DE459560C - Vorrichtung zum Anzeigen einer kleinen linearen Bewegung durch eine stark uebersetzte Drehbewegung - Google Patents

Vorrichtung zum Anzeigen einer kleinen linearen Bewegung durch eine stark uebersetzte Drehbewegung

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DE459560C
DE459560C DEF60294D DEF0060294D DE459560C DE 459560 C DE459560 C DE 459560C DE F60294 D DEF60294 D DE F60294D DE F0060294 D DEF0060294 D DE F0060294D DE 459560 C DE459560 C DE 459560C
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FOLMER SMITH
JAKOB FINNE
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FOLMER SMITH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G7/00Weighing apparatus wherein the balancing is effected by magnetic, electromagnetic, or electrostatic action, or by means not provided for in the preceding groups
    • G01G7/02Weighing apparatus wherein the balancing is effected by magnetic, electromagnetic, or electrostatic action, or by means not provided for in the preceding groups by electromagnetic action

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cultivation Of Plants (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anzeigen einer kleinen linearen Bewegung durch eine stark übersetzte Drehbewegung. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anzeigen einer kleinen linearen Bewegung durch eine stark übersetzte Drehbewegung und besteht darin, daß die zti messende lineare Bewegung auf die Aufliätigung einer innerhalb eines nicht homogenen 1lagnetfeldes spielenden Magnetnadel übertragen wird und daß die bei der Verschiebung der Nadel längs ihrer Drehachse entstehende Drehung gemessen wird.
  • Zu dieser Anordnung verwendet nian vorzugsweise permanenteMagnete,wobei dieVerschiebung der Magnetnadel im Verhältnis zu diesen Magneten einen Anschlag der Nadel bewirkt, welcher imVerhältnis zur Bewegung, die den Ausschlag bewirkt, so groß ist, daß inan z. B. imstande ist, die Biegung einer platte o. dgl. mit einer Genauigkeit voll ',@,@o"" tntn oder weniger abzulesen. Wird dieses Apparats vsteni für Waagen verwendet. so vermeidet man unter anderem die rbelstände, welche den komplizierten Brückenwaagen mit mehreren Schneiden und Hebel-Übertragungen und ungenauen Federgewichten anhaften, und gleichzeitig werden die Waagen viel einfacher und lassen sich leichter justieren usw.
  • Die Größe des Ausschlages kann man durch Anderung des Polabstandes verändern. Durch Einstellung der Magnete in solcher Weise. daß die Magnetnadel parallel zu den Kraftlinien zwischen den beiden oberen oder den beiden unteren ; - oder --Polen steht, kann man durch Senkung oder Hebung der Magnetnadel hzw. der Magnete einen Ausschlag bis zu ißo° bewirken. Wird die Magnetnadel in der Mitte zwischen den vier Polen eingestellt, so wird sie eine Stellung rechtwinklig zu den Kraftlinien einnehmen, und man erhält dann durch Heben oder Senken der Nadel oder der Magnete Ausschläge der Nadel bis zu 9o°.
  • Die Erfindung kann Verwendung finden zur Messung von Senkungen und Verschiebungen des Bodens oder von Gebäuden, zur Messung des Wuchses der Pflanzen, von Ausdehnungsl:oeffi7ienten usw., sowie für feinere und einfachere Waagen, Dynamometer, Manometer, selbstregistrierende Thermometer, Aneroidbarometer, Haarlivgrometer usw.
  • Einige Ausführungsformen sind in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
  • Abb. i und = stellen eine Waage für gröbere Wägungen, z. B. eine Handelswaage o. dgl., je im senkrechten Schnitt und in Oberabsicht dar.
  • Abb. 3 stellt Einzelheiten dieser Waage dar.
  • Abb. d. ist ein senkrechter Schnitt durch eine Vorrichtung zur Messung des Wuchses der Pflanzen, für feinere Wägungen u. dgl.
  • Abb. j ist eine Oberansicht dieser Vorrichtung.
  • Bei der in Abb. i und z schematisch dargestellten Waage ruht die Waageschale 26 auf einer Stahlkugel 27, welche durch einen Ring 28 an ihrer Stelle gehalten wird. Dieser Ring ist an einer dünnen Platte oder einem Streifen 29 von Stahl oder anderem passenden Stoff befestigt, welcher über einem Zylinder 30 festgespannt ist. An dieser Stahlplgtte oder dem Stahlband ist eine senkrechte Stange 31 befestigt, deren unteres Ende in einer Lagerhülse am Boden des Zylinders 30 so geführt ist, daß eine Auf- und Niederbewegung der Stange 3? möglich ist. An der Stange 31 sind wagerechte Stangen 32 und 33 befestigt, welche durch Streben gegeneinander abgesteift sind und durch die Wand des Zylinders 30 in einen anderen Zylinder 34 hineinreichen. Die Enden der Arme 32 und 33 reichen -ungefähr bis zur Mitte des Zylinders 3.4 und sind an den Enden mit Achatlagern 35 versehen, zwischen welchen eine senkrechte Welle 36 gelagert ist, die in ihrer Lage drehbar ist. An dieser Welle 36 ist ein Zeiger 37 befestigt und weiter eine Magnetnadel38, welche rechtwinklig zum Zeiger 37 befestigt ist.
  • Diametral einander entgegengesetzt sind zwei Hufeisenmagnete 39 und 40 in solcher Weise befestigt, daß die Magnetnadel 38 sich zwischen ihren entgegengesetzten oberen Polstücken, also parallel zu den Polflächen, befindet. Wie in Abb. 3 dargestellt, lassen sich diese Hufeisenmagnete in entgegengesetzter Richtung dadurch einander nähern oder voneinander entfernen, daß sie von Ständern 41, 42 getragen werden, die sich durch eine Schraube 44 mit Rechts- und Linksgewinde längs einer Führung 43 bewegen lassen. Die Magnete können auch mittels anderer nicht dargestellten Schrauben o. dgl. gehoben oder gesenkt werden, um sie im Verhältnis zu der -Magnetnadel einzustellen.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Ein auf die Waageschale 26 gelegter Gegentand wird die Platte oder den Streifen 29 mehr oder weniger durchbiegen, wodurch die Stange 31 nach unten bewegt wird. Hierdurch werden auch die daran befestigten Arme 32, 33 und die damit verbundene Mahnetnadel38 gesenkt. Durch diese Senkung der Magnetnadel 38 im Verhältnis zu den Magneten 39 und -o wird die Magnetnadel 38 durch die veränderten Verhältnisse des magnetischen Feldes gedreht. Hierdurch wird die senkrechte Welle 36 mit dem Zeiger 37 entsprechend gedreht. Diese Drehung des Zeigers kann auf einer am Rande eines gläsernen Deckels !.6 angebrachten Skala 45 abgelesen werden. Die Einteilung der Skala 45 ist derart eingerichtet, daß ihre Ablesung unm ittelbar (las Gewicht des in die Waageschale _2(> gelegten Gegenstandes angibt. Falls gewünscht, kann man auch auf der entgegengesetzten Seite des Zylinders 3o einen weiteren Zylinder, entsprechend dem Zylinder 34, anordnen, in welchen entsprechende Arme 32 und 33 von der Stange 31 hineinreichen, wobei in der oben beschriebenen Weise auch in diesem Zylinder eine Magnetnadel mit Zeiger und ein Paar Hufeisenmagnete angeordnet sind. Vorzugsweise ist die Anordnung derart, daß die eine Skala 46 (z. B. die in den Zeichnungen dargestellte) zur Ablesung der Gewichte kleiner Gegenstände, z. B. bis zu 2'/2 kg, eingerichtet ist, während die andere Skala größere Gewichte angibt.
  • Bei der Vorrichtung, welche in den Abb. T und 5 dargestellt ist, ist r ein Hebel, hergestellt z. B, aus Duraluminium und vom Querschnitt eines nach unten gekehrten [J. Dieser Hebel ruht mit Hilfe von an den Enden einer Querstange .. angeordneten Stahlspitzen 3 in Achatlagerschalen 2 an Lagersäulen 5. Der Hebel i wird durch ein Gewicht 7 im Gleichgewicht gehalten. Dieses Gewicht kann mit= tels Schraubengewinde nach der einen oder anderen Seite hin am kürzeren Ende des Hebels verschoben werden. Am längeren Ende des Hebels ist ein steifer Quarzstab oder Quarzfaden io drehbar befestigt, welcher von einem Rohre 18 umgeben ist. Der Stab oder Faden io trägt einen Spiegel 6 und eine Magnetnadel 15. An dein unteren Ende des Stabes io ist ein Bremskörper 17 aufgehängt, der in_ einen mit Alkohol oder einer anderen Flüssigkeit gefülten Behälter 21 eingetaucht ist, tun die Bewegungen des Stabes io zu bremsen. Am kurzen Arme des Hebels i ist ein Quarzfaden 8 aufgehängt, welcher eine umgekehrte Schale 22 trägt. Diese Schale kann an der Spitze 25 einer wachsenden Pflanze o. dgl. anliegen. Diese Vorrichtung wirkt in der folgenden Weise: Während des Wachsens der Pflanze schiebt diese allmählich die Schale 22 nach oben, wodurch die Magnetnadel 15 durch Vermittlung des Hebels i eine entsprechende Bewegung nach unten erfährt. Hierdurch wird die Magnetnadel, durch Einwirkung des permanenten Magnetfeldes der beiden Magnete 16, entsprechend ausgeschwungen, wodurch der Spiegel 6 um einen entsprechenden Winkel gedreht wird. Durch Vermittlung einer Lampe 13 und eines Schlitzes 24 in der Wand des äußeren Schutzmantels i i und einer zwischen der Lampe und dem Spiegel angebrachten Linse i2 wird ein Lichtstrahl gebildet, welcher von dem Spiege16 zu einer an der Innenseite des zylindrischen Behälters i i angeordneten Skala 14 reflektiert wird, welche durch die aus Glas hergestellte Decke dieses Zylinders beobachtet werden kann. An Stelle dieser Skala kann man auch ein lichtempfindliches Papier oder einen Film, welcher mit konstanter Geschwindigkeit bewegt wird, verwenden, so daß man dann photographisch durch den reflektierten Lichtstrahl auf dem Papier eine kontinuierliche Kurve erhält, welche den Wuchs der Pflanze kontinuierlich angibt.
  • Es wird verständlich sein, daß die Vorrichtung in vielen Weisen abgeändert werden kann, ohne daß man dadurch vom Wesen der Erfindung abweicht. Falls z. B. die in den Abb. .4 und 5 dargestellte Vorrichtung mit einer Gewichtsschale 9 versehen ist, kann man sie auch als eine besonders feine 'Waage verwenden.
  • In entsprechender Weise kann die Erfindung auch bei Thermometern, Hygrometern, Barometern, Manometern oder ähnlichen Apparaten verwendet werden. Im ganzen läßt sich die Erfindung für eine große Anzahl verschiedener Zwecke ausnutzen, namentlich in solchen Fällen, wo es von Bedeutung ist, außerordentlich kleine Bewegungen genau zu messen.

Claims (1)

  1. PATENTAXSPRLTCHE: i. Vorrichtung zum Anzeigen einer kleinen linearen Bewegung durch eine stark übersetzte Drehbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß die zu messende lineare Bewegung auf die Aufhängung einer innerhalb eines nicht homogenen Magnetfeldes spielenden Magnetnadel übertragen wird und daß die bei der Verschiebung der Nadel längs ihrer Drehachse entstehende Drehung gemessen wird. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das konstante Magnetfeld aus zwei permanenten Hufeisenmagneten (39, 40) besteht, die in entgegengesetzter Richtung einander genähert und voneinander entfernt sowie gehoben und gesenkt werden können und zwischen denen die Magnetnadel (38) aufgehängt oder gelagert ist.
DEF60294D 1925-11-18 1925-11-18 Vorrichtung zum Anzeigen einer kleinen linearen Bewegung durch eine stark uebersetzte Drehbewegung Expired DE459560C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1148760B (de) * 1956-03-10 1963-05-16 Continental Elektro Ind Ag Gravimeter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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