DE681827C - Elektrodenanordnung fuer Braunsche Roehren - Google Patents

Elektrodenanordnung fuer Braunsche Roehren

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Publication number
DE681827C
DE681827C DER88832D DER0088832D DE681827C DE 681827 C DE681827 C DE 681827C DE R88832 D DER88832 D DE R88832D DE R0088832 D DER0088832 D DE R0088832D DE 681827 C DE681827 C DE 681827C
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DE
Germany
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electrode arrangement
electrodes
arrangement according
insulating
tubes
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Expired
Application number
DER88832D
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Wienecke
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Loewe Opta GmbH
Original Assignee
Loewe Opta GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE681827C publication Critical patent/DE681827C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/82Mounting, supporting, spacing, or insulating electron-optical or ion-optical arrangements

Landscapes

  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

  • Elektrodenanordnung für Braunsche Röhren Bei Kathodenstrahlröhren nach B r a u n mit eng gebündelter und stark gerichteter Entladung ist es Bedingung, daß die zur Bildung des Elektronenstrahls nötigen Elektroden gut zentrisch zur Mitte der Entladungsbahn angeordnet sind. Ist diese Bedingung nicht erfüllt, so ist die Ausbildung einer ungestörten, geradlinigen Entladung nicht möglich. Bei einer nur geringen Abweichung verläßt der Strahl das Elektrodensystem in schiefer Richtung und trifft, wenn es sich z. B. um eine Kathodenstrahlröhre mit Leuchtschirm handelt, den Schirm nicht an der beabsichtigten Stelle. Ist die Abweichung jedoch beträchtlich, so verläßt der Kathodenstrahl das System überhaupt nicht, und die Röhre ist gänzlich unbrauchbar.
  • Bei den bisherigen Konstruktionen derartiger Röhren ist die Erreichung einer guten Zentrierung in hohem Maße von der Geschicklichkeit des den Aufbau Herstellenden abhängig. Es tritt auch häufig der Fall ein, daß in einem z. B. mit Hilfe von Lehren sorgfältig aufgebauten System beim nachfol= genden Evakuierungsprozeß, bei dem das gesamte Entladungsgefäß zwecks Entgasung hoch erhitzt werden muß, Zentrierfehler auftreten. Dies kommt daher, daß die Elektroden durch Auslösen von Materialspannungen infolge der Wärme sich gegenseitig verzogen haben.
  • Für Strahlsperrvorrichtungen ist eine Anordnung der Elektroden bekanntgeworden, bei welcher die Befestigung der Elektroden in der üblichen Weise mit Hilfe zweier Säulen als Traggerüst erfolgt. Die oben gekennzeichneten Nachteile werden jedoch auch durch diese Konstruktion nicht beseitigt.
  • Alle diese Nachteile werden jedoch bei einer Elektrodenanordnung für Braunsche Röhren, welche Glühkathoden, Konzentrationselektroden und Abledcplatten enthalten, dadurch beseitigt, daß gemäß der Erfindung sämtliche Elektroden aus konischen Rohren bestehen oder in solchen befestigt sind und durch Ineinanderschieben der konischen Teile unter Verwendung isolierender Zwischenlagen gegeneinander zentriert und in bestimmtem Abstand voneinander gehalten werden.
  • Diese Konstruktion ist ferner sehr leicht, auch von ungeübten Leuten, gut zentrisch aufzubauen. Zweckmäßig wird den verschiedenen Elektroden die Form von kegelförmigen, fest ineinandersteckbaren Rohrstücken gegeben, bei denen der Winkel zwischen Mantellinie und Mittelachse bei allen der gleiche sein kann. Als geeignet hat sich ein Gesamtöffnungswinkel von etwa q.5° erwiesen. Durch ebenso geformte passende Körper aus Isoliermaterial sind die einzelnen Elektroden voneinander getrennt. Alle Teile können durch eine einfache Spannvorricb-, tung, die einen Druck in Richtung der Längsachse ausübt, zusammengehalten werden. Das Ganze ergibt dann ein in sich standfestes, verhältnismäßig starres System.
