DE679209C - Beruehrungsschutz fuer Oberleitungsomnibusse mit zwischen beiden Oberleitungspolen liegendem Spannungsteiler - Google Patents

Beruehrungsschutz fuer Oberleitungsomnibusse mit zwischen beiden Oberleitungspolen liegendem Spannungsteiler

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DE679209C
DE679209C DES118759D DES0118759D DE679209C DE 679209 C DE679209 C DE 679209C DE S118759 D DES118759 D DE S118759D DE S0118759 D DES0118759 D DE S0118759D DE 679209 C DE679209 C DE 679209C
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voltage divider
voltage
catenary
buses
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Expired
Application number
DES118759D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Paul Mueller
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/04Cutting off the power supply under fault conditions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Berührungsschutz für Oberleitungsomnibusse mit zwischen beiden Oberleitungspolen liegendem Spannungsteiler Bei Anlagen für den Betrieb von Oberleitungsomnibussen hat man bisher im allge-. meinen den einen Pol der Fahrleitung, und zwar vorzugsweise den Minuspol geerdet, wie dies bei Straßenbahnen üblich ist. Es ergibt sich nun bei diesen Anordnungen, daß beim Entstehen von Isolationsfehlern in der Nähe des positiven Pols der Wagenkasten auf ein der vollen Betriebsspannung entsprechendes Potential aufgeladen, wird. Diese Aufladung kann Personen, welche den Wagen besteigen oder verlassen, gefährden.
  • Es ist bereits bekannt, bei Oberleitungsomnibussen besondere Anordnungen vorzusehen, welche das Auftreten von Fehlern anzeigen oder Schaltvorgänge hervorrufen, durch welche die Stromzuführung abgeschaltet oder sonst die auftretende Gefahr beseitigt wird. Bei einer bekanntgewordenen Anordnung ist zwischen den beiden Polen des Stromzuleitungssystems eine Widerstandsbrücke angeschaltet, in welcher ein Relais vorgesehen ist und deren bei normalem Isolationszustand das Potential Null aufweisender Mittelpunkt mit dem Fahrgestell des Fahrzeuges verbunden ist. Das erwähnte Relais spricht dann, wenn ein Isolationsfehler aufgetreten ist, an und bewirkt die Einschaltung eines Signals oder die Abschaltung der Stromzuführung zu dem - Fahrzeug oder sonstige Sicherheitsmaßnahmen. Die bekannte Anordnung ist insofern wenig günstig, als das Relais eine sehr hohe Empfindlichkeit aufweisen muß, wenn es bereits bei kleinen Fehlerströmen zum Ansprechen kommen soll. Die Verwendung hochempfindlicher Relais ist aber gerade auf Fahrzeugen unerwünscht, weil bei diesen mit starken Stößen, Erschütterungen u. dgl. zu rechnen ist, die die Arbeitsweise des Relais beeinträchtigen und leicht Schäden hervorrufen können. Wenig günstig ist bei der bekannten Anordnung auch das Bestehen einer unmittelbaren leitenden Verbindung zwischen der Widerstandsbrücke und dem Wagengestell.
  • Erfindungsgemäß wird eine wesentlich vorteilhaftere Einrichtung mit einem zwischen den beiden Polen der Oberleitung liegenden Spannungsteiler dadurch erzielt, daß in der Verbindungsleitung zwischen dem Spannungsteiler und dem Wagenkasten als Anzeigevorrichtungen für die Fehlerströme Glimmlampen angeordnet sind, die mit dem einen Pol an den Wagenkasten und mit dem anderen Pol an solche Punkte des Spannungsteilers angeschlossen sind, welche in positivem bzw. negativem Sinne ein etwa der Zündspannung der Glimmlampen entsprechendes Potential haben.
