AT102781B - Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Härte von Metallen und anderen Stoffen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Härte von Metallen und anderen Stoffen.

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AT102781B
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Edward Geisler Herbert
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Edward Geisler Herbert
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  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description


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  Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Härte von Metallen und anderen
Stoffen. 
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   Die Vorrichtung zur. Ausführung   des vorliegenden Verfahrens besteht in der Hauptsache aus einem   Prüfkörper aus hartem Stoff, welcher   derart ausgebildet und belastet ist, dass er einen wenigstens vorübergehenden Eindruck auf der Oberfläche des zu prüfenden Stoffes erzeugt und in diesem Eindruck zum freien Rollen bzw. Schwingen gebracht werden kann. 



   In der Zeichnung sind zwei   Ausführungsbeispiele   der Vorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Vorderansicht, Fig : 2 die Draufsicht, Fig. 3 die Seitenansicht eines Beispieles, Fig. 4,5 und 6 zeigen in grösserem Massstabe Einzelheiten, Fig. 7 zeigt im Schnitt das eine Ende des Neigungsmessers, Fig. 8 zeigt eine Einzelheit in Draufsicht, Fig. 9 und 10 zeigen in Vorderansicht und in Draufsicht ein weiteres Ausführungsbeispiel. 



   In Fig. 1-3 ist ader Prüfkörper, b das Belastungsgewicht und c der auf seine Härte zu prüfende Werkstoff. d ist ein Tisch od. dgl., der einstellbar vom Dreifuss e getragen wird. Wenn der zu prüfende Gegenstand selbst als Stütze für die Vorrichtung dienen soll, fallen die Teile   cl   und e weg. Der Teil b hat ein gekrümmtes   Mittelstück   und lotrechte Endteile mit seitlichen Fortsätzen, die an ihrer Untersei e 
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 lage mit dem   Krümniungsmittelpunkt   von a zusammenfällt.   b4 ist   ein weiteres Gewicht, von der Gestalt einer   Metallscheibe, die   auf einer ortsfesten   lotrechten Schraubenspindel b5   innerhalb einer Ausnehmung b6 des Gewichtes b gelagert ist.

   Beim Drehen der Scheibe b4 wird sie auf und ab entlang der Spindel verstellt, so dass der Schwerpunkt des Pendels b, b4 je nach Erfordernis unterhalb oder oberhalb des Krümmungsmittelpunktes von a zu liegen kommt oder damit zusammenfällt. Die Entfernung des Schwerpunktes des Pendels vom Krümmungsmittelpunkt von. a bildet die Pendellänge, welche für beide Prüfungen dieselbe sein kann. Die Normallänge des Pendels, wenn sein Schwerpunkt unterhalb des Krümmungsmittelpunktes liegt, beträgt etwa   0-1 mm,   für weichere Stoffe können grössere Pendellängen benutzt werden. Zur leichten genauen Einstellung des Zusatzgewichtes b4 ist an seinem Umfang ein kreisförmiger Riss (Fig. 1) und in der Ausnehmung   b6 eine   feste   Brücke   b7 mit einer Teilung vorgesehen.

   Der kreisförmige Riss am Umfang des   Gewiohtskörpers   ist gemäss Fig. 8 mit fünf Teilstrichen versehen, wobei jeder Teilstrich einer Verstellung des Schwerpunktes des Pendels um   O'Ol MMK entspricht.   Die Teilstriche der Teilung b7 entsprechen je einer Verstellung um   0 05 mm.   
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 sein. Um die Kugel in ihrer Lage zu halten, ist ein Futter nach Fig. 4 oder 5 vorgesehen. Gemäss Fig. 4 wird die Kugel durch Reibung in einer etwas schmäleren Öffnung gehalten, während der Schraubenkolben      dazu dient, die Kugel, wenn notwendig, herauszustossen. Nach Fig. 5 wird die Kugel zwischen der kegelförmigen Fläche der Futterbohrung und dem unteren Ende der Spindel   a2   gestützt. In beiden Fällen ist das Futter in   den Teil b eingeschraubt.   



   Gemäss Fig. 6 sind zwei Prüfkörper nebeneinander mit gemeinsamer Drehungsachse angeordnet. 



  Dabei kann das Pendel lediglich in einer einzigen Ebene schwingen. Diese Einrichtung ist weniger empfindlieh als die mit einfachem Prüfkörper bzw. sie erfordert eine geringere Pendellänge zur Erzielung der gleichen Empfindlichkeit der Bewegung. Der Teil   b   kann auch andere Gestalt annehmen und das Heben und Senken des'Schwerpunktes kann durch andere Arbeitsteile als die Scheibe b4 bewerkstelligt werden, z. B. kann das Gewicht als eine gerade Stange mit abwärts verlaufenden Säulen an jedem Ende   ausge-   bildet sein, an deren jeder ein einstellbares Gewicht befestigt ist. 



