Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verschluss für Schuhwerk, insbesondere Skistiefel.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Klinkenschnallen z. B. für Skistiefel vorzusehen, die leicht manuell eingestellt werden können, um ordnungsgemässes und leichtes Verschliessen und Lösen des Skistiefels auf dem Fuss des Skiläufers zu erlauben.
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Klinkenschnallen z. B. für Skistiefel vorzusehen, die die Einstellung des Verschlusses im Vergleich zu bekannten Skistiefel-Verschlüssen erleichtern, wobei dieser in seiner eingestellten Stellung bleibt und der Skiläufer den Skistiefel leicht anschnallen oder abschnallen kann.
Noch eine andere Aufgabe besteht darin, solch eine Klinkenschnalle vorzusehen, die wirtschaftlich herzustellen und wirksam im Betrieb ist, welche im Aufbau robust und in der Anwendung bedienungssicher ist.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung gelöst durch einen Hebel zum Einstellen einer Klinkenschnalle und einen Riemen mit Verzahnung.
Die Erfindung wird nun beispielsweise im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen ausführlich beschrieben, in welchen gleiche Teile durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet sind. Es zeigt:
Fig. 1 eine Perspektivansicht, die die Klinkenschnalle für Skistiefel darstellt,
Fig. 2 eine auseinandergenommene Perspektivansicht, die die Teile zur Klarheit der Veranschaulichung getrennt darstellt,
Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 von Fig. 1,
Fig. 4 eine Schnittansicht längs der Linie 4-4 von Fig. 1,
Fig. 5 eine Ansicht ähnlich Fig. 4, die aber die Teile in einer anderen Stellung darstellt,
Fig. 6 eine Ansicht ähnlich Fig. 4, aber mit dem Riemen in gelöster Stellung,
Fig. 7 eine Perspektivansicht einer modifizierten Ausführungsform der Klinkenschnalle, die die Schnalle oder Klemme in offener Stellung darstellt,
Fig.
8 eine auseinandergenommene Perspektivansicht der Vorrichtung von Fig. 7,
Fig. 9 eine Draufsicht der Klinkenschnalle von Fig. 7 mit geschlossener Klemme,
Fig. 10 eine Schnittansicht gemäss der Linie 10-10 von Fig. 9
Fig. 11 eine Ansicht ähnlich Fig. 10, jedoch mit offener Klemme,
Fig. 12 eine Ansicht ähnlich Fig. 10, aber mit der Klemme in klinkender Stellung,
Fig. 13 eine Schnittansicht längs der Linie 13-13 von Fig. 11,
Fig. 14 eine Schnittansicht längs der Linie 14-14 von Fig. 11.
In Fig. 1 bis 6 bezeichnet das Bezugszeichen 20 eine Klinkenschnalle zur Verwendung auf einem Skistiefel, von welchem ein Teil mit dem Bezugszeichen 21 bezeichnet ist.
Der Skistiefel umfasst die üblichen Schliesslappen 22 und 23, die durch einen Zwischenraum 24, Fig. 1, getrennt sind. Das Bezugszeichen 25 bezeichnet ein geeignetes Befestigungselement, das an dem Schliesslappen 23 des oberen Teils des Skistiefels 21 befestigt ist. Es ist zu verstehen, dass selbst wenn die Zeichnungen nur eine der Klinkenschnallen 20 veranschaulichen, eine Anzahl von Klinkenschnallen 20 geeignet ist, für jeden Skistiefel verwendet zu werden und z. B. können vier oder fünf der Klinkenschnallen 20, wie gewünscht oder erforderlich, verwendet werden und jede wird dieselbe Konstruktion aufweisen.
Wie in den Zeichnungen dargestellt, umfasst die Klinkenschnalle 20 ein Stützglied 26 mit einem Unterteil 27, das geeignet ist, an dem Schliesslappen 22 des Skistiefels angebracht oder befestigt zu werden, wie z. B. mittels eines Befestigungselementes oder einem Niet 29. Der Niet 29 erstreckt sich durch ein geeignetes Loch 32 in dem Unterteil 27, Fig. 2.
Der Unterteil 27 weist auf der Unterseite neben einem Ende des Unterteils eine Querrille 28 auf. Auch eine Nase 30 ist vorgesehen, die eine leicht bogenförmige Formgebung aufweist und von geringerer Dicke als der übrige Unterteil 27 ist, wie in Fig. 4 bis 6 dargestellt. Die leicht bogenförmige Ausbildung der Nase 30 dient dazu, sicherzustellen, dass die Teile eng mit der Formgebung der benachbarten oberen Fläche des Skistiefels zusammenpassen.
