DE676803C - Gasreiniger - Google Patents

Gasreiniger

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Publication number
DE676803C
DE676803C DEB176523D DEB0176523D DE676803C DE 676803 C DE676803 C DE 676803C DE B176523 D DEB176523 D DE B176523D DE B0176523 D DEB0176523 D DE B0176523D DE 676803 C DE676803 C DE 676803C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
candles
cleaner according
gas cleaner
cleaning
Prior art date
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Expired
Application number
DEB176523D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Bischoff
Josef Lerch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS BISCHOFF DIPL ING
Original Assignee
HANS BISCHOFF DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS BISCHOFF DIPL ING filed Critical HANS BISCHOFF DIPL ING
Priority to DEB176523D priority Critical patent/DE676803C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE676803C publication Critical patent/DE676803C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/22Apparatus, e.g. dry box purifiers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Gasreiniger Es sind Turmreiniger mit aufeinandergestapelten waagerechten Horden zum Tragen von Reinigermasse mit zwischen den Horden befindlichen waagerechten Gasführungen bekannt. Eine Gasverteilung derart, daß alle Masselagen gleiche Gasmengen zum Reinigen erhalten, ist bei diesen Reinigern nicht möglich. Bei Kurzschlüssen muß der gesamte Reiniger mühselig entleert werden, was sich bereits als notwendig erweist, wenn die Gasmasse an einer einzigen Stelle frühzeitig verbraucht ist. Außerdem kommen bei Scheibenartiger Ausbreitung der Reinigermasse infolge ihrer geringen Höhe und ungleichen Dichte leicht Schwundrisse durch Reaktions-und Regenerationswärme vor, die wiederum zu Kurzschlüssen Veranlassung geben. Ein Stufenreinigen, d. h. mehrmaliges Reinigen eines Gases in demselben Reiniger, ist- bei Turmreinigern nur schwierig durch leicht undicht werdende Klappeneinbauten möglich. Die Horden haben zudem ein derart großes Gewicht, daß sie nur durch schwere Krankonstruktionen bewegt werden können und aus demselben Grunde auch aus dickwandigem, schwerem Material angefertigt werden müssen.
  • Des weiteren sind Gasreiniger mit in Abstand angeordneten, einander gegenüberliegenden Füll- und Entleerungsöffnungen sowie eingebauten, senkrecht stehenden Hordenwänden bekannt. Die von den Hordenwänden gebildeten, an die üffnungen angeschlossenen senkrechten Räume sind mit Gasreinigungsm.asse gefüllt, während die zwischen den Wänden gelegenen, am Deckel und Boden geschlossenen Räume zur Gasleitung dienen. Die Reinigungsmasse soll in ständiger Bewegung bleiben und während des Betriebes ausgewechselt werden. In der Praxis haben sich diese Reiniger nicht bewährt, weil die Massen durch die Schwefelaufnahme aus dem Gas erhärten und beim Loshacken die Hordenwände beschädigt werden.
  • Die Erfindung betrifft einen Gasreiniger, bei dem die Reinigungsmasse zwischen senkrechten, jalousieartigen oder gelochten Wänden liegt, und besteht darin, daß in einem Behälter über auf dem Behälterboden verteilte Gasstutzen Reinigerkerzen, die aus konzentrischen, durch Boden zum Tragen von Re:inigermassie verbundenen und zur Gasleitung gelochten Innen- und Außenrohren bestehen, angeordnet und mit Gaszu- und -ableitungen verbunden sind. Die Vorteile der Erfindung sind darin zu sehen, daß die Reinigerk .erzen im Gewicht leicht sind und deshalb durch einfache Laufkatzen transportiert werden können. Sie bestehen vor allem neben der durchführbaren Stufenreinigung und der einfachen Gasgeschwindigkeitsregelung darin, daß die Kerzen in gleicher Form für alle Reinigergrößen und aus dünnem, billigem Material herstellbar sind sowie beim Versagen einer Kerze eine Abschaltmöglichkeit besteht, ohne daß eine Stillsetzung und ein Auspacken des gesamten Reinigers notwendig ist. Die Kerzen können vieleckig oder zylindrisch ausgebildet und sowohl nebeneinander als auch übereinander in den Sammelbehälter eingeführt werden. Es erscheint zweckmäßig, beim Aufeinanderstapeln von Kerzen den Innenrohren derselben vorstehende Verlängerungsstücke zu geben und diese in die Gasreinigungsmasse angrenzender Rohre einzuführen, um an den Verbindungsstellen Undichtigkeiten zu vermeiden, und einen verlorenen Kopf zu bilden, der ohne Nachteile ein Nachsacken der Masse beim Schwinden bzw. ein Wachsen der Masse zuläßt. Die Außenwände der Kerzen können aus durch Querstreben gebildeten Horden bestehen, die leicht einzeln entfernbar sind und hierdurch ein schnelles Auswechseln von Masse ermöglichen. Dabei ist es vorteilhaft, die einzelnen Teile der Außenwand lösbar durch Bajonettenverschluß an Längsstreben zu befestigen. Die Gaszuleitung kann in den doppelten Boden des Behälters münden, dessen obere Bodenwand mit Auslaßstutzen versehen ist, die zur Einführung der Gase in die Innenrohre der Kerzen dienen. Die Kerzen können gruppenweise zusammengeschlossen und die eine Gruppe an die Gaszu- und die andere Gruppe an die Gasableitung angeschlossen werden, um eine Stufenreinigung nach Belieben durchzuführen. Auch können Gruppen mit verbrauchter Reinigungsmasse hierdurch ausgeschaltet werden, wenn sich ein ungleicher Reinigungsgrad ergeben sollte, ohne daß der gesamte Kasten ausgepackt werden braucht. Hierauf ist besonderer Wert zu legen, um eine hohe Anreicherung von Schwefel in der Gasreinigungsmasse zu erreichen. Daher sind die Kerzen vorteilhaft einzeln absperrbar; um jede Kerze beliebig lange verwenden zu können. Mehrere Kerzen können zusammengeklammert transportiert werden, um das Auswechseln zu erleichtern.