DE68352C - Vexir vorrichtung für Cassettenschlösser - Google Patents

Vexir vorrichtung für Cassettenschlösser

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DE68352C
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Authority
DE
Germany
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vexir
insert
key
disk
spring
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Active
Application number
DENDAT68352D
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English (en)
Original Assignee
F. A. PETZOLDT in Chemnitz, Josephinenstr, 7 II
Publication of DE68352C publication Critical patent/DE68352C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTA
    Die vorliegende Vexirvorrichtung hat den Zweck, einestheils zu verhindern, dafs Cassettenschlössser selbst mit dem dazu gehörigen Schlüssel geöffnet werden können, wenn dem Schliefsenden die innere Einrichtung und Handhabung des Vexirs nicht näher bekannt ist, anderentheils zu verhüten, dafs die Cassette aus Versehen offen bleibe, indem der Schlüssel sich erst dann abziehen läfst, wenn dieselbe vollständig zugeschlossen worden ist.
    Fig. ι zeigt die Vorrichtung in vorderer Ansicht, dabei die Schlofsdecke hinweggenommen gedacht,
    Fig. 2 in seitlicher Ansicht,
    Fig. 3 in oberer Ansicht und
    Fig. 4 den Querschnitt vom Schlüsselloch in gröfserem Mafsstabe.
    Die Vorrichtung besteht aus einer an der Innenseite der Schlofsdecke 1 angebrachten, um das Schlüsselloch 2 excentrisch sich drehenden Vexirscheibe 3.. Der Schlofsriegel 4 ist an Stelle der sonst üblichen zweiten Tour für den Rückwärtsgang mit einer sogen. Blindtour, Ausschnitt 4% versehen.
    Aufserdem erhält dieser Schlofsriegel 4 noch einen Einschnitt 4b für den Vexireinleger 3a.
    Die Vexirscheibe 3 ist auf einen in der Schlofsdecke 1 fest eingenieteten gröfseren Stift bezw. Scheibe ia, Fig. 4, gelagert und um denselben drehbar.
    Die Vexirscheibe 3, Fig. 1, hat zwei Schenkel, wovon der eine den Einleger 3a bildet und in dem anderen der Federauflagestift 3b befestigt ist. Die Feder 7, welche auf den Federauflagestift 3b drückt, veranlafst nun, dafs der Einleger 3a stets am Schlofsriegel 4 hingleitet bezw. sich in den Riegeleinschnitt 4b einlegt, so dafs, sobald letzteres erfolgt, ein gewöhnliches Aufschliefsen des Schlosses nicht mehr möglich ist, sondern das Oeffnen erst in folgender Weise zu erfolgen hat:
    Man steckt den Schlüssel 5 in gewöhnlicher Weise in das Schlüsselloch 2, zieht denselben wieder ein wenig, ca. 2 mm, zurück und dreht etwas nach links, wodurch die Vexirscheibe 3 bewegt und somit deren Einleger 3a aus dem Schlofsriegel 4 ausgerückt wird; letzterer wird dadurch frei und vermittelst der Feder 6 bis zur ersten Tour zurückgeschoben, und erst in dieser Stellung ist es möglich, das Schlofs vermittelst des Schlüssels 5, welcher sich unterhalb der Vexirscheibe 3 frei bewegen kann, aufzuschliefsen.
    Das Zuschliefsen des Schlosses geschieht durch zweimaliges Umdrehen des Schlüssels 5 in sonst üblicher Weise, und es legt sich bei der letzten Umdrehung der Einleger 3 a durch Einwirkung der Feder 7 auf Stift 3b wieder in den Riegeleinschnitt 4b, wodurch der Vexirverschlufs von neuem hergestellt wird und erst wieder in oben beschriebener Weise geöffnet werden kann.
    Pat en τ-Anspruch:
    Eine Vexirvorrichtung für Cassettenschlösser, bestehend aus einer an der Innenseite der Schlofsdecke 1 angebrachten, sich auf einem in
    die Schlofsdecke ι eingenieteten Stift bezw. Scheibe ιa, Fig. 4, drehenden Vexirscheibe 3, welche vermittelst ihres Einlegers 3a den Schlofsriegel 4 so lange in geschlossenem Zustande festhält, bis vermittelst des Schlüssels 5 die Vexirscheibe 3 ein wenig nach links gedreht und somit der Einleger 3a aus dem Riegeleinschnitt 4b ausgeschaltet, der Schlofsriegel 4 frei und durch Feder 6 bis zur ersten Tour zurückgeschoben wird, so dafs erst in dieser Stellung ein Aufschließen des Schlosses möglich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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