  • Bei dieser Anordnung können alle Metallteile, insbesondere die becherförmigen konischen Rohrstücke, durch Stanzen und Ziehen genau und gleichartig hergestellt werden. Desgleichen sind die Isolierteile, die zweckmäßigerweise aus keramischem Material geformt werden, ohne besonderen Aufwand mit den in der Keramik üblichen Methoden genügend genau und billig als Massenartikel. herzustellen.
  • Ein Beispiel der erfindungsgemäßen Konstruktion ist in den Abbildungen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt und Abb. 2 einen Querschnitt in der Ebene A-B. Die Abbildungen zeigen unter Fortlassung der nicht zur Erfindung gehörenden Teile, inbesondere auch des Glaskörpers, das den Strahl erzeugende- System einer Kathodenstrahlröhre mit einem Ablenkplattenpaar. Die strichschraffierten Teile 5, 8, 11, 12 sind die Elektroden, während die anders schraffierten Teile 6, 7, 9, 10, 13 die Isolierkörper darstellen. Den Ausgangspunkt der Entladung bildet die Glühkathode i, die z. B. aus einem Platinband bestehen kann, das auf seiner Mitte einen kleinen Fleck aus Wehneltscher Oxydmasse besitzt. Das Platinband ist an zwei Zuleitungen 2 aus starkem Draht befestigt, die ihrerseits durch zwei Röhrchen 3 aus Isoliermaterial hindurchgeführt sind. Diese Röhrchen sind in Löchern des becherförmigen Metallkörpers ¢ und eines an letzterem beispielsweise angeschweißten tellerförmigen Gegenlagers q.' befestigt. Die Röhrchen 3 sowie die Zuführungsleitungen :z sind in irgendeiner geeigneten Weise gegen Verschiebungen und Verdrehungen in ihren Lagern gesichert, beispielsweise durch Brei-oder vierkantige Querschnitte und Anstauchungen der Metallzuleitungen, und zwar an den aus den Röhrchen herausragenden Enden. Ein zweiter, ähnlich wie der Metallkörper q. geformter Becher befindet sich bei 5. Er hat in der Mitte seines Bodens eine Öffnung, die die Wirkung des zur Strahlkonzentrationdienenden sog. Wehneltzylinders ausübt. Zwischen den beiden Bechern q. und 5 befindet sich der erste der Isolierkörper 6. Ein weiterer, ebenso geformter Isolierkörper ist bei 7 dargestellt; er trägt den Becher 8, in dessen Boden sich ebenfalls eine Öffnung befindet. Dieser Becher 8 stellt die Anode des Systems dar. In der gleichen Art sind, durch die Isolierkörper 9 und io voneinander getrennt, zwei weitere Becher i i und 12 angeordnet, von denen jeder eine Ablenkplatte trägt. Jede Platte ist so an ihrem Becher befestigt, daß sie sich im fertig zusammengebauten System, so wie dargestellt, einander gegenüberstehen. In ähnlicher Weise können natürlich noch weitere Elektroden angeordnet werden. Ferner kann selbstverständlich die Kathode aus Platinband durch eine solche mit indirekter Heizung ersetzt werden und die Emissionsfläche selbst eine geeignete Form und "Größe aufweisen. Der letzte Becher 12 trägt wieder ein Isolierstück 13, um das der konische Ring 14 liegt, der in Verbindung mit den Gewindestiften 15 und einem hervorstehenden Rand des Bechers q. zum Zusammenhalten des Systems dient.
  • Das ganze System ist jetzt ein starres Gebilde, dessen einzelne Teile zwangsläufig zur Mittelachse angeordnet sind. Es kann so durch geeignete Befestigungsmethoden und -mittel auf den Glasfuß des Vakuumrohres montiert werden. Zweckmäßig können hierzu beispielsweise die - nötigenfalls verlängerten - Gewindestifte 15 benutzt werden.
