DE681244C - Presse zum wahlweise einstellbaren Schmieren mit verschiedenen Druecken - Google Patents

Presse zum wahlweise einstellbaren Schmieren mit verschiedenen Druecken

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DE681244C
DE681244C DEN38865D DEN0038865D DE681244C DE 681244 C DE681244 C DE 681244C DE N38865 D DEN38865 D DE N38865D DE N0038865 D DEN0038865 D DE N0038865D DE 681244 C DE681244 C DE 681244C
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DE
Germany
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piston
pressure piston
press
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low
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DEN38865D
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RUDOLF NOELLE DIPL ING
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RUDOLF NOELLE DIPL ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/10Devices for supplying lubricant by manual action delivering grease

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Presse zum wahlweise einstellbaren Schmieren mit verschiedenen Drücken Es sind bereits Abschmierpressen bekannt, welche ein wahlweise einstellbares Abschmieren mit verschiedenen Drücken ermöglichen.
  • Eine solche bekannte Vorrichtung besitzt außer dem bei Handschmierpressen mit Schraubenbetätigung üblichen, die ganze Gehäusebohrung ausfüllenden Kolben einen diesem vorgeschalteten, durch einen verschließbaren Umgehungskanal außer Betrieb setzbaren Differentialkolben. Es sind also bei dieser Bauart drei Kolbengleitpassungenerforderlich, die, wenn man den Umgehungskanal von außen verschließbar macht, alle drei verschiedene Durchmesser haben, wozu noch die nicht einfache Unterbringung des Umgehungskanals und der Verschließeinrichtung kommt. Außerdem läßt sich dieses Bauprinzip nicht verwenden zum Abschmieren mittels verschiedener wahlweise anzuwendender Schmiermittel.
  • Bei einer weiteren bekannten Bauart, welche einen Plunger mit unter bestimmten Voraussetzungen mit diesem kuppelbaren hohlzylindrischen Zusatzkolben enthält, ist die pro Hub geförderte Schmiermittelmenge stets ungewiß, da sich niemals von außen erkennen läßt, ob diese Vorrichtung jeweils als Niederdruck- oder als Höchdruckpresse arbeitet. Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber eine Presse, welche ein Fördern mit bestimmten wahlweise einstellbaren Drücken gestattet und sich darüber hinaus leicht so ausbilden läßt, daß man dann wahlweise verschiedene Schmiermittel fördern kann. Dies wird erfindungsgemäß durch die Verwendung eines Hochdruckkolbens erreicht, mit welchem ein Zusatzkolben starr kuppeibar ist, so daß wahlweise entweder nur der Hochdruckkolben oder beide zusammen als Niederdruckkolben angetrieben werden.
  • Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Auf der Zeichnung zeigt Fig. r einen senkrechten Längsmittelschnitt durch einen Auspreßzylinder mit der Einrichtung zum verschiedenen Einstellen des Abschmierdruckes bzw. der Fördermenge, Fig. a einen waagerechten Mittelschnitt durch den Auspreßzylinder gemäß Fig. r, Fig. 3 und q. senkrechte Querschnitte nach Linie III-III und IV-IV der Fig. r, Fig. 5 eine vereinfachte Ausführungsform einer Einstellvorrichtung ähnlich Fig. z und Fig. 6 eine Seitenansicht einer vollständigen fußbetätigten Presse mit einer Einrichtung nach Fig. z bis q.. In Fig.6 ist die äußere Behälterwandung des Vorratsbehälters mit i bezeichnet. Der Vorratsbehälter enthält nur ein einziges oder mehrere Schmiermittel. Unten befindet sich der Fuß 3, oben die Schraubkappe 4.
  • Auf der am Fuß 3 befestigten Achse 7 ist der Winkelheber 8 schwenkbar gelagert. Am freien Ende des Kraftarmes 8 befindet sich eine Trittplatte, mittels deren die Abschmierpresse betrieben wird. An den Lastarmen des Winkelhebels 8 sind Zugbänder io angelenkt. Diese bewegen über das kreuzkopfartige Gleitstück i i die Kolbenstangen.
  • Wie aus Fig. i bis 4 ersichtlich, bewegen sich im Auspreßzylinder zwei konaxiale Kolben 40, 41. Der äußere Hohlkolben 4o bildet zusammen mit dem inneren Kolben 41 den Auspreßkolben für Niederdruckförderung. Es wird entweder der innere Hochdruckkolben 41, welcher mit dem Kreuzkopf i i stets fest verbunden bleibt, für sich allein bewegt, oder es wird der äußere Kolben 4o mit dem Kreuzkopff i i in Verbindung gebracht und zugleich mit dem inneren Hochdruckkolben 41 bewegt. Hierzu ist der Niederdruckkolben 4o am Ende mit einem Flansch und zwei riegelförmigen Nasen 42 versehen, welche in zwei Nuten 49, 5o im Zylindergehäuse eingreifen können. Der Flausch trägt in seiner Stirnfläche einen Schlitz 44. Am Kreuzkopf i i sind zwei Hohlzylinders agmente 