DE680219C - Schraegrostfeuerung - Google Patents
SchraegrostfeuerungInfo
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- DE680219C DE680219C DEST54997D DEST054997D DE680219C DE 680219 C DE680219 C DE 680219C DE ST54997 D DEST54997 D DE ST54997D DE ST054997 D DEST054997 D DE ST054997D DE 680219 C DE680219 C DE 680219C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H7/00—Inclined or stepped grates
- F23H7/06—Inclined or stepped grates with movable bars disposed parallel to direction of fuel feeding
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
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- F23H2700/003—Stepped grates with rotatable or slidable gratebars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
- Schrägrostfeuerung Bei bekannten Schrägrostfeuerungen mit Vorschaltrost, bei denen der glühende Bren.nstöff des Vorschaltrostes Aals Unterfeuer für den Brennstoff des Hauptrostes dient, wird der frische Brennstoff dem Vorschaltrost und dem Hauptrost getrennt zugeführt. Bei der getrennten Zuführung des Brennstoffes zu dem Hauptrost sind besondere Einbauten innerhalb der Feuerung notwendig. Diese haben den Nachteil, d@aß .sie dem Verschleiß unterliegen und daß sich ,an ihnen bei gewissen Kohlensorten Ansinterungen bilden, die eine Reinigung nach gewissen Zeitabständen notwendig machen. Außerdem erfolgt von den Einbauten eine unmittelbare Rückstrahlung auf den Vorrost, die ein Zusammenbacken. des Brennstoffes bewirken und dessen Luftundurchlässigkeit zur Folge haben kann.
- Bekannt sind auch sog. Unterschubfeuerungen, bei denen der Brennstoff von unten in die Feuerung eingeführt wird. Dies geschieht in der Weise, daß ,am oberen Ende des Schrägrostes in ihm .streifenförmige Mulden vorgesehen sind, .deren Bödeneine geringere Neigung als die Rostebene haben, _ so daß die Böden in einer bestimmten Entfernung vom oberen Rostende in die Rostebene übergehen,. Der Brennstoff wird durch Förderstößel durch .diese Mulden hindurch dem Schrägrost zugeführt. Eine ausreichende Verbrennung des Brennstoffes erfolgt bei diesen bekannten Feuerungen auf dem oberen Teil des Schrägrostes nicht, so daß ein gutes Grundfeuer für den Hauptrost nicht ,gebildet wird.
- Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Feuerungen zu vermeiden. Sie besteht darin, daß der obere Teil des Rostes in an sich bekannter Weise in ,einzelne Bahnen unterteilt ist, die abwechselnd als Vorsch,altrost und als Förderkanal für den Brennstoff des Hauptrostes in besonderer Weise ausgebildet sind, und zwar verlaufen die hochliegenden Vorschaltroste ungefähr parallel zu den in der Rostebene liegenden Böden der Förderkanäle und endigen in .etwa senkrecht abfallenden Wänden. Der frische Brennstoff wird den Vorschaltrosten und den Förderkanälen am oberen Rostende gemeinsam zugeführt. Durch die hochliegenden Vorschaltroste wird erreicht, daß der ,entzündete Brennstoff an ihrem Ende ,auf .den Boden .1 des Hauptrostes herabfällt. Der durch die Förderkanäle zufließende Brennstoff breitet sich an den Enden dieser Kanäle dort, wo die Entzündungsroste aufhören, nach den Seiten aus und überdeckt den herabgefallenen glühenden Brennstoff, so daß dieser als. Unterfeuer dient.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Die Abb. t zeigt einen Längsschnitt durch die Feuerung. Die Abb. a bis q. sind Schnitte nach den Linien A-A, B-B und C-C der Abb. i. Die Abb.5 gibt eine Ansicht des Rostes unterhalb der Schnittlinie D-D von oben wieder.
- Der Hauptrost a besteht aus ,abwechselnd feststehenden und bewegten Roststufen, welch letztere an einem Wagen b befestigt sind. Der Vorschaltrost c besteht ebenfalls aus feststehenden und bewegten Roststufen, welch letztere an einem Wagen d befestigt sind. Zwischen den Vorschaltrosten c befinden sich die Fördervorrichtungen e, die rostähnlich ausgebildet sind; wobei aber die Luftzufuhr nach Möglichkeit unterbunden ist. Die Förderstößel dieser Vorrichtungen sind wie bei einem Rost auf. Schlitten f befestigt. Die Fördervorrichtung bildet die Veilängerung-des Hauptrostes a nach oben. Die Geschwindigkeit der Förderbewegung kann dabei unabhängig von der Fördergeschwindigkeit des Hauptrostes geregelt werden, um beim Entleeren oder Stillsetzen des Rostes die Kohlenzufuhr entsprechend einzuregeln.