  • Als Material für die Isolierkörper kommen alle Stoffe in Frage, die vakuumsicher, wärmebeständig und genügend nichtleitend sind, z. B. Glas, Quarz, Glimmer, Porzellan, Speckstein, Oxyde von Metallen bzw. Gemische derselben, wie Aluminiumoxyde, wie z. B. Sinterkorund, Magnesiumoxyd, Berylliumoxyd, Zirkonoxyd, oder auch Glimmerpulver, welches mit einem geeigneten, vorzugsweise organischen Bindemittel angerührt ist, und ähnliche Stoffe, die neuerdings von der keramischen Industrie unter den verschiedensten Namen in den Handel gebracht werden. Es ist zweckmäßig, solche Stoffe zu verwenden, die mit einer vakuumdichten Glasur versehen werden können. Die von den Metallbechern nicht berührten Oberflächen der Isolierkörper können durch Anbringen von Rillen oder ähnlichem vergrößert werden, zwecks Erhöhung des Kriechweges zwischen den Elektroden. Ferner können auch die von den Metallteifen bedeckten Oberflächen mit Rippen versehen werden, um den Isolationswert zu erhöhen und eine schnellere Entgasung der Metallteile und Isolierkörper zu ermöglichen. Zur deutlichen Veranschaulichung ist eine derartige Rippenausbildung in Abb. 2 dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrodenanordnung für Braunsche Röhren mit Glühkathode, Konzentrationselektroden und Ablenkplatten, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Elektroden aus konischen Rohren bestehen oder in solchen befestigt und durch Ineinanderschieben der konischen Teile unter Verwendung isolierender Zwischenlagen gegeneinander zentriert und in bestimmtem Abstand voneinander gehalten sind. --. Elektrodenanordnung für Braunsche Röhren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Elektroden befindlichen Isolierkörper als konische Rohre ausgebildet sind. 3. Elektrodenanordnung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden und die Isolierkörper die gleichen Konuswinkel haben. 4. Elektrodenanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektrodensystem zwischen zwei insbesondere ringförmigen Paßstücken angeordnet ist, die durch Stifte, vorzugsweise unter Verwendung von Zuggliedern (Schraubenbolzen), miteinander verbunden sind. 5. Elektrodenanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das gesamte Elektrodensystem als Ganzes, vorzugsweise mittels der nötigenfalls verlängerten Stifte, an dem Glasfuß der Röhre befestigt ist. 6. Elektrodenanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper an den mit den Elektroden in Berührung stehenden und/oder an den nicht mit den Elektroden in Berührung stehenden Oberflächen mit Rillen oder Stegen versehen sind. 7. Elektrodenanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper aus vakuumsicheren, wärmebeständigen und hochisolierenden Werkstoffen, wie Glas, Quarz, Glimmer, Porzellan, Speckstein, oder aus einem oder mehreren Oxyden von Metallen, wie Aluminiumoxyd (Sinterkorund), Magnesiumoxyd, Berylliumoxyd, Zirkonoxyd, hergestellt sind. B. Elektrodenanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der Isolierkörper mit einer vakuumdichten Glasur versehen sind.
DER88832D 1933-09-23 1933-09-24 Elektrodenanordnung fuer Braunsche Roehren Expired DE681827C (de)

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DER88832D DE681827C (de) 1933-09-23 1933-09-24 Elektrodenanordnung fuer Braunsche Roehren

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DE (1) DE681827C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039654B (de) * 1955-06-10 1958-09-25 English Electric Valve Co Ltd Elektronenstrahlerzeugungssystem
DE972870C (de) * 1951-10-09 1959-10-15 Philips Nv Elektronenstrahlroehre mit einem Elektronenstrahlerzeugungssystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972870C (de) * 1951-10-09 1959-10-15 Philips Nv Elektronenstrahlroehre mit einem Elektronenstrahlerzeugungssystem
DE1039654B (de) * 1955-06-10 1958-09-25 English Electric Valve Co Ltd Elektronenstrahlerzeugungssystem

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