Eine geneigte Fläche 31 ist zwischen dem Teil 27 und der Nase 30 vorgesehen. An einem Ende des Stützgliedes 26 und damit zusammenhängend oder darauf befestigt ist ein aufrechter Flansch 33, der einen Schlitz 34 aufweist, in dem ein bewegbarer einstellbarer Riemen 35 liegt. Der Riemen 35 weist eine Öffnung 36 an einem Ende auf, welche an das Befestigungselement 25 angreift, sowie eine Anzahl von Zähnen oder Verzahnungen 37 an seiner Oberseite für einen später zu beschreibenden Zweck.
Die Unterseite 38 des Riemens 35 ist glatt oder frei von Zähnen oder Verzahnungen. Das Stützglied 26 umfasst ferner ein Paar von im Abstand zueinander angeordneten parallelen aufrechten Seitenwänden 39, die jede einen ersten Teil 40 enthalten, und die Kanten des Teils 40 sind angeschnitten oder weisen eine Vertiefung 41 auf. Die Seitenwände sind mit diametral gegenüberstehenden kreisförmigen Öffnungen 42 versehen und weisen auch diametral gegenüberstehende geneigte Schlitze 43 auf. Ein Querstück 44 verbindet die Teile 40 miteinander und weist einen Schlitz 45 auf, durch den ein Teil des Riemens 35 sich erstreckt, wie in den Zeichnungen dargestellt. Die Seitenwände umfassen ferner zweite Teile 46, welche von geringerer Höhe sind als die ersten Teile 40.
Die Klinkenschnalle umfasst ferner ein Rahmenstück 47, das ein Paar von im Abstand zueinander angeordneten parallelen Seitenelementen 48 verkörpert, die erste und zweite Endstücke 49 und 50 aufweisen, die sich dazwischen erstrekken. Diametral gegenüberstehende vorstehende Teile oder Zapfen 51 sind auf den Innenflächen der Seitenelemente 48 angeordnet und greifen an den Öffnungen 42 in den Seitenwänden des Stützgliedes 26 an, um Drehpunkte vorzusehen und zu definieren. Ein Sockel- oder Flanschteil 52 steht von dem Querstück 49 nach unten vor und im Abstand zueinander angeordnete Rippen oder Zähne 53 stehen von dem Querstück 49 nach unten vor. Wie in den Zeichnungen dargestellt, sind aufrechte Rippen oder Zähne 54 auf der oberen Fläche des Querstückes 49 vorgesehen.
Die Klinkenschnalle umfasst auch einen manuell betätigten Hebel 55 mit einem etwas vergrösserten Teil 61, der Zähne oder Verzahnungen 56 darauf aufweist zum Angreifen an die Verzahnungen 37 des Riemens 35. Der Hebel 55 ist mit diametral gegenüberstehenden Zapfen 57 versehen, die in die geneigten Schlitze 43 der Seitenwände des Stützgliedes 26 vorstehen oder daran angreifen. Ein Teil des Hebels 55 ist ausgeschnitten, um einen Ansatz 58 zu bilden. Der Hebel 55 enthält ferner einen leicht gekrümmten Endabschnitt 59, der geeignet ist, manuell ergriffen zu werden, wenn die Klinkenschnalle eingestellt werden soll, und ein Teil des Hebels 55 neben dem Endabschnitt 59 weist eine Rändelung 60 auf, um die manuelle Bewegung des Hebels zu erleichtern, wobei die Rändelung 60 die Finger 62 am unbeabsichtigten Abgleiten hindert, wenn der Hebel betätigt wird.
Das Bezugszeichen 63 bezeichnet eine Zunge oder Lasche zum Ablenken des Riemens 35, wenn er in Richtung der Seite des Fusses aus der Schnalle kommt.
Aus dem Obigen ist zu ersehen, dass mit der beschriebenen Klinkenschnalle der Stiefel leicht und genau auf dem Fuss des Skiläufers eingestellt werden kann. Obwohl die Zeichnungen nur eine Klinkenschnalle veranschaulichen, ist zu verstehen, dass der Skistiefel eine Anzahl von ähnlichen Klinkenschnallen aufweisen kann, z. B. vier oder fünf oder eine andere Anzahl von Schnallen.
