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Rechenvorrichtung für selbstanzeigende Fächerwaagen.
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Wenn beispielsweise eine Last von 10 log auf die Lastschale 10 aufgelegt wird, dann nimmt die
Kurve 17 die in Fig. 2 dargestellte Lage ein. Durch Drehen des Knopfes 20 wird das Band 27 ver- schoben, bis der Schnittpunkt von Kurve 17 und Oberkante des Bandes bei dem mit 10 bezeichneten
Skalenteilstrich liegt. Ein Gewicht von llcg bzw. 11/2 leg auf der Lastsehale M bewirkt nun, dass die
Kurve 17 die Oberkante des Bandes 27 bei dem mit 1 bzw. iy ; : bezeichneten Teilstrich schneidet.
Bei einer Last von 2 kg wird die Kurve die Oberkante bei dem Teilstrich 2 schneiden usw. Wenn sich das Band daher in dieser Stellung befindet, werden dementsprechend die Lastgewichte selbsttätig und unmittelbar in Kilogramm und Bruchteilen hievon angezeigt. Als Anzeiger zum Einstellen des
Bandes dient ein fester Zeiger 41, der auf einem Halter 42 in dem Gehäuse 2 angebracht ist und an diejenige Stelle gebracht wird, wo die Kurve 17 die Oberkante des Bandes 27 schneidet, wenn eine
Last von 1 log auf die Lastschale 10 gelegt wird.
Wenn z. B. in Libras gewogen werden soll, wird ein 1 Libragewicht auf die Lastschale 10 gelegt und durch Drehen des Knopfes 20 das Band 27 verschoben, bis der mit 1 bezeichnete Teilstrich an die Stelle gelangt, an der die Kurve 17 die Oberkante des Bandes 27 schneidet. Wenn sich das Band 27 in dieser Stellung befindet, wird dann das Gewicht irgendeiner auf die Schale aufgelegten Ware selbst- tätig und unmittelbar in Libras angezeigt.
Wenn ein 1000-g-Gewicht auf die Lastschale 10 gelegt und das Band verschoben wird, bis die mit 1000 bezeichnete Teilung am Schnittpunkt der Kurve 17 und der Oberkante des Bandes 22 ist, kann die Waage zur selbsttätigen und unmittelbaren Anzeige des Gewichtes in Gramm eingestellt werden. In ähnlicher Weise kann die Waage zum Wiegen in andern Gewichtseinheiten eingestellt werden.
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Taragewicht 43 ausgeglichen, dann eine bestimmte Volumeneinheit Flüssigkeit in den Behälter gebracht und das Band so verschoben, dass die mit 1 bezeichnete Teilung sich im Schnittpunkt der Kurve 17 und der Oberkante des Bandes 27 befindet. Die Waage ist nun zur Anzeige in diesen Volumeneinheiten eingestellt.
Die Waage gemäss der Erfindung eignet sich auch zur Bestimmung der Länge von Tuchstüeken.
Zunächst wird das Taragewicht 43 eingestellt, um das Gewicht des Brettes auszugleichen, auf welches das Tuch gewickelt ist. Das Band 17 wird dann verschoben, bis der mit der Länge der Ware je Kilogramm bezeichnete Teilstrich mit dem Zeiger 41 übereinstimmt. Wenn sich das Stück der Ware auf der Lastschale 10 befindet, wird die Kurve 17 die Oberkante des Bandes 27 an derjenigen Stelle schneiden, wo die Bezeichnungen auf dem Band der Länge im Tuchstück entsprechen. In ähnlicher Weise kann die Waage zur Anzeige anderer Masseinheiten benutzt werden, wie z. B. zur Anzeige von Längenmassen (Zoll) und Flächenmassen.
Um das spezifische Gewicht einer Flüssigkeit zu bestimmen, werden zunächst ein Behälter mit Wasser und ein Behälter mit der zu prüfenden Flüssigkeit auf die Lastschale 10 gebracht und die Behälter und Flüssigkeiten durch das Taragewicht 43 ausgeglichen. Darauf wird ein fester Körper im Wasser aufgehängt und das Band verschoben, bis die mit 1 bezeichnete Teilung sich an dem Schnittpunkt der Kurve 17 mit der Oberkante des Bandes 27 befindet. Schliesslich wird derselbe Körper in der zu prüfenden Flüssigkeit aufgehängt, worauf das spezifische Gewicht der zu prüfenden Flüssigkeit durch die Teilung auf dem Band 27 an dem Schnittpunkt mit der Kurve 17 angezeigt wird.
