DE683934C - Einrichtung zum Reinigen von Bierleitungen - Google Patents

Einrichtung zum Reinigen von Bierleitungen

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DE683934C
DE683934C DEP75397D DEP0075397D DE683934C DE 683934 C DE683934 C DE 683934C DE P75397 D DEP75397 D DE P75397D DE P0075397 D DEP0075397 D DE P0075397D DE 683934 C DE683934 C DE 683934C
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DE
Germany
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flap
valve
line
lines
beer
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Expired
Application number
DEP75397D
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Pott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELSBETH POTT
ELSE POTT GEB STRATENWERTH
Original Assignee
ELSBETH POTT
ELSE POTT GEB STRATENWERTH
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Publication date
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Publication of DE683934C publication Critical patent/DE683934C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/032Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing
    • B08B9/0321Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing using pressurised, pulsating or purging fluid
    • B08B9/0323Arrangements specially designed for simultaneous and parallel cleaning of a plurality of conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Reinigen von Bierleitungen Das Hauptpatent 66q.863 bezieht sich auf eine Einrichtung zum Reinigen= von Bierleitungen mittels eines Spülstromes unter Zusatz von mechanischen Reinigungskörpern, wie Glasperlen. oder Schwämmchen. Dieser Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reinigung der Zäpfleitungen zu ermüglichen, ohne daß eierforderlich ist, das betreffende Faß von der Leitung abzuschlagen, wobei gleichzeitig auch die Bedingung erfüllt wird, zu vermeiden, daß in der Zapfleitung stehendes Bier ins Faß zurückgedrückt wird. Die Lösung dieser Aufgabe besteht in der Benutzung eines, als Drehventil ausgebildetem, sich nach der Richtung des kleinsten Widerstandes eistellenden Verteilventils für den Spülstrom, so daß dieser beim Öffnen eines Zapfhahns am Büfett unter gleichzeitiger Öffnung der Hauptspülleitung selbsttätig auf die betreffende Bierleitung umgeschaltet wird.
  • Durch die Benutzung von zwei wechselseitig arbeitenden Rückschlagventilen wird dabei das ,'Eindringen von Spülflüssigkeit in die Bierleitung und das Zurückdrücken des Bieres in das Faß verhütet. Wenngleich dabei bereits Hifsrnittel vorgesehen wurden, um die Ventilkugeln immer aus dem Strom ,der Spülflüssigkeit, besonders dem der. Reinigungskörper, herauszuhalten, . um so ein Festsetzen zu vermeiden, so zeigt die Einrichtung, besonders das benutzte Verteildrehventil, doch noch einige bauliche Gebundenheiten.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Weiterbildung der Ausführung des grundsätzlichen Gedankens des Hauptpateints, und zwar wird das Verteilventil in seinem Aufbau und besonders in Hinblick auf den besseren Durchgang der Reinigungskörper
    ganz wesentlich verbessert. So wird st
    eines sich selbsttätig nach. der Richtung
    kleinsten Widerstandes einstellenden Dir ,
    verteilventils eine im Aufbau wesentlich
    fachere Klappeneinrichtung benutzt. Die Steuerklappe dieses Ventils wird durch die fließende Spülflüssigkeit umgestellt, und zwar ist das Ventil so ausgebildet, daß die Klappe den eintretenden Spülstrom auf eine von zwei Abzweigleitungen umschaltet. Sind am Büfett mehrere Zapfleitungen vorhanden, so wird durch einfaches Hintereinanderschalten der nach Art eines Hosenrohres ausgebildeten Klappenventile die Verteileinri:chtun g vergrößert.
  • Zum Spülen von Bierleitungen hat man wohl bereits vorgeschlagen, die Bierleitungen von zwei Fässern zu trennen und die Leitungen untereinander zu kuppeln, wobei die eine Leitung als Zufuhr- und die andere als Rückführleitung für den Spülstrom dient. Dabei ist auch vorgesehen, eine Verteileinrichtung für die Reinigungskörper zu benutzen, die aber in erster Linie als Einschleusvorric'htung wirkt. Andererseits fehlt bei. dieser bekannten Einrichtung das die Erfindung beherrschende Merkmal der Benutzung eines sich selbsttätig einstellenden Verteilventils, somit sich die bekannte Einrichtung von der Erfindung grundsätzlich unterscheidet.
  • Der Aufbau und die Wirkungsweise der Verteileinrichtung gemäß der Erfindung sollen an Hand der beiliegenden Zeichnung beschrieben werden, die die Verteileinrichtung im Schnitt wiedergibt.
