DE67771C - Ringelspiel - Google Patents
RingelspielInfo
- Publication number
- DE67771C DE67771C DENDAT67771D DE67771DA DE67771C DE 67771 C DE67771 C DE 67771C DE NDAT67771 D DENDAT67771 D DE NDAT67771D DE 67771D A DE67771D A DE 67771DA DE 67771 C DE67771 C DE 67771C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- seats
- switches
- horses
- fields
- guided
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G1/00—Roundabouts
- A63G1/24—Roundabouts with seats performing movements in a horizontal plane, other than circular movements
- A63G1/26—Roundabouts with seats performing movements in a horizontal plane, other than circular movements with seats moving with a planetary motion in a horizontal plane
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Ringelspiel, bei welchem Pferde und andere
Thiere sich kreisförmig oder in gewundenen Linien bewegen.
Bei derselben bilden einen wesentlichen Theil zwei Bühnen A und B, welche, über
einander liegend angeordnet, sich ein wenig oberhalb des Erdbodens befinden. Ein Dach C
bedeckt die Vorrichtung.
Die obere Bühne A umfafst eine gewisse Anzahl von Begrenzungsfeldern für den Lauf
je einer Pferdegruppe (in dem gezeichneten Falle deren vier), welche aus sich berührenden
kreisrunden Feldern bestehen. Jedes Feld ist auf einer Welle α befestigt, welche von einem
Fufslager c und einer Muffe b in senkrechter Stellung erhalten werden. Alle diese Wellen a
werden durch ein Getriebe in Umdrehung versetzt, welches von einer Kraftmaschine E beliebiger
Construction (Göpel, Motor etc.) bethätigt wird. Die hierfür in Frage kommenden
Uebersetzungen sind für das Verständnifs der Anordnung belanglos, doch sind dieselben so
angeordnet, dafs immer zwei benachbarte Felder D sich in entgegengesetztem Sinne drehen.
Die Mitnehmer d, deren eine beliebige Anzahl sich in jedem Felde befindet, sind mittelst
der Schrauben ν ν1, Fig. 7, verstellbar. .
Auf der unteren Bühne B sind Schienenkreise e übereinstimmend mit der Anordnung
der Felder D angebracht. An den Berührungspunkten der Schienenkreise sind Weichen f
angebracht, welche durch die Räder der dieselben befahrenden Wagen dem Richtungssinn
derselben entsprechend jeweilig selbstthätig eingestellt werden.
Ein Wagen F, Fig. 3 bis 6, mit nur zwei hinter einander angeordneten Rädern r und r1
trägt in der Mitte eine senkrechte Strebe G. Diese trägt den Thierkörper H und wird von
einem der in dem Feld D befindlichen Mitnehmer d zeitweilig umfafst.
An jeder Seite des Wagens befindet sich ein Anschlag g, welcher den keilförmigen Schieber^/1
der Weiche f bethätigt. An der Stange G ist eine Gleitrolle i angebracht, welche an einem
an der Bühne A angebrachten Ring j schleift.
Auf der Fläche der Felder D sind Pferdekörper I und im Mittelpunkt derselben Sitze J
fest angebracht. Den Pferden i kann durch irgend eine beliebige Vorrichtung . eine schau-:
kelnde Bewegung ertheilt werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Durch den Motor E werden die
Felder D in Umdrehung versetzt, und zwar, wie schon erwähnt, derart, dafs stets zwei benachbarte
Felder entgegengesetzten Drehungssinn aufweisen. Vermittelst der Mitnehmer d
werden die Streben G umfafst und so den Pferden H die Bewegung der Felder D mitgetheilt.
Gelangt ein Wagen F an einen Berührungspunkt zweier Schienenkreise e, so öffnet er
mittelst des Anschlages g den Schieber f1 der
Weiche f und gelangt so in das Gebiet des nächsten Schienenkreises c, diesen, von dem
darüber befindlichen Feld D mitgenommen, in seinem bisherigen Lauf entgegengesetztem
Drehungssinn durchfahrend. Zufolge dieser eigenartigen Anordnung laufen die Pferde H
in Form einer Schleife um die Pferdegruppe / und die Sitze J herum, welch letztere sich um
Claims (1)
- die eigene Achse drehen. Die Fig. 8 bis 16 veranschaulichen die Wirkungsweise der Weichen. Es wird dadurch ein sehr bunt bewegtes Bild geschaffen, und ist es wohl ohne Weiteres klar, dafs durch entsprechende Anordnung der Mitnehmer d dasselbe jederzeit leicht verändert werden kann. Es ist ferner leicht möglich, den einzelnen Pferden noch schaukelnde oder schlingernde Bewegung zu ertheilen, um den Lauf lebender Thiere nachzuahmen.Patenτ-Anspruch:Ringelspiel, dadurch gekennzeichnet, dafs auf einander berührenden Kreisbahnen geführte Sitze schleifenförmig von anderen Sitzen umlaufen werden, in der Art, dafs letztere, durch Mitnehmer um die ersteren geführt, an regelmäfsig wiederkehrenden Stellen selbstthä'tige Weichen durchlaufen und dadurch in den jedesmaligen anliegenden Drehungskreis unter gleichzeitigem Wechsel der Richtung eintreten.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67771C true DE67771C (de) |
Family
ID=341372
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67771D Expired - Lifetime DE67771C (de) | Ringelspiel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67771C (de) |
-
0
- DE DENDAT67771D patent/DE67771C/de not_active Expired - Lifetime
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