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Handsetzschiff zum Einführen einer Matrizenzeile in den Sammler einer
Matrizensetz- und Zeilengießmaschine . Gegenstand des Hauptp,atenros 645 553 ist
eine Vorrichtung zum Einführen @emer Matrizenzeile in den Sammlexeiner Matrizensetz-und
Zeilengießmaschiine mittels eines Handsetzschiffes mit Backen, die die Zeile vorn
und hinten festklemmen, so daß, nachdem die festgeklemmte Zeile gegen den Sammler
gebracht rund der Klemmdruck gegen die Zeile aufgehoben ist, die Zeile als Ganzes
durch das Eigengewicht der Matrizen in dien Sammler fällt. Mit derartigen Vorrichtungen
lassen sich Zeilen, die fauch Spanen enthalten, schlecht setzen, da die Spanen länger
sind als die Matrizen und infolgedessen nicht durch die verhältnismäßig schmale
Grundplatte, auf der die Matrizen ruhen, gehalten werden, können.
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Es ist zwar bei Winkelhaken zum Setzen und Überführen von Zeilen in
dien Gießschlitten von Matrizensetz- rund 7,eileugießmaschiWn schon bekannt, an
dem Winkelhaken eine Verlängerung anzubringen, auf die sich die in der Zeile vorhandenen
Spatien auflegen. Eine solche starre Verlängerung der Wand ist jedoch bei Vorrichtungen,
gemäß demHauptpatent nicht anwendbar, weil diese Verlängerung das Hineinkippen der
Zeile als Ganzes in den Sammler stören würde.
Die vorliegende Erfindung
ermöglicht nun ,auch bei Vorrichtungen. nach dem Hauptpatent dadurch ein bequemes
Setzen, @daß auch bei Zeilen mit Sp,atien eineabnehmbare .oder ausschwenkbare Vorrichtung
vorgesehen ist, die die Spatien beim Sammeln stützt und beim Einfügen der Zeile
in den Sammler ausgeschwenkt oder .abgenommen werden kann.
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Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigen Fig. i und 2 Grundriß und Seitenansicht der ersten Ausführungsform,
Fig. 3 eine Endansicht eines Setzschiffes gemäß Fig. i -und 2, teilweise im Schnitt,
und veranschaulicht die Art, in der die Matrizen und die Spatien beim Einfügen in
die Maschine gehalten werde , Fig. ¢, 5 und 6 den Fig. i, 2 -und 3 entsprechende
Darstellungen einer zweiten Ausführungsform und Fig. 7 einen abgeänderten Einzelteil.
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Bei dem in Fig. i bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das
Handsetzschiff aus der Grundplatte i aus Metall, die bei b stufenartig abgesetzt
ist und eine Zahnstange e trägt. Unterhalb der Grundplatte ist ein Schlittend vorgesehen,
der einen Schlitz aufweist, durch den die Zahnstange hindurchgehen kann, die auf
diese Weise als Führungsschiene für deal Schlitten dient. Der Schlittenerstreckt
sich über die Kante der Grundplatte und die obere Fläche der Stufe und trägt die
-eine über der Grundplatte liegende Backe 3. An den Schlittend ist eine Sperrklinke
f artgelenkt, die durch eine Feder g in Eingriff mit .der Zahnstange c gehalten
wird und dadurch den S chlitten und die Backe 3 in der eingestellten Lage hält,
die durch eine Skala an der oberen Fläche der Grundplatte bestimmt war.
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Unter der Grundplatte ist ferner ein Schlitten h vorgesehen, der @um
:einen begrenzten Betrag in der Längsrichtung der Grundplatte beweglich ist :und
dessen oberes Ende durch einen Schlitz i im der Grundplatte hindurchragt und die
zweite Backe 2 trägt. Von der Grundplatte nach unten erstreckt sich ein Handgriff
12, und an dem Schlitten k ist ein zweiter Handgriff 14 und ein nach dem Griff 12
zu gerichteter zylindrischer Ansatz jt vorgesehen. In diesem Ansatz ist ein Stift
untergebracht, der an dem festen Griff 12 befestigt ist und von einer Feder o umgeben
wird, die zwischen ,dem Kopf des Stiftes einerseits und einem Flansch ran. dem offenen
Ende des zylindrischen Ansatzes a anderseits eingespannt ist. Die Feder drückt die
beiden Handgriffe und damit jauch die beiden Backen gegeneinander. Man kann die
beiden Backen entgegen der Wirkung der Feder durch einen durch den Finger zu bedienenden
Nocken spreizen. Der Nocken ist an dem zylindrischen Ansatz n gelenkig angebracht
-und legt sich gegen den festen Handgriff 12.
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Als Stütze für die Spatien dient ein T-förmiger Teil r, dessen mittleerer
Schenkel in einen Schlitz zwischen der unteren Fläche der Grundplatte und der Platte
einfaßt, durch die der Handgriff 12 mit der Grundplatte verbunden ist. Eine an der
unteren Fläche des mittleren Schenkels des T-förmigen Stückes angebrachte Blattfeder
kommt mit einer Aussparung in der Platte des Handgriffes 12 in Eingriff und hält
das T-Stück in. seiner Lage.
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Das T-Stück kann einen Bedienungshandgriff s haben. Der quer gerichtete
Schenkel des T-Stückes hat etwa die gleiche Länge wie die Grundplatte ,des Handsetzschiffes
und liegt etwa in der gleichen Ebene mit der die Matrizen haltenden Fläche des Schiffes
und meiner solchen Entfernung von der Grundplatte, daß er die den Matrizen abgekehrten
Enden der Spatien hält.
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An Stelle des T-Stückes tritt bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4
bis beine Spatienstütze in Form einer U-förmigen Schiene deren freie Enden ,an der
Grundplatte artgelenkt sind. An den Armen der Schiene ist je eine federnde Falleu
vorgesehen, die in Nuten neben den Drehzapfen einfassen. An Stelle der Fallen können
auch flache Federn v treffen, die in Nuten einfassen (Fig.7). Letztere sind so .angeordnet,
daß der U-förmige Teil in der einen -(Arbeits-) Stellung etwa in der gleichen Ebene
mit der Grundplatte des Handsetzschiffes liegt, während er in der anderen Lage nach
abwärts ragt, wie in gestrichelten Linien in Fig. 6 angedeutet ist, so daß er nicht
im Wege steht.