine kraftschlüssige Verbindung dieser Teile bilden, aber andererseits durch. zusätzliche Einwirkung leicht lösbar sind..
  • Sie können zudem als selbständige T vom Pedal abtrennbar oder mit -dem Pe fest, aber bewegbar verbunden sein. D Sichern der Befestigungsteile in ihrer Lage erfolgt erfindungsgemäß durch Federwirkung, wozu z. B. die Keile oder Riegel selbst federnd au;so"ebildet sein können.
  • Eine besondere Ausführungsfarm der Erfindung liegt darin, daß die Haltebleche an ihren beiden Seiten verschiedene Verbindjungen mit dem #Pedalrahmen aufweisen, und zwar derart, daß das eine Ende durch Einhaken oder Anlenken und das andere Ende erfindungsgemäß durch leicht lösbare Befestigungsmittel gehalten wird.
  • Wie oben gesagt, kann die kraftschlüssige, aber lösbare Verbindung des Haltebleches mit dem Pedalrahmen in verschiedener Weise ausgestaltet sein. Eine besonders einfache Ausführung besteht erfindungsgemäß darin, daß das Halteblech an den Enden Laschen oder Zungen hat, welche durch entsprechende Öffnungen des Pedalrahmens greifen und auf dessen Innenseite durch einen durch die Lasche gesteckten Riegel o. dgl. festgehalten werden. Als Riegel dient eine zweckmäßig, etwas gebogene Feder, welche durch eine Öffnung des Rahmensteges und die öff--nung in der Lasche des Haltebleches hindurchgesteckt wird und sich mit dem inneren Ende gegen die Innenseite des Pedalrahmens abstützt. Zum Sichern dieser Lage der Feder, in welcher diese unter Spannung das Halteblech gegen den Pedalrahmen hält, kann ein Nocken an der , Innenseite des Pedalrahmens und eine entsprechende Aussparung in der Feder dienen. Bei dieser Ausführung kann die Riegelfeder zum Lösen des Haltebleches völlig von dem Pedal entfernt werden. Die Befestigung kann auch so ausgeführt werden, daß zum Lösen des Haltebleches ein Entfernen irgendwelcher Teile vom Pedal nicht erfolgt, was den Vorteil hat, daß kein Stück verlorengehen kann. Dieses ist der Fall, wenn nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die Laschen des Haltebleches durch einen Keil .gesichert werden, der mittels einer Feder derart am Pedalxahmen befestigt ist, daß er durch diese Feder in die Verriegelungsstellung gedrückt wird. Zum Lösen des Haltebleches ist dann nur ein Anheben der Feder notwendig.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele der Erfindung und den Zeichnungen. Die Fig. i und 2 zeigen in teilweisser Schnittansicht die bisher bei Flügelpedalen bekannte Befestigung der Haltebleche für die Tretgummistücke durch Nieten (Fig. i) bzw. Schrauben mit Gegenmuttern (Fig.2).
  • Die Fig. 3 und q. sind Längsschnitte zweier ''#terschiedener Ausführungsformen der neuen "Bauart, die Fig.3a und q.a Seitenansichten dazu, die Fig. 5 und 6 Einzelheiten der neuen Bauart. Fig.7 zeigt im Längsschnitt eine andere Ausführungsform der Erfindung, Fig. 8 die Seitenansicht dazu.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig.3 bis 6 befindet sich zwischen dem Rahmen i und dem Halteblech 2 der Gummistreifen 3. Der Rahmen i kann zu diesem Zweck glatt durchgehend (Fig. g) oder, wie in Fig. 3 dargestellt, gekröpft ausgebildet sein. Er weist zwei rechteckige Öffnungen .1. und 5 sowie eine herausgeprägte erhabene Stelle (Warze) G auf seiner Innenseite auf. Das Halteblech 2 ist an der der Rahmenbiegung zu gelegenen Seite mit einer hakenartigen Abbiegung 7 versehen, die durch die Öffnung 4. so hindurchgesteckt wird, daß sich die hakenartige Abbiegung 7 fest unter den Rahmen i legt, sobald das Blech 2 mit der rechtwinklig abgebogenen Zunge 8, die eine Öffnung 12 aufweist, durch die Öffnung 5 des Rahmens i gesteckt wird. Der Rahmen i wird am offenen Ende mit dem Steg 9 durch Nieten io verbunden, der Steg 9 hat eine Öffnung i i. Die Öffnung i i ist so angeordnet, daß durch diese sowie durch die Öffnung i z der durch den Rahmen gesteckten Lasche 8 des Haltebleches eine Feder 13 gesteckt werden kann, die an einem Ende rechtwinklig umgebogen ist und am anderen Ende, das durch die beiden öffnungen i i und 12 gesteckt wird, eine öffnung 14 hat. Die Feder 13 ist in den Fig. 5 und 6 gesondert dargestellt.