Fig. 1 und 4 stellen die Schnalle in eingeklinkter Stellung dar. In Fig. 5 sind die Teile in ausgeklinkter Stellung veranschaulicht. In Fig. 6 sind die Teile eingestellt oder so bewegt, dass der Riemen 35 derart frei bewegbar ist, dass der Riemen 35 wie gewünscht oder erfordert angezogen oder gelöst werden kann.
Die Teile können aus einem geeigneten Material und in verschiedenen Formen oder Grössen hergestellt sein.
Die Anwendung ist nicht auf Skistiefel begrenzt, sondern kann auch bei anderem Schuhwerk verwendet werden.
Die beschriebene Klinkenschnalle besitzt viele Vorteile gegenüber irgendeiner der zur Zeit aus Skistiefeln verwendeten Schnallen. Ein Vorteil der Verwendung einer solchen Klinkenschnalle für Skistiefel besteht darin, dass sie leichter einzustellen ist und ausserdem stehenbleibt, wo immer sie eingestellt ist, und die Klinkenanordnung erleichtert dem Skiläufer das Anschnallen oder Abschnallen der Stiefel. Ausserdem wird durch die Verwendung der Klinkenschnalle eine Hebelübersetzung erreicht. Der Hebel 55 kann manuell bedient oder bewegt werden, wie in Fig. 5 und 6 dargestellt, um die Vorrichtung auf die gewünschte Weise zu betätigen.
Die beschriebene Klinkenschnalle ist einfach im Aufbau, billig in der Herstellung und wirksam. Die Vorrichtung kann nicht unbeabsichtigt gleiten oder gelöst werden.
Der Riemen kann in jeder gewünschten Länge hergestellt werden. Die Schnalle wird durch das Hauptgerippe hindurch an den Stiefel genietet oder, wenn gewünscht, können Ösen an dem Gerippe angebracht und diese dazu verwendet werden, die Schnalle an den Stiefel zu nieten. Die Lasche 63 kann dazu verwendet werden, den Riemen 35 abzulenken, wenn er aus der Schnalle heraustritt. Das Bezugszeichen 64 bezeichnet die Überlappung der Schliesslappen.
Wie in Fig. 4 dargestellt, werden die Zähne 53 auf der unteren Kante des Endstückes 50 an die Zähne 37 des Riemens 35 angreifen, wenn sich die Teile in der in Fig. 1 und 4 dargestellten Stellung befinden, so dass der Riemen 35 sich nicht aus seiner gewünschten oder eingestellten Stellung bewegen kann.
In Fig. 6 ist das Endstück 50 des Rahmenstückes 47 nach unten auf das Querstück 44 geschoben. Das Endstück 49 mit den Zähnen 53 ist nach oben aus dem Eingriff mit der Verzahnung 37 des Riemens 35 herausgeschwenkt oder gehoben, so dass der Riemen 35 frei vor- und zurückbewegt werden kann. Mit der in Fig.
5 dargestellten Stellung der Teile ist zu ersehen, dass durch manuelles Ergreifen des Hebels 55 zwischen den Fingern, wie beispielsweise den Fingern 62 und dem Bewegen des Hebels 55 zurück und nach vorn von der mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung in die durch gestrichelte Linien dargestellte Stellung oder umgekehrt die Verzahnung 56 des Hebels 55 mit der Verzahnung 37 des Riemens 35 zusammenarbeiten und an diese angreifen wird, so dass der Riemen angezogen werden kann, um den Skistiefel auf dem Fuss des Skiläufers mit dem gewünschten Druck oder der gewünschten Spannung angemessen stramm zu ziehen. Nachdem der Riemen straff gezogen oder auf die gewünschte Stellung eingestellt worden ist, können die Teile auf die in Fig. 4 dargestellte Stellung zurückgebracht werden, so dass die Vorrichtung in der eingeklinkten oder gesperrten Stellung sein wird.
Somit veranschaulicht Fig. 4 die Teile in eingeklinkter Stellung. Fig. 5 stellt die Teile in ausgeklinkter Stellung dar und veranschaulicht das Verfahren der Anwendung des Hebels 55 um die Stellung des Riemens 35 einzustellen, und Fig. 6 veranschaulicht die Teile, worin der Riemen 35 frei ist, sich in der Schnalle zu bewegen, da die Zähne 56 des Hebels 55 und die Zähne 53 des Endstückes 50 ausser Eingriff mit der Verzahnung 37 des Riemens 35 stehen.
