DE684012C - Gangueberwachungseinrichtung fuer Zeitwerke, insbesondere fuer elektrische Uhren - Google Patents

Gangueberwachungseinrichtung fuer Zeitwerke, insbesondere fuer elektrische Uhren

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DE684012C
DE684012C DES99906D DES0099906D DE684012C DE 684012 C DE684012 C DE 684012C DE S99906 D DES99906 D DE S99906D DE S0099906 D DES0099906 D DE S0099906D DE 684012 C DE684012 C DE 684012C
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DE
Germany
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straightening
pointer
synchronous motor
spring
clock
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Expired
Application number
DES99906D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Mohr
Paul Paschen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C11/00Synchronisation of independently-driven clocks
    • G04C11/08Synchronisation of independently-driven clocks using an electro-magnet or-motor for oscillation correction
    • G04C11/085Synchronisation of independently-driven clocks using an electro-magnet or-motor for oscillation correction using an electro-motor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Gangüberwachungseinrichtung für Zeitwerke, insbesondere für elektrische Uhren Die Erfindung bezieht sich wie die des Patents 643 227 auf eine Gangüberwachungseinrichtung für Zeitwerke, insbesondere für elektrische Uhren, bei der der Gang des Zeitwerks mit dem Lauf eines Synchronmotors verglichen wird und die Zeiger des Zeitwerks bei etwaigen Gangdifferenzen nachgestellt werden.
  • Nach dem Anspruch 13 des Patents 643227 wird die Anzeigevorrichtung der Uhr periodisch durch den Synchronmotor gerichtet, indem z. B. der Takt für die Richtperioden, in denen bei etwaigen Gangdifferenzen die Zeiger nachgestellt werden, durch einen vom Synchronmotor periodisch bewegten Teil ohne Rücksicht auf Vorhandensein einer Gangdifferenz zwischen dem Synchronmotor und dem Zeitwerk gegeben wird.
  • Auch bei der vorliegenden Erfindung läuft wie bei dem Patent 643 227 das Uhrwerk dauernd und liefert die für den Antrieb der Zeiger erforderliche Kraft, während sich die Arbeit des Vergleichswerkes, also des Synchronmotors, auf das Richten der Zeiger oder auf das Auslösen einer Richtkraft beschränkt. Bleibt die Motorspannung vorübergehend aus, so werden die Zeiger innerhalb dieser Störungszeit nicht mehr gerichtet, ihre Einstellung hängt dann ausschließlich vom Gangregler des Uhrwerks ab.
  • Setzt nun die Spannung wieder ein, so werden die Zeiger zwar in gleichmäßigen Zeitabständen wieder gerichtet, es ist aber unsicher, zu welchem Zeitpunkt erstmalig wieder das Richten erfolgt, da die Dauer des Spannungsausfalles im allgemeinen unbestimmt ist. Es besteht somit die Gefahr, daß die erste Richtbewegung in einen ungünstigen Zeitpunkt fällt und die Zeiger der Uhr falsch gestellt werden. Dieser Fehler infolge Falschstellung addiert sich zu der in der Regel unvermeidlichen, während des Spannungsausfalles aufgetretenen Gangdifferenz.
  • Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, daß sich die Gangdifferenz während des Spannungsausfalles zwar nicht vermeiden läßt, aber wohl in erträglichen Grenzen bleibt, wenn die Spannung nicht zu lange fehlt 'und die Uhr nicht zu ungenau geht, daß aber der durch das falsche Wiedereinsetzen der Richtbewegung hervorgerufene zusätzliche Fehler um so kleiner ausfällt, je kürzer die Richtperioden sind.
  • Erfindungsgemäß werden deshalb die Riclit perioden so kurz gehalten, daß etwa die Hälfte; ihrer Zeitdauer in der Nähe der für die be7--, treffende Uhrenart üblichen Ablesegenauigkeit liegt. Die Nachstellperiode beträgt beispielsweise io Sekunden.
  • Man kann jedoch auch die Richtperioden länger halten, wenn man das Richtwerk so ausführt, daß beispielsweise die übliche zum Richten der Zeiger dienende Herzscheibe innerhalb einer Periode n-mal umläuft oder, falls zum Zeigerrichten eine Sternscheibe verwendet wird, während einer Richtperiode 7a Zacken an dem Richtfinger vorbeilaufen. Die Richtperiode kann dann n-mal so groß gemacht werden als in dem erstgenannten Fall.