  • In Fig. i der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben. i und a sind die Stromabnehmer, mittels deren der Strom von den Fahrdrähten den in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsmotoren über die Selbstschalter 3 und q. zugeleitet wird. Zwischen den Stromzuleitungen innerhalb des Fahrzeuges ist hinter den Selbstschaltern 3 und q. ein Spannungsteilerwiderstand 5 angeschlossen. Das linke Ende des Spannungsteilerwiderstandes hat das Potential + 300 V, das rechte Ende das Potential - 300 V. Ferner sind zwei Glimmlampen 6 und 7 vorgesehen, von denen die erste zwischen dem Wagenkasten 8 und demjenigen Punkt des Spannungsteilers angeschlossen ist; der entsprechend der Zündspannung der Glimmlampe ein Potential von etwa ioo V hat. Die andere Glimmlampe 7 ist zwischen dem Wagenkasten 8 und einem Punkt des Spannungsteilerwiderstandes angeschlossen, der ebenfalls entsprechend @ der Zündspannung der Glimmlampe .das Potential von - ioo V hat. Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist folgende: Entsteht beispielsweise ein Isolationsfehler am positiven Pol, so tritt von diesem Strom auf den Wagenkasten über und lädt ihn allmählich auf, wobei er das Potential der positiven Fahileitung annehmen kann. Dies hat zur Folge, daß die Spannung an der Glimmlampe die Zündspannung übersteigt. Die Lampe zündet' und führt den Fehlerstrom nach dem negativen Pol ab. Ebenso verhält sich umgekehrt die Glimmlampe 6 bei einem Fehler am Minuspol.
  • Da - die Spannung zwischen den Stromabnehmern je nach ihrer Entfernung vom Speisepunkt und nach der Belastung schwankt, verwendet man zweckmäßig Glimmlampen, die an sich niedrige Zündspannung haben und nach dem Zünden in der Spannung etwas absinken.
  • Ein Ohmscher Widerstand als Spannungsteiler wirkt nur so lange, wie er an Spannung liegt. Falls ein Stromabnehmer vom Fahrdraht abspringt, tritt das volle Potential des anderen Stromabnehmers in- den Spannungsteiler und, vermindert um den Spannungsabfall der Glimmlampen, in den Wagenkörper über. Es müßte also vor den Spannungsteiler ein Nulfschalter gelegt werden, der beim Ausbleiben der Spannung die Wagenstromkreise abschaltet; damit wäre aber auch der Berührungsschutz außer Tätigkeit gesetzt. Dieser Nachteil wird durch eine Schaltung nach Fig. z vermieden, in der dc.r Spannungsteiler zum Teil durch einen Widerstand 9 und zum Teil durch Glimmlampen io, i i gebildet ist. Wenn hierbei Strom von einem Außenpol, z. B. dem positiven, zum Wagenkasten übertreten will, muß die Spannung von der Lampe io und der Lampe 6 (bzw. 7) überwunden werden, so daß das vorhandene Potential ganz oder doch beinahe verbraucht wird.
  • Die Anordnung nach der Erfindung weist gegenüber der im vorstehenden erwähnten bekannten Anordnung auch noch den großen Vorteil auf, daß durch die Glimmlampen unmittelbar sichtbar gemacht wird, ob eine positive oder negative Fehlerspannung an dem Wagenkasten aufgetreten. ist. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäß ausgebildeten Einrichtung liegt darin, daß außer einer Anzeige der Fehlerströme auch eine Ableitung derselben erfolgt.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCIIR: i. Berührungsschutz für Oberleitungsomnibusse mit zwischen beiden Oberleitungspolen liegendem Spannungsteiler, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitung zwischen Spannungsteiler (5) und Wagenkasten als Anzeigevorrichtung für Fehlerströme Glimmlampen (6, 7) angeordnet sind, die mit einem Pol an den Wagenkasten (8) und mit dem anderen Pol an solche Punkte des Spannungsteilers (5) angeschlossen sind, die im positiven bzw. negativen Sinne ein etwa der Zündspannung der Glimmlampen (6; 7) entsprechendes Potential haben. s. Berührungsschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Glimmlampen für niedrige Spannung benutzt werden, deren Zündspannung um einen gewissen Betrag höher liegt als die.Brennspannung. 3. Berührungsschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsteiler teilweise aus Glimmlampen (io, ri) besteht.
DES118759D 1935-06-22 1935-06-22 Beruehrungsschutz fuer Oberleitungsomnibusse mit zwischen beiden Oberleitungspolen liegendem Spannungsteiler Expired DE679209C (de)

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