DE680440C - Rechenwaage mit gegeneinander verschiebbaren, logarithmisch geteilten Skalen - Google Patents

Rechenwaage mit gegeneinander verschiebbaren, logarithmisch geteilten Skalen

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DE680440C
DE680440C DET46871D DET0046871D DE680440C DE 680440 C DE680440 C DE 680440C DE T46871 D DET46871 D DE T46871D DE T0046871 D DET0046871 D DE T0046871D DE 680440 C DE680440 C DE 680440C
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Description

  • Rechenwaage mit gegeneinander verschiebbaren, logarithmisch geteilten Skalen Die Erfindung betrifft eine Rechenwaage mit gegeneinander verschiebbaren logarithmisch geteilten Skalen, von denen die eine von Hand, die andere von der Lastausgleichvorrichtung verstellt wird.
  • Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art arbeiten mehrere auf logarithmischer Grundlage entstandene Skalen und Kurven zusammen, woraus sich einmal eine schwierige Herstellung der Einrichtung ergibt und zum anderen die rasche Ablesung des Ergebnisses erschwert wird. Demgegenüber bezweckt die Erfindung sowohl eine Vereinfachung in der Herstellung der Einrichtung selbst als auch die Erleichterung der Ablesung. Dieses angestrebte Ziel wird dadurch erreicht, daß ein seine logarithmisch angeordneten Anzeigen in üblicher Weise in einer geraden Reihe tragender und in seiner Längsrichtung von Hand einstellbarer Skalenträger mit einer auf logarithmischer Grundlage entstandenen und auf einem unter der Einwirkung einer Meßgröße quer zu jenem Skalenträger beweglichen Anzei geglied angeordneten zusammenhängenden Kurve derart zusammenwirkt, daß sich der Schnittpunkt dieser Kurve mit der Kante jenes Skalenträgers bei Bewegungen des die Kurve tragenden Anzeigegliedes logarithmisch längs der Kante des Skalenträgers verschiebt.
  • Besonders zweckmäßig ist es dabei, die auf logarithmischer Grundlage entstandene Kurve auf der üblichen zylindrischen Anzeigetrommel unterzubringen.
  • Bei reinen Rechenvorrichtungen ist es an sich bekannt, eine nach logarithmischen Grundsätzen hergestellte Kurve quer gegen feste, logarithmisch geteilte Skalen zu verschieben und gegebenenfalls dabei die Kurve auf einem drehbaren Zylinder anzuordnen. Die Anwendung dieser bekannten Einzelheiten auf eine Rechenwaage ergibt eine besonders vorteilhafte und einfache Anzeige des Preises der abgewogenen Ware.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt.
  • Es zeigen: Fig. I die Vorderansicht einer selbstanzeigenden Zylinderwaage mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei einzelne Teile weggebrochen dargestellt sind, Fig. II eine vergrößerte Teilansicht mit einem Teil der logarithmisch eingeteilten, mit einem feststehenden Zeiger zusammenarbeitenden verschiebbaren Skala und der Abwicklung der Zylinderoberfläche, auf die eine logarithmische Kurve und außerdem eine Skala eingezeichnet ist, die das Gewicht in Pfunden und Teilen hiervon anzeigt, Fig. III und IV ebenfalls in vergrößerter Ansicht andere Bereiche der logarithmisch eingeteilten Verschiebeskala, Fig. V eine verkleinerte Ansicht der gesamten Abwicklung der Zylinderoberfläche, auf der die logarithmische Kurve und die Gewichtsskala zu sehen ist, Fig. VI eine vergrößerte Schnittansicht nach der Linie VI-VI der Fig. I, die eine federbetätigte Rolle zum Aufwickeln des einen Endes des die logarithmisch geteilte Skala tragenden Stahlbandes erkennen läßt, Fig. VII eine ähnliche vergrößerte Schnittansicht (im Schnitt nach der Linie VIl-VIl der Fig. VIII), die eine handbetätigte Rolle zum Aufwickeln des anderen Endes des die logarithmisch geteilte Skala tragenden Stahlbandes zeigt, Fig. VIII eine Draufsicht von oben auf einen nach der Linie VIII-VIII der Fig. VII geführten Schnitt durch die handhetätigte Rolle, Fig. IX eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. I, die die gegenseitige Lage der Anzeigevorrichtung, der Beleuchtungsvorrichtung, des Ablesefensters und der Linsen zeigt, und Fig. X eine Teilansicht einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei das Ablesefenster und die Linsen entfernt sind.
