DE448660C - Vorrichtung zur elektrolytischen Verzinkung oder anderen Plattierungen von Schrauben, Bolzen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur elektrolytischen Verzinkung oder anderen Plattierungen von Schrauben, Bolzen u. dgl.

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DE448660C
DE448660C DEK96313D DEK0096313D DE448660C DE 448660 C DE448660 C DE 448660C DE K96313 D DEK96313 D DE K96313D DE K0096313 D DEK0096313 D DE K0096313D DE 448660 C DE448660 C DE 448660C
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screws
plating
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DEK96313D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated
    • C25D7/003Threaded pieces, e.g. bolts or nuts

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 25. AUGUST 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 48 a GRUPPE 12
K 96313 VIf4Sa Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 4. August
Albert Knepper in Brüssel.
Vorrichtung zur elektrolytischen Verzinkung oder anderen Plattierungen von Schrauben, Bolzen u.dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Oktober 1925 ab.
Die Priorität der Anmeldung in Belgien vom 15. Oktober 1924 ist in Anspruch genommen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur elektrolytischen Verzinkung oder anderen Plattierung von Schrauben, Bolzen oder sonstigen runden Gegenständen, mit einem verstärkten Teile am Ende (Schrauben, Bolzen) oder in der Mitte, wie Isolatorenstützen, oder auch mit einer \rerjüngung des Durchmessers.
Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise in den Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigt:
Abb. ι den Querschnitt des Apparates; die Schraube ist im Längsschnitt gesehen, Abb. 2 die Schrauben im Grundriß, Abb. 3 die Schrauben seitwärts, Abb. 4 die Vorrichtung zur Plattierung von Schienenbolzen,
Abb. 5 die Bolzen im Grundriß, Abb. 6 die Vorrichtung für Isolatoren, Abb. 7 die Isolatorenstützen im Grundriß, Abb. 8 einen Isolator.
Wie in Abb. 1 ersichtlich ist, besteht die
Vorrichtung aus zwei Rahmen, einem unteren und einem oberen. Die Schrauben befinden sich zwischen diesen beiden Rahmen und sind so angeordnet, daß die Köpfe abwechselnd rechts und links liegen. Für Schrauben ia ist der Kopf links, für Schrauben ib der Kopf rechts gelegen.
Der untere Rahmen besteht aus: Leisten 2 aus Isoliermaterial. Der obere Teil derselben ist spitzkantig angeordnet und soll ein Herausgleiten der Schrauben aus dem Apparat verhindern;
Leisten 3 aus Isoliermaterial, oben spitzkantig;
Stützen 4 aus Isoliermaterial, auf beiden Seiten spitzwinklig;
der Metallplatte 5 auf Stütze 4. Diese gibt den Schrauben den elektrischen Kontakt mit dem negativen Pol. Die Schrauben 1 können auf der Stütze 4, 5, welche etwa geneigt angeordnet ist (wie in Abb. 3 ersichtlich ist), in der Richtung des Pfeiles rollen.
Die Anode 6 liefert das Zink für den flachen Teil unter dem Schraubenkopf. Zu diesem Zwecke bleibt ein Schlitz frei zwischen den Spitzkanten der Teile 3 und 4. Da an dieser Stelle die Entfernung zwischen Anode und Kathode gering und mithin eine hohe Stromdichte vorhanden ist, wird hier ein dicker Zinkniederschlag erzielt.
Die Anoden ya liefern Zink für den Außenteil des Kopfes.
Querbalken (in den Abbildungen nicht veranschaulicht) halten alle diese Teile zusammen.
Der obere Rahmen besteht aus: Längsleisten 8 aus Isoliermaterial, am unteren Teil spitzkantig, verdecken teilweise den flachen Teil des Kopfes und verhindern die Schrauben, zu weit in den Apparat einzudringen;
Anoden yb. Diese liefern das Zink für den Außenteil des Kopfes;
Anoden 9. Diese liefern das Zink für den zylindrischen Teil des Schraubenkörpers nahe beim Kopf. Die Entfernung zwischen Anode und Kathode ist hier ebenfalls gering, und mithin ist die Stromdichte entsprechend höher, so daß eine örtliche Verstärkung des Zinkniederschlages erzielt wird;
Anoden 10. Diese liefern das Zink für den zylindrischen Körper der Schraube.
Auch diese Teile werden durch Querbalken, welche in den Abbildungen nicht veranschaulicht sind, zusammengehalten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist leicht verständlich. Die Schrauben werden auf die Stütze 4, 5 gelegt, mit Kopf abwechselnd nach rechts und links, und rollen in der Richtung des Pfeiles gemäß Abb. 3. Alle Teile der Schrauben werden dadurch den Anoden ausgesetzt. Es ist leicht ersichtlich, daß bei richtiger Einstellung der Anoden 6, γα, yb, 9 und 10 die Zinkschicht sich mit den örtlichen Verstärkungen, aber sonst gleichmäßig, auf den Gegenstand niederschlägt. Wenn die Schraube am unteren Teil der Stütze 4 ankommt, ist sie vollständig verzinkt und fällt durch eine entsprechende öffnung in einen Korb.
In der vorhergehenden Beschreibung wurde beispielsweise die Verzinkung von Schrauben angenommen. Doch kann diese Vorrichtung eine allgemeine Verwendung finden, z. B. bei Bolzen, Schienenschrauben, ■ Isolatorenstützen u. dgl.
Bei der Plattierung von Schienenschrauben befindet sich ein viereckiger Teil über dem Schraubenkopf. Die Anordnung ist in den Abb. 4 und 5 veranschaulicht. Die Teile 2, ya und yb sind ersetzt durch die Teile 3*, 6b, 7b 86j 9*, die symmetrisch zu 3-4, 6-7, 8-9 sind. Es ist leicht verständlich, wie die Innenkante, gebildet durch den viereckigen Kopf und die Verstärkung der Schraube, eine reichliche A^erzinkung erhalten kann.
Die Abb. 6 und 7 zeigen die Anordnung für die Verzinkung von Isolatorenstützen. Abb. 8 zeigt, welche Isolatorenstützen verzinkt werden sollen. Die Anordnung ist annähernd die gleiche wie die für Schienenschrauben, nur daß der zylindrische Teil über dem Kopf länger ist; daher wird dieser mit einer Anode ioa verzinkt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Verzinkung, Vernickelung oder sonstigen Plattierung von Schrauben, Bolzen o. dgl. auf elektrolytischem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände auf eine Stütze (4, 5) gelegt werden, welche so ausgebildet ist, daß die zu plattierenden Schrauben o. dgl. bei abwechselnd rechts und links gelegten 105^ Köpfen auf dieser Stütze rollen können. Dabei erhält a) der flache Teil des Kopfes eine verstärkte Zinkniederlage durch einen Schlitz zwischen einer Stütze (4) und einer Leiste (3) und der nahe gelegenen Anode (6), b) der nahe dem Kopf gelegene zylindrische Teil ebenfalls eine verstärkte Zinkniederlage durch eine nahe gelegene Anode (9).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEK96313D 1924-10-15 1925-10-15 Vorrichtung zur elektrolytischen Verzinkung oder anderen Plattierungen von Schrauben, Bolzen u. dgl. Expired DE448660C (de)

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