   Der Neigungsmesser ist an der oberen gekrümmten Fläche von b befestigt und besteht aus einer mit Alkohol gefüllten Wasserwage f mit einer Luftblase. Das Rohr ist gekrümmt und wird an beiden 
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 Schrauben h an b befestigt ist. Beide Enden des Glasrohres sind dicht abgeschlossen, das eine Ende durch das Glas selbst und das andere gemäss Fig. 7 durch einen Gummipfropfen fi, eine   Kugel und einen   Schraubenzfpfen f3. Diese Einrichtung gestattet eine genaue Einstellung der Luftblase, um die Änderungen des Rauminhalts infolge der Temperaturschwankungen auszugleichen. Oberhalb des Rohres der Wasserwage ist eine Teilung   i   von 0-100 angeordnet, die willkürlich gewählten Härtezahlen entspricht.

   Eine weitere kleinere Wasserwage i ist an der Seite und in rechtem Winkel zu f (Fig. 2) angeordnet, um anzugeben, ob die Hauptebene der Vorrichtung lotrecht ist. 



   Der Neigungsmesser kann auch als eine halbkreisförmige Platte ausgebildet sein, welche an ihrem gekrümmten Rande geeicht ist und einen Zeiger hat, welcher an   Messerkanten   gestützt wird und an dem Kopf des Gewichts b schwebt. 



   Zur Ausführung der Bearbeitungshärteprüfung wird'das Pendel, dessen Schwerpunkt unterhalb des   Erümmungsmittelpunktes   von a liegt, vorsichtig auf das zu prüfende Stück derart aufgelegt, dass die Schwerachse lotrecht verläuft. Wenn das. Pendel in dieser Stellung nicht verbleibt, weil die schmale Fläche, auf welcher die Kugel aufruht, nicht genau   wagrecht   verläuft, so wird der Tisch   cl   verschwenkt, 
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 Nullstrich bewirkt eine Ausdehnung bzw.   Verlängerung     des ursprünglichen Eindruckes,   so dass, wenn das Pendel freigegeben wird, der   Prüfkörper   entlang des so   verlängerten Eindruckes zurückrollt.

   Durch   die Schwingungsweite der ersten Schwingung des Pendels nach dem Freilassen vom Nullstrich ist ein genaues Mass für die Härte des Stoffes gegeben. Der Betrag, um welchen die Ablesung auf i geringer als 100 ist, ist   ein Mass   für die bei der Formänderung des Probestückes verbrauchte Energiemenge. Ist die Fläche, auf welcher der Prüfkörper rollt. sehr hart, so wird sie durch den Prüfkörper nur ganz leicht eingedrückt, der Widerstand beim Rollen ist nur gering und der Verlust der Schwingungsweite ist ebenfalls nur unbedeutend, während bei weicherem Stoff der Prüfkörper sich tiefer einsenkt und stärker eindrÜckt, so dass der Widerstand beim Rollen entsprechend grösser und der Verlust der Schwingungsweite beträchtlicher wird. 



   Diese Prüfung kann auch in anderer Weise so ausgeführt werden, dass man das Pendel auf das   Probestuck   derart auflegt, dass sich die Luftblase über dem Nullstrich befindet und es dann freilässt, oder man legt das Pendel auf das Probestück mit der Luftblase bei dem   Teilstrich   100 auf. verschwenkt es bis zum Nullstrich und lässt es dann frei. 



   Bei der Ausführung der   Eindruckhärteprüfung   wird das Pendel vorsichtig auf das Probestück in im wesentlichen wagrechter Lage aufgelegt, wobei die Luftblase sich etwa bei dem   Teilstrich   50 befindet und dann   zum   Schwingen auf einen kleinen Bogen gebracht. Die Schwingungszeit wird genau gemessen und als Härtezahl die Zeitdauer von z. B. zehn einfachen Schwingungen in Sekunden gewählt. Die   Sehwingungszeit hängt von dem Durchmesser   des Eindruckes, in der Richtung der Schwingung gemessen, ab. 



   Damit man bei beiden Prüfungen die Härtezahlen innerhalb der Grenzen von 0-100 erhält, wird die Einstellung des   Pendels gewöhnlich   derart vorgenommen, dass zehn einfache Schwingungen bei einem sehr harten Stoff, wie z. B. Glas, genau 100 Sekunden entsprechen. 



