DE675640C - Rahmen von Bindemaehern oder anderen Ernstemaschinen mit Luftreifen - Google Patents

Rahmen von Bindemaehern oder anderen Ernstemaschinen mit Luftreifen

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DE675640C
DE675640C DEB174778D DEB0174778D DE675640C DE 675640 C DE675640 C DE 675640C DE B174778 D DEB174778 D DE B174778D DE B0174778 D DEB0174778 D DE B0174778D DE 675640 C DE675640 C DE 675640C
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WALTER GUSTAV BRENNER DR ING
Claas KGaA mbH
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WALTER GUSTAV BRENNER DR ING
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D67/00Undercarriages or frames specially adapted for harvesters or mowers; Mechanisms for adjusting the frame; Platforms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Rahmen für Bindemäher oder andere Erntemaschinen, in dem ein mit Luftreifen versehenes Laufrad auf einer in Zahnstangenkulissen oder Führungsgabelii herausnehmbar angeordneten Achse gelagert ist. Das Herausnehmen eines Rades mit Luftreifen aus. dem Rahmen eines Bindemiähers war bisher nur dadurch möglich, daß die ganze Maschine hochgewunden und das Luftrad nach unten aus den Zahnstangenkulissen oder Gabeln entfernt wurde. Es läge nahe, den Rahmen einer derartigen Maschine so auszubilden, daß diese sozusagen sattelartig über dem Luftrade liegt, so daß das Rad vollkommen frei nach hinten oder vorn entfernt werden kann. Durch diese Anordnung würde aber der gesamte Aufbau der Maschine vollkommen verändert werden.
Die Erfindung besteht nun darin, daß der vor oder hinter dem Hauptrad liegende aufrechte Teil des Rahmens mit einer Durdhtrittöififnung für das Rad versehen ist. Hierbei bleibt der Aufbau der Maschine im wesentlichen -erhalten. Nach der Erfindung sollen weiter die heute üblichen Zahnstangenkulissen, die bisher durchweg nach unten offen waren, um die Entfernung des Rades nach unten zu ermöglichen, nunmehr mach oben offen sein, damit das Rad nach oben aus der Maschine herausgekurbelt werden und dann durch die Öffnung nach vorn oder hinten entfernt werden kann.
Ferner kann auch die eine Seite der Zahnstangenkulisse erfindungsgemäß klappbar angeordnet wenden, um eine möglichst einfache Entfernung des Rades aus der Gabel zu erzielen.
Ferner können die Gabeln oder Führun-.gen so im Rahmen der Maschine angeordnet sein, daß sich beim Hochdrehen des Rades die Maschine zunächst auf den Boden setzt, bei weiterem Hochdrehen sich dann das Rad entlastet und bei abermaligem Hochdrehen aus dem oberen Ende der Gabel herausgedreht wird. Auf diese Weise ist es möglich, mit der schon an den Rädern vorhandenen Kurbelvorrichtung das Rad aus der Erntemaschine zu entfernen.
Zuletzt kann das Herausnehmen des Rades noch dadurch erleichtert werden, daß der untere Querträger des Maschinenrahmens an der Stelle, wo das Rad beim. Herausnehmen danübergehofaen wird, nach unten und gegebenenfalls zugleich in der Richtung, in der das Herausnehmen erfolgt, also nach hinten, wenn die Öffnung hinten liegt, durchgekröpft wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in drei Abbildungen an zwei Ausführungsbeispielen.
Abb. i stellt einen Schnitt durch einen Teil eines Bindemähers nach der Linie A-B der Abb. 2 dar,
Abb. 2 eine Ansicht von vorn oder hinten, Abb. 3 zeigt eine andere Erntemaschine, z.B. einen Mähdrescher.