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Es zeigen: Abb. z einen Gasreiniger im Querschnitt, Abb.2 zur Hälfte eine Aufsicht auf den Gasreinigerboden und zur Hälfte einen Blick in den Gasreiniger bei entferntem Deckel, Abb. 3 Aufsichten gemäß Abb. 2 mit veränderter Kerzenquerschnittsform und Schaltung, Abb. q. Bodenquerschnitt der Anordnung gemäß Abb. 3, Abb.5 Querschnitt einer Reinigerkerze nach Abb. r in vergrößertem Maßstab, Abb-. 6 Aufsicht auf eine Reinigerkerze, Abb. 7 Ansicht. des Halteeisens der Jalousiewände.
  • Der Gasreiniger nach A.bb. z besteht aus dem durch Deckel verschlossenen Behälter a. mit doppeltem Boden c. Zwischen den beiden mit Abstand zueinander angeordneten Bodenblechend und e ist die Gaszu- bzw. -ableitung f angeordnet. Die obere Bodenwand e weist über ihre Fläche verteilte Auslaßstutzen g auf (s. Abb. 2). Über diese Auslaßstutzen ist das Innenrohr 1a der Reinigerkerzen i angeordnet. Die Reinigerkerzen bestehen, wie in Abb. 5 vergrößert dargestellt ist, aus dem auf ganzer Länge, mit Ausnahme der Köpfe, als Siebrohr ausgebildeten Innenrohr 11. Konzentrisch zu diesem Innenrohr lt. ist die an Abstandhaltern und Boden k befestigte, jalousieartig gestaltete Außenwand irr, angeordnet. Die Außenwand besteht aus waagerecht oder schräg gestellten Holzhorden za, die durch Längsleisten v und p miteinander verbunden sind. Zwischen dem Innenrohr lt und der Außenwand in ist Reinigermasse q eingefüllt. Aus den Abb. z und 5 ist zu ersehen, wie mehrere derartige Kerzen aufeinandergestapelt sind, wobei zur Vermeidung von Undichtigkeiten das angrenzende Innenrohr mit einem Verlängerungsstück über h greift und so in die Masse eintaucht. Das Siebrohr r der aufgesetzten Kerze ist etwa bis zu den Abstandhaltern und Bodenstützen k der unteren Kerze verlängert. Dieser Raum dient als verlorener Kopf, um ein Nachsinken bzw. Wachsen der Masse zu ermöglichen und gegebenenfalls zwischen die beiden Rohre austretendes Gas durch Masse zu führen und zu reinigen.
  • Die Wirkungsweise der Kerzen ist so, daß beispielsweise durch das Rohr lt und r zugeführtes Gas die Durchlochungen des Innenrohres durchdringt, daraufhin in der Reinigermasse gereinigt wird, dann durch die Außenwand mt in den zwischen den einzelnen Kerzen befindlichen freien Raum s eintritt sowie diesen beispielsweise durch den Deckelstutzen t verläßt.
  • Die Reinigerkerzen können jegliche Form aufweisen. Nach Abb. a ist die Kerzenform rund, während die Abb. 3 und 6 eine sechseckige Kerzenform besitzen. Um die Kerzen Bach Verbrauch der Masse möglichst einfach entleeren zu können, werden die aus Einzelteilen zusammengesetzten jalousiem,antelwände m zweckmäßig derart mit den Abstandhaltern k verbunden, daß sie leicht abnehmbar sind, z. B. dadurch, daß sich die Wandstücke na gegen ein Widerlager der Abstandhalter, wie aus Abb.6 zu ersehen ist, anlegen und in dieser Lage durch eine Längsstrecke v gehalten werden, die mittels eines Bajonettverschlusses w (s. Abb. 7) mit den Abstandhaltern verbunden wird. Diese Klemmleiste v kann einfach durch Hochschieben entfernt und so bei Verteilung von drei Klemmleisten auf dem Umfang die gesamte Kerze schnell geöffnet werden.
  • Die Reinigerkerze ist in einer einzigen Größe, beispielsweise im Durchmesser von einem Meter, für alle Reiniger herstellbar. Dadurch sind ihre Einzelteile bei Beschädigung gegeneinander auswechselbar. Hierdurch ist es möglich, auch Reiniger zu norinalisieren.
  • Statt durch doppelten Boden mit Auslaßstutzen, wie Abb. i zeigt, können auch durch mit Stutzen versehene Leitungsrohre x mehrere Kerzen miteinander verbunden werden, wie aus Abb.3 ersichtlich ist. Die Abb.3 zeigt eine Schaltungsmöglichkeit derart, daß das Gas zweimal die keinigermasse durchdringen muß, bevor es als gereinigtes Gas den Behälter a_, der vieleckig oder rund ausführbar ist, verlassen kann. Durch diese Schaltungsmöglichkeit, die auch beider Anordnung eines doppelten Bodens beliebig durch Aufteilung desselben in Segmente oder Kreise durchführbar ist, ist die Möglichkeit gegeben, einzelne Kerzen, die beispielsweise verbraucht sind oder ungenügend reinigen, auszuschalten, ohne daß der gesamte Kasten außer Betrieb gesetzt bzw. vollständig neu verpackt werden muß.
  • Es ist ratsam, an den Stutzen g Bodenventile y anzuordnen, um unwirksam gewordene Kerzen ausschalten zu können. Durch diese Anordnung kann der Reiniger den Betriebsverhältnissen weitgehendst angepaßt und eine größtmögliche Ausnutzung der Reinigermasse erzielt werden, was vor allem insofern von Vorteil ist, als durch Abschaltung von Kerzen die Gasgeschwindigkeit erhöht und somit der hiervon abhängige erhöhte Gasreinigungsgrad eingehalten «-erden kann. Zur Erleichterung und Beschleunigung der Auswechselzeit für die Kerzenkönnen diese gruppenweise durch Klammern verbunden und somit paketweise gleichzeitig bewegt werden.