- Die Kohlenzufuhr erfolgt in der Weise, daß über den Förderkanälen o- die Zulaufschuten h angeordnet sind, aus denen die Kohle nach unten abläuft. Die untere öffnung der Zulaufschuten h liegt :so hoch, daß die Kohle sich nach den Seiten über die Vorschaltroste c soweit abböscht, daß diese Roste gut bedeckt sind.
- Auf den Vorschaltrosten c, welche mit Luftzuführung versehen sind, kommt der Brennstoff in Glut und wandert in Form von glühenden Streifen zwischen dem in den Förderkanälen g liegenden. Brennstoff nach unten: Die Förderkanäleg erhalten keine Luftzuführung, so daß hier durch die Hitze aus dem Feuerraum nur eine oberflächliche Trocknung und unter Umständen auch eine geringe Oberflächenentzündung eintritt. Wie Ab.b. 5 zeigt, fließt die aus den Förderkanälen g kommende frische Kohle am Ende der Vorscbaltroste c seitlich auseinander und bildet etwas unterhalb der Wand i ein geschlossenes Brennstoffbett. Der auf dem Rost c vorentzündete Brennstoff fällt in das von den Böschungen begrenzte leere Dreieck k und gerät so unter die von den Seiten sich immer wieder neu darüberwälzende frische Kohle aus den Kanälen g. Auf diese Art wird der Brennstoff auf dem Hauptverbrennungsbett mit Unterfeuer versehen.
- Dadurch, daß die Kohle auf -dem Hauptrost aus den Kanälen g seitlich ausein anderfließt, bilden sich bei in Streifen geringerer Rostbedeckung, die zur Bildung von Brennkanten führen, so daß der Rost nicht nur die im allgemeinen bekannte und fürs die Verbrennung gehr wichtige untere Brennkante am Rostende bei tt besitzt, sondern auch noch die längs verlaufenden Brennkanten m. Dadurch wird die Rostleistung erheblich erhöht.
- Das Verhältnis !der Breite der Vorschaltroste c zu der der Förderkanäle g richtet sich zum Teil nach dem Brennstoff, zum. Teil auch nach der erreichbaren Tiefe der Förderkanäle g, die ausreichen müssen, um die für den Hauptrost notwendigen Kohlenmengen zu bewältigen.
- Durch di,e geschilderte Bauart nach der Erfindung wird ein selbsttätig fördernder Schrägrost geschaffen, der bei hoher Rostleistung die Aufrechterhaltung eines guten Grundfeuers auch unter Venvendung eines offenen Feuerraumes ohne störende Einbauten ermöglicht.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCIIE: I. Schrägrostfeuerung,beider am oberen Ende des Rostes streifenförmige Vorschaltroste und dazwischenliegende Förderkanäle vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die hochliegenden Vorschaltroste (c) ungefähr parallel zu den in der Rostebene liegenden Böden der Förderkanäle (g) verlaufen und in etwa senkrecht abfallenden Wänden (i) endigen und daß der frische Brennstoff den Vorschaltrosten (c) und den Förderkanälen (g) am oberen Ende gemeinsam zugeführt wird.
- 2. Schrägrostfeuerung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderkanäle (g) im Verhältnis zur Breite der Vorschaltroste (c) so bemessen sind, daß die auf dem Hauptrost (a) .aus den Förderkanälen (g) heraus sich seitlich ausstreckenden Brennstoffstreifen nicht in voller Höhe aneinander anschließen, so daß sich dort von oben nach unfen verlaufende Brennkanten (nt) bildr-n.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST54997D DE680219C (de) | 1936-07-02 | 1936-07-02 | Schraegrostfeuerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST54997D DE680219C (de) | 1936-07-02 | 1936-07-02 | Schraegrostfeuerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE680219C true DE680219C (de) | 1939-08-25 |
Family
ID=7467146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST54997D Expired DE680219C (de) | 1936-07-02 | 1936-07-02 | Schraegrostfeuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE680219C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916448C (de) * | 1949-05-24 | 1954-08-09 | Steinmueller Gmbh L & C | Vorschubtreppenrost |
-
1936
- 1936-07-02 DE DEST54997D patent/DE680219C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916448C (de) * | 1949-05-24 | 1954-08-09 | Steinmueller Gmbh L & C | Vorschubtreppenrost |
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