In den Abbildungen ist α das luftbereifte Tragrad der Maschine, b die übliche Zahnstangenkulisse, die, wie aus Abb. 1 ersichtlieh, erfindungsgemäß oben offen ist, damit sie das Herausnehmen des Rades nach oben ermöglicht; r ist ein unterer Querträger des Maschinenrahmens. Der Rahmen kann mit einer besonderen Stütze c ausgerüstet sein, die sich beim Hochdrehen des Tragrades auf den Boden aufsetzt, d ist der übliche Doppeltuchfiärderer, der, wie aus Abb. 2 ersichtlich, naturgemäß so hoch gelegt werden muß (Strecke s), daß für das aus den Zahnstan-Kti genkulissen nach oben herausgedrehte Luftrad noch genügend Raum zum Herausnehmen ist. 0 ist dann die Öffnung an der Vorderoder Rückseite der Maschine, die durch den unteren Rahmenträger/' und 'die übrigen Arbeits- oder Rahmenteile der Maschine gebildet wird. Die Öffnung ο muß naturgemäß größer als der Durchmesser des Tragrades sein, damit das Rad ungehindert hindurchgeschoben werden kann. Die Strecke/ bedeutet die Höhe der Öffnung. Mit g in Abb. ι ist ein Teil der Zahnstangenkulisse bezeichnet, der zum erleichterten. Ausbauen rückklappbar eingerichtet ist. Der untere Rahmenträger r kann bei r' nach hinten durchgekröpft sein, um das Herausnehmen des Hauptrades zu erleichtern.
Abb. 3 stellt die Anordnung bei einer Mähdreschervorrichtung dar. Auch hier ist α das Tragrad, b die Zahnstangenkulisse, r der Träger, der zur Erleichterung des Herausnehmen des Rades nach unten etwas durchgekröpft ist, ο bedeutet wiederum die Öffnung an der Vorder- oder Rückseite der Maschine von der Höhe/, durch welche das Rad nach vorn oder hinten herausgehoben werden kann, nachdem es aus seiner Befestigung in der Maschine gelöst ist. m ist in diesem Falle die Dreschtrommel des Mähdreschers. Das Trägrad wird zunächst hochgedreht, so daß die Maschine sich auf den Boden, aufsetzt. Durch weiteres Hochdrehen kommt das Rad aus den Kulissen frei und wird durch die Öffnung ο nach vorn oder ,-■'hinten über den durchgekröpften Träger aus ■-,der,Maschine gehoben. Der Trägerr macht di Aufbau der Maschine wesentlich fester ^ benachteiligt, wenn die erfindungsgemäße Öffnung ο an der Maschine angeordnet ist, den Aufbau keineswegs. Die Bezeichnung s auf Abb. ι und 3 bedeutet noch die Cu, Strecke, welche naturgemäß über dem Rade vorhanden sein muß, um dasselbe aus den Zahnstangenkulissen nach oben herauskurbeln zu können.
An Stelle der in den Abbildungen darge- R5 stellten Zahnstangenkulissen, wie sie heute bei Erntemaschinen üblich sind, können selbstverständlich auch andersgeartete Führungsgabeln oder Führungen angeordnet sein, auf denen 'die herausnehmbare Achse des Laufrades angeordnet ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Rahmen von Bindemähern oder anderen Erntemaschinen, in dem ein mit Luftreifen vorgesehenes Laufrad auf einer in Zahnstangenkulissen oder Führungsgabeln herausnehmbar angeordneten Achse gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der vor oder hinter dem Hauptrad (a) liegende aufrechte Teil des Maschinenrahmens mit einer Durchtritt Öffnung (0) für das Rad versehen ist.
2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Querträger (rj des Rahmens im Bereich der Durchtrittöffnung (0) nach unten und vorzugsweise zugleich in der Richtung des Herausnehmens gekröpft ist.
3. Rahmen nach Anspruch 1 mit Zahn-Stangenkulissen für die Achse des Laufrades, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstangenkulissen (b) am oberen Ende offen sind.
4. Rahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil (g) einer Zahnstange der Zahnstangenkulissen (&) gelenkig mit seinem unteren Teil verbunden und in Richtung der Radachse oder quer zu ihr umklappbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB174778D 1936-07-09 1936-07-09 Rahmen von Bindemaehern oder anderen Ernstemaschinen mit Luftreifen Expired DE675640C (de)

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