DE270603C - - Google Patents

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DE270603C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/032Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing
    • B08B9/0321Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing using pressurised, pulsating or purging fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J\S 270603 KLASSE 64 £. GRUPPE
BRUNO HANNS in DAHLEN L Sa.
und Druckluft o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Bierleitungen o. dgl. mittels eines Gemisches von Wasser und Kohlensäure, Druckluft o. dgl. und besteht darin, daß an einem die zu reinigende Leitung mit dem Wasserleitungshahn verbindenden Rohrstutzen ein mit Drosselhahn versehener Zweigstutzen vorgesehen ist, durch den das zum Bierausschank verwendete Druckmittel unter einem
ίο dem Druck der Wasserleitung entsprechenden Druck eingeführt wird. Das Wasser und das Druckmittel werden hierbei, indem sie etwa den gleichen Druck besitzen und für sich ungehindert weiter zu strömen bestrebt sind, durcheinandergewirbelt, gegen die Wandung der Leitung gepreßt und an dieser hin und her bewegt. Das Wasser übt infolgedessen unter Vermittlung der mitgerissenen Soda eine sehr intensive Scheuerwirkung auf die Leitungswand aus, und es wird diese bei sehr sparsamem Verbrauch an Wasser und Kohlensäure o. dgl. in sehr kurzer Zeit vollkommen gereinigt. Diese Wirkung wird dabei mit sehr einfachen Mitteln bzw. vermittels einer Vorrichtung erzielt, die. sehr einfacher Art und bequem zu handhaben ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der bei-, liegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Die Fig. 1 zeigt ihn im Längsschnitt, und die Fig. 2 und 3 stellen die Vorrichtung in Vorderansicht und Draufsicht dar.
Der Rohrstutzen α ist oben erbreitert und mit einer Ausbohrung δ versehen, in die eine 35
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Gummimuffe c eingesetzt ist. Letztere stützt sich mit einem Flansch c1 oben auf den Stutzen a. Der erbreiterte Teil des Stutzens besitzt Außengewinde, über das eine Überwurfmutter d geschraubt ist. Durch diese kann der Flansch cx der Gummimuffe zusammengepreßt werden.
Der Rohrstutzen α besitzt einen seitwärts gerichteten' Anschlußstutzen e, der an seinem Ende mit Rillen versehen und so zum dichten Anschließen eines Gummischlauches eingerichtet ist. In dem Stutzen e ist ein Ventil f eingeschaltet, dessen Küken durch einen kleinen Handgriff g gedreht werden kann, der sich mit einem Arm g1 über einer Skala h bewegt.
Der Rohrstutzen α mündet bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel unten in ein Gehäuse i, das durch eine Überwurfmutter I gegen den Rohrstutzen α bzw. eine Dichtungsscheibe k gepreßt wird. In das Gehäuse ist ein Sieb m eingesetzt, das sich mit einem vorstehenden Rand mx auf den Boden des Gehäuses i stützt.
Gegenüber der Ausflußöffnung ist ein Anschlußstutzen 0 angebracht, der unten Rillen zum dichten Anschließen eines Schlauches o. dgl. besitzt. Die seitwärts gerichteten Arme o1 des Stutzens 0 dienen zum Erfassen des Gehäuses beim Anschrauben des Gehäuses.
Zwecks Gebrauchs der Vorrichtung schiebt man diese mit dem Rohrstutzen α über den Wasserleitungshahn. Die Weite der Muffe c ist so bemessen, daß sie straff über den Hahn paßt. Durch Anziehen der Überwurfmutter d
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kann der Flansch c1 der Muffe noch zusammen- und dadurch fest gegen den Wasserleitungshahn gepreßt werden. Die Vorrichtung wird so fest und dicht schließend am Hahn gehalten. Ferner verbindet man den Stutzen e durch den Schlauch p mit einem Kohlensäure, Druckluft o. dgl. enthaltenden Behälter und den Stutzen ο durch einen Schlauch q mit der Bierleitung bzw. dem Zapfhahn. Das Gehäuse i kann dann mit Soda gefüllt werden. Jetzt werden der Wasserleitungshahn und der Hahn f geöffnet, so daß gleichzeitig Wasser und Kohlensäure in den Rohrstutzen α und aus diesem in das Gehäuse i treten. Sie durchströmen die Soda o. dgl. und treten durch das Sieb m in den Austrittsstutzen 0. Das sehr feine Sieb m verhindert eine zu starke Mitnahme von Soda. Das mit Soda vermischte Wasser und die Kohlensäure o. dgl.
strömen nun durch den Schlauch q in die Bierleitung und durch diese hindurch. Diese wird durch scheuernde Wirkung bald vollkommen gereinigt. . In dem Schlauch q ist ein Schauglas r eingeschaltet, durch das man erkennen kann, ob das den Schlauch durchströmende Wasser und die Kohlensäure in der richtigen Weise durcheinandergewirbelt und hin und her getrieben- werden. Die gewünschte Wirkung läßt sich durch Einstellen des Hahnes f bzw. durch Drehen am Griff g leicht erzielen. Es kann hierdurch der Druck der in den Rohrstutzen α tretenden Kohlensäure o. dgl. genau dem in der Wasserleitung herrschenden Druck angepaßt werden. Die vorteilhafteste Einstellung läßt sich an der Skala h ablesen, so daß man später ohne weiteres den Hahn 0 in der erforderlichen Weise einstellen kann. In dem Stutzen e ist noch ein Rückschlagventil s angeordnet, um zu verhindern, daß, wenn der Druck in der Wasserleitung stärker ist als im Druckbehälter, bei vollständig geöffneter Wasserleitung und geöffnetem Hahn/", aber geschlossener Bierleitung Wasser in den Druckbehälter treten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Reinigen von Bierleitungen u. dgl. mittels eines Gemisches von Wasser und Druckluft o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß an einem die zu'reinigende Leitung mit dem Wasserleitungshahn verbindenden Rohrstutzen (a) ein mit Drosselhahn (f) versehener Stutzen (e) vorgesehen ist, durch den das zum Bierausschank verwendete Druckmittel unter einem dem Druck der Wasserleitung entsprechenden Druck eingeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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