45, 46 angebracht, welche parallel zur Kolbenstange 41 liegen und an ihren freien Enden mit zwei Nuten 47, 48 versehen sind. Wenn der Kreuzkopf i i bei einem Arbeitshub in seiner linken Totpunktstellung steht, dann liegen diese Nuten 47, 48 mit den Nuten 49, 5o im Zylindergehäuse und den Nasen 42, 43 in einer Ebene. Durch Drehung des Niederdruckkolbens 4o mittels des Schlitzes 44 können also die Nasen 42, 43 des Niederdruckkolbens 4o aus der Verriegelung mit dem Zylindergehäuse, d. h. aus den Nuten 49, 5o herausgedreht und in die Nuten 47, 48 des Kreuzkopfes i i hineingedreht werden. Hierdurch kann also der Niederdruckkolben 40 in feste Verbindung mit dem Kreuzkopf und damit mit dem Triebwerk gebracht und somit gleichzeitig mit dem Hochdruckkolben 41 betätigt werden.
  • Die hierzu erforderliche Drehung des Niederdruckkolbens 40 erfolgt mit Hilfe der im Kreuzkopf gelagerten und die Kolbenstange 41 konzentrisch umschließenden Buchse 51, welche mittels des Querstiftes 52 in ihrer Lage im Kreuzkopf gehalten und um 9o° verstellt werden kann. Diese Buchse 51 besitzt an ihrer dem Zylinder zugewandten Seite 2 klauenförmige Fartsätze 53, 54, welche in den Schlitz 44 in der Stirnfläche des N iederdruckkolbens hineingreifen, wenn der Kreuzkopf i i seine linke Totpunktstellung einnimmt. Durch Bewegen des Querstiftes 52 kann alsdann der Niederdruckkolben 4o durch den schlüsselartigen Eingriff der Nasen 53, 54 in den Schlitz 44 um 90° gedreht werden. Bei dieser Drehung wird die im Niederdruckkolben vorhandene Einströmöffnung 55 ebenfalls um 9o° gedreht.
  • In der in Fig. i dargestellten Hochdruckstellung der Preßpumpe saugt der Hochdruckkolben 41 in seiner ausgezogenen Umkehrstellung neues Schmiermittel aus dem Schmiermittelvorratsbehälter durch.die Ansaugöffnung 23 in der Zylinderwand 15 und durch die Einströmöffnung 55 im Zusatzkolben 40 an.
  • Befindet sich jedoch die Preßpumpe in Niederdruckstellung, ist also der Zusatzkolben 4o und damit auch die Einströmöffnung 55 in diesem tun 9o° gedreht, so erfolgt das Ansaugen von neuem- Schmiermittel durch die Ansaugöffnung 23 in beide Zylinderräume, da in seiner ausgezogenen Umkehrstellung der Zusatzkolben 40 in gleicher Weise wie der Hochdruckkolben 41 die Ansaugöffnung 23 sowie dessen Verlängerungen bis zum Hochdruckzylinder freigibt.
  • Anstatt der vorstehend beschriebenen besonders raumsparenden Ausführung kann auch nach Fig. 5 der Zusatzkolben 4o eine Verlängerung 56 und ein an dieser sitzendes Nasenpaar 57 erhalten, welches in einer parallelen Ebene zu dem Nasenpaar 42; 43 liegt. Zwischen beiden Nasenpaaren erhält der Zusatzkolben einen Querstift 59, mittels dessen er unmittelbar gedreht werden kann.
  • Der Niederdruckzylinder ist durch den Verschlußstopfen 68 verschlossen. Durch die Ringnuten 66, 67 und den Kanal 69 gelangt das ausgepreßte Schmiermittel nach Durchströmen des Rückschlagventils 38 in den Ausströmkanal 39.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Presse zum wahlweise einstellbaren Schmieren mit verschiedenen mittels eines Hochdruckkolbens und eines Niederdruckkolbens erzeugten Drücken, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Hochdruckkolben (41) in an sich bekannter Weise ein Zusatzkolben (4o) von z. B. ringförmigem Querschnitt angeordnet ist, der mit dem Hochdruckkolben (41) starr kuppelbar ist und zusammen mit diesem den Niederdruckkolben (41, 4o) bildet.
  2. 2. Presse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Kupplungseinrichtung (42 bis 5o), welche beim Entkuppeln des Zusatzkolbens (4o) diesen mit einem feststehenden Teil (3, 15) verriegelt und beim Kuppeln der Kolben, den Zusatzkolben. (4o) vom Gehäuse (3) entriegelt.
  3. 3. Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des Zusatzkolbens (4o) durch einen Drehstern oder Querstift (5g) erfolgt, welcher entweder an der in der Verlängerung (56) des Zusatzkolbens liegenden und mit ihm fest verbundenen Buchse (56) oder an einer drehbar im Kreuzkopf (i i) gelagerten Buchse (51) angreift, und daß durch die Drehung ein Bajonettverschluß zwischen den beiden Kolben in ihrer sich denk=enden Totlage hergestellt oder gelöst wird.
DEN38865D 1935-11-20 1935-11-20 Presse zum wahlweise einstellbaren Schmieren mit verschiedenen Druecken Expired DE681244C (de)

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DE (1) DE681244C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911795C (de) * 1941-12-24 1954-05-20 Matra Werke Gmbh Schmierpresse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE911795C (de) * 1941-12-24 1954-05-20 Matra Werke Gmbh Schmierpresse

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