DE684530C - Trockenreiniger fuer Gase - Google Patents

Trockenreiniger fuer Gase

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Publication number
DE684530C
DE684530C DEB177091D DEB0177091D DE684530C DE 684530 C DE684530 C DE 684530C DE B177091 D DEB177091 D DE B177091D DE B0177091 D DEB0177091 D DE B0177091D DE 684530 C DE684530 C DE 684530C
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DE
Germany
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gas
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gases
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layers
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Expired
Application number
DEB177091D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Bischoff
Josef Lerch
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HANS BISCHOFF DIPL ING
Original Assignee
HANS BISCHOFF DIPL ING
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/28Controlling the gas flow through the purifiers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

  • Trockenreiniger für Gase Beim Entleeren der bisher üblichen Trokkengasreinig.er wurde trotz des wachsenden Widerstandes gegen Gasdurchtritt einer angereicherten Gasreinigungsmasse festgestellt, daß das Gas den kürzesten Weg vom Gaseinzum Gasaustrittsstutzen wählt -und sich nicht gleichmäßig, über die Gasreinigungsflächen verteilt. Ein Grund hierfür ist darin zu sehen, daß die Reinigermasse, insbesondere infolge der Regenerierungswärme, stark austrocknet und Schwundrisse erhält, durch welche das Gas ohne wesentlichen Widerstand entweicht und so nur schlecht gereinigt den Reiniger verläßt. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß sich in der Masse wenig belebte Nester bilden, die im Regenerierungsprozeß zu solchen überhitzungen Veranlassung geben, daß sich geschmolzener Schwefel bildet, der jeden weiteren Gasdurchtritt verhindert und Teile der Masse dem Gas unzugänglich macht. Außerdem neigen die bekannten Reiniger wegen der Anordnung der Gasverteilungsleitungen im Reinigerbehälter leicht zur Nesterbildung bzw. bei schlechter von Hand vorgenommener Ausstopfung der gebildeten Ecken zu Kurzschlüssen.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch verhindert, daß auf den Masselagen an die Gaszu- bzw. -ableitungen angeschlossene Gasverteilungsrohre liegen, die über ihre ganze Länge sich erstreckende Lochreihen mit gleichmäßigem Lochabstand aufweisen. Damit im ganzen Verteilungsrohr der gleiche Druck herrscht, weisen bei gleicher Größe der einzelnen öffnun,g@en die Gasverteilungsrohre mit wachsender Entfernung von der Gaseintrittsstelle eine zunehmende Querschnittsverringerung auf, .oder die Öffnungen in den Gasverteilungsrohren sind mit wachsender Entfernung vom Gaseintritt vergrößert. Die Gasverteilungsrohre werden vorteilhaft aus einzelnen Schüssen zusammengesetzt. Dis, Gaszu- bzw. -ableitungen werden außerh*11 des Reinigerkastens angebracht; im Falle. Verwendung von Reinigern mit rundem (;@,,^J, schnitt wurden sie ungefähr über den haIlieil Behälterumfang verteilt.
  • Das Gas tritt von -der am Kastenrahmen außen befestigten Sammelleitung in die mit Öffnungen versehenen Gasvert@eilungsrohre ein, die es in gleichmäßige, über die Kastenr.einigungsfläche verteilte Ströme zerlegen. Daraufhin durchströmt das Gas die Masse und tritt als gereinigtes Gas in ein Sammelrohr, das ebenfalls mit über der Reinigerfläche verteilten Öffnungen versehen ist, und wird dann der außerhalb des Kastens angebrachten Gasableitung zugeführt.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsformen des Gasreinigers .gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Es zeigen: Fig. i einen Querschnitt durch einen eckigen Gasreinigungskasten, Fig.2 eine Aufsicht auf den geöffneten und teilweise gefüllten Kasten, Fig.3 bis 6 Reiniger in runder Form im Querschnitt ;und Ansicht mit verschiedenen Schaltschemen.