Um das spezifische Gewicht eines festen Körpers zu bestimmen, der schwerer als Wasser ist, wird ein Gefäss mit Wasser auf die Lastschale 10 gebracht und durch das Gewicht 43 ausgeglichen.
Dann wird dieser Körper mittels eines Fadens od. dgl. in das Wasser gehängt und das Band verschoben, bis der mit 1 bezeichnete Teilstrich sich am Schnittpunkt der Kurve 17 mit der Oberkante des Bandes 27 befindet. Anschliessend wird der Körper heruntergelassen, bis er auf dem Boden des Gefässes liegt.
Die Kurve 17 schneidet dann die Oberkante des Bandes 27 an der Stelle, die dem spezifischen Gewicht des Körpers entspricht.
Wenn gleiche Stücke, wie Schrauben oder Kugeln, gezählt werden sollen, wird eine Stückzahl auf die Schale gelegt, die genügt, um ein Heben des oberen Teiles der Kurve 17 über die Oberkante des Bandes 27 zu bewirken. Wenn beispielsweise 12 Stücke auf die Lastschale gelegt werden, um die Kurve 17 in die geeignete Anfangsstellung zu bringen, wird das Band 22 verschoben, bis der mit 12 bezeichnete Teilstrich sich im Schnittpunkt von Kurve und Oberkante des Bandes befindet.
Wenn dann die Stücke auf die Schale gelegt werden, wird die Stückzahl selbsttätig und unmittelbar auf dem Band 27 an der Stelle angezeigt, wo dessen Oberkante durch die Kurve 17 geschnitten wird.
Wenn ein zu bearbeitender. Gegenstand oder Stoff auf die Lastschale gelegt und das Band 27 verschoben wird, bis der mit 100 bezeichnete Teilstrich sich am Schnittpunkt der Kurve 17 mit der Oberkante des Bandes befindet und anschliessend der Gegenstand oder Stoff nach der Bearbeitung auf die Waagschale bei gleicher Stellung des Bandes gelegt wird, kann das Gewicht nach der Bearbeitung in Prozenten des ursprünglichen Gewichtes auf dem Band am Schnittpunkt der Kurve 17 mit seiner Oberkante abgelesen werden.
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Wenn eine Stoffmenge in beispielsweise 37 gleiche Teile geteilt werden soll, wird der Stoff auf die Lastschale gelegt und das Band 27 verschoben, bis dessen Teilstrich 37 sich am Schnittpunkt von Oberkante des Bandes und Kurve 17 befindet. Ist das Band in dieser Stellung, dann können Teile weggenommen werden, bis der Schnittpunkt nacheinander auf die mit 36,35, 34 usw. bezeichneten Skalenteilstriche gelangt. Auf diese Weise wird der Stoff in 37 gleiche Teile ohne Verlust und ohne Rückstand geteilt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform sind die mit 10 beginnenden und unterhalb einer Einheit fortgesetzten Teilungen entsprechend ihren Dezimalwerten angeordnet ; diese Teilungen können jedoch auch nach Bruchteilen, z. B. Va, y, y usw., erfolgen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rechenvorrichtung mit gegeneinander verschiebbaren, logarithmisch geteilten Skalen, von denen die eine von Hand, die andere von der Lastausgleichsvorrichtung verstellt wird, für selbstanzeigende Fächerwaagen, dadurch gekennzeichnet, dass ein logarithmiseh angeordnete Zahlen in einer geraden Reihe tragender und in seiner Längsrichtung von Hand einstellbarer Skalenträger (27) mit einer auf logarithmischer Grundlage entstandenen Kurve (17) zusammenwirkt, die auf dem schwenkbaren Waagenzeiger (16) derart angeordnet ist, dass sich der Schnittpunkt dieser Kurve (17) mit dem Skalenträger (27)'logarithmisch längs der Skala verschiebt, wenn der Waagenzeiger (16) verhältnisgleich dem Gewicht verschwenkt wird.