DE676199C - Handsetzschiff zum Einfuehren einer Matrizenzeile in den Sammler einer Matrizensetz-und Zeilengiessmaschine - Google Patents

Handsetzschiff zum Einfuehren einer Matrizenzeile in den Sammler einer Matrizensetz-und Zeilengiessmaschine

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DE676199C
DE676199C DEM138954D DEM0138954D DE676199C DE 676199 C DE676199 C DE 676199C DE M138954 D DEM138954 D DE M138954D DE M0138954 D DEM0138954 D DE M0138954D DE 676199 C DE676199 C DE 676199C
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DE
Germany
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line
die
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ship
collector
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Expired
Application number
DEM138954D
Other languages
English (en)
Inventor
John Ernest Billington
Richard Henry Scott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
Original Assignee
Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding

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  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Handsetzschiff zum Einführen einer Matrizenzeile in den Sammler einer Matrizensetz- und Zeilengießmaschine . Gegenstand des Hauptp,atenros 645 553 ist eine Vorrichtung zum Einführen @emer Matrizenzeile in den Sammlexeiner Matrizensetz-und Zeilengießmaschiine mittels eines Handsetzschiffes mit Backen, die die Zeile vorn und hinten festklemmen, so daß, nachdem die festgeklemmte Zeile gegen den Sammler gebracht rund der Klemmdruck gegen die Zeile aufgehoben ist, die Zeile als Ganzes durch das Eigengewicht der Matrizen in dien Sammler fällt. Mit derartigen Vorrichtungen lassen sich Zeilen, die fauch Spanen enthalten, schlecht setzen, da die Spanen länger sind als die Matrizen und infolgedessen nicht durch die verhältnismäßig schmale Grundplatte, auf der die Matrizen ruhen, gehalten werden, können.
  • Es ist zwar bei Winkelhaken zum Setzen und Überführen von Zeilen in dien Gießschlitten von Matrizensetz- rund 7,eileugießmaschiWn schon bekannt, an dem Winkelhaken eine Verlängerung anzubringen, auf die sich die in der Zeile vorhandenen Spatien auflegen. Eine solche starre Verlängerung der Wand ist jedoch bei Vorrichtungen, gemäß demHauptpatent nicht anwendbar, weil diese Verlängerung das Hineinkippen der Zeile als Ganzes in den Sammler stören würde. Die vorliegende Erfindung ermöglicht nun ,auch bei Vorrichtungen. nach dem Hauptpatent dadurch ein bequemes Setzen, @daß auch bei Zeilen mit Sp,atien eineabnehmbare .oder ausschwenkbare Vorrichtung vorgesehen ist, die die Spatien beim Sammeln stützt und beim Einfügen der Zeile in den Sammler ausgeschwenkt oder .abgenommen werden kann.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. i und 2 Grundriß und Seitenansicht der ersten Ausführungsform, Fig. 3 eine Endansicht eines Setzschiffes gemäß Fig. i -und 2, teilweise im Schnitt, und veranschaulicht die Art, in der die Matrizen und die Spatien beim Einfügen in die Maschine gehalten werde , Fig. ¢, 5 und 6 den Fig. i, 2 -und 3 entsprechende Darstellungen einer zweiten Ausführungsform und Fig. 7 einen abgeänderten Einzelteil.
  • Bei dem in Fig. i bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das Handsetzschiff aus der Grundplatte i aus Metall, die bei b stufenartig abgesetzt ist und eine Zahnstange e trägt. Unterhalb der Grundplatte ist ein Schlittend vorgesehen, der einen Schlitz aufweist, durch den die Zahnstange hindurchgehen kann, die auf diese Weise als Führungsschiene für deal Schlitten dient. Der Schlittenerstreckt sich über die Kante der Grundplatte und die obere Fläche der Stufe und trägt die -eine über der Grundplatte liegende Backe 3. An den Schlittend ist eine Sperrklinke f artgelenkt, die durch eine Feder g in Eingriff mit .der Zahnstange c gehalten wird und dadurch den S chlitten und die Backe 3 in der eingestellten Lage hält, die durch eine Skala an der oberen Fläche der Grundplatte bestimmt war.