  • Das Zusammensetzen des Pedals erfolgt in der Weise, daß zuerst ein Gummistreifen 3 auf den Rahmen i gelegt wird. Darauf wird das Halteblech 2 mit Haken 7 und Zunge 8 in der beschriebenen Weise durch die Öffnungen ¢ und 5 des Rahmens hindurchgesteckt. Darauf wird die Feder 13 durch die Öffnungen ii und 12 des Steges bzw. der Zunge gesteckt, und zwar so weit, daß sie mit der Öffnung i q. - die Warze 6 umschließt. Wie die Fig. 5 erkennen läßt, ist die Feder 13 in der Mitte durchgebogen und am Einführungsende etwas aufgebogen. Hierdurch läßt sie sich leicht über die Warze 6 schieben, außerdem wird die Feder gespannt und hält mit großer Kraft das Halteblech 2 am Rahmen i fest.
  • Zum Lösen ist nur ein leichtes Anheben der aufgebogenen Federspitze z. B. mit einem Schraubenzieher erforderlich unter gleichzeitigem Ziehen an dem rechtwinklig abgebogenen Ende.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7. und 8 sind der Pedalrahmen i und .das Halteblech z wie bei der Ausführung nach Fig.. 3 ausgestaltet. Zum Festhalten der durch den Rahmen gesteckten Zunge 8 dient ein schlanker Keil 15, der unmittelbar in eine Feder 16 übergeht. Diese Feder erstreckt sich über die ganze freie Breite des Steges an der Achse vorbei und ist bei 17 .auf der gegenüberliegenden Seite des Steges angenietet. Beim Zusammenbau werden die Federn 16 und damit die Keile 15 in geeigneter Weise angehoben, bis die Zungen 8 der Haltebleche die richtige Lage haben. Darauf läßt man die Keile in die Öffnungen i i einspringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rahmen-Pedal für Fahr- und Motorräder mit an den Längsseiten des Rahmens mittels Bleche gehaltenen Tretgummistücken, wobei die Haltebleche an auf dem Rahmenblech aufliegenden Teilen durch lösbare Mittel befestigt sind, @dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebleche durch leicht lösbare Mittel, wie Riegel, Keile, Vorreiben, an dem Pedalrahmen befestigt sind. z. Pedal nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebleche an. ihren Enden abgebogene Zungen aufweisen, welche durch entsprechende Öffnungen des Pedalrahmens greifen und durch Riegel auf der Innenseite des Rahmens befestigt sind. 3. Pedal nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zungen der Haltebleche festhaltende Riegel federnd ausgebildet ist. 4. Pedal nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (13) durch eine Öffnung (i i) im Steg des Pedalrahmens und eine Öffnung in der Zunge des Haltebleches greift und sich einerseits gegen die Innenlängsseite des Pedalrahmens und die Öffnung im Steg und andererseits in der Zunge des Haltebleches abstützt. 5. Pedal nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel durch eine Öffnung (14) und einen entsprechenden Vorsprung (6) auf der Innenseite des Pedalrahmens gegen Verschieben gesichert ist. 6. Riegel nach den Ansprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch eine etwa rechtwinklige Abbiegung am einen Ende und durch eine leichte Aufbiegung am anderen Ende. 7. Pedal nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Befestigen der Haltebleche beweglich mit dem Pedalrahmen verbunden sind. B. Pedal nach den Ansprüchen i bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Teil des Befestigungsmittels (15 ) auf der Außenseite des Steges verläuft und an dessen gegenüberliegender Seite befestigt ist (Fig.7, 8). 9. Pedal nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebleche an einem Ende mit einer hakenförmigen Abbiegung (7) in den Pedalrahmen eingehängt sind.
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DE (1) DE685233C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176504B (de) * 1961-12-02 1964-08-20 Wagner & Co Schraubenlose Tretleisten- und Rueckstrahlkoer-perhalterung am Fahrradpedal

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176504B (de) * 1961-12-02 1964-08-20 Wagner & Co Schraubenlose Tretleisten- und Rueckstrahlkoer-perhalterung am Fahrradpedal

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