Diese Erfindung sieht eine Feineinstellung vor und die Vorrichtung wird in ihrer eingestellten Stellung verbleiben, bis es erwünscht ist, dieselbe zu bewegen. Somit erleichtert die Klinkenschnalle die Verwendung derselben durch einen Skiläufer.
Fig. 5 veranschaulicht die Schnalle in der klinkenden Stellung, während Fig. 6 Teile bewegt darstellt, so dass der Riemen in gelöster Stellung ist. Fig. 4 veranschaulicht die eingeklinkte oder gesperrte Stellung für den Riemen und die zugehörigen Teile.
Es ist zu bemerken, dass der Hebel 55 die Zapfen 57 auf dessen Seiten aufweist, welche an die schrägen Schlitze 43 angreifen und dies erlaubt das Stattfinden der kämmenden oder klinkenden Tätigkeit in der gewünschten Weise. Das Rahmenstück 47 weist die Zapfen 51 auf, die an die diametral gegenüberliegenden Öffnungen 42 angreifen, so dass das Schwingen oder der Eingriff der Zapfen 57 in die Schlitze 43 dem Hebel 55 erlaubt, bewegt zu werden, wie z. B. aus einer in Fig. 1 und 4 dargestellten Stellung in eine in Fig. 5 und 6 dargestellte Stellung oder umgekehrt.
Wenn sich die Teile in der in Fig. 4 dargestellten Stellung befinden, ist zu ersehen, dass die Zähne 53 an die Verzahnung 37 des Riemens 35 angreifen und ausserdem greift der Ansatz 58 des Hebels 55 eng an die Ansatzfläche 14 des Flansches 33 an, wodurch die Teile angemessen in Stellung gesperrt sind.
Wenn sich die Teile in der in Fig. 6 dargestellten Stellung befinden, ist zu ersehen, dass der Hebel 55 an das Element oder Endstück 50 angreifen kann, welches Druck auf das Rahmenstück 47 in Richtung des Uhrzeigersinnes ausübt, Fig. 6, so dass das Rahmenstück 47 um eine Achse geschwenkt wird, die sich durch die Zapfen 51 erstreckt, wodurch das entgegengesetzte Endstück 49 nach oben gehoben wird, so dass die Zähne 53 aus dem Eingriff mit der Verzahnung 37 bewegt werden, so dass der Riemen 35 frei ist über Teile, wie beispielsweise die geschlitzten Teile 45 und 34 zu gleiten und ausserdem kann der Riemen über den Zwischenraum zwischen den Seitenwänden 39 des Stützgliedes 26 gleiten.
Wenn sich die Teile in der in Fig. 5 dargestellten Stellung befinden, wird die Verzahnung 56 durch manuelles Bewegen des Hebels 55 vor und zurück an die Verzahnung angreifen oder damit zusammenarbeiten, um den Riemen von rechts nach links in Fig. 5 zu bewegen, wodurch der Skistiefel mit dem gewünschten Betrag an Druck oder Spannung auf dem Fuss des Benutzers eingestellt werden kann.
In den Fig. 7 bis 14 der Bezeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 70 eine modifizierte oder alternative Art von Klinkenschnalle für Skistiefel od. dgl., worin die Schnalle 70 ein Basiselement 71 enthält, das einen unteren Abschnitt 72 verkörpert als auch im Abstand dazu angeordnete, parallele ähnliche Seitenabschnitte 73. Auf einem Ende des Basiselementes 71 ist ein vergrösserter Flanschabschnitt 74 mit Öffnungen 75 darin für einen später zu beschreibenden Zweck angeordnet. Das Bezugszeichen 76 bezeichnet einen hohlen oder Muffenteil, der zusammenhängend mit der oberen Fläche des Flanschabschnittes 74, Fig. 8, ausgebildet ist.
Wie in den Zeichnungen dargestellt, bezeichnet das Bezugszeichen 77 einen bewegbaren oder einstellbaren Riemen mit einer Anzahl von Zähnen oder Verzahnungen 73 auf dessen oberer Fläche. Das Bezugszeichen 79 bezeichnet einen aufgeweiteten oder Flanschabschnitt mit Öffnungen 80 darin, wodurch Befestigungselemente, wie beispielsweise Niete 81, sich durch die Öffnungen 80 erstrecken können, um den Flanschabschnitt 79 an einem Teil 82 eines Skistiefels zu befestigen. Das Bezugszeichen 83 bezeichnet Befestigungselemente, wie beispielsweise Niete od. dgl., welche sich durch die Öffnung 75 in dem Flanschabschnitt 74 erstrecken, zum Anbringen des Abschnittes 74 an einen anderen Teil 84 eines Skistiefels 103 und das Bezugszeichen 85 bezeichnet einen üblichen Zwischenraum oder Schlitz, der zwischen den Teilen 82 und 84 des oberen Teils des Skistiefels 103 vorgesehen ist.
