DE684263C - Einrichtung an Furnierfugenverleimmaschinen zum Auftragen von Leim oder Abbindemittel auf die zu verleimenden Furnierkanten mittels Leimscheiben - Google Patents

Einrichtung an Furnierfugenverleimmaschinen zum Auftragen von Leim oder Abbindemittel auf die zu verleimenden Furnierkanten mittels Leimscheiben

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DE684263C
DE684263C DEF82943D DEF0082943D DE684263C DE 684263 C DE684263 C DE 684263C DE F82943 D DEF82943 D DE F82943D DE F0082943 D DEF0082943 D DE F0082943D DE 684263 C DE684263 C DE 684263C
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DE
Germany
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glue
veneer
disc
edges
glued
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Expired
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DEF82943D
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Adolf Friz
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/10Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacturing Optical Record Carriers (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Einrichtung an Furnierfugenverleimmaschinen zum Auftragen von Leim oder Abbindemittel auf die zu verleimenden Furnierkanten mittels Leimscheiben Es sind bereits Furnier fugenverleimmaschinen bekannt, bei denen der Leim oder auch ein Abbindemittel dadurch auf die zu verleimenden Furnierkanten aufgetragen wird, daß die zu verleimenden Furniere an den ebenen Seitenflächen einer flachen Scheibe vorbeigeführt werden, die in einen den Leim oder das Abbindemittel enthaltenden Trog eintaucht. Da hierbei die Auftragscheibe sich quer zu den zu verleimenden Kanten bewegt, wird der Leim zum größten Teil an der unteren Begrenzungslinie der Kanten abgestrichen und hängt dann als Wulst an der Unterseite der Furniere. Ein kleiner restlicher Teil, der mit der Scheibe nach oben gelangt, wird ebenso auf der Oberseite der Furniere abgestreift. Die hierdurch hervorgerufene Verschmutzung der unteren oder auch der oberen Fläche der Furniere ist aus mehreren Gründen unerwünscht. Der überflüssige Leim verschmiert die:Förderkette, mit welcher die Furniere weiterbewegt werden und verhindert mit der Zeit dadurch das ordnungsgemäße Arbeiten der Maschine. Die an der Kette entstehenden Leimkrusten stehen dem Zusammenführen der Furniere zwecks Verleimung entgegen. Der an der Oberseite der Furniere haftende überschüssige Leim verursacht Bremswirkung und Zerstörung an den Heizflächen, die auf die Leimstelle zur Wirkung gebracht werden sollen, während die Furniere darunter hinweglaufen. Der an den Furnieren haftende überschüssige Leim, der sich nur mit hohen Kosten wieder entfernen ließe, wird unter der Furnierpresse in das Holz eingedrückt und ergibt nicht zu beseitigende Flecken in den Furnieroberflächen, wodurch teuere Edelhölzer wertlos werden.
  • Wenn man auch schon Einrichtungen vorgeschlagen hat um den auf die Oberseite der, Furniere gelangten Leim sofort nach d_ Auftragen wieder wegzuwischen, so läßt hierbei doch nicht vermeiden, daß die vör@: übergehende Benetzung mit Leim teuere Furniere entwertet.
  • Gemäß vorliegender Erfindung sind diese Mängel dadurch beseitigt worden, daß als Auftragmittel eine oder mehrere Leimscheiben benutzt sind, die nicht, wie bisher üblich, mit ihren ebenen Seitenflächen an den zu verleimenden Kanten vorbeistreifen und deren Welle parallel zur Ebene der Furniere liegt, sondern die in einem Winkel zu dem der Furnierkante benachbarten Furnierrande gelagert und so gestaltet sind, daß die die Furnierkante berührende und den Leim o. dgl. auftragende Fläche sich auf der Furnierkante abwälzt und demzufolge an der Berührungsstelle die gleiche Geschwindigkeit und .die gleiche Bewegungsrichtung hat wie .die Furnierkante.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. a zeigt in einer Ansicht in der Bewegungsrichtung der Furniere das erste Ausführungsbeispiel; Fig. 2 ist ein Grundriß zu Fig. i ; Fig. 3 zeigt in derselben Darstellungsweise wie Fig. i, jedoch teilweise im Schnitt, ein zweites Ausführungsbeispiel; Fig. q. ist ein Grundriß hierzu; Fig. 5 zeigt wieder in einer Ansicht in der Bewegungsrichtung, teilweise im Schnitt, ein drittes Ausführungsbeispiel; Fig. 6 ist eine Seitenansicht zu Fig. 5, teilweise im Schnitt, Fig. 7 eine Draufsicht zu Fig. 5; Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. 5 in größerem Maßstab.
  • Mit a sind die an ihren Kanten zu beleimenden Furniere bezeichnet, die mit Andrückrollen b auf die. Tischflächen c gedrückt werden und deren Ränder zweckmäßig auf Rollen d laufen.
  • Bei dem Ausführungbeispiel nach Fig. i sind die Ränder der Furniere durch entsprechende Gestaltung der Tischfläche und dementsprechende Anordnung der Rollen b und d in einen Winkel zueinander gebracht, und es ist eine doppelkegelige Leimscheibe e verwendet, deren Mittelebene in der Winkelhalbierenden liegt und deren Achse somit in einem Winkel zu jedem der beiden Ränder steht.
  • Dadurch ist erreicht, daß die den Leim auftragenden Kegelflächen sich an den. zu verleimenden Furnierkanten mit der Bewegungsgeschwindigkeit und der Bewegungsrichtung dieser Kanten abwälzen und dadurch den Leim o. dgl. aufwalzen, statt ihn in der Querrichtung anzustreifen.
