DE682173C - Verfahren zur Leimung von Papier - Google Patents

Verfahren zur Leimung von Papier

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DE682173C
DE682173C DET47470D DET0047470D DE682173C DE 682173 C DE682173 C DE 682173C DE T47470 D DET47470 D DE T47470D DE T0047470 D DET0047470 D DE T0047470D DE 682173 C DE682173 C DE 682173C
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sizing paper
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H17/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its constitution; Paper-impregnating material characterised by its constitution
    • D21H17/20Macromolecular organic compounds
    • D21H17/21Macromolecular organic compounds of natural origin; Derivatives thereof
    • D21H17/24Polysaccharides
    • D21H17/28Starch

Landscapes

  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Leimung von Papier Es ist bereits bekannt, zur Leimung vorn Papier Stärke zu verwenden, die der Holländermasse in verkleisterter oder unverkleisterter Form zugegeben wird. Durch den Zusatz der Stärke wird die Festigkeit,. Griffigkeit, Radierfähigkeit 'und der Klang des Papieres verbessert. Der Nachteil bei der Verwendung von Stärke.liegt nun darin, daß diese ,durch die üblichen Fällungsmittel nicht ausgefällt wird, so däß der größte Teil dieses teuren Produktes ins Abwasser geht und nur 3o bis 350/0 in der Papiermasse verbleiben. Das ist der Hauptgrund, warum Stärke nicht eine weit größere Verwendung als Leimungs-und Zusatzmittel findet. Es ist weiter bekannt, daß Kartoffeln, wenn sie zerkleinert mit Alkalilauge gekocht werden, ein gutes Bindemittel darstellen, weil ein sämiger Kleisterbrei durch den Kochprozeß mit Alkali erzielt wird.
  • Es wurde nun gefunden; daß man alle Vorteile, :die .die Stärke bringt, erzielen und eine weit höhere Ausbeute erreichen kann, wenn man an Stelle von Stärke, roher oder verkleisterter Kartoffelmasse Kartoffelwalz.-mehl oder auch Kartoffelflocken verwendet. Diese Produkte haben einen Stärkegehalt von etwa 7 5 ()),1o, der, da er noch an die Faser gebunden ist, sich viel leichter mit den üblichen Fällungsmitteln ausfällen läßt, so daß von der verwendeten Menge sich 75 bis 8o% in der Papiermasse vorfinden. Da: der bei der Fällung entstehende Niederschlag eine voluminöse, flockige Form hat, werden durch -den Zusatz von Kartoffelwalzmehl oder -flocken auch ;größere Mengen von Cellulosefasern und Füllstoffen zurückgehalten,. so daß auch die Ausbeute an Papier wesentlich erhöht wird.
  • Bei der Verwendung von Kartoffelflocken ist es erforderlich, daß sie vor ihrer Verwendung in Wasser aufgelöst und durch ein Sieb. ;geschüttet werden, um sie von den anhaftenden Schalenteilen zu befreien, während Kartoffelwalzmehl auch direkt zugegeben werden kann. Man kann auch so verfahren, daß man die Produkte vor ihrer Verwendung noch rnit Alkalien in wäßriger Lösung aufschließt und erst dann der Holländermasse zusetzt oder daß man sie gem-einsam mit den sonst noch zur Leimung, Füllung und Färbung des Papieres erforderlichen Substanzen verarbeitet. Selbstverständlich kann man Kartoffelwalzmehl und -flocken auch gemeinsam mit Harzleim, Casein, Wasserglas und sonstigen Leimungsmitteln verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Leimung von Papier; dadurch gekennzeichnet, daß als Leimungsmittel Kartoffelwalzmehl oder Kartoffelflocken verwendet werden. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese Leimungsmittel für sich allein oder im Verein mit anderen zur Leimung, Füllung und Färbung des Papieres dienenden Stoffen angewendet werden.
DET47470D 1936-09-15 1936-09-15 Verfahren zur Leimung von Papier Expired DE682173C (de)

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