Claims (1)

  1. PATrENTAINsraücnr: i. Gasreiniger, bei dem die Reinigermasse zwischen senkrechten, jalousieartigen oder gelochten Wänden liegt, dadurch :gekennzeichnet, daß in einem Behälter (a) über auf dem Behälterboden (e) verteilteGasstutzen (g) Reinigerkerzen (a'), die aus konzentrischen, durch Boden (1z) zum Tragen von Reinigermasse verbundenen und zur Gasleitung gelochten Innen-(li.) und Außenrohren (in) bestehen, angeordnet und mit einer Gaszu- (f) und -ableitung (t) verbunden sind. Gasreiniger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenrohre (h) vorstehende Verlängerungsstücke besitzen. 3. Gasreiniger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwände (m) der Kerzen aus durch Querstreben (n) gebildeten Horden bestehen. q.. Gasreiniger nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile der Außenwand (m) lösbar durch Bajonettverschluß an Längsstreben (ic, r) befestigt sind. 5. Gasreiniger nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasleitung (fl in den doppelten Boden (d) mündet, dessen obere Bodenwand (e) mit Stützen (g) versehen ist, die zur Einführung des Gases in die Innenrohre (1a) der Kerzen (i) dienen. 6. Gasreiniger nach Anspruch z bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die herzen (i) gruppenweise zusammengeschlossen und die eine Gruppe an .die Gaszu- und die andere an die Gasableitung (x) angeschlossen sind. 7. Gasreiniger nach Anspruch z bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerzen zu Bündeln zusammengeklammert sind. B. Gasreiniger nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerzen einzeln absperrbar sind.
DEB176523D 1936-12-05 1936-12-05 Gasreiniger Expired DE676803C (de)

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DEB176523D DE676803C (de) 1936-12-05 1936-12-05 Gasreiniger

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DE676803C true DE676803C (de) 1939-06-12

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DE (1) DE676803C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3330101A (en) * 1966-03-30 1967-07-11 American Air Filter Co Particulate-type fluid-treating filter assembly

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3330101A (en) * 1966-03-30 1967-07-11 American Air Filter Co Particulate-type fluid-treating filter assembly

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