  • Die Leimscheibe e taucht, wie bekannt, mit ihrer Unterseite in einen den Leim o. dgl. entlältenden Behälter fein.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3 liegen die Furniere a, wie gebräuchlich, auf dem ebenen Tisch c mit dem für die Auftragung des Leimes erforderlichen Abstand voneinander.
  • Als Leimscheibe dient hier eine kegelige Leimscheibe g mit derart schräg gelagerter Achse, daß an der Berührungsstelle die Mantellinie der Kegelfläche senkrecht zur Furnierebene steht und infolgedessen die zu verleimende Kante satt berührt.
  • Die Lager für die Leimscheibenwelle sind hierbei am Behälter f fest angebracht und letzterer ist um eine senkrecht zur Tischfläche stehende Achse h schwingbar und steht unter der Wirkung einer zweckmäßig einstellbaren Feder i, so daß .die Leimscheibe g veranlaßt wird, etwaigen Unregelmäßigkeiten der Furnierkante zu folgen.
  • In manchen Fällen genügt die hierdurch erreichte Auftragung des Leimes auf nur eine der beiden zu verleimenden Kanten. Zum Beleimen der anderen Kante kann eine gleichartige Auftragvorrichtung für diese -andere Kante vorgesehen werden.
  • Eine noch bessere Lösung der gestellten Aufgabe ist in dem Ausführungsbeispiel nach Fig.5 bis 8 gegeben. Hier liegen an der Leimauftragstelle die Furniere a auf den Tischflächen c in verschiedener Höhe, so daß dadurch Platz geschaffen ist für waagerecht liegende Leimscheiben in und n, deren Welle senkrecht zur Furnierebene und daher parallel der Furnierkante ist. Der Leimscheibe in kann mittels einer ähnlich wie die Leimscheibe g im Ausführungsbeispiel Fig. 3 und q. angeordneten und in den Behälter f eintauchenden Scheibe k der Leim zugeführt werden. Da der Behälter f wiederum bei k schwingbar gelagert und unter der Wirkung einer Andrückfeder i steht; bleibt die ebenfalls am Leimtrog f gelagerte Leimscheibe m in ständiger Berührung mit der Furnierkante und folgt etwaigen Unregelmäßigkeiten der letzteren.
  • Für die Beleimung der Kante des zweiten höherliegenden. Furnierblattes könnte eine Einrichtung gleicher Art verwendet werden. Es ist aber auch möglich, den Behälter o für das aufzutragende Mittel, wie in Fig. 5 bis 8 für die Leimscheibe n dargestellt, auf die Welle dieser Scheibe selbst zu setzen und dieses Mittel durch die hohle Welle und radiale Bohrungen p der Leimscheibe n an deren Umfangsfläche gelangen zu lassen. An ihrem Umfang kann die Leimscheibe n mit einem porösen Stoff, z. B. dichtem Filz q, belegt sein, der das aufzutragende Mittel dann an die Furnierkante abgibt. Auch die Welle dieser Leimscheiben ist zweckmäßig an einem um die Welle r schwingbaren, unter der Wirkung einer Feder s stehenden Arm t gelagert. Die zuletzt beschriebene Auftrageinrichtung eignet sich naturgemäß mehr für dünnflüssige Mittel, z. B. für Härte- oder Abbindemittel, als für Leim.
  • Die Verleimmaschine ist in an sich bekannter Weise so ausgebildet, daß sie die Furniere nach Aufbringung des Leimes oder des Abbindemittels mit ihren Kanten gegeneinander drückt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 brauchen die Furnierblätter einfach in ihre Ebene gegeneinander bewegt zu werden. Bei - dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i und 2 muß zunächst ein Wiederaufrichten der abgebogenen Furnierränder erfolgen, bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 bis 8 ein Einrichten der beiden Furnierblätter in eine gemeinsame Ebene.
  • Wenn man auch die Leimscheiben e, g, na, n ohne Antrieb lassen könnte, so empfiehlt es sich doch, ihnen einen solchen Antrieb zu geben, daß ihre Auftragflächen mit Sicherheit auf den Kanten mit der Geschwindigkeit der Bewegungsrichtung der letzteren abrollen, so daß ein Schleifen vermieden ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Furnierfugenverleimmaschinen zum Auftragen von Leim oder Abbindemittel auf die zu verleimenden Furnierkanten mittels Leimscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle der Leimscheibe (e, g, in, n) in einem Winkel zu dem an die zu verleimende Furnierkante sich anschließenden Furnierrand gelagert ist und die Leimscheibe so gestaltet ist, daß ihre die Furnierkante berührende Stirnfläche sich auf der Furnierkante abwälzt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräglage der Welle der Leimscheibe (e) mit kegeliger Stirnfläche zu den Furnierrändern durch vorübergehendes Abbiegen an der Auftragstelle erreicht wird (Fig. i und 2).
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager der kegeligen Leimscheibe (g) zusammen mit dem Behälter (f) derart schwingbar gelagert ist, daß die Leimscheibe (g) etwaigen Unregelmäßigkeiten der Furnierkante selbsttätig folgt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen der Leimscheiben (m, n) mit zylindrischen Stirnflächen. senkrecht zur Furnierfläche gelagert sind und das Zuführen des Leimes oder Abbindemittels mittelbar bzw. unmittelbar erfolgt (Fig. 5 bis 8).
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Leimscheibe (m) das aufzutragende Abbindemittel mittels-einer schräg gelagerten, unten in einen Behälter (f) eintauchenden Scheibe (k) zugeführt wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Leimscheibe (n) das aufzutragende Abbindemittel aus einen Behälter (o) durch einen Kanal zugeführt wird.
DEF82943D 1937-05-01 1937-05-01 Einrichtung an Furnierfugenverleimmaschinen zum Auftragen von Leim oder Abbindemittel auf die zu verleimenden Furnierkanten mittels Leimscheiben Expired DE684263C (de)

