DE683086C - Einrichtung zum UEberziehen von Blechtafeln mit metallischen Schutzschichten - Google Patents

Einrichtung zum UEberziehen von Blechtafeln mit metallischen Schutzschichten

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DE683086C
DE683086C DEC53092D DEC0053092D DE683086C DE 683086 C DE683086 C DE 683086C DE C53092 D DEC53092 D DE C53092D DE C0053092 D DEC0053092 D DE C0053092D DE 683086 C DE683086 C DE 683086C
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DE
Germany
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roller
sheet metal
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metallic protective
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Expired
Application number
DEC53092D
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English (en)
Inventor
Walter Loh
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Capito & Klein Akt Ges
Original Assignee
Capito & Klein Akt Ges
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated
    • C25D7/06Wires; Strips; Foils
    • C25D7/0614Strips or foils

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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Überziehen von Blechtafeln mit metallischen Schutzschichten Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Überziehen von Blechtafeln mit metallischen Schutzschichten, bei der die Blechtafeln im Niederschlagsbad durch eine Reihe von Walzenpaaren hindurchgeführt werden, von denen mindestens eine Walze als kathodenstromführende Walze mit den Blechtafeln in leitender Verbindung steht.
  • Die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß die stromführende Walze an ihrern Umfang in einzelne stromleitende Teilstücke in Form von Stäben, Segmenten u. dgl. unterteilt ist, welche in einem aus Nichtleitmaterial bestehenden Grundkörper eingesetzt sind, wobei nur jeweils die das Blech berührenden Leiterstücke unter Strom liegen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • In einem galvanischen Bade sind mehrere senkrecht stehende Walzenpaare hintereinander angeordnet, von denen eines, das aus einer kathodenstromführenden Walzea und einer Walze b, die mit einem ringförmigen elastischen Überzug b1 aus Gummi versehen ist, besteht, in der Abbildung dargestellt ist. Zwischen diesen Walzen befindet sich eine zu galvanisierende Blechtafel d. Die Walzen, die ohne das dazwischenliegende Blech so zueinander stehen, daß sie sich berühren, werden einzeln oder gemeinsam angetrieben und im Sinne der eingezeichneten Pfeile gedreht, so daß die Blechtafel im Sinne des daneben gezeichneten Pfeiles vorwärts, an nicht dargestellten Anoden vorbeibewegt wird.
  • Bei der Walze a ist der Mantel in einzelne voneinander isoliert liegende Teile a1 zerlegt, die eine Stabform haben. Sie sitzen mit Schwalbenschwanznuten a2 in einem walzenförmigen Grundkörper a3 aus isolierendem Material, wie Pre;ßmasse u. dgl. Die Stabteile a1 sind ebenso lang wie die gegenüberliegende Gummiwalze, entsprechen also im allgemeinen der Breite der zu galvanisieref@@, den Bleche, und sind so an die Stromfühz-un r angeschlossen, däß jeweils nur der mit @le' Blechend in Berührung kommende Teil .@ unter Strom steht, während die übrigen Teile stromlos sind. Zu. diesem Zwecke stehen die Teile a1 mit den Segmenten eines am Walzenende und außerhalb des Bades angeordneten, nicht dargestellten Kollektors in Verbindung, dessen Schleifkontakt nur das jeweilige Fördersegment unter Strom setzt.
  • Diese Anordnung hat gegenüber den bekannten Anordnungen; bei denen die stromführende Walze mit ein= geschlossenen metallischen Mantel versehen ist, der sich im Laufe der Zeit, selbst bei besonderer ALY schirmung gegen die direkten von der Anode ausgehenden Stromlinien, in unerwünschter Weise selbst galvanisiert, den großen Vorteil, d'aß eine derartige Selbstgalvanisierung vermieden wird, da stets nur die Teile der Walze kathodenstromführend sind, die mit dem Blech in Berührung stehen, während alle anderen stromlos sind und dementsprechend nicht galvanisiert werden können.
  • Selbstverständlich kann die beschriebene Ausbildung der stromführenden Walzen auch bei Einrichtungen verwendet worden, bei denen beide Walzen stromführend sind oder andere Walzenanordnungen gewählt werden, Es sind bereits Vorrichtungen zum elektrolytischen Überziehen von Blechen bekannt, bei denen die einzelnen Bleche auf einer umlaufenden und teilweise in das galvanische Bad eintauchenden Walze befestigt durch das Bad geführt werden. Bei dieser bekannten Vorrichtung erfolgt die Befestigung der Bleche auf der an sich nicht leitenden Oberfläche der Walze durch in der Oberfläche angeordnete Elektromagnete: Hierbei werden die Elektromagnete kurz vor dem Eintauchen in das Bad selbsttätig. eingeschaltet und kurz nach dem Austauchen aus dem Bade selbsttätig ausgeschaltet. Beim Andrücken der Bleche an die Magnete erfolgt zugleich die Verbindung mit der kathodischen Stromzuführung. Die selbsttätige Ein- und Ausschaltung der Elektromagnete erfolgt hierbei in Ähnlicher Weise wie das Einschalten der ein-;, elnen stromleitenden Teilstücke der Stromzufü hrungswalze gemäß der Erfindung. Bei 'der bekannten Vorrichtung handelt es sich also in erster Linie darum, die Elektromagnete zum Festhalten der Bleche auf der umlaufenden Trommel aus- und einzuschalten, während bei der vorliegenden Erfindung es darum geht, eine Gälvanisierung der stromzuführenden Teile der Walze zu verhindern, ein Problem, das bei der bekannten Bauart nicht bestand, da infolge der gänzlich andersartigen Ausbildung der Fördervorrichtung eine Galvanisierung der stromleitenden Teile der dort angeordneten Förderwalze nicht zu befürchten war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zurr Überziehen von Blechtafeln mit metallischen Schutzschichten, bei der die Blechtafeln im Niederschlagsbad durch eine Reihe von Walzenpaaren hindurchgeführt werden, von denen mindestens eine Walze als kathodenstromführende Walze mit den Blechtafeln in. leitender Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die stromführende Wälze (a) an ihrem Umfang in einzelne stromleitende Teilstücke (a1) in Form von Stäben, Segmenten u. dgl: unterteilt ist, welche in einem aus Ni.chtleitermateriai bestehenden Grundkörper (a3) eingesetzt sind, wobei nur die' jeweils das Blech (d) berührenden Leiterstücke (a1) unter Strom liegen, beispielsweise durch Anordnung eines außerhalb des Bades befindlichen Kollektors mit den Leiterstücken (at) entsprechenden Lamellen und einem auf das gerade fördernde Leiterstück eingestellten Schleifkontakt. a. Walze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilstücke als Stäbe (ä1) von der Länge der Gegenwalze (b) ausgebildet sind und am Umfang der Walze (a) mittels schwalbenschwanzföruriger Nuten (a°-) eingesetzt sind.
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