  • In den durch Deckela verschlossenen Behälter b sind die mit Gasreinigungsmasse ia belegten Holzhorden c reingesetzt. In den Zwischenräumend zwischen den bepackten Horden sind die Gasverteilungsrohre e angeordnet. Diese bestehen aus einzelnen sich nach hinten verjüngenden Schüssen/, die mit gleich großen Öffnungen g versehen sind. Das Gas strömt beispielsweise durch Leitung i in die Gaszuleitung m und von hier in die Verteilungsrohre ei und e2, durchdringt die Massen, sammelt sich in den Rohrenes und e4 und verläßt durch die Verbindungsleitung k und die Ableitung n gereinigt den Kasten. Es kann selbstredend auch eine Umstellung der Gasführung erfolgen. Außerdem ist es möglich, beispielsweise Gas durch o und p dem Verteilungsrohr q zuzuführen und das Gas durch Y sowie s :und t abzuleiten.
  • Die Fig.3 bis 6 zeigen ein besonderes Schaltschema zur Leitung der Gase, und zwar derart, daß die Gase bei den Fig.3 und q. eine einzige Hordenlage durchdringen, während sie bei den Fig.5 und 6 durch zwei Hordenlagen vor der Ableitung geführt werden. Die Gaszu- bzw. -ableitungen i, 2 und 3 bzw: 8, 9 und io sind so angeordnet, daß sie sich ungefähr über den halben Umfang verteilen.
  • Nach den Fig. 3 und q. sind -die Zulei-#'t.ungsstutzen q., 5 und 6 an außerhalb des einigerkastens gelagerten Gaszu- und -ablei-%ungen i, 2 und 3 angeschlossen. An die -`(#aszu- ,und -ableitungen sind die zwischen der Reinigermasse i i und den Hürden 12 angeordneten Verteilungsrohre 7 angeschlossen. Wenn das Gas durch die beiden außenliegenden Leitungen i und 3 zu- bzw. abgeleitet wird, durchströmt es eine Masselage i i und sammelt sich in den mittleren Verteilungsrohren, so daß es durch das Rohr 2 gesammelt und durch den Stutzen 5 als gereinigtes Gas fortgeleitet wird. Statt dieser Gasführung kann das ungereinigte Gas auch durch .das mittlere Rohr 2 zugeführt werden und nach Durchdringung einer Masselage i i durch die beiden außenliegenden Rohre i und 3 als gereinigtes Gas zur Ableitung kommen.
  • Die Anordnung gestattet aber auch, wie aus .den Fig. 5 -und 6 zu ersehen ist, die Gase durch die seitlichen Rohre 8 und 9 zu- bzw. abzuleiten. Bei dieser Schaltung, bei der das mittlere Rohr i o unbenutzt bleibt, durchdringen die Gase, wie durch Pfeile sichtbar gemacht ist, zwei Masselagen i i, bevor sie als gereinigtes Gas den Reiniger verlassen. Selbstredend kann auch eine zu den Pfeilen umgekehrte Gasführung derart erfolgen, daß die Zuleitung durch das Rohr 9 vor sich geht und die Ableitung durch das Rohr 8 erfolgt. Die dargestellte Anordnung gestattet also vier verschiedene Gasführungen durch die Reinigermassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasreiniger, der im Abstand angeordnete, gasdurchlässige Lagen aus Reinigermasse und Gaszu- bzw. -ableitungen zu bzw. von den Zwischenräumen der Masselagen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Masselagen an die Gaszu-bzw. -ableitungen angeschlossene Gasverteilungsrohre liegen, die über ihre ganze Länge sich erstreckende Lochreihen mit gleichmäßigem Lochabstandaufweisen, wobei entweder die mit gleich großen Gasverteileröffnungen versehenen Gasleitungen über den Masselagen mit wachsender Entfernung vom Gaseintritt eine zunehmende Querschnittsverringerung besitzen oder die Gasverteileröffnungen der Gasleitungen über iden Masselagen mit wachsender Entfernung vom Gaseintritt vergrößert sind.
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