DE680184C - Blankgluehofen mit zur Aufgabe des Gluehgutes dienendem Fluessigkeitsabschlussbehaelter - Google Patents
Blankgluehofen mit zur Aufgabe des Gluehgutes dienendem FluessigkeitsabschlussbehaelterInfo
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Description
- Blankglühofen mit zur. Aufgabe des Glühgutes dienendem Flüssigkeitsabschlußbehälter Die Erfindung bezieht sich auf einen Blankglühofen für Kleinteile, wie Näpfchen, Hülsen u. dgl., bei dem zur Aufgabe des Glühgutes ein Flüssigkeitsbehälter dient, von dem aus das Glühgut unter Luftabschluß in den Glühofen gefördert wird.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen solchen Glühofen so auszubilden, daß die von dem Glühgut beim Durchgang durch den Flüssigkeitsbehälter mitgenommene Flüssigkeit nicht in den Glühofen ;gelangt, sondern vorher restlos entfernt wird.
- Es ist ein Blankglühofen für Bänder und Drähte bekannt, bei dem das Glühgut nach Verlassen des Flüssigkeitsbehälters zunächst zwischen Gummirollen hindurchgeführt und dadurch von der anhaftenden Flüssigkeit zum Teil befreit wird. Der restliche Teil des mitgeführten Wassers wird in einem Vorwärmöfen verdampft und der Dampf anschließend in einem feststehenden, senkrechten und im Innern mit Kühlschlangen versehenen Kondensator, durch :den die Bänder bnv. Drähte hindurchgeführt werden, wieder niedergeschlagen, von wo aus die Flüssigkeit in einen unter dem Kondensator angeordneten Behälter gelangt.
- Eine solche Bauart mit feststehend angeordnetem Kondensator bringt es mit sich, daß sich die aus dem Wasserdampf bildende Flüssigkeit größtenteils in dem oberen, über dem Glühgut liegenden Teil des Kondensators absetzt und von dort aus teilweise wieder auf das Glühgut abtropfen kann, so daß dieses trotz der vorhergehenden Verdamp; fung naß in den Ofen gelangt und demgemäß nicht einwandfrei blankgeglüht werden kann. . Außerdem ist die bekannte Bauart für die Behandlung von Kleinteilen ungeeignet, da keinerlei Mittel vorgesehen sind, um derartige Gegenstände aus dem Flü.ssigkedtsbehälter in den Glühofen zu fördern.
- Im Gegensatz zu dieser bekannten Bauart besteht die Vorwärm- und Kondensationseinrichtung gemäß der Erfindung aus einem zwischen der Aufgabevorrichtung und dem Glühofen drehbar gelagerten, im Innern zweckmäßig mit Schneckenwindungen versehenen und auf einem Teil seiner Länge beheizten Rohr, dessen Wandung vorzugsweise vor und hinter der Heizzone gelocht und von einem zweckmäßig als Drehkörper ausgebildeten, gekühlten Mantel luftdicht umgeben ist, der an. seiner äußersten Mantellinie Doppelhähne oder ähnlich wirkende Abl.aßvorrichtungen. aufweist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt dargestellt.
- i ist ein zur Aufgabe des Glühgutes dienender Flüssigkeitsbehälter, aus dem das Glühgut durch eine Schnecke 2, die von einer Haube 3 luftdicht umgeben ist, in eine Trommel 4 befördert wird. Die Trommel 4., die mit der Schnecke 2 starr verbunden ist, ragt durch die Seitenwand 5 der Haube 3 hindurch nach ,außen und ist m einer an der Seitenwand 5 der Haube 3 luftdicht befestigten Stopfbüchse 6 geführt. An der Innenwand der drehbaren Trommel ¢ ist ein Schneckengewinde 7 fest angebracht. Zwischen der Tromme14 der Aufgabevorrichtung und der in dem Glühofen 8 drehbar angeordneten Glühtrommel 9 sind hintereinander drei Trommeln i o, i i, 12 luftdicht angeordnet, die im Innern ebenfalls ineinander übergehende Schneckengewinde 13 aufweisen und auf Laufrollen 14 des Traggestelles 15 gelagert sind. Die mittlere Trommel i i ist von außen mittels Reihengasbrennern 16 geheizt. Die Wandungen der vor und hinter der Heiztrommel i i .angeordneten Trommeln i o und 12 sind siebartig mit Löchern 17 versehen und von dachförmig ausgebildeten Mänteln 18, die an den Trommelwandungen angeschweißt sind, luftdicht umgeben. An der Gratlinie i9 dieser Außenmäntel 18 sind- Doppelhähne 20 angebracht, die mit .dem zwischen den Trommelwandungen und den Mänteln 18 befindlichen Ringraum 21 in Verbindung stehen. Die Mäntel 18 sind von außen durch eine Wasserberieselungsvorrichtung 22 gekühlt. Unterhalb der Trommeln io, _ i i, 12 ist ein Sammel. behälter 23 mit Ablaßleitung angeordnet.
- Im Betrieb wird das Glühgut in den an dem Flüssigkeitsbehälter i schräg angebrachten Trichter 24 eingeschüttet, der unterhalb des Flüssigkeitsspiegels in .die nach Art einer logarithmischen Spirale ausgebildete Förderschnecke 2 einmündet. Diese führt das Glühgut in die Schneckenwindungen 7 der Trommel4 über. Von hier aus wandert das Glühgut durch die Trommel i o hindurch, in der es dauernd umgewälzt und dadurch entleert wird, bevor es in die Heizzone gelangt. Die abgeschiedene Flüssigkeit verläßt die Trommel io sofort durch die öffnungen 17 der Trommehvandung, fließt in den umgebenden Mantel 18 und von dort durch die Doppelhähne 2o in den Behälter 23. Unter der Einwirkung der in der folgenden Trommel i i entwickelten Hitze wird außerdem ein Teil der von dem Glühgut mitgeführten Flüssigkeit schon jetzt verdampft, d. h. solange das Glühgut sich noch in der vor der Heizzone liegenden Trommel io befindet. Der dort entwickelte Dampf verläßt die Trommel i o ebenfalls durch die öffnungen 17 der Trommelwandung und wird am Innenumfang des gekühlten Mantels 18 niedergeschlagen. Da sich dieser Mantel 18 zusammen mit der Trommel io ständig dreht, so sammelt sich die an ihm niedergeschlagene Flüssigkeit stets an der untersten Stelle des Mantels an und wird dort sofort in den Behälter 23 entleert. Ein Wiederabtropfen der Flüssigkeit auf das Glühgut, wie bei der bekannten Bauart, findet hier ,also nicht .statt.
- Auf seinem weiteren Weg gelangt das Glühgut in die eigentliche Heizzone. Dort werden die letzten, an oder in dem Glühgut noch vorhandenen Flüssigkeitsreste vollends verdampft. Dieser Dampf entweicht zu beiden Seiten der Heizzone i i durch die öffnungen 17 der Trommeln i o, 12 in die Räume 21 und schlägt sich an den von außen durch die Berieselungsvorrichtung 22 gekühlten Ummantelungen 18 dieser Räume wieder als Flüssigkeit nieder. Infolge der Drehbewegung der Mäntel 18 sammelt sich die niedergeschlagene Flüssigkeit wieder an der tiefsten Stelle der Mäntel i8 an und verläßt dort die Vorrichtung sofort wieder durch die Hähne 2o, ohne noch einmal mit dem Glühgut in Berührung zu kommen. Auf diese Weise wird, im Gegensatz zu der bekannten Ofenanlage, erreicht, daß das Glühgut vollkommen trocken in den Glühraum 8 gelangt, wo es in üblicher Weise unter Zufuhr eines Schutzgases geglüht wird.
- Statt der drei Trommeln i o, i i, 12 kann gegebenenfalls auch nur ein einziges durchgehendes Rohr zwischen der Aufgabev orrichtung -und :der Glühtrommel angeordnet sein, das entsprechend -der dargestellten und beschriebenen Bauart ausgebildet ist.
- An Stelle der Gasheizung kann auch eine elektrische Heizung Verwendung finden. Die an der Gratlinie der Mäntel 18 vorgesehenen Doppelhähne können .auch durch andere Vorrichtungen, beispielsweise durch Doppelventile, ersetzt werden; maßgebend ist nur, d.aß die Flüssigkeit aus den Räumen 21 abgelassen werden kann, ohne daß dabei Luft in dieselben eintritt.
Claims (3)
- PATCNTANSPRÜCIIL: i. Blankglühofen mit zur Aufgabe des Glühgutes dienendemiFlüssigkeitsabschlußbehälter, von dem aus das Glühgut runter Luftabschluß durch einen Vorwärmer und einen Kondensator in den Glühofen befördert wird, dadurch gekennzeichnet, @daß die Vorwärm- und Kondensationseinrichtung aus einem zwischen der Aufgabevorrichtung und dem Glühofen drehbar gelagerten, im Innern zweckmäßig mit Schneckenwindungen versehenen und auf einem Teil seiner Länge beheizten Rohr besteht, dessen Wandung vorzugsweise vor und hinter der Heizzone gelocht und von einem zweckmäßig ,als Drehkörper ausgebildeten, gekühlten Mäntel luftdicht umgeben ist, der an seiner .äußersten Mantel-Linie Doppelhähne oder ähnlich wirkende Ablaßvorrichtungen aufweist.
- 2. Ofenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenrohr aus drei hintereinander angeordneten, luftdicht miteinander verbundenen Trommeln (i o, 11, 12) besteht, von denen die mittlere Trommel (i I) durch Reihengasbrenner (16) oder elektrisch beheizt ist, während die vor und hinter der Heiztrommel (i i) angeordneten Trommeln (i o, 12) in ihren Wandungen Löcher (17) aufweisen und von dachförmigen Mänteln (18) umgeben sind, die an dem Trommelumfang' angeschweißt und mittels .einer Berieselungsvorrichtung (22) gekühlt sind.
- 3. Ofenanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelsatz (10, 11, 12) einerseits mit einer drehbar in dem Glühofen (8) angeordneten Glühtrommel (9), andererseits mit einer in dem Aufgabebehälter (i, 3) drehbar gelagerten Fördertrommel (4.) luftdicht verbunden ist.
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1937
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