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NL50026D NL50026C (de) 1937-05-01
DEF82943D DE684263C (de) 1937-05-01 1937-05-01 Einrichtung an Furnierfugenverleimmaschinen zum Auftragen von Leim oder Abbindemittel auf die zu verleimenden Furnierkanten mittels Leimscheiben
CH204013D CH204013A (de) 1937-05-01 1938-07-11 Einrichtung an Furnier-Fugenverleimmaschinen.
FR840703D FR840703A (fr) 1937-05-01 1938-07-15 Dispositif pour machines à coller les placages

Applications Claiming Priority (1)

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DEF82943D DE684263C (de) 1937-05-01 1937-05-01 Einrichtung an Furnierfugenverleimmaschinen zum Auftragen von Leim oder Abbindemittel auf die zu verleimenden Furnierkanten mittels Leimscheiben

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DE684263C true DE684263C (de) 1939-11-24

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DEF82943D Expired DE684263C (de) 1937-05-01 1937-05-01 Einrichtung an Furnierfugenverleimmaschinen zum Auftragen von Leim oder Abbindemittel auf die zu verleimenden Furnierkanten mittels Leimscheiben

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DE (1) DE684263C (de)
FR (1) FR840703A (de)
NL (1) NL50026C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061055B (de) * 1956-12-19 1959-07-09 Fritz Elbracht Beleimvorrichtung fuer Furnierkanten
DE1073728B (de) * 1957-04-27 1960-01-21 Adolf Friz G.m.b.H., Stuttgart-Bad Cannstatt Furnierfugenverleimmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061055B (de) * 1956-12-19 1959-07-09 Fritz Elbracht Beleimvorrichtung fuer Furnierkanten
DE1073728B (de) * 1957-04-27 1960-01-21 Adolf Friz G.m.b.H., Stuttgart-Bad Cannstatt Furnierfugenverleimmaschine

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CH204013A (de) 1939-04-15
FR840703A (fr) 1939-05-03

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