  • Die dargestellte Waage besitzt ein Fußgestell I, auf dem ein aufrecht stehendes Gehäuse 2 angeordnet ist. An letzteres schließt sich ein Gehäuse 3 an. Auf dem Grundgestell I ist ein Stützträger 4 angeordnet, der Lagers chnei den 5 und 6 trägt, die an dem Wiegehebel 7 befestigt sind. Von dem Wiegehebel 7 wird ein Schalenspreizgestell 8 mit der Lastschale g getragen. Die Lage des Schalenspreizgestelles wird durch eine nach unten ragende Spreizgestellstange 10 mit einer nicht gezeigten Lenkervorrichtung aufrecht erhalten. Das Gewicht des Schalenspreizgestelles und der Schale wird durch ein an dem Hebel 7 befestigtes Gegengewicht ii ausgeglichen.
  • Der Wiegehebel 7 ist mit einer selbsttätigen Lastausgleichvorrichtung (Neigungshebel oder Feder) und mit der Anzeigetrommel I2 verbunden.
  • Auf die Oberfläche der Anzeigetrommel I2 ist eine iogarithmische Kurve 13 eingezeichnet (Fig. V), außerdem kann auch eine gleichmäßig geteilte Gewichtsskala I5 der üblichen Art vorgesehen werden.
  • An dem einen Ende des Gehäuses 3 ist ein Arm I6 angeordnet, in. dem in einem Kugellager 17 das untere Ende einer aufrecht stehenden Welle I8 gelagert ist. Ihr oberes Ende ist in dem an dem Arm I6 befestigten Rahmen 19 gelagert. Mit der Welle 18 ist eine Rolle 20 fest verbunden, und auf die Welle und die Rolle wirkt eine Spiralfeder2I, deren eines Ende an der Welle Ig befestigt ist, während ihr anderes Ende mit dem Rahmen Ig in Verbindung steht. Auf die Rolle 20 ist das eine Ende eines biegsamen Metallbandes 22 gewickelt, das nahe vor der Anzeigetrommel 12 durch das Gehäuse 3 hindurchgeht, ohne die Zylinderoberfläche zu berühren.
  • Auf der anderen Seite des Gehäuses 3 ist ein ähnlicher Arm 23 befestigt, in dem eine mit einem Einstellknopf 25 ausgerüstete Achse 24 gelagert ist. Das obere Ende dieser Achse 24 erstreckt sich durch einen Rahmen 26 und trägt einen Bund 27 mit einem aufrecht stehenden Bolzen 28, der in die Kerben einer Malteserkreuzanschlagscheibe 29 eingreift, die zwecks Teildrehung auf einem an dem Rahmen 26 befestigten Bolzen 30 augeordnet ist. Infolge ihrer Ausbildung (Fig. VIII) kann diese Anschlagscheibe 29 keine vollständige Umdrehung ausführen und gestattet daher der Achse 24 nur eine beschränkte Zahl von Umdrehungen. In der gezeigten Ausführungsform kann diese Achse nur fünf Drehungen in jeder Richtung ausführen. Auf der Achse 24 ist eine Rolle 3I befestigt, auf welcher das andere Ende des biegsamen Metallbandes 22 gewickelt ist. Eine vierfach gegabelte Feder 32 drückt gegen die obere Seite der Rolle 3I und hält so durch Reibung die Rolle 3I in jeder Lage fest, in die sie durch den Knopf 25 gedreht wird (Fig. VII).