  • Unter der Grundplatte ist ferner ein Schlitten h vorgesehen, der @um :einen begrenzten Betrag in der Längsrichtung der Grundplatte beweglich ist :und dessen oberes Ende durch einen Schlitz i im der Grundplatte hindurchragt und die zweite Backe 2 trägt. Von der Grundplatte nach unten erstreckt sich ein Handgriff 12, und an dem Schlitten k ist ein zweiter Handgriff 14 und ein nach dem Griff 12 zu gerichteter zylindrischer Ansatz jt vorgesehen. In diesem Ansatz ist ein Stift untergebracht, der an dem festen Griff 12 befestigt ist und von einer Feder o umgeben wird, die zwischen ,dem Kopf des Stiftes einerseits und einem Flansch ran. dem offenen Ende des zylindrischen Ansatzes a anderseits eingespannt ist. Die Feder drückt die beiden Handgriffe und damit jauch die beiden Backen gegeneinander. Man kann die beiden Backen entgegen der Wirkung der Feder durch einen durch den Finger zu bedienenden Nocken spreizen. Der Nocken ist an dem zylindrischen Ansatz n gelenkig angebracht -und legt sich gegen den festen Handgriff 12.
  • Als Stütze für die Spatien dient ein T-förmiger Teil r, dessen mittleerer Schenkel in einen Schlitz zwischen der unteren Fläche der Grundplatte und der Platte einfaßt, durch die der Handgriff 12 mit der Grundplatte verbunden ist. Eine an der unteren Fläche des mittleren Schenkels des T-förmigen Stückes angebrachte Blattfeder kommt mit einer Aussparung in der Platte des Handgriffes 12 in Eingriff und hält das T-Stück in. seiner Lage.
  • Das T-Stück kann einen Bedienungshandgriff s haben. Der quer gerichtete Schenkel des T-Stückes hat etwa die gleiche Länge wie die Grundplatte ,des Handsetzschiffes und liegt etwa in der gleichen Ebene mit der die Matrizen haltenden Fläche des Schiffes und meiner solchen Entfernung von der Grundplatte, daß er die den Matrizen abgekehrten Enden der Spatien hält.
  • An Stelle des T-Stückes tritt bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis beine Spatienstütze in Form einer U-förmigen Schiene deren freie Enden ,an der Grundplatte artgelenkt sind. An den Armen der Schiene ist je eine federnde Falleu vorgesehen, die in Nuten neben den Drehzapfen einfassen. An Stelle der Fallen können auch flache Federn v treffen, die in Nuten einfassen (Fig.7). Letztere sind so .angeordnet, daß der U-förmige Teil in der einen -(Arbeits-) Stellung etwa in der gleichen Ebene mit der Grundplatte des Handsetzschiffes liegt, während er in der anderen Lage nach abwärts ragt, wie in gestrichelten Linien in Fig. 6 angedeutet ist, so daß er nicht im Wege steht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einführen einer Matrizenzeile in den Sammler einer Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mittels eines Handsetzschiffes mit Backen, die die Zeile vorn und hinten festklemmen, so daß, nachdem die festgeklemmte Zeile gegen den Sammler gebracht und der Klemmdruck gegen die Zeile aufgehoben ist, die Zeile als Ganzes durch das Eigengewicht der Matrizen in den Sanzmler fällt, nach Patent 645 553, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Handsetzschiff ein=e abnehmbare oder verschweenkbare Verlängerung (r oder t) vorgesehen ist, die beim Setzen als Stütze für die indem Harndsetzschiff gesammelten Spatien dient, bei der Ablieferung der gesetzten Zeile aber entfernhar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (2, 3) federnd gegeneinandergedrücktwerden, ium die gesetzte Zeile mit den Spatien jauch nach Entfernung der Stütze sicher festzuklemmen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen durch den Finger zu bewegenden Nocken (p) zum: Aufheben des Klemmdruckes gegen die gesetzte Zeile bei ihrer Ablieferung.
DEM138954D 1936-08-14 1937-08-15 Handsetzschiff zum Einfuehren einer Matrizenzeile in den Sammler einer Matrizensetz-und Zeilengiessmaschine Expired DE676199C (de)

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