Der Flanschabschnitt 79 ist an einem Befestigungspunkt 86 schwenkbar oder klappbar an einer Klemme 87 angebracht und die Klemme 87 ist mit einem Ende des Riemens 77 verbunden, wie in Fig. 10 dargestellt.
Die Klinkenschnalle 70 enthält ferner einen manuell betätigbaren Hebel 88, der einen Arm 89 aufweist, welcher durch einen Drehbolzen 90 schwenkbar damit verbunden ist.
Das Bezugszeichen 91 bezeichnet Nocken, die fest innerhalb des unteren Teiles des Basiselementes 71 befestigt sind, Fig. 11. Der Hebel 88 ist mittels eines Drehbolzens 92 schwenkbar mit dem Basiselement 71 verbunden. Das Bezugszeichen 93 bezeichnet ein Federglied, dessen eines Ende bei 94 an dem Flanschabschnitt 74 befestigt ist und dessen anderes Ende drückt gegen einen Endteil 96 des Armes 89.
Der Endteil 96 weist eine Verzahnung 95 auf dessen unterer Fläche auf zur wahlweisen Zusammenarbeit mit der Verzahnung 73 des Riemens 77.
Das Bezugszeichen 98 bezeichnet ein Körperelement, das einen Ausschnitt 99 aufweist. Ein Basis- oder Fussstück 100 ist mit dem unteren Teil des Körperelementes 98 verbunden, wobei sich eine Verzahnung 101 auf der unteren Fläche des Fussstückes 100 befindet. Das Bezugszeichen 102 bezeichnet ein Federelement, das mit dem Körperelement 98 verbunden ist und dasselbe in Richtung des Riemens 77 drückt.
Das Bezugszeichen 104 bezeichnet einen Bolzen, der sich durch fluchtend ausgerichtete Öffnungen 109 in einem Endteil des Basiselementes 71 erstreckt, Fig. 8, und die Bezugszeichen 105 und 83 bezeichnen Bolzen, die befestigt sind, wie in den Zeichnungen dargestellt. Eine Öffnung 107 in dem Körperelement 98 ist ausgerichtet mit den Öffnungen 109 angeordnet, wodurch der Bolzen 104 sich durch die fluchtenden Öffnungen 107 und 109 erstrecken kann, um eine schaukelbare Schwenkverbindung für das Körperelement 98 vorzusehen. Öffnungen 111, 112 und 113 in einem Endteil des Hebels 88 sind vorgesehen für das Erstrecken von jeweiligen Bolzen dahindurch, wie in den Zeichnungen dargestellt.
Das Bezugszeichen 114 bezeichnet eine Öffnung in dem Ende des Armes 89 zur Aufnahme des Drehbolzens 90, wodurch der Arm 89 um eine Achse schwenken kann, die sich durch den Drehbolzen 90 erstreckt, wie in den Zeichnungen dargestellt.
Die Klinkenschnalle 70 nach Fig. 7 bis 14 kann mit den Flanschabschnitten 79 und 74 auf den Schliesslappen 82, 84 des Skistiefels mittels Befestigungselementen 83 und 81, beispielsweise Nieten, befestigt werden.
Fig. 7 stellt die Teile der Klinkenschnalle in einer offenen Stellung dar, während Fig. 9 die Vorrichtung in geschlossener Stellung darstellt. In Fig. 11 ist die Stellung der Teile veranschaulicht, wenn die Klemme offen ist, während in Fig. 10 die Stellung der Teile veranschaulicht ist, wenn die Vorrichtung in eingeklinkter Stellung ist. Wenn die Teile in der Stellung von Fig. 10 sind, kann der Riemen 77 nicht bewegt werden, weil die Verzahnung 78 des Riemens 77 fest durch die Verzahnung 95 und die Verzahnung 101 gehalten wird.