  • Das biegsame Metallband 22 ist längs seiner oberen Kante mit logarithmischen Teilungen versehen, die sich vom Bruchteil einer Einheit bis zu irgendeiner höheren Zahl, beispielsweise bis zu 10 000, erstrecken. Diese Teilungen entsprechen dem Aufbau der Anzeigekurve 13 auf dem Auzeigezylinder.
  • Wenn eine Last auf die Schale g aufgelegt wird, dreht sich die Anzeigetrommel in eine dem Gewicht der Last entsprechende Stellung, und die Kurve 13 schneidet die obere Kante des Bandes 22 in einem Punkt, der nach seiner Lage dem Logarithmus des Gewichtes der Last entspricht. Hierzu ist jedoch vor der Benutzung eine gewisse Einstellung je nach Art der verwendeten Gewichtseinheit erforderlich. Soll z. B. in Pfund gewogen werden, so wird vorher ein Pfund auf die Lastschale 9 gelegt. Dabei nimmt die Kurve 13 die in der Fig. II gezeigte Lage ein. Durch Drehen des Knopfes 25 muß nun das Band 22 so weit verschoben werden, bis der Schnittpunkt der Kurve I3 mit der Oberkante des Skalenbandes 22 bei der mit I bezeichneten Stelle der logarithmischen Teilung liegt. Befindet sich das Band 22 in dieser Stellung, so bewirkt ein Gewicht von It/4 Pfund auf der Schale 9, daß die Kurve I3 die Oberkante des Bandes 22 bei der mit 11/4 bezeichneten Stelle der Teilung schneidet usw.
  • Befindet sich das Band 22 also einmal in der in Fig. II gezeigten Stellung, so werden alle Lastgewichte auf der Schale unmittelbar in Pfund und Bruchteilen hiervon angezeigt.
  • Als Richtlinie für das Einstellen des Bandes in die in Fig. II gezeigte Stellung ohne Auflegen eines Pfundgewichtes auf die Schale g der Waage ist ein Zeiger 34 vorgesehen; dieser Zeiger ist im Gehäuse 3 mittels eines Armes 35 angebracht, und zwar dort, wo die Kurve I3 die Oberkante des Bandes 22 schneidet, wenn eine Last von einem Pfund auf die Schale g aufgelegt wird.
  • Soll in irgendwelchen anderen Gewichtseinheiten gewogen werden, so wird ein der jeweiligen Gewichtseinheit entsprechendes Gewicht auf die Schale 9 gelegt und durch Drehen des Knopfes 25 das Skalenband 22 verschoben, bis die mit I bezeichnete Stelle seiner Teilung an die Stelle gelangt, an der die Kurve I3 die Oberkante des Bandes 22 schneidet. Wenn sich das Band 22 einmal in dieser Stellung befindet, so wird das Gewicht irgendeiner auf die Schale aufgelegten Ware unmittelbar in der jeweiligen Gewichtseinheit angezeigt.
  • Um das Gewicht von Behältern auszugleichen, ist die Waage in bekannter Weise mit einem Taragewicht 36 ausgerüstet. Ist das Gewicht eines Behälters durch das Taragewicht 36 ausgeglichen, so kann z. B. eine Pinte Flüssigkeit in den Behälter gebracht, das Band so verschoben werden, daß die mit I bezeichnete Teilung sich im Schnittpunkt der Kurve I3 und der Oberkante des Bandes 22 befindet. Die Waage ist damit zur Anzeige in Pinten eingestellt.
  • In ähnlicher Weise kann die Waage auch zur Anzeige von beliebigen anderen Volumeneinheiten eingestellt werden.
  • Die Waage gemäß der Erfindung eignet sich auch gut zur Bestimmung der Yardzahl von Tuchstücken. Soll die Waage für diesen Zweck benutzt werden, so wird zunächst mit tels des Taragewichts 36 das Gewicht des etwa vorhandenen Brettes ausgeglichen, auf dem das Tuch aufgewickelt ist. Das Skalenband 22 wird dann verschoben, bis die der Yardzahl der Ware je Pfund entsprechende Teilung des Skalenbandes 22 mit dem Zeiger 34 zusammenfällt. Wird nun das Tuchstück auf die Schale 9 gelegt, so schneidet die Kurve I3 die Oberkante des Skalenhandes 22 an der Stelle, die der im Tuchstück enthaltenen Yardzahl entspricht. In ähnlicher Weise kann die Waage zur Anzeige in anderen Maßeinheiten benutzt werden, wie zur Anzeige von Längenmaßen (Zoll), Flächenmaßen (Quadratfuß) und Raummaßen (Kubikzentimeter).
  • Auch zum Bestimmen der spezifischen Gewichte von Flüssigkeiten oder von festen Körpern kann die Waage benutzt werden, und zwar folgendermaßen: Um das spezifische Gewicht einer Flüssigkeit zu bestimmen, werden zunächst ein Behälter mit Wasser und ein Behälter mit der zu prüfenden Flüssigkeit auf die Schale 9 gebracht und die Behälter und Flüssigkeiten durch das Taragewicht 36 ausgeglichen. Dann wird ein fester Körper zunächst im Wasser aufgehängt und das Band 22 S0 lange verschoben, bis die mit I bezeichnete Teilung sich an dem Schnittpunkt der Kurve 13 mit der Oberkante des Bandes 22 befindet.
  • Schließlich wird derselbe Körper in der zu prüfenden Flüssigkeit aufgehängt, worauf das spezifische Gewicht der zu prüfenden Flüssigkeit auf dem Skalenband 22 an dem Schnittpunkt seiner Oberkante mit der Kurve I3 angezeigt wird.
  • Um das spezifische Gewicht eines festen Körpers zu bestimmen, der schwerer als Wasser ist, wird ein Gefäß mit Wasser auf die Schale g gebracht und durch das Taragewicht 36 ausgeglichen. Dann wird dieser Körper mittels eines Fadens o. dgl. in das Wasser gehängt und das Band verschoben, bis die mit 1 bezeichnete Teilung sich am Schnittpunkt der Kurve I3 mit der Oberkante des Bandes befin det. Auschliellend wird der Körper heruntergelassen, bis er auf dem Boden des Gefäßes liegt; der neue Schnittpunkt der Kurve I3 mit der Oberkante des Bandes 22 entspricht dann dem spezifischen Gewicht des Körpers.
  • Auch für andere Zwecke kann die Waage verwendet werden. Sollen z. B. gleiche Stücke, wie Schrauben oder Kugeln, gezählt werden, so werden so viel Stücke auf die Schale gelegt, daß sich das linke Ende der Kurve I3 über die Oberkante des Bandes 22 hebt (Fig.II). Werden beispielsweise 12 Stücke auf die Schale gelegt, um die Kurve I3 in eine geeignete Anfangsstellung zu bringen, so wird dann das Band 22 so weit verschoben, bis die mit 12 bezeichnete Stelle der Teilung zum Schnittpunkt der Kurve I3 mit der Oberkante des Bandes gebracht ist. Werden dann die restlichen zu zählenden Stücke auf die Schale g gelegt, so wird die Stückzahl ohne weiteres unmittelbar auf dem Band 22 an der Stelle angezeigt, wo dessen Oberkante durch die Kurve I3 geschnitten wird.
  • Wird weiterhin ein zu bearbeitender Gegenstand oder Stoff auf die Lastschale g gelegt und das Band 22 verschoben, bis die mit 100 bezeichnete Stelle der Teilung sich am Schnittpunkt der Kurve 13 mit der Oberkante des Bandes befindet, und wird anschließend der Gegenstand oder Stoff nach der Bearbeitung wieder auf die Lastschale bei gleicher Stellung des Bandes 22 gelegt, so kann das Gewicht nach der Bearbeitung in Prozenten des ursprünglichen Gewichtes auf dem Band am Schnittpunkt der Kurve 13 mit seiner Oberkante abgelesen werden.
  • Soll eine Stoffmenge in beispielsweise 37 gleiche Teile geteilt werden, so wird der Stoff auf die Lastschale gelegt und das Band so weit verschoben, bis die mit 37 bezeichnete Stelle der Teilung sich am Schnittpunkt der Oberkante -des Bandes mit der Kurve 13 befindet.
  • Ist das Band 22 in dieser Stellung, so können Teile des Wiegegutes weggenommen werden, um den Schnittpunkt nacheinander auf die mit 36, 35, 34 usw. bezeichneten Stellen der Teilung des Bandes 22 zu bringen. Auf diese Weise wird der Stoff ohne Verlust und ohne Rückstand in die gewünschte Anzahl gleicher Teile geteilt.
  • Viele andere Bestimmungen von Werten, bei denen ein Faktor durch ein Gewicht, eine Kraft oder eine Bewegung gemessen werden kann, können leicht und schnell vorgenommen werden. Im allgemeinen zeigt die Vorrichtung selbsttätig jeden Wert an, der in der Weise ermittelt werden kann, daß zuerst eine Wägung oder eine andere Messung vorgenommen und dann eine Rechenschieberrechnung durchgeführt wird, bei welcher das Ergebnis der Wägung oder der Messung als Faktor benutzt wird.
  • Um die Ablesung der Anzeigen zu erleichtern, werden die zylindrische Oberfläche und das mit Teilungen versehene Band 22 durch eine Lampe 37 beleuchtet, die im Gehäuse 3 hinter dem Rahmen 38 eines durchsichtigen Fensters 39 angebracht ist. Eine Vergrößerungslinse 40 ist so auf Stangen 4I und 42 angeordnet, daß sie in die jeweilig gewünschte Lage verschoben werden kann, um die Anzeigen zu vergrößern.
  • Fig. X zeigt eine weitere Verbesserung, und zwar ist der früher nur für eine bestimmte Gewichtseinheit gültige ortsfeste Zeiger 34 durch einen verschiebbaren Zeiger 34a ersetzt, der in jede beliebige Stellung vor der Bandskala 22 gebracht werden kann. Die Vorrichtung ist mit einer feststehenden Skala 43a ausgerüstet, deren Teilungen als feste Bezugspunkte benutzt werden können, nach welchen der Zeiger 34a eingestellt werden kann. Diese Anordnung ist z. B. dann vorteilhaft, wenn die Kenntnis des Geldwerter eines unbekannten Postens von Schrauben zu 27 4t je Gros erwünscht ist. Der Bedienungsmann zählt dann zuerst auf die Lastschale soviel Schrauben, um die Kurve I3a in die Anfangsanzeigestellung zu bringen. Hierzu werden beispielsweise 20 Schrauben benötigt. Anschließend wird dann das Band 22a verschoben, bis die mit 20 bezeichnete Stelle der Teilung im Schnittpunkt der Linie I3a mit der Oberkante des Bandes 22a sich befindet, und der Zeiger 34a wird in Übereinstimmung mit der Stelle der Teilung auf dem Bande 22a gebracht, die einen Wert von I44 zeigt. Dann wird wiederum das Band 22a bewegt, bis die einem Wert von 27 entsprechende Stelle seiner Teilung sich in Übereinstimmung mit dem Zeiger 34a befindet. Wird dann der unbekannte Posten von Schrauben auf die Lastschale gebracht, so bewegt sich die Kurve I3a in eine Lage, in welcher der Geldwert dieses Postens (ZU 27 « X je Gros) durch die Anzeige auf dem Band 22a im Schnittpunkt der Kurve I3a mit der Oberkante des Bandes angezeigt wird.
  • Bei der in den Fig. I, II und III gezeigten Ausführungsform des Bandes sind die weniger als einer Einheit entsprechenden Teilungen nach Halben, Vierteln und Achteln verteilt.
  • Die weniger als der Einheit entsprechenden Teilungen könnten natürlich auch nach der Dezimalteilung unterteilt werden, wie dies bei dem Band 43a der Fig. X gezeigt ist.
  • Bei der in den Fig. I, II und V gezeigten Ausführungsform beginnt die Kurve I3 in einem Punkt am linken Ende des Zylinders, der 1/ion der Umfangsentfernung von der Nulllinie 14 zu der Linie 33 beträgt; die Teilungen auf dem Metallband 22 sind derart bemessen, daß bei der Verschiebung des Bandes durch den Knopf 25 die mit I bezeichnete Stelle der Teilung an dem linken Ende des Zylinders sich befindet, wenn sich die mit 100 bezeichnete Stelle der Teilung sich an dem rechten Ende des Zylinders befindet.
  • Wenn es erwünscht ist, daß die Teilung längs des Bandes 22 weiter auseinandergezogen ist, so kann die Kurve I3 so angeordnet werden, daß sie in größerem Abstande von der Nullinie 14 beginnt, beispielsweise in 1/50 der Entfernung der Nullinie 14 von der Linie 33. Die Teilungen längs des Bandes 22 können so weit auseinandergezogen sein, daß die mit 50 bezeichnete Stelle der Teilung am rechten Ende des Zylinders ist, wenn die mit I bezeichnete Stelle der Teilung sich am linken Ende des Zylinders befindet. In diesem Falle wird die Kurve 13 allerdings erst dann in Anzeigestellung an der Oberkante des Bandes 22 gebracht, wenn eine Last auf die Schale g gelegt ist, die zumindest t/50 des Wiegebereiches der Waage beträgt.
  • Wird die übliche Gewichtskala 15 von dem Anzeigezylinder weggelassen, so kann die mit der Kurve I3 versehene Oberfläche des Zylinders mit dem Band 22 ohne Änderung für Waagen mit verschiedenen Wiegebereichen benutzt werden, d. h. die in den Fig. I bis V gezeigte KurveI3 und d Band 22 können nicht nur bei einer Waage mit : einem Bereich von 24 Pfund, sondern auch bei Waagen mit Bereichen von 50, IOO, IOOO und mehr Pfund benutzt werden.
  • In der gezeigten Ausführungsform besteht die die Kurve I3 tragende Fläche aus einem Zylinder. Selbstverständlich können aber auch drehbare konische Flächen, geradlinig bewegliche ebene Flächen oder winklig bewegliche ebene Flächen verwendet werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Rechenwaage mit gegeneinander verschiebbaren, logarithmisch geteilten Skalen, von denen die eine von Hand, die andere von der Lastausgleichvorrichtung verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein seine logarithmisch angeordneten Anzeigen in üblicher Weise in einer geraden Reihe tragender und in seiner Längsrichtung von Hand einstellbarer Skalenträger (22) mit einer auf logarithmischer Grundlage entstandenen und auf einem unter der Einwirkung einer Meßgröße quer zu vorgenanntem Skalenträger (22) beweglichen Anzeigeglied (I2) angeordneten zusammenhängenden Kurve (I3) zusammenwirkt, derart, daß sich der Schnittpunkt der Kurve (I3) mit der Kante des Skalenträgers (22) bei Bewegung des die Kurve tragenden Anzeigegliedes (I2) logarithmisch längs der Kante des Skalenträgers (22) verschiebt.
  2. 2. Rechenwaage nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die auf logarithmischer Grundlage entstandene Kurve (I3) auf der üblichen zylindrischen Anzeigetrommel (I2) angebracht ist.
  3. 3. Rechenwaage nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in seiner Längsrichtung verschiebbare, mit logarithmischer Einteilung versehene Skalenträger aus einem biegsamen, unmittelbar vor dem die Kurve (I3) tragenden Anzeigeglied (I2) liegenden einstellbaren Band oder Streifen (22) besteht.
  4. 4. Rechenwaage nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Zeiger (34) zur Einstellung des Bandes oder Streifens (22).
  5. 5. Rechenwaage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Band oder Streifen (22) zusammenwirkende Zeiger (34a) einstellbar ist.
  6. 6. Rechenwaage nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine mit Teilungen versehene, zweckmäßig loganthmisch ausgebildete Skala (43a) zur Einstellung des Zeigers (34a).
DET46871D 1935-11-29 1936-05-06 Rechenwaage mit gegeneinander verschiebbaren, logarithmisch geteilten Skalen Expired DE680440C (de)

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