  • Bei diesen Ausführungsformen der Gangüberwachungseinrichtung ist die durch falsches Wiedereinsetzen der Richtbewegung hervorgerufene Gangdifferenz praktisch bedeutungslos, sie kann so klein gehalten werden, daß sie überhaupt nicht in Augenschein tritt.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß wegen häufiger Wiederholung der Richtbewegung die für das Richten der Zeiger erforderliche Kraft sehr klein gehalten werden kann, also beispielsweise zum Richten sehr großer Uhrzeiger ein verhältnismäßig schwacher Synchronmotor verwendet werden kann, der wegen der raschen Aufeinanderfolge der Richtimpulse nur ein sehr kleines Vorgelege erfordert.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das Uhrwerk dauernd in Bewegung bleibt und überwacht werden kann und insbesondere die Gefahr eines Festsetzens des Werkes durch längeren Stillstand, die bei bekannten Synchronuhren mit normalerweise stillstehender Gangreserve besteht, verhütet wird.
  • Die Erfindung soll an Hand der in der Zeichnung dargestellten perspektivischen Ansicht näher erläutert werden.
  • Hier ist i das Uhrwerk mit dem als Gangregler dienenden Pendel e und der Aufzugswelle 3 für die Feder. Die Welle eines in einer Minute einmal umlaufenden Teiles, also eines verhältnismäßig rasch umlaufenden Teiles des Uhrwerkes, ist über die Reibungskupplung q. mit dem Ritzel 5 und dem Schaltstern 6 verbunden. Das Ritzel 5 treibt über das durch 7 angedeutete Getriebe mit einer Übersetzung ins Langsame den Zeiger 8 an.
  • Mit dem Schaltstern 6 arbeitet die an dem Schwinghebel 9 gelagerte Rolle io zusammen, den Schwinghebel sucht die Feder ri gegen den Anschlag 12 zu drängen. In dieser Stellung liegt die Rolle io außerhalb des Weges der Zacken des Sternes 6. Auf der Achse mit der an ;'des Hebels 9 sitzt der Hebel 13, 'einem Anschlag 14 anliegenden Blattfeder 15. ".Ixe Blattfeder ragt in den Weg des Schwingarmes 16, den das aus der Feder 17, dem Sektor 18 und dem Ritzel i9 bestehende Spannwerk in der dem Pfeil 2o entgegengesetzten Richtung zu drehen sucht, bis der Sektor 18 den Anschlag 2 1 erreicht.
  • Auf der Welle des Schwingarmes 16 sitzt die Kurbel 2,:2. Exzentrisch zur Drehachse der Kurbel ist das Rad 23 mit dem Finger 24 gelagert, und zwar derart, daß sich die Bahn 24o des Fingers und die Bahn 22o der Kurbel überschneiden. Das Rad 23 wird im Sinne des eingezeichneten Pfeiles über das Zwischengelege 25 von einem selbstanlaufenden Synchronkleinmotor 26 an sich bekannter Bauart angetrieben.
  • Auf der Welle des Schwingarmes 16 sitzt ferner die Kurbe127,'die mittels des Klinkwerkes 28 und des Steigrades 29 die Uhr aufzieht, und zwar holt' das Klinkwerk unter der Einwirkung der Kurbel 27 im Sinne des eingezeichneten Pfeiles aus, und dabei gleitet die Klinke 28o über einen Zahn des Steigrades 29 hinweg; der Aufzug selbst wird durch die auf die Klinke einwirkende Feder 281 bewirkt. Ist die Feder vollständig gespannt, so bleibt das Klinkwerk 28 in der Ausruhestellung stehen und ist in dieser Stellung außer Eingriff mit der Kurbel 27.
  • Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen: Das Übersetzungsverhältnis und die Drehzahl des Synchronmotors ist so abgeglichen, daß sich das Rad 23 einmal in der Minute umdreht. Der Finger 24 nimmt dabei jeweils unter Spannung der Feder 17 die Kurbel 2z ein Stück weit mit. Der Schwingarm 16 bewegt sich mit seinem Finger im Sinne des eingezeichneten Pfeiles an dem Hebel 13 vorbei, dessen Feder 15 ausweicht. Bei der weiteren Drehung des Rades 23 gleitet der Finger 24 von der Kurbel 22 ab, die Kurbel schnellt unter der Einwirkung der Feder 17 in die Ausgangslage zurück und nimmt kurzzeitig die nach dieser Richtung nicht ausweichende Feder 15 mit dem Hebel 13 mit. Dabei wird unter vorübergehender Spannung der Feder i i die Rolle io zwischen die Zacken der Sternscheibe 6 gerückt und bewirkt in bekannter Weise die Zeigernachstellung. Die Kupplung 4 rutscht dabei um einen entsprechenden Betrag durch.
  • Dieser Vorgang wiederholt sich alle io Sekunden.
  • Der größtmögliche Gangfehler, der durch falsches Wiedereinsetzen der Richtbewegung auftreten kann, beträgt 5 Sekunden, ist also gleich der Hälfte der Richtperiode. Dieser Fehlbetrag wird bei den normalen Uhren an der Zeigerstellung nicht bemerkt, ist also vernachlässigbar.
  • Nach der eingangs erwähnten Variante können die Einrichtungen auch so abgeändert werden, daß beispielsweise das Rad 23 zu einem Umlauf 2 oder 3 Minuten benötigt; die Richtperiode würde dann zwei- oder dreimal so lang sein, und während jeder Periode würden zwei oder drei Zacken des Sternes an der Rolle io vorbeilaufen. Auch bei dieser Ausführungsart würde der durch falsches Richten herbeigeführte Fehler vernachlässigbar klein sein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gangüberwachungseinrichtung für Zeitwerke, insbesondere für elektrische Uhren, bei der der Gang des Zeitwerks mit dem Lauf eines Synchronmotors verglichen und die Zeiger des Zeitwerks periodisch bei etwaigen Gangdifferenzen nachgestellt werden, nach Anspruch 13 des Patents 643 227, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtperioden so kurz sind, daß etwa die Hälfte ihrer Zeitdauer in der Nähe der für die betreffende Uhrenart üblichen Ablesegenauigkeit liegt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Synchronmotor periodisch unter Aufladung eines Spannwerkes (Spanneis einer Feder 17, Heben eines Gewichtes) einen schwingbar gelagerten Teil (16) von einer Anfangslage in eine Endlage bringt, nach deren Erreichung er sich selbsttätig vom Vergleichwerk entkuppelt und unter Entladung des Spannwerkes in die Anfangsstellung zurückkehrt, und däß dieser Teil (16) durch eine einseitig nur bei der Rückkehrbewegung wirksame Kupplung (14, 15) mit dem Zeigerrichtwerk (6, io) verbunden ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Weg des vom Synchronmotor (26) angetriebenen Schwingarmes (16) ein schwingfähig gelagerter Antriebsteil (13) des Zeigerrichtwerkes (6, io) mit einer einseitig nur beim Ausholweg des Schwingarmes (16) ausweichenden Klinke (Anschlag 14, Feder 15) ragt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeiger (8) der Uhr unter Zwischenschaltung einer nachgiebigen Kupplung (Rutschkupplung 4) von einem wesentlich, beispielsweise 6omal rascher als der Minutenzeiger umlaufenden .Teil des Uhrwerkes (i) mit einer Übersetzung (7) ins Langsame angetrieben sind, und daß das Zeigerrichtwerk (Schaltstern 6, Richtarm 9) auf einen zwischen der Rutschkupplung (4) und den Zeigern (8) eingeschalteten, verhältnismäßig rasch umlaufenden Getriebeteil einwirkt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingbar gelagerte, vom Synchronmotor (26) angetriebene Teil (16) ein die Feder des Uhrwerkes (i) aufziehendes Klinkwerk (28) antreibt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, bei der die Zeiger der Uhr mit einer. sogenannten Herz- oder Sternscheibe gekuppelt sind, die in bekannter Weise von einem Richtfinger angegriffen wird, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb jeder Richtperiode die Herzscheibe it-mal umläuft bzw. ia Zacken der Sternscheibe (6) an dem Richtfinger vorbeiwandern und daß der 2 n-te Teil der Richtperiode gleich oder kleiner ist als die übliche Ablesegenauigkeit der betreffenden Uhrenart.
DES99906D 1931-07-21 1931-07-21 Gangueberwachungseinrichtung fuer Zeitwerke, insbesondere fuer elektrische Uhren Expired DE684012C (de)

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