   Um die Empfindlichkeit des Pendels bei der   Eindruckhärteprüfung zu   vergrössern, wird der Schwerpunkt in eine Lage oberhalb des   Krümmungsmittelspunktes   des   Prüfkörpers   oder damit zusammenfallend eingestellt, anstatt unterhalb desselben. Dies ist dadurch möglich, dass es sich nicht um Körper von absoluter Festigkeit und absoluter Elastizität handelt, bei welch letzteren der Prüfkörper auf einer absolut glatten und ebenen Fläche   aufruhen   würde. In Wirklichkeit ist dies jedoch keineswegs der Fall, wie sieh leicht aus   vergrösserten   photographischen Aufnahmen ersehen lässt, nämlich dass der Prüf-   körper tatsächlich   in einer   Aushöhlung   oder einem schüsselartigen Eindruck ruht.

   Selbst in dem Falle, dass der Schwerpunkt des ganzen Systems sich im Krümmungsmittelpunkt des Prüfkörpers befindet, ist eine Pendelbewegung durch Schwingen auf der   gekrümmten   Oberfläche der Aushöhlung oder des Eindruckes möglich. In diesem Eindruck oder gekrümmten Schale wird der Prüfkörper bei der Störung dessen Gleichgewichtslage auf der einen   Seitenfläche   aufrollen und dadurch den Schwerpunkt der Vorrichtung   etwas heben. Schliesslich   hört die Bewegung auf, und der Prüfkörper rollt wieder nach abwärts 
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 zur Ruhe kommt, wenn sich der Prüfkörper wieder in dem Mittelpunkt, d. h. an dem Bodenteil der Schale, einstellt. Die Schwingungszeit eines zusammengesetzten Pendels ist umgekehrt proportional zur Quadratwurzel der Pendellänge.

   Diese Formel trifft jedoch ganz genau nur im Falle, wenn die Vorrichtung auf einer derart harten Fläche aufruht, dass diese nicht nennenswert eingekerbt wird. Im allgemeinen bewirkt die Verkürzung des Pendels eine Verlängerung der   Sehwingungszeit   und trifft dies besonders bei harten Stoffen zu, während bei weicheren das Pendel annähernd dieselbe   Schwingungszeit   aufweist, ob es lang oder kurz ist und ob sich sein Schwerpunkt   unterhalb,   zusammenfallend oder oberhalb des Mittelpunktes des Prüfkörpers befindet. 



   Bei harten Stoffen, wie gehärteter Stahl, bewirkt   die Verkiirzung der Pendellänge auf   Null und die Umkehrung allmählich eine   Verlängerung der Schwingungszeit,   d. h. die Erhöhung der Härtezahl bei der Eindrucksprobe, ferner die   Vergrösserung   der Empfindlichkeit des Pendels für geringe   Härteunter-   schiede und eine Vergrösserung des Zahlenunterschiedes zwischen den Härtezahlen der Proben von fast gleicher Härte. Die Handhabung des umgekehrten Pendels muss sehr vorsichtig erfolgen und erfordert sehr sorgfältig vorbereitete Muster. liefert aber ein ausserordentlich empfindliches Verfahren für die Feststellung sehr geringer Härteunterschiede. 



   Obwohl die Wirksamkeit der Vorrichtung darauf beruht, einen Eindruck oder eine Einkerbung in dem Stoff zu bewirken und diesen Eindruck zu verlängern, ist es nur schwierig, den Eindruck mit unbewaffnetem Auge zu bemerken, so dass die Prüfung bewerkstelligt werden kann, ohne den Gegenstand zu beschädigen. Da ferner die Prüfung ohne Stösse erfolgt, so kann sie auch bei zerbrechlichen und dünnen Gegenständen vorgenommen werden. Bei einer zweckmässigen   Ausführungsform   der Vorrichtung ist das Belastungsgewicht b etwa 30   ein   lang und   2--4 leg schwer   ; indessen kann die Grösse und das Gewicht der Vorrichtung beliebig gewechselt werden. Zwecks Erleichterung der Verschwenkung und des Freigebens des Pendels sind kleine Handgriffe k vorgesehen. 

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   Die Vorrichtung gemäss Fig. 1-3 ist zur Prüfung von Gegenständen geeignet, welche von dem Gewicht b überspannt werden können. Die Vorrichtung nach Fig. 9 und 10 ist für solche Gegenstände bestimmt, die so gross sind, dass sie zwischen den Schenkeln des Gewichtkörpers keine Aufnahme finden. 