Die Verzahnung 95 arbeitet als Klinkenzähne und die Verzahnung 101 als Haltezähne. Um die Stellung des Riemens 77 einzustellen und den Zwischenraum 85 zwischen den Schliesslappen 82 und 84 des Skistiefels 103 zu vergrössern oder zu vermindern, ist es lediglich notwendig, den Handgriff oder Hebel 88 manuell zu fassen und den Hebel 88 zurück und vor zu bewegen, wodurch die Teile aus einer Stellung, wie beispielsweise einer in Fig. 10 dargestellten, in eine Stellung bewegt werden, wie sie beispielsweise in Fig. 7, 11 und 12 dargestellt ist, so dass, wenn der Hebel 88 in die Stellung von Fig. 11 bewegt wird, die Klinkenzähne über die Verzahnung 78 in dem Riemen 77 gleiten werden, wenn der Hebel 88 in einer Richtung im Uhrzeigersinn um eine Achse in die Stellung von Fig. 11 bewegt wird, die sich durch den Drehbolzen 92 erstreckt.
Wenn der Hebel 88 manuell in die entgegengesetzte Richtung bewegt wird, d. h. wenn der Hebel 88 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn um eine Achse bewegt wird, die sich durch den Drehbolzen 92 von Fig. 11 erstreckt, wird die Verzahnung 95 mit der Verzahnung 78 des Riemens 77 zusammenarbeiten und an dieser angreifen, um eine klinkende Wirkung zu verursachen, wodurch der Riemen 77 straffgezogen wird, da er von rechts nach links bewegt wird, Fig. 11 und 12. Es ist zu bemerken, dass wenn die Verzahnung 95 die Klinkenwirkung auf der Verzahnung 78 verursacht, dass die Halteverzahnung 101 den Riemen 77 daran hindern wird, rückwärts zu gleiten, so dass der Riemen gelöst oder angezogen werden kann, wie gewünscht oder erfordert.
Wenn, wie in Fig. 11 dargestellt, der Handgriff 88 den gesamten Weg nach oben bewegt wird, wird er die Halteverzahnung 101 veranlassen, von der Verzahnung 78 gelöst zu werden, so dass, wenn gewünscht, der gesamte Riemen 77 von der Vorrichtung entfernt werden kann. Dies beruht auf der Anbringung des Bolzens 105, da wenn die Teile in der Stellung von Fig. 11 sind, wird der Bolzen 105 gegen den oberen Teil des Körperelementes 98 drücken und das Körperelement 98 in einer Richtung im Uhrzeigersinn um den Bolzen 104 schwenken oder kippen, so dass die Halteverzahnung 101 automatisch aus dem Eingriff mit der Verzahnung 78 des Riemens 77 gehoben wird.
Die Nocken 91 sind vorgesehen, so dass, wenn es z. B.
erwünscht ist, den Riemen vollständig zu entfernen, der Hebel oder Handgriff 88 in die Stellung von Fig. 11 bewegt werden kann, wodurch das Körperelement 98 auf die Nocken 91 auflaufen wird, so dass die Verzahnung 95 ausser Eingriff mit der Verzahnung 78 sein wird. Das Federglied 93 ist vorgesehen, um den gewünschten Betrag von Druck auf die Teile aufrechtzuerhalten, wie beispielsweise auf dem Grundteil 96 und gleichermassen dient das Federelement 102 dazu, den gewünschten, angemessenen Federdruck auf seine zugehörigen Teile auszuüben.
Das Federglied 93 drückt gegen den Grundteil 96, um wahlweise die Verzahnung 95 in Eingriff mit der Verzahnung 78 zu halten, bis die Teile in eine Stellung bewegt werden, wie sie beispielsweise in Fig. 11 dargestellt ist. Beim Betätigen der Vorrichtung wird der Handgriff oder Hebel 88 aus einer Stellung, wie sie beispielsweise in Fig. 9 und 10 dargestellt ist, in eine Stellung bewegt, wie sie beispielsweise in Fig. 12 dargestellt ist und durch Vor- und Zurückbewegen des Hebels 88 wird der Grundteil 96 wahlweise an die Verzahnung 78 angreifen, um den Riemen 77 in der gewünschten Weise anzuziehen. Während dieser Klinkenwirkung wird die Halte verzahnung 101 das Gleiten des Riemens 77 verhindern.
Wenn die Teile in die offene Stellung von Fig. 11 bewegt werden, greift der Bolzen 105 an dem oberen Teil des Körperelementes 98 an, um das verzahnte Fussstück 100 von der Verzahnung 78 abzuheben, so dass der Riemen 77 frei ist, zurück- und vorzugleiten, oder vollständig entfernt werden kann.