DE68153C - Dachplatten aus Holz - Google Patents

Dachplatten aus Holz

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DE68153C
DE68153C DENDAT68153D DE68153DA DE68153C DE 68153 C DE68153 C DE 68153C DE NDAT68153 D DENDAT68153 D DE NDAT68153D DE 68153D A DE68153D A DE 68153DA DE 68153 C DE68153 C DE 68153C
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DE
Germany
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roof
plates
tiles
row
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68153D
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English (en)
Original Assignee
C. VON MOD RÄCH, Kaiserl. Russ. Ingenieur-Oberst, in St. Petersburg, Ingenieur-Schlofs, Grofse Gartenstr. 2
Publication of DE68153C publication Critical patent/DE68153C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/29Means for connecting or fastening adjacent roofing elements
    • E04D1/2907Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections
    • E04D1/2914Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements
    • E04D1/2916Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements the fastening means taking hold directly on adjacent elements of the same row

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTVt
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf zwei neue Dachziegelformen und die Art und Weise, in welcher dieselben beim Dachdecken angeordnet werden.
In Fig. ι der Zeichnung ist die eine Ziegelform dargestellt, Fig. 2 und 3 zeigen die andere von oben und unten in perspectivischer Ansicht. Aus den übrigen Figuren ist die Art und Weise ihrer Anordnung ersichtlich.
Beide Dachziegelformen sind parallelepipedische Brettchen, von denen die eine in Fig. 1 dargestellte nahe der Längsseiten und parallel dazu zwei Rinnen c besitzt. An der Unterseite ist nahe der schmalen Kante die Querleiste b befestigt, während an den Ecken dieser Kanten die unteren Längskanten bei α α etwas abgeschrägt sind. Bei der anderen Form (Fig. 2 und 3) sind' gleichfalls solche Leisten b vorhanden, nur sind dieselben etwas kürzer gehalten, so dafs sie nicht bis an die Längsseiten heranreichen.
Die Kanten der letzteren sind oben und auf dem entgegengesetzten Ende bei a1 ax auf ein kurzes Stück (entsprechend α α der Fig. 1) abgeschrägt.
Man stellt die Ziegel am besten aus trockenen Brettern her. Dieselben sind gewöhnlich derartig etwas verzogen, dafs die dem Marke am nächsten gelegenen Flächen ein wenig convex, die entgegengesetzten concav sind. Diese Krümmung läfst man auch bei den einzelnen Ziegeln bestehen, indem man dementsprechend hobelt, und zwar ist es vortheilhaft, wenn bei der Form Fig. 1 die concave Fläche nach oben (aufsen) zu liegen kommt, bei der anderen Form Fig. 2 und 3 die convexe Seite nach aufsen, da sich unter diesen Umständen bei ihrer Gesammtanordnung die einzelnen Ziegel fester an einander schliefsen.
Es empfiehlt sich, dieselben vor ihrer Verwendung an den der Witterung ausgesetzten Stellen mit passenden Chemikalien zu imprägniren oder mit einem Oelanstrich zu versehen, um sie gegen die zerstörenden Einflüsse der Feuchtigkeit und Luft zu schützen.
Das Eindecken der Dächer mit den oben beschriebenen Ziegeln geschieht nun in der Weise, dafs auf die Dachsparren C Latten fxf'2 aufgenagelt werden, welche von Mitte zu Mitte eine der Länge der Ziegel entsprechende Entfernung vermindert um die Länge der Aussparungen α haben. Die unterste Reihe wird zuerst gelegt, wobei immer zwei Ziegel A von einer der anderen Form B so weit überdeckt werden, dafs die Längskanten von B gerade über die Mitte der Rinne c zu liegen kommen, die Leisten b der unteren Ziegel A legen sich dabei hart an die untere Kante der ersten Latte fl an.
Die nächste Reihe Ziegel kommt in ähnlicher Weise auf die beiden folgenden Latten f'2fa zu liegen, wobei sie mit ihren unteren Enden um die Länge der Abschrägungen a über die darunter liegenden übergreifen, so dafs sie mit den-Leisten b an letztere anstofsen, wodurch gleichzeitig ein Abschlufs der Rinnen c gegen Eindringen von Schnee etc. hergestellt wird.
Die Abschrägungen α der unteren Ziegel A einer oberen Reihe legen sich an diejenigen a der oberen Ziegel B der unteren Reihe so an, dafs diese Ziegel in einer Ebene liegen.