  • Wie bei der Anordnung nach dem Hauptpatent 66q.863 führt von dem in der Regel über dem Gläserspülkasten angeordneten Wasseranschluß eine Leitung zu der Verteileinrichtung i g, die zweckmäßig im Keller in der Nähe der Bierfässer untergebracht ist. Die Spülstromverteileinrichtung i9 besteht aus einem mit den drei Anschlüssen 2¢, 25, 25' versehenen Hosenstück, in dessen Scheitelpunkt die Steuerklappe 26 gelagert ist. An dem Stutzen 24 ist die Spülwasserzuführwngsleitung angeschlossen, während die Stutzen 25, 25' in der durch das Hauptpatent 66¢ 863 bekannten Weise zu den Rückschlagventilen und von dort aus in die eigentliche Bierleitung führen. Die mechanischen Reinigungskörper, wie Glasperlen oder Schwämmchen, werden durch irgendeine geeignete Vorrichtung, beispielsweise einen Schleusenhahn, in den Spülstrom eingeführt.
  • Geht man einmal von der in der Zeichnung wiedergegebenen Stellung der Steuerklappe 26 aus und soll beispielsweise die an dem Stutzen 25 angeschlossene Leitung gespült werden, so wird unter Öffnen des betreffenden
    ,ierhahns und gleichzeitigem Anstellen des
    e,pülstromes in der Bierleitung ein Druck-
    e`bfäll erzeugt, so daß der bei 24. in die
    W"erteileinrichtung eintretende Spülstrom durch
    den Stutzen 25 abfließt, weil in dem Anschluß 25' der in der damit in Verbindung stehenden Bierleitung herrschende statische Druck vorhanden ist. Mit der Umbiegung des Spülstromes aus dem Anschluß 24 zum Anschluß 25 wird nun die Steuerklappe 26 selbsttätig in ihre entgegengesetzte Endlage gebracht, so .daß die ,im Spülstrom mit schwimmenden Reinigungskörper mit Sicherheit in den Ableitungsstutzen 25 eingelenkt werden. Sind an einem Büfett mehr als zwei Fässer angelegt, so ist man durch einfaches Hintereinanderschalten mehrerer Verteileinrichtungen in der Lage, den Spülstrom auf jede beliebige Anzahl Bierleitungen zu verteilen; in diesem Falle wird immer einer der Ableitungsstutzen 2 5, 25' mit dem Einla.ßstutzen 2,4 der nächsten Verteileinrichtung gekuppelt.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung wird darin gesehen, daß die Vereinfachung im Aufbau der Verteileinrichtung auch in bezug auf die bequeme Reinigungsmöglichkeit dieser durchgeführt wird. So wird die Ventilklappe 26 in einem besonderen Einsatzstück 37 gelagert, das mittels einer Schraubkappe 38 in einem Stutzen 39 des Hosenstücks festgelegt wird. Auf diese Weise kann die Ventilklappe 26 in einfachster Weise ausgebaut werden, so daß ebenfalls eine gründliche Reinigung dieser sowie der einzelnen Abzweigleitungen durchzuführen ist. Durch eine in der Schraubkappe 38 vorgesehene SchauÖffnung 38' kann eine an dem Einsatzstück 37 vorgesehene Marke beobachtet werden, so daß beim Einsetzen der Ventilklappe 26 immer ihre richtige Stellung zu den einzelnen Abzweigleitungen gewährleistet werden kann.
  • Um die einzelnen Anschlußstücke möglichst schnell miteinander verbinden zu können und dabei eine möglichste Freiheit bezüglich der räumlichen Anordnung zueinander zu erhalten, werden statt der üblichen festen Leitungen Schlauchleitungen vorgesehen. Dier feste Sitz der Schlauchleitungen auf den einzelnen Anschlußstützen wird durch eine besondere Ausgestaltung der Verschraubungen erzielt; so werden die Enden der Anschlußstutzen mit einer sich nach außen erweiternden kegeligen Ausdrehung q.0 versehen, auf die die Schlauchenden unter entsprechender Aufweitung des Schlauchs aufgeschoben werden. Hinter der Ausdrehung 40 ist eine mit einem Kragen 41 versehene Überwurfmutter 42 angeordnet, die nach dem Aufstülpen des Schlauchs vorgeschraubt wird, wobei das Schlauchende fest zwischen dem Ansatz 4o und dem Kragen 4i neingeklemmt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung nach Patent 664863, dadurch gekennzeichnet, daß ,als sich selbsttätig nach der Richtung des kleinsten Widerstandes einstellende, im Verbindung mit einem doppelten RücksichAagventil arbeitende Verteilvorrichtung ein Klappenventil benutzt wird, das aus einem Hosenstück (i9) besteht, in dessen Scheitelpunkt gegenüber dem Zufuhrstutzen (24) die Umschaltklappe (26) in einer solchen Zuordnung zu den Abzweigleitungen (25, 25') gelagert ist, daß beim Umsteilen der Klappe durch die fließende Flüssigkeit, d. h. Umschaltung des Spülstromes auf die eine oder andere Zapfleitung, die Klappe den störungsfreien überlang der Reinigungskörper von der Zufuhrleitung auf die betreffende Abzweigleitung vermittelt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilklappe (26) in einem besonderen Einsatzkörper (37) gelagert ist, der auswechselbar in einem an dem Hosenstück (i9) vorgesehenen Stutzen (39) unter Benutzung einer überwurfkappe (38) festgelegt wird.
DEP75397D 1937-06-15 1937-06-15 Einrichtung zum Reinigen von Bierleitungen Expired DE683934C (de)

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DE (1) DE683934C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2427294A1 (fr) * 1978-05-30 1979-12-28 Gruffy Georges Dispositif de derivation permettant le rincage des canalisations de liquide alimentaire sous pression

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2427294A1 (fr) * 1978-05-30 1979-12-28 Gruffy Georges Dispositif de derivation permettant le rincage des canalisations de liquide alimentaire sous pression

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