DE679809C - Druckmangelsicherung fuer Gasleitungen - Google Patents

Druckmangelsicherung fuer Gasleitungen

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DE679809C
DE679809C DEG92413D DEG0092413D DE679809C DE 679809 C DE679809 C DE 679809C DE G92413 D DEG92413 D DE G92413D DE G0092413 D DEG0092413 D DE G0092413D DE 679809 C DE679809 C DE 679809C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Druckmangelsicherung für Gasleitungen Vorliegende Erfindung betrifft :eine Druckmangelsicherung für Gas- u. dgl. Leitungen, bei welcher in an sich bekannter Weise ein an einer Membran befestigtes, zwischen einem Vor- und Hinterdruckraum angeordnetes Ventil den Durchfluß des Gases selbsttätig absperrt, sobald bei Rohr- oder Schlauchbrüchen oder aus irgendeinem anderen Grund der Vor- oder Hinterdruck unter den üblichen Betriebsdruck sinkt.
  • Es ist bei Druckmangelsichei-ungen bekannt, das an einem Stift unter der Membran hängende Ventil halbkugelig und :den Ventilsitz scharfkantig ,auszubilden und unter (dem Ventil einen Führungsstift vorzusehen, welcher das -Ventil zentrisch über dem Sitz halten soll.
  • Da bei solchen Sicherungen die Membran und das Ventil, wenn keine Störungen eintreten, immer in der geöffneten Stellung,, unter Umständen also jahrelang eingestellt bleiben, so kann sich die Membran :evtl. etwas aus dem Mittel bzw. etwas exzentrisch einstellen. Wenn das Ventil mit der Membran nicht durch einen längeren Stift verbunden ist, sondern direkt an der Membran befestigt wird und :der Ventilsitz direkt unter der Membran liegt, so würde die,evtl. exzentrisch eingestellte Membraln einen zuverlässigen und dichten Abschluß des Ventils verhindern,, namentlich wenn die Membran im Laufe der Jahre härter und steifer geworden ist.
  • Bei scharfkantiger Ausbildung des Ventilsitzes zeigt sich ferner der Nachteil, daß durch das Ventil beim Versand solcher Druckmangelsicherungen, wenn dieselben z. B. inicht waagerecht liegen, die scharfe Kante des Ventilsitzes infolge des Spieles in der Stiftführung an den einzelnen Stellen beschädigt wird und das Ventil dann im Gebrauch nicht mehr dicht schließt.
  • Diese obenerwähnten Nachteile werden nach vorliegender Erfindung durch die Vereinigung von ,an sich bekannten Kennzeichen dadurch beseitigt, :daß die Membran und das unmittelbar ;an derselben befestigte Ventil, unterhalb der Membran mit einem an sich bekannten, durch eine Bohrung in einer Füh-(rungsscheibe mit Spiel geführten Führungsstift und oberhalb,der Membran mit einer bei geöffnetem Ventil in der Bohrung der im Deckel vorgesehenen hohlen Entlüftungsschraube zur Anlage kommenden Kegelspitze in der Offenstellung zentrisch gehalten wird, und daß die Entlüftunggschraube eine durch einen Druckstift ersetzbare, auswechselbare Düsenschraube aufweist.
  • In der Zeichnung zeigt Fig. i einen Längsschnitt, Fig. z eine Draufsicht bzw. einen Querschnitt, Fig.3 den Haltestift.
  • Mit A ist der Vordruckraum, mit B der Hinterdruckraum, mit ia das Ventil und mit b die Membran bezeichnet.
  • Bei regelmäßigem Betrieb ist das Ventil a durch den unter der Membran b im Hinterdr uckraum B und unter dem Ventil. im VordruckraumA herrschenden Gasdruck geöffnet. Sinkt z. B. bei einem Rohr- oder Schlauchbruch der Gasdruck unter den üblichen Betriebsdruck, so schliefst sich -das Ventila unter dem Einfluß des Ventilgewichtes. Erst wenn die Störung beseitigt ist, füllt sich zunächst der Vordruckraum A und durch die feine Bohrungd (Fig. z) auch der Hinterdruckräum B wieder mit Gas bis zu dem üblichen Betriebsdruck,, aber nur, wenn an den angeschlossenen Gasherden, Heizkörpern u. dgl. vorher alle Hähne geschlossen sind, worauf das Ventil a sich wieder öffnen kann.
  • Um einen völlig dichten Ventilsitzabschluß zu erhalten, ist der Ventilsitz scharfkantig und das Ventil ,a halbkugelig ausgebildet und mittels :eines Führungsstiftes p unter dem Ventilsitz in .einer Bohrung r mit entsprechendem Spiel gelagert. Bei geöffnetem Membranventil legt sich die Kegelspitze tt' in die Bohrung der Schraube g und wird das Kugelventil und die Membran so zentrisch über dem Ventilsitz gehalten.
  • Um beim Versand der Druckmangelsicherung das bei Erschütterungen unvermeidliche Springen des Ventils auf dem Ventilsitz und die dadurch mögliche Beschädigung des scharfkantigen Ventilsitzes zu verhindern, ist es notwendig, das Ventil während des Versandes auf dem Ventilsitz fest einzuspannen. Zur Ent- und Belüftung des über der Membran vorhandenen Hohlraumes wird im Deckelfeine Hohlschraubenmutter g und in dieser eine auswechselbare Düsenschraube i angeordnet, welch letztere beim Versand herausgenommen werden kann, so daß durch einen in die Düsenbohrung eingeschraubten. Druckstift lt (vgl. Fig. 3:) das halbkugelige Ventil a fest auf dem Ventilsitz eingespannt werden kann. Über der Düse i kann mittels einer überwurfmütter z .ein Gasäbleitrohr g angeschlossen werden. Der Gaseintritt in den Vordruckraum A erfolgt durch eine Glocke G, welche mittels eines von einem Sieb x umgebenen Rohreinsatzes o mittels überwurfmutter L so am Oberteil befestigt ist, daß der Anschlu;l@-stutzen nach Bedarf unter beliebigem Winkel zum Oberteil eingestellt werden kann. Sowohl am Oberteil der Sicherung ;als auch ,an der GlockeG sind bei tt zwei Schraubennippel vorgesehen, an welche zur Prüfung der Vorrichtung auf richtiges Arbeiten zwei Manometer eingeschraubt werden können.
  • Zwischen Vor- und Hinterdruckraum ist, wie aus Fig. a ersichtlich, eine kalibrierte austauschbare überströmdüse d in einem herausnehmbaren Schafts und in letzterem ein unter dem Einfluß einer Feder stehender Druckstift v mit Nadeleinsatz w zum Reinigen der Überströmdüseg während des Betriebes vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATrNTAN SPRUCH. : Aruckmangelsicherung für Gas- o. dgl. Leitungen mit einem ;auf einem s@harfkantigen Sitz selbsttätig sich zentrierenden halbkugeligen Ventilkörper zwischen Vor- und Hinterdruckraum und einem unterhalb der Membran durch eine Bohrung in einer Führungsscheibe mit Spiel geführten Ventilkörperführungsstift, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Membran (b) ,an -deren Unterseite unmittelbar der Ventilkörper (a) befestigt ist, eine Kegelspitze (ü) angeordnet ist, die bei geöffnetem Ventil in der Bohrung der im Deckel (f) vorgesehenen hohlen Entlüftungsschraube (ä) zur Anlage kommt; und daß die Entlüftungsschraube eine durch einen Druckstift (1t) ersetzbare, auswechselbare Düsenschraube (i) aufweist.
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