Claims (3)

  1. Auf diese Weise wird mit dem Eindecken bis zur Firste fortgefahren.
    Die Befestigung der Ziegel auf den Latten geschieht durch Nägel, deren obere Hälfte zweckmäfsig mit einer Kupfer- oder Zinkschicht versehen ist, um sie vor dem Rosten zu schützen. Von den oberen Reihen brauchen nur die Deckziegel B mit je einem Nagel e befestigt zu werden.
    • Bei sehr flachen Dächern ist es vortheilhaft, die schrägen Flächen α der Dachziegel B etwas mehr nach der Mittelachse hin zu verlegen, damit diese Ziegel noch mehr die untere (A) überdecken. Aufserdem sind die oberen Längskanten etwas abzustumpfen oder abzurunden (wie aus Fig. 6 ersichtlich ist), um dem Regenwasser einen besseren Abflufs zu geben. Diese Construction erfordert zwar eine etwas gröfsere Anzahl von Bedeckungsmaterial, verleiht aber dem Dache ein elegantes Aussehen und verhindert eine Beschädigung der Kanten der Deckziegel beim Betreten des Daches.
    Die Reparatur eines auf vorstehend beschriebene Weise hergestellten Daches ist sehr einfach.
    Soll z. B. ein oberer schadhaft gewordener Dachziegel (B) ausgewechselt werden, so braucht man denselben mittelst eines Beiles sammt seinem Nagel nur einfach herauszuheben und einen neuen einzuschieben. Beim Auswechseln eines unteren Ziegels A müssen erst die beiden benachbarten oberen B entfernt werden, worauf er dann selbst leicht herausgehoben und durch einen anderen ersetzt wird.
    Patenτ-Ansprüche:
    ι . Dachplatte aus Holz, welche auf der oberen Seite nahe und parallel zu den Längskanten mit zwei Rinnen c versehen ist und auf der unteren Seite in der Nähe der Unterkante eine Querleiste b hat, während das vor dieser letzteren liegende kurze Stück der Längskanten bei α abgeschrägt ist.
  2. 2. Eine in Verbindung mit der unter Anspruch i. gekennzeichneten Platte zur Anwendung kommende Dachplatte, welche auf der Unterseite nahe , der Unterkante eine nicht ganz bis zu den Längsseiten reichende Querleiste b besitzt, während auf der oberen Seite am oberen Ende die unter ι. erwähnten Abschrägungen α sich befinden.
  3. 3. Die Anordnung der unter Anspruch 1. und 2. gekennzeichneten Platten in der Weise, dafs man beim Decken des Daches, von unten nach oben anfangend, zuerst die mit Rinnen versehenen Platten in Abständen auf die Dachplatten nagelt und die Zwischenräume mit den unter 2. ,gekennzeichneten Platten überdeckt, deren Längsseiten dabei über die Mitten der Rinnen zu liegen kommen, worauf die folgende Reihe in gleicher Weise hergestellt wird, so zwar, dafs die Platten dieser mit ihren vor den Leisten b befindlichen Enden auf der ersten Reihe aufliegen und die Tragplatten der oberen Reihe sich mit den Abschrägungen bei a derart über die Deckplatten der unteren legen, dafs die ersteren mit den letzteren immer eine Ebene bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68153D Dachplatten aus Holz Expired - Lifetime DE68153C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2860817A1 (fr) * 2003-10-08 2005-04-15 Yoan Bibollet Bardeau perfectionne destine a la realisation de couverture bois

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