  Bei dieser Ausführungsform ist das Gewicht in Form eines rechtwinkeligen zweiarmigen Hebels ausgebildet, dessen Masse so verteilt ist, dass er sieh beim AufstÜtzen auf dem Prüfkörper im Gleichgewicht befindet. Der Neigungsmesser ist in der Nähe des Scheitels angeordnet und in eine Ausnehmung eingelassen, so dass bei Benutzung der Vorrichtung, z. B. an der inneren Fläche eines Kanonenrohres, die Lage des Neigungsmessers für die Wirksamkeit des Gewichtes nicht störend ist. Das Gewicht wird vorzugsweise aus hohlem   Alumimumguss   hergestellt und ist an jedem Ende zwecks Bildung von Stiitzflächen   abgeschrägt,   wobei Stahlplatten an jeder   Fussflächc   das erforderliche Gegengewicht bilden. 



   Obwohl das Pendel als vorzugsweises Mittel gewählt ist, um dem   Prüfkörper   eine rollende Bewegung zu erteilen, können auch andere Mittel verwendet werden, bei welchen die Schwingungen des Prüfkörpers beobachtet oder angezeigt werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Verfahren zur Bestimmung der Härte von Metallen und andern Stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Prüfkörper zum Rollen bzw. Schwingen auf der Oberfläche des zu prüfenden Stoffes veranlasst wird, dessen Härte durch Beobachtung der freien und   unbeeinflussten   Winkelbewegungen des Prüfkörpers gemessen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Prüfkörper, welcher durch ein freischwebendes Belastungsgewicht oder ein zusammengesetztes Pendel in die Oberfläche des Stoffes zwecks Bewirkung eines Eindruckes eingepresst wird, zum Rollen in diesem Eindruck veranlasst wird, wobei die Schwingungsweite der ersten Pendelschwingung gemessen wird (Bearbeitungshärteprüfung).
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Prüfkörper, welcher durch ein freischwebendes Belastungsgewicht oder ein zusammengesetztes Pendel in die Oberfläche des Stoffes zwecks Bewirkung eines Eindruckes eingepresst wird, zum Schwingen in diesem Eindruck veranlasst wird, wobei die Zeit für eine bestimmte Zahl der Pendelschwingungen gemessen wird (Eindruckhärteprüfung).
    4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Prüfkörper aus hartem Stoff, welcher derart ausgebildet und belastet ist, dass er einen wenigstens vorübergehenden Eindruck auf der Oberfläche des zu prüfenden Stoffes erzeugt und in diesem Eindruck zum freien Rollen bzw. Schwingen gebracht werden kann.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Prüfkörper an einem Be- lastungsgewicht, vorzugsweise einem Pendel derart gelagert ist, dass er dessen Sehwingungsachse bildet und durch dessen Schwingungen in die Roll-bzw. Schwingbewegungen kommt.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Prüfkörper mit gekrümmter Endfläche, vorzugsweise als eine Kugel von sehr geringem Durchmesser aus Saphir, Rubin oder Stahl ausgebildet ist, deren Krümmungsmittelpunkt den Schwingungsmittelpunkt Lildet, wobei das belastete Pendel um den Schwingungsmittelpunkt nach drei Richtungen ausgeglichen ist und sein Schwerpunkt dadurch verstellbar ist und sich in den Krümmungsmittelpunkt bzw. oberhalb oder unterhalb desselben einstellen lässt, dass ein zusätzliches Belastungsgewicht an dem Pendel verstellbar angebracht ist.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Pendel gekrümmt und aus zwei genau ausgeglichenen Hälften bestehend ausgebildet ist und mit dem Prüfkörper an einer Stelle verbunden ist, welche in bezug auf die Länge und Breite des Pendels zentral liegt, wobei in dem EMI4.1 das zusätzliche Gewicht entlang einer Teilung beweglich ist.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Messung der Ablenkung des Prüfkörpers bzw. des Belastungsgewichtes ein Neigungsmesser vorgesehen ist, an dessen mit Teilungen versehenem Flüssigkeitsrohr eine Einrichtung zum Regeln des Luftbläscheus vorgesehen ist, während die Teilungen den Härtegrade entsprechen.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem am Kopf des Belastungsgewichtes vorgesehenen zur Messung der Ablenkung dienenden Neigungsmesser noch ein weiterer Neigungsmesser an dem Belastungsgewicht vorgesehen ist, welcher zur Angabe der lotrechten Lage der Hauptebene der Vorrichtung dient.
AT102781D 1922-09-07 1923-08-04 Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Härte von Metallen und anderen